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Das Garden Hotel in Bremen am Hafen
Pro Frühstück, Bett bequem, Rezeption 24 Std. besetzt, kostenfreier Parkplatz, Personal, Wärmelampe im Bad
Kontra Bad, Lage, Haus von außen, teilweise Ausstattung, Preise, 2 Matratzen im Doppelbett, Zimmeraufteilung
Am Wochenende war ich, wie in meinem 32. Bericht erwähnt, bei Herbert Grönemeyer in Bremen auf dem Konzert. Da mein Schatz und ich aber aus Braunschweig kommen und die 170 km nach dem Konzert nicht wieder zurück fahren wollten, haben wir uns im Winter entschlossen ein Hotel in Bremen für eine Nacht zu buchen.
***Das richtige Hotel finden******Kontaktdaten des Hotels***
Garden Hotel Bremen
Geeststraße 50
28237 Bremen
Tel: 04 21 – 61 10 37
Fax: 04 21 – 61 35 85
E-Mail: mail@garden-hotel.de
www.garden-hotel.de
***Hotelpreise***
Ein Einzelzimmer ist bereits ab 48 € zu haben. Ein Doppelzimmer gibt es ab 64 €. Ein Appartement geht erst ab 89 € die Nacht los. Alle Preise sind inklusive Frühstück.
***Das Hotel von außen***
Das Hotel selber ist ein riesengroßes weißes Haus, dass von außen nur geringfügig einladend aussah. Es waren mehrere Türen, die alle zugemacht wurden, sodass man von diesen Seiten aus nicht mehr in das Haus kam, sondern nur noch durch den Haupteingang. Mit anderen Worten: Es war ein altes Familienhaus, in dem nicht einmal die Türen herausgenommen und die „Löcher“ vermauert wurden, die Mühe wurde sich erst gar nicht gemacht. Ich war schon ein wenig enttäuscht, wollte mich dadurch aber nicht herunter ziehen lassen und wollte meine voreilige Meinung so lange zur Seite schieben, bis ich die Zimmer sah. Wir parkten auf dem anliegenden Parkplatz, der kostenfrei ist. Wir gingen um das Haus herum und fanden den Eingang. Zwei Treppen aus Marmor (oder etwas, das danach aussieht) führten uns auf eine kleine zweiflügelige weiße Tür, die auch nicht so schön aussah und den schönen Treppenaufgang mit diesem aussehen wieder zunichte machte. An der Tür stand ein Schild „ziehen“, wie in einer Arztpraxis. Wir öffneten die Tür und traten ins Hotel.
***Der Flur***
Wir mußten vom eigentlichen Flur in einen kleinen weiteren Flur durch weiße Tür, die – entschuldigt bitte das ich das jetzt sage – aussieht wie eine Tür aus den DDR-Zeiten. Weiß und mit integriertem Fenster, durch das kreuz und quer Draht gezogen war. Von „unserem“ Flur gingen 4 Zimmer ab, eins davon war unser. Ich schloß die Tür auf und wir öffneten gespannt die Tür.
***Der Fernseher***
Begrüßt wurden wir mit dem eingeschalteten Fernseher per Videotext, auf dem stand „Herzlich Willkommen Herr und Frau XYZ“. Insgesamt 11 Programme konnte man einwandfrei und kostenlos sehen:
ARD
ZDF
N3
RTL
VOX
SAT1
Eurosport
PRO7
3SAT
HR3
CNN
***Das Bad***
Ich öffne die Badezimmertür. Heraus kommt ein Duft, der nicht sehr angenehm riecht. Als erstes mache ich das Fenster auf und lüfte. Das Bad ist sehr sehr klein und bietet für zwei Personen kaum Platz. Auf der linken Seite befindet sich die Dusche, so breit ist auch das Bad! Daneben, also direkt gegenüber von der Tür ist ein kleines Waschbecken und ein riesiger Spiegel. Rechts daneben ist das Fenster und darunter die Toilette mit Papierhalter. Gegenüber vom Fenster, also an der Wand die zum Zimmer zeigt, ist ein Handtuchhalter auf dem zwei kleine und zwei etwas größere weiße Handtücher hängen, frisch zusammen gelegt. Die Tür geht übrigens nicht ganz zu öffnen, weil das Bett im Weg steht, was mich auch schon wieder ein bißchen stört. Das Bad ist komplett in weiß und das Regal über dem Waschbecken und unter dem Spiegel ist aus einer Art Plastik-Holz. Ganz komisch. Erinnert mich an meine Kindergartenzeit, da gab es so etwas auch immer. Positiv am Bad ist die Wärmelampe, die direkt vor der Dusche und über dem Waschbecken angebracht ist. Durch einen drehbaren Schalter kann man die Minuten einstellen, die die Lampe an sein soll. Ist sehr praktisch wenn man zum Beispiel aus der Dusche kommt. Wärmt schön!
***Die Nacht im Bett***
Ok, wir waren also auf dem Konzert, kommen ins Hotel, Rezeption war wie „versprochen“ besetzt und die nette Dame gab uns unseren Schlüssel zurück. Wir machten uns nach einiger Zeit „Bett-fertig“ und kuschelten uns in das frische Bett rein. Die Matratzen sind angenehm, nicht zu hart und nicht zu weich, genau richtig für meinen Geschmack. Leider konnten wir uns nicht vernünftig aneinander kuscheln um einzuschlafen, und so legten wir uns nach langem hin und her jeder auf seine Seite und berührten uns nur mit den Händen. So schliefen wir dann auch ein. Aber dadurch, dass diese Rille da herrschte, war entweder er oder ich darin verschwunden und lagen direkt auf dem Lattenrost des Betts. Nach 5000x zusammen schieben der Matratzen, um nicht wieder ungewollt in diese dusselige Rille zu rutschen, war dann auch die Nacht vorbei und das Frühstück rief uns. Geweckt wurde ich übrigens ab 8 Uhr bereits, da direkt vor unserem Fenster jemand mit dem Rasenmäherträcker den Rasen kürzte. Wir waren zwar im dritten Stock (eigentlich im vierten, da die Rezeption durch die vielen Treppen im ersten Stock ist) und die Zimmertür zum Bad war geschlossen, aber das Geräusch war so durchdringend, dass ich nicht mehr schlafen konnte. Und die Straßenbahn, die des Öfteren direkt am Hotel vorbei fährt, gab den Rest gleich dazu.
***Abreise***
Um 10:30 Uhr räumten wir unser Zimmer und verließen das Hotel ganz entspannt und checkten aus. Wir brauchten hierfür nichts weiter tun, als den Schlüssel abzugeben und uns zu verabschieden. Minibar gab es auf dem Zimmer ja nicht, und Pay-TV hätte der Herr am Empfang auf seinem PC gesehen, hätten wir Pay-TV geschaut. Somit verließen wir das Hotel nach einer unruhigen Nacht in einem viel zu kleinem (Bade-)Zimmer.
***Fazit***
Das Hotel ist meiner Meinung nach an keiner guten Lage. Zwar kommt man schnell überall gut hin, aber direkt im Industriegebiet zwischen vielen Baufälligen Häusern macht dieses hässliche Hotel wirklich nicht schöner. Von innen ist es ganz ok, zwar nicht überwältigend, aber annehmbar. Für eine Nacht reicht es vollkommen aus, wenn man die heutigen Ansprüche etwas herunter schraubt. Kleine Tierchen gab es jedenfalls nicht auf dem Zimmer, sauber schien es auch zu sein und alles war funktionstüchtig. Auch das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit und jederzeit zu Auskünften bereit. 3 Sterne liegen gerade an der Grenze, meiner Meinung nach. Schlecht war auch die Zimmeraufteilung. Der Preis von 76 € für dieses Zimmer ist – wie ich finde – eindeutig zu hoch, auch wenn schon Frühstück enthalten ist.
Ich hoffe der Bericht hat Euch gefallen und erwarte wie immer konstruktive Kritik in den Kommentaren.
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andreasloy 05.02.2008 08:05
Dreamwalker1971 05.04.2007 23:01
minnimooh 09.09.2004 09:54
der bericht läßt wirklich keine fragen offen
Tischtennis 14.09.2003 23:07
DerVulkanierSpock 25.08.2003 13:24
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Versandkosten: keine Angabe Verfügbarkeit: Preis für DZ pro Nacht / Angebot kann je nach Buchungsdatum abweichen |