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Reisebericht- Galapagos Inseln
Pro Natur, Tiere
Kontra kleines Boot
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Gastfreundlichkeit |
Die Reise zu den Galapagos Inseln war eine der schönsten Reisen, die ich bisher gemacht hab; Bilder, die ich zuvor aus dem TV und Büchern kannte, wurden bei weitem übertroffen. Schon während der Landung auf der Hauptinsel Santa Cruz konnte man erkennen, welches Paradies einen erwarten würde. Der Flug von Quito über Guayaquil in Richtung Baltra ging schnell vorbei und beim Aussteigen auf der Landebahn begrüßte uns schon direkt ein Leguan unter einem Kaktus. Wenige Minuten später hatten wir unser Gepäck aus dem winzigen Flughafen geholt und dann ging es in die Busse, die uns zu unseren Booten, Schiffen und Yachten brachten.
Schnell fand sich die Reisegruppe für unsere 5-tägige Kreuzfahrt auf dem Boot zusammen und eine Stunde später ging es los zum ersten Besucherstandort auf der nahegelegenen Insel Rabida. Während der Fahrt wurde uns die Crew vorgestellt und wir wurden mit dem Programm für die nächsten fünf Tage vertraut gemacht. Man teilte uns auch mit, dass vier von den fünf Inseln die wir sehen würden weder bewohnt noch bebaut seien. Auf jeder Insel hatten wir mindestens eine Führung bei der uns unser Guide alles Wissenswerte über die Geschichte der Insel, die beheimateten Tiere und über die Natur erklärte. Auf der winzigen Insel Rabida war eine Exkursion in das Innere der Insel angesetzt und zusammen mit dem Naturführer Cristóbal konnten wir die ersten Riesenechsen beobachten und einige Vogelarten beobachten. .Danach nutzen wir die Zeit am Strand zur freien Verfügung und genossen die knallende Äquatorsonne. Zurück auf dem Boot bekamen wir unsere Schnorchelausrüstungen und ab ging's ins Wasser. Egal ob Erfahrungen beim Schnorcheln oder nicht: Neben Pinguinen und Seehunden konnten alle Teilnehmer unzählige Zierfische, Mantarochen, Schildkröten und auch Haie aus nächster Nähe beobachten.Über Nacht ging es mit dem Schiff weiter zur Insel Seymour Norte, auf der wir dann am nächsten Tag Fregattvögeln, Blaufußtölpeln, Landleguanen und auch Seelöwen beobachten. Wir warten hautnah dabei, als die Vögel ihren Balztanz aufführten, fütterten die Leguane mit Kaktusfrüchten und konnten uns von den ausgewachsenen Seerobben beschnuppern lassen. Neben der Tierwelt war auch die Landschaft auf dieser winzigen Insel einzigartig; auf Galapagos hat jede Insel ihre eigene Vegetation und beherbergt somit verschiedene Tiere.
Am darauffolgenden Tag brach das Schiff zur Insel Espanola auf. Dort angekommen, ging es mit der Panga wieder an Land und wir machten uns auf zur Vogelbeobachtung. Auf dem ersten Teil der Wanderung konnten wir Albatrossen und Fregattvögeln beim brüten zuschauen, sahen die Leguan-Kolonien, wie sie sich auf die Steine legten um Sonne zu tanken. Auf der anderen Seite der Insel setzten wir uns an die steilen Klippen und starrten eine Weile auf die so genannten Blowholes. Meterhohe Fontänen schossen aus dem Boden, zischten laut, verschwanden wieder und kurze Zeit später wiederholte sich der gleiche Vorgang. Am Ende der Inselerkundung erwartete uns einer der schönsten Strände der Galapagos Inseln: Gardner Bay. Feiner, weißer Sandstrand, strahlend blaues Meer und eine weitere Seelöwenkolonie waren eins der Highlights der Galapagostour. Das Wasser war ideal zum Schnorcheln und der Strand ideal zum sonnen. Nach 2 Stunden holte uns unser Schiff wieder an Bord und weiter ging es zur benachbarten Insel Floreana. Auf Floreana gab es gleich drei Besucherstandorte und wie immer ging es direkt nach dem Frühstück auf Erkundungstour.
Schon an Bord gab es den Hinweis, dass wir alle unsere Postkarten, die wir verschicken wollen, mit auf die Insel nehmen sollen. Der Post Office Bay war unser erster Stopp auf der wüstenähnlichen Insel und stellte eine Ansammlung von Treibholz, alten Kisten und einem "Briefkasten" dar. Schon seit vielen Jahren können die Touristen, die auf die Insel kommen, ihre Postkarten in diesen Briefkasten einwerfen. Allerdings wird dieser nicht regelmäßig geleert sondern jede Touristengruppe, die von ihrem Guide zu dieser Stelle geführt wird, hat die Möglichkeit den Briefkasten zu leeren und sich Postkarten aus ihrem Heimatland mitzunehmen und anschließend weiterzuleiten. Somit gibt es keine Garantie ob die selbstgeschriebenen Karten jemals an den Adressat gelangen werden, weil hunderte von Karten in der Box liegen.
Der andere Besucherstandort war Punta Cormorant, wo wir an eine wunderschöne Salzwasserlagune gelangten. Dort konnten wir eine Menge Flamingos beobachten und uns bis auf wenige Meter nähern. Zwischendurch erkundeten wir noch eine Höhle inmitten der Insel und anschließend brachte uns die Panga dann zum Devil's Crown, dem vorletzten Besucherstandort. Dieser lag einige Meter entfernt von Floreana und war ein perfekter Platz zum Schnorcheln. Seesterne, Zierfische und Schildkröten waren unsere Begleiter unter Wasser und wieder schossen wir einige Unterwasserfotos.
Nach diesem Erlebnis ging es wieder zurück zur Insel Santa Cruz nach Puerto Ayora. Dies war die letzte Station unserer fünftägige Kreuzfahrt wurde abgerundet mit einem Besuch der Forschungsstation Charles Darwin Research Center. Hier wurde die Geschichte der Inseln in einer kleinen Ausstellung sehr anschaulich erklärt und anschließend ging es zu der Aufzuchtstation der Riesenschildkröten. Unzählige Riesenschildkrötenbabys werden hier großgezogen bis sie soweit sind, dass sie im Nationalpark freigelassen werden können. Schildkröten, die nicht ausgesetzt werden können, bleiben in der Station und können dort von den Besuchern beobachtet werden. Neben den Gehegen für die Schildkröten gibt es auch verschiedene Vogelgehege in der Anlage, die uns von einem Galapagos Ranger gezeigt wurden. Gegen Mittag ging es wieder zurück auf das Schiff, wo ein letztes Mal gegessen wurde und anschließend wurden die Koffer von Bord gebracht. Dies war das Ende meiner bisher beeindruckendsten Reise und eine Reise dorthin ist definitiv ein Muss für Tier- und Naturliebhaber.
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Klaus Alfred 16.01.2012 16:50
jockel2001 25.06.2011 09:33
olafp34 05.12.2008 16:51
hallo zusammen. Ich bitte um Verzeihung für die späte Antwort :) Also auf dem Boot hat die Crew Englisch gesprochen, ich denke auf größere Kreuzfahrtschiffen wie zB bei Kleintours wird auch Deutsch gesprochen. Die Führungen waren auf Spanisch und Englisch, wobei der Guide wirklich sehr, sehr gutes Englisch gesprochen hat! Der Preis lag bei knapp 700 Euro für die 5 Tage, allerdings ohne Flug. Der Flug lag bei ca 200 Euro, von Quito über Guayaquil nach Baltra. HInzu käme dann natürlich noch der Flug von Deutschland nach Ecuador, der bei mir damals um die 800 Euro lag. Wie schon einmal erwähnt, es ist nicht ganz billig, aber wenn man in Ecuador ist, sollte man diese Reise unbedingt machen. Ich habe das über eine deutsche Agentur gebucht, die in Quito sitzt "Salsa Reisen". Wirklich alles super und vor allen Dingen hat man jemanden vor Ort, der die eigene Sprache bestens spricht!
Quasseltante 10.11.2008 14:02
wellspass 06.11.2008 21:58
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