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Pro Ein Traum, den es sich lohnt, sich zu erfüllen.
Kontra Scheinbar etwas teurer Lebensunterhalt. Aber ist das ein Wunder?
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Gastfreundlichkeit |
Wir wollten Urlaub machen, etwas von der Schönheit der Inselwelten erleben, aber nicht mit hunderten Sonnenfinsternis-Reisenden gemeinsam auf einem Atoll campieren, auf dem es sonst nur eine handvoll Touristen gibt.
In der Tagespresse von Papeete wurde das Eintreffen der Sonnenfinsternis-Reisenden unter der Überschrift „ Die Amerikaner kommen!“ wahrgenommen.
Das klang wie eine Warnung.
Bora Bora beeindruckte uns durch eine Lagune, die Tag und Nacht in einer unbeschreiblichen Fülle von Blautönen schimmert.
Bald aber spielte sich am dunkler werdenden Himmel ein dramatisches Schaustück von Licht, Dunkelheit und Farben ab.
Im Gegensatz zu totalen Finsternissen, gibt es bei derartigen partiellen Finsternissen keinen Ruhepunkt um die Zeit der Totalität sondern ein hochdynamisches Geschehen um die maximale Phase.
Die Kamera, die den Ablauf der Finsternis dokumentieren sollte, war über ein Netbook mit dem Programm „Eclipse Orchestrator“ von Manfred Bruenjes gesteuert.
Insgesamt erschien Französisch Polynesien nicht besonders gut vorbereitet auf das Ereignis. Es gab die obligatorischen Warnungen vor ungeschützter Beobachtung. Und natürlich viel zu teuere Schutzbrillen aus Pappe, die nach dem Ereignis als Zugabe verramscht wurden.
Bootstouren und die Zusatzflüge der tahitianischen Fluggesellschaft waren von ausländischen Reiseveranstaltern initiiert. Eigeninitiative war nicht auffindbar.
Charakteristisch für ein Land, in dem Hotels eintausend Euro für nur eine Übernachtung erwarten, in dem es aber keinen zuverlässigen Busverkehr zwischen Flughafen und den Hotels gibt.
Erst Tage nach der Sonnenfinsternis begann man zu realisieren, daß dieses astronomische Ereignis eine Menge Geld in das Land brachte. Leider ist ein großer Teil davon schon vorher abgeschöpft worden und gar nicht im Land angekommen.
Jetzt wird schon das nächste astronomische Event angekündigt, der Venusdurchgang vor der Sonne 2012. Ein für Tahiti wahrhaftig historischer Termin. Verknüpft mit niemand geringerem als James Cook.
Angesichts der hohen Kosten, die eine Reise nach Tahiti mit sich bringt, ist es aber zweifelhaft, ob auch zu diesem Termin wieder zahlreiche Beobachter ihren Weg nach Französisch Polynesien finden. Hawaii ist dann sicher eine preiswertere Altanative. Auch wenn das für James Cook damals die Endstation war.
Obwohl - das mit der Osterinsel war schade!
'16 Indonesien, '17 USA, '26 Ibiza? Oder doch Spitzbergen...?
Grüße
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cathana 27.04.2012 20:06
duderally 01.02.2012 15:07
jaros 17.01.2012 12:42
Katzimoto 08.01.2012 21:12
Ein toller Start. Ich wusste garnicht, wie viele Leute Sonnen- und Mondfinsternissen hinterherfahren bis ich mal am Mittagstisch im Restaurant mit einem Herrn zusammengesetzt wurde, der begeistert davon berichtete ... :0)
sh und lg