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Fort-de-France, Martinique

Erfahrungsbericht

für Fort-de-France, Martinique
5 Sterne Hin und weg in Fort de France Bericht mit Bildern
86 von 86 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen

Pro Für Frankreich recht sauber

Kontra Französische Zweckbauten, recht teuer

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

celles Seit 27 Feb 2011

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79 Mitglieder vertrauen mir

Heute möchte ich Euch Fort-de-France auf Martinique vorstellen. Wir waren aber vor den Tumulten dort.

Ja hin war es doch vielleicht ein bißchen, nach den Unruhen dort. Aber kein Tunesien oder Ägypten und die Schiffe kommen auch wieder.

Ich erzähle Euch was von Fort de France, der Inselhauptstadt von Martinique in der Karibik. Französischkenntnisse können nicht schaden, die ich aber zufällig habe.

Na dann taucht mal ein und ich suche dann mal was anderes für Euch heraus..

Übrigens wir waren im Februar 2008 dort...mit unserer Royal Caribbean

Martinique ist ein 1100 km² großes französisches Überseedepartment in der Karibik, das als Nachbarinseln Dominica und Saint Lucia aufweisen kann. Es ist auch ein vollständiges Mitglied der EU, was sich auch auf den Autokennzeichen widerspiegelt. Ebenso zahlen die Inseleinwohner mit dem EURO, der sogar das Bild von Martinique trägt. Fort-de-France ist die Hauptstadt und zählt rund 130.000 Einwohner auf knapp 45 km². Der erste Gouverneur der Insel, Jacques Duparquet, ließ 1638 ein Fort zum Schutz der Insel errichten, das im Zuge der Geschichte oftmals seinen Namen wechselte. Dieses konnte aber die Hauptstadt nicht vor dem Erdbeben 1839 und dem Feuer von 1890 bewahren.


Reisezeit
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Die beste Reisezeit ist zwischen Dezember und April, da dies in den karibischen Tropen die Trockenzeit ist, wo keine Hurricanes entstehen und die Karibik bedrohen können. Die Temperaturen werden durch nordöstliche Winde gemäßigt.


Anreise
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Die Anreise erfolgt entweder über den im Vorort Le Lamentin gelegenen Martinique Aimé Césaire International Airport (FDF) oder per Schiff. Die besten Flugverbindungen von Europa bietet Air France. Des Weiteren kann man als Anschlussflug von Europa aus American Eagle via San Juan, dann alle folgenden saisonbedingt - Air Canada, WestJet oder CanJet via Montréal, Corsairfly von Lyon oder Paris-Orly bzw. Miami Air von Miami weg, auswählen.

Der Hafen von Fort-de-France wird vornehmlich als Frachthafen genutzt. Darüber hinaus werden von dort aus auch Fährverbindungen zu den Nachbarinseln von einem gesonderten Terminal aus geboten. Dieser Terminal-Inter-Iles ist in einem Beton-Wellblechgebäude untergebracht. Die Kreuzfahrtschiffe liegen direkt am Frachthafen. Für sie wurde aber ein Duty-Free Laden und ein Taxi- und Ausflugsbusstand direkt am Anleger errichtet. Außerhalb des Hafengeländes stehen gleich öffentliche Busse in Richtung Stadt zur Verfügung.


Unterkünfte
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Die Stadthotels der Hauptstadt liegen aneinander gereiht am Stadtpark La Savane. Hier kann man sich zwischen diversen Kategorien entscheiden.

Das schlichteste ist das Ein-Stern Hotel Carib, welches aber immerhin über Badezimmer mit Dusche, Satelliten-TV, Highspeed-Wireless-Internet, .Klimaanlage, Kühlschrank und Telefon im Zimmer verfügt. Manche Zimmer des erdfarbenen Hotels haben Gemeinschaftsbalkone. Restaurants und Cafés liegen direkt schräg gegenüber am Rande der Savane. Sah irgendwie grindig aus

Das kategorielose, bescheidene Bayfront liegt weiter zum Meer hin und verfügt ebenfalls über einen Blick auf die Savane. Es bietet einen Internet-Zugang, Zimmer mit Balkonen, eine Terrasse und Wireless LAN im Hotel. Im Erdgeschoß befindet sich ein Bistro, wo man sich Zwischenmahlzeiten besorgen kann. Mehr Sterne, nämlich zwei, weist unmittelbar neben dem Bayfront gelegen das La Lafayette auf. Das Hotel verfügt über ein eigenes Restaurant, das an die Empfangshalle mit der 24-Stunden-Rezeption anschließt und bis in den ersten Stock reicht und auch Sitzgelegenheit auf der Terrasse bietet. Daneben wird ein Wäscherei- und Zimmerservice sowie Wireless LAN im Hotel geboten. Die Standardzimmer sind mit Badezimmer mit Dusche, Satelliten-TV, Klimaanlagen, Telefonen und Haartrockner ausgestattet. Im Restaurant befindet sich auch die Case à Rhum, wo man neben Spirituosen auch Souvenirs erwerben kann. In diesem französischsprachigen Testbericht finden sich weitere Informationen wieder.

Das einzige zentrale Stadthotel mit drei Sternen ist das Imperatrice. Die sind aber auch geschenkt. Das Hotel bietet ein Café sowie eine Apotheke direkt im Hotel. Des Weiteren gibt es eine Hotelbar. Nichtraucher- und barrierefreie Räume stehen auch zur Verfügung. Zusätzliche Dienstleistungen sind ein Wäschereiservice und der Zimmerservice. Die Zimmer sind mit Fernsehern mit internationalen Kanälen und Klimaanlagen ausgestattet. Manche Unterkünfte haben auch einen Balkon mit Blick auf die Savane.


Sehenswürdigkeiten
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Vom Hafen aus gelangt man über den Boulevard Charles-de-Gaulles binnen 15 Minuten zum Fort Saint Louis. Das Fort Saint-Louis wurde um 1638 unter Du Parquet errichtet. Es dient noch immer als Militärstützpunkt und ist nicht öffentlich zugänglich, aber weitgehend von außen zu besichtigen. Vom Hafen aus kann man auch die Kasernengebäude erkennen. Seinen heutigen Namen erlangte das Fort 1814, nachdem es unter drei englischen Besatzungsperioden "Fort Edward" geheißen hat. Vorher, unter französischer Oberhoheit, hieß es noch "Fort Royal" und "Fort de la République". Es diente jeher als Verteidigungsobjekt für die Careenage von Fort-de-France. Die Festung ist auch die Heimat der letzten Leguane von Martinique.

Gleich gegenüber liegt La Savane. La Savane ist ein Park am Rande der Altstadt, der 2007 umgestaltet und vergrößert wurde. Er liegt zwischen dem Fort Saint Louis, der Hafenstraße und der Rue der la Liberté, wo sich auch das Hauptpostamt befindet. Im Park selbst steht das Kriegsgefallenendenkmal. Dieses wurde als halbes, weißes Marmorkreuz realisiert, auf dem ein Krieger mit nach vorne gestreckten Armen ein Feuer trägt. Auch die Statue der Kaiserin Josephine steht auf der Savane. Die Grünfläche ist spärlich mit Palmen besetzt und bietet einen Ausblick auf den Turm der Kathedrale. Auch die Bibliothek Schoelcher, die für Weltausstellung 1889 in Paris konstruiert wurde, zerlegt von Frankreich nach Martinique verschifft und dort wieder aufgebaut wurde, ist an der Savane anzutreffen.

An der Hafenstraße entlang kommt man in die Altstadt. Die Straße der Republik - die Rue de la République - ist die einzige Fußgängerzone der Inselhauptstadt Fort-de-France. Sie ist gepflastert. Sie führt von der Rue Déproge bis zum Boulevard Charles de Gaulle. Mit knapp unter 1 km Länge ist sie nicht nur eine Einkaufsstraße, sondern sie führt auch an diversen Sehenswürdigkeiten, wie dem Verkehrs- und Handelsmuseum, der Sankt Ludwigs Kathedrale, dem Justizpalast und dem alten Rathaus vorbei. An ihrem südlichen Ende befindet sich der Busbahnhof, von wo aus man in alle Teile von Martinique verkehren kann.

Die Kathedrale Sankt Ludwig wurde 1878-1895 erbaut. Sie besitzt einen spitzen Glockenturm im romanischen Stil. Dieser wurde in den Jahren 1976-1979 neu errichtet und die Kathedrale wurde hierbei generalsaniert. Viele von Martiniques ehemaligen Gouverneuren wurden hier begraben. Die Orgel der römisch-katholischen Kathedrale und die Buntglasfenster können hier besichtigt werden. Die ersten sechs Kirchen, die hier errichtet wurden, wurden von Feuer, Erdbeben und Hurrikanen zerstört. Eine weitere religiöse Sehenswürdigkeit stellt die rund 2 km außerhalb des Stadtzentrums gelegene Basilique de Sacré-Coeur de Balata dar. Sie ist eine Nachahmung des Sacré-Coeurs de Montmartre in Paris.

Das alte Rathaus von Fort-de-France ist auf der rue de la République vorzufinden, wohingegen sich das Neue auf dem Boulevard Charles de Gaulle befindet. Erstmals 1848 errichtet fiel es 1890 einem schweren Brand zum Opfer, ein Jahr später einem Hurrikan. Dieser zerstörte das Gebäude nahezu komplett. 1901 fand seine Neueröffnung statt. Es wurde in kolonialer Architektur der Antillen in Grautönen gehalten wiedererrichtet. Es besteht aus 2 Stockwerken, die auf einen Brunnen am Vorplatz blicken. Ein aufgesetzter Glockenturm rundet das Ambiente ab. Im ersten Stock kann man eine Statue eines befreiten Sklaven erblicken. Der Rathausgarten ist öffentlich zugänglich, es werden aber auch Führungen angeboten. Gegenüber begann man 2007 mit dem Bau einen riesigen Parkhauses, wodurch der Blick vom Rathaus beeinträchtigt wurde. Seit 1979 ist das Rathaus denkmalgeschützt.

Einen Abstecher entfernt liegt der Levassorkanal. Fort de France wird von zwei Flüssen umgeben. Dem Rivière Monsieur im Osten und dem Rivière Madame im Westen. Der Levassorkanal dient als Bindeglied zwischen dem Rivière Madame und dem Meer. Dieser wird von mehreren Bogenbrücken überspannt. Die Wohngebiete jenseits des Kanals liegen bereits an Berghängen. Der Kanal wird für Privat- und Ausflugsfahrten genutzt. An ihn grenzen auch Märkte und der Blumenpark. Er kann bis zum Boulevard Charles-de-Gaulle beschritten werden, von wo aus man zum Hafen zurückkehren kann oder man auch öffentliche Anbindungen zu seinem gebuchten Hotel hat.

Die Kanäle wirken wie in Venedig und schon sind wir wieder im kalten Frühling daheim brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

So dann schlaft gut und träumt von der Karibik

Danke fürs Lesen

Gruß

Celles :)))

Fazit: Französischkenntnisse schaden nicht

Bilder

für Fort-de-France, Martinique
Fort-de-France
La Savane.....
von celles celles
Fort-de-France

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Kommentare

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  • miss_chocolate 11.05.2012 16:55
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • karlheinz46at 26.04.2012 21:20
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • carmaxx 08.06.2011 08:18
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • t.schlumpf 26.05.2011 07:28
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Hat leider länger gedauert al geplant ;o)

  • Der-Steppenwolf 24.05.2011 21:55
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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