Flughafen VARNA, Bulgarien

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Die Grotten von Varna International

3  19.09.2004

Pro:
Kurze Wege, günstige Preise

Kontra:
teilweise unübersichtlich, zu klein

Empfehlenswert: Ja 

Chrisjet88

Über sich:

Mitglied seit:20.05.2004

Erfahrungsberichte:13

Vertrauende:6

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Die Grotten von Varna International

Für meinen Bericht über den internationalen Flughafen von Varna habe ich mir folgende Differenzierung der Themen überlegt.

-Geschichte
-Lage
-Verkehrsmittel
-Parken
-Terminal
- Internationaler Bereich
- Abflug
- Ankunft
- Nationaler Bereich
- Abflug
-Ankunft
-Toiletten
-Vorfeld
-Fluggesellschaften
- Nationale
- Internationale
-Ziele
- Nationale
- Internationale
-Fazit

DIE GESCHICHTE
Im Jahre 1919 landete erstmals eine Maschine in Varna. Jedoch nicht da, wo sich der heutige Flughafen befindet. Damals lag Varnas Flughafen noch in Tihina. Doch dieser Flughafen erwies sich als unpraktisch. So wurde im Mai 1948 der ein neuer Flughafen eröffnet. Wie auch beim alten Flughafen war es eine Junkers Ju52, eine „Tante Ju“, die als erste Maschine auf dem Flughafen aus Sofia kommend landete. Die Lage des neuen Flughafens war erheblich besser und für folgende Ausbauarbeiten bestens geeignet. So wurde 1961 eine befestigte Startbahn über eine Länge von 2500 Meter errichtet. Diese wird auch heute noch genutzt. Jedoch musste man aufgrund des größeren Gewichts der modernen Flugzeuge die Bahn ständig verdicken und verbreitern, sodass sie heute genau 55 Meter breit ist. Das heutige Terminal kann bis in das Jahr 1972 zurückblicken und wurde mit allen notwendigen und für damalige Zeiten modernen Einrichtungen ausgestattet. Es macht aber den Anschein, als hätte sich seit damals nicht viel geändert.
Für die Zukunft plant man eine neue Landebahn am westlichen Ende des Flughafens, deren Ausrichtung einen Überflug von bewohntem Gebiet vermeiden soll. Stattdessen sollen dann die Industriegebiete rund um die Bucht von Varna überflogen werden. Zudem soll das Terminal weiter verbessert werden um den Passagieren mehr Komfort bieten zu können.

DIE LAGE
Der internationale Flughafen liegt westlich von Varna und in der Nähe des Dorfes Aksakovo. Vom Terminal bis in das Stadtzentrum von Varna sind es nur rund 7,5 Kilometer. Nach Sveti Konstantin sind es gut 20 Kilometer, zum Goldstrand 30 Kilometer. Die durchschnittliche Höhe über dem Meeresspiegel beträgt etwa 70 Meter. Der Flughafen liegt direkt an einer Autobahn (oder Schnellstraße?) und verfügt über eine eigene Ausfahrt.

DIE VERKEHRSMITTEL
Da die meisten Gäste des Flughafens Touristen sind, benötigt man nur wenige öffentliche Verkehrsmittel. Vor den Ankunftsbereichen stehen Taxis bereit, und die Buslinie 409 verbindet den Flughafen mit Aksakovo, Varna und dem Goldstrand. Die einfache Busfahrt vom Flughafen zum Goldstrand beziehungsweise umgekehrt kostet nur etwa 2 bulgarische Lewa (circa 1€). Die Taxis sind erheblich teurer, sodass man hier mit gut 35 Lewa dabei ist. Solltet ihr von eurem Hotel mit dem Taxi zum Flughafen müssen, dann nutzt bitte NUR die Taxis, die vor dem Hotel stehen. Diese sind weitgehend seriös und verlangen humane Preise. Der normale Transfer von und zu eurem Flug erfolgt mit großteils betagten Bussen, die auf einem separaten Busparkplatz direkt vor dem internationalem Ankunftsbereich warten.

DIE PARKMÖGLICHKEITEN
Der Flughafen verfügt über einen relativ kleinen Parkplatz der sich direkt vor dem Terminal befindet. Es fallen keine Parkgebühren an. Parkhäuser oder ähnlichen Luxus gibt es nicht, ist aber bedingt durch die geringe Anzahl an „Nichttouristen“ auch nicht erforderlich.

DAS TERMINAL
Der Flughafen verfügt nur über einen einzigen

Bilder von Flughafen VARNA, Bulgarien
Flughafen VARNA, Bulgarien Bild 76557 tb
Varna Flughafenterminal
Terminalkomplex, wie es ihn im Jahre 1972 auch schon gab. Architektonisch ist dieses Gebäude absolut kein Meisterwerk und ähnelt eher einem zweckmäßigen Plattenbau. Blickt man vom Parkplatz auf das Terminal, so sieht man ganz links den Tower. Es folgt das Terminal 1 (Ankunft nationaler Flüge), der Bereich für VIP Gäste, das Terminal 2 (Abflug nationaler Flüge), Terminal 3 (Abflug internationaler Flüge) und schließlich am rechten Ende das Terminal 4 für die Ankunft internationaler Flüge.

INTERNATIONALER TERMINALBEREICH

>>>Abflug
Der Bus, der uns nach gut einer Stunde fahrt zum Flughafen brachte, lud uns und unser Gepäck vor dem überdachten Eingang des Terminal 3 ab. Hier ist Vorsicht geboten, da einige anwesende Bulgaren darauf warteten, unser Gepäck gegen ein wenig Geld die Paar Meter zum Schalter zu schleppen. Wir nahmen unsere Koffer aber selbst. Nachdem wir das Terminal betraten, befanden wir uns in einer kleinen Vorhalle, in der ein Imbissstand und drei bis vier Schalter von Fluggesellschaften untergebracht waren. Beim Imbisstand führte eine kleine Treppe in den Keller des Gebäudes, wo Toiletten untergebracht waren, die weitgehend sauber waren. Über zwei Rampen gelangten wir in eine Halle, in der etwa zehn Check-In Schalter und die dazugehörigen Passkontrollschalter zu finden waren. Dank Informationsmonitoren wussten wir, welche Schalter für den Flug nach Dresden und Düsseldorf gedacht waren und stellten uns sofort an. Wir mussten beide Koffer auf eine große Waage stellen und nachdem sie markiert waren, nahm ein Angestellter die Koffer und stellte sie auf ein dahinter befindliches Gepäckband. Pro Check-In Schalter wurden also zwei Personen benötigt. Flott bekamen wir von dem etwas verschlafenen Herrn unsere Bordkarten und gingen zurück in die Vorhalle um uns etwas zu essen und zu trinken zu holen. Ich schaute mich anschließend bei den Büros der bulgarischen Fluggesellschaften um. Diese befanden sich über der Check-In Halle und waren über eine einzige Treppe erreichbar. Etwas unangenehm waren die tiefen Geländer der Treppe. Nachdem wir alles verdrückt hatten, quetschten wir uns durch die Schlangen zu den Passkontrollschaltern. Da die Check-In Schalter und die Passkontrollschalter in einer U-Form angeordnet sind, kamen sich bereits eingecheckte Passagiere und neue Ankömmlinge ständig in die Quere. Nachdem wir unseren Stempel im Pass erhalten hatten, erreichten wir die üblichen Sicherheitskontrollen. Das etwas grimmig drein schauende Personal kontrollierte alles sehr gründlich, sodass es doch etwas länger dauerte, bis wir in den Watrebereich gelangten. Die eng angeordneten Sitzreihen wurden nur von den Ausgängen unterbrochen. Es befinden sich Ein Paar Duty Free sowie ein Snackshop im Wartebereich. Da es uns hier langsam aber sicher zu voll wurde, gingen wir über eine Treppe in das Obergeschoss. Während meine Mutter hier die weiteren Duty Free Shops durchwühlte, ging ich durch eine Treppe hinaus auf die Terrasse, von der aus man einen wunderbaren Überblick über fast das gesamte Vorfeld hatte. Hier hätte ich es durchaus länger aushalten können, aber leider wurden wir recht bald aufgerufen, sodass wir wieder nach unten in die aufgescheuchte Menge mussten, die über zwei Ausgänge gleichzeitig in den Bus gelassen wurde, der uns zum Flieger bringen sollte.

>>>Ankunft
Der Ankunftsbereich für internationale Flüge liegt am westlichen Ende des Terminals. Die Vorfeldbusse brachten uns direkt vor den Gebäudeabschnitt, in dem sich noch Passagiere eines vorherigen Fluges tummelten. Die acht bis zehn Passkotrollschalter waren hoffnungslos überfüllt, sodass wir noch gut 30 Minuten warten mussten, bis wir durch die Passkontrolle in den winzigen Gepäcksaal konnten. Nun ging das mehr oder weniger lustige Gepäckbandraten los. Keines der beiden Gepäckbänder hatte irgendeinen Monitor, sodass niemand wusste, wo sein Gepäck ankommen sollte. Gleichberechtigung war das wohl, denn einer unserer Koffer kam auf dem linken, der andere auf dem rechten Gepäckband an. Flott gingen wir aus dem überfüllten Raum hinaus in eine Halle, in der sich Touristikschalter und Angestellte der Reiseveranstalter befanden. Drei freundliche Damen von I.T.S. begrüßten uns herzlich in Bulgarien und gaben uns die Nummer des Busses, der uns zu unserem Hotel bringen sollte. Auch der Ausgang des Terminal 4 in dem wir uns befanden, war überdacht, sodass wir nicht direkt in die pralle Sonne mussten.

NATIONALER TERMINALBEREICH

>>>Abflug
Der Flughafen trennt national und international voneinander, sodass uns der Taxifahrer vor dem Eingang mit dem Schild „Terminal 2“ ablud. Als wir das Gebäude betraten fanden wir uns in einem Gang wieder, an dessen rechten Ende der Check-In-Bereich für Internationale Flüge war. Direkt vor uns führte eine Tür zu einem kleinen Innenhof mit einem kleinen Cafe. Nur, wo waren jetzt die für die nationalen Flüge? Wenn denn Schilder vorhanden waren, dann waren sie entweder unverständlich oder an übersehbaren Stellen angebracht. Schließlich fanden wir unsere Schalter in einem Raum, der sich links von dem besagten Gang befand. Da Hemus Air die Schalter erst eine Stunde vor Abflug öffnet, warteten wir in der Halle. Es wurde Zeit, aber der Check-In begann nicht. Plötzlich kam eine Frau aus einem naheliegenden Büro und erklärte uns, dass der Flug Verspätung habe. Nun mussten wir uns die Zeit irgendwie vertreiben, aber wie? Etwas essen? Herumlaufen? Sitzen bleiben? Wir entschieden uns dafür, draußen mehr oder weniger „spazieren zu gehen“. Ich als Flugzeugfotograf suchte natürlich nach einer freien Stelle, von der aus man das Vorfeld sehen konnte, aber bis auf einen Zaun in Westen fand ich nichts, sodass wir recht schnell wieder im Terminal waren. Für längere Aufenthalte ist der Flughafen also nichts! Auch ein Restaurant, dass sich über dem nationalen Abflugbereich befand, hatte geschlossen. Wir mussten also über zwei Stunden in dieser kleinen Halle, in der nichts weiter als zwei Schalter, ein Band und ein Paar Sitze waren, ausharren bis der Check-In dann doch endlich begann. Direkt neben den Schaltern konnten wir durch eine Tür zu den Sicherheitskontrollen gehen und anschließend auf unseren Flug warten. Keine Terrasse, keine Shops – nur eine kleine Bar machte den Aufenthalt etwas angenehmer. Wirklich auf das Vorfeld schauen konnten wir auch nicht, weil ein Bus direkt vor unserer Nase stand. Wir waren froh als uns dieser endlich zum Flugzeug gebracht hatte. Was mich wunderte: Die Frau die uns über die Verspätung informierte wahr wohl eine „Allzweckwaffe“. Die war nicht nur für Informationen zuständig, sondern anschließend auch für das Check-In, für das Boarding und sie war es auch, die die Passagierliste an die Crew der Maschine weiterleitete. „All in one.“

>>>Ankunft
Direkt neben dem Tower lud uns ein Vorfeldbus am selben Abend nach unserer Ankunft aus Sofia ab. Über einige Treppenstufen und einen kleinen Vorraum mussten wir in eine überfüllte Gepäckhalle gehen. Diese war aber öffentlich, sodass Angehörige zusammen mit den Passagieren auf das Gepäck warten konnten, das auf einer überdimensionalen „Aldikasse“ ankam - quasi auf einem „Onewayband“ ;-)
Da wir nur Handgepäck dabei hatten konnten wir schnell das Terminal 1 verlassen und nach draußen, wo bereits unser Taxifahrer auf uns wartete.

DIE TOILETTEN
Normalerweise würde ich ja nicht extra über die Toiletten schreiben, aber am Beispiel Varna kann ich es nicht außer Acht lassen. Schließlich leite ich hier meine Berichtsüberschrift ab: Insgesamt gibt es sieben Toilettenbereiche. Jeweils einen im öffentlichen und im nicht öffentlichen Bereich von Terminal 2 und 3 (alle im Keller), einen im ersten Stock bei der Terrasse, einen vor den Passkontrollen der internationalen Ankunft und einen im Terminal 1. Besonders die bei den Inlandsflügen sehen teilweise steinalt und abgenutzt aus. Scheinbar sind es noch die gleichen Sanitäranlagen wie vor zehn Jahren. Einzig die Toiletten für internationale Gäste sind modern. Aber Achtung an die Herren der Schöpfung: Kopf nach hinten, sonst donnert ihr mit dem Kopf an einen Vorsprung über den Pissoirs.

DAS VORFELD
Jetzt fragt ihr euch, wieso ich das Vorfeld beschreibe. Nun, es ist nicht so gewöhnlich wie die meisten es kennen. Zwischen dem Gebäude und dem eigentlichen Vorfeld befinden sich Blumenbeete, zwischen denen auch gerne mal Katzen und Hunde streunen. Das Vorfeld selbst ist genau wie die Landebahn aus Einzelplatten gebaut, die allesamt auch schon etwas älter sind. Es klackert ständig, egal ob im Bus oder im Flugzeug. Und bitte bekommt keinen Schreck wenn ihr in Varna landet: Ich habe noch nie so eine holprige und ramponierte Piste gesehen wie die des Flughafens Varna. Ein Feldweg ist nichts dagegen. Über den Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber mein Fall sind auch die steinalten Vorfeldbusse nichts. Aber sie sind ja eh nur dazu da, zwischen dem Terminal und den Fliegern hin und her zu pendeln.

DIE FLUGGESELLSCHAFTEN

>>Bulgarische Airlines
Hemus Air, Viaggio Air, Bulgarian Air Charter, Bugari@Air, Balkan Holidays und die Kleinen wie Vivant Air und Flying Dandy sind regelmäßig in Varna anzutreffen. Air VIA – Varna International Airways ist, wie der Name schon sagt, auf diesem Flughafen sogar beheimatet.

>>Ausländische Airlines
Ausländische Airlines kommen zumeist aus Deutschland (LTU, Hapag Lloyd, Condor, etc), Großbritannien (Britannia, MyTravel, etc) und Russland (Aeroflot, Domodedovo Airlines, Pulkovo Aviation Enterprise, etc). Zudem landen Fluggesellschaften wie Malev und Sterling in Varna.

DIE ZIELE

>>>Bulgarische Ziele
Innerbulgarisch wird nur Sofia regelmäßig angeflogen. Hemus Air und Viaggio bieten teils tägliche Flüge in die bulgarische Hauptstadt an. Auf sogenannten „Dreiecksflügen“ kann es durchaus sein, dass auch Bourgas im Plan auftaucht (Bsp.: Sofia- Varna- Bourgas- Sofia o.ä.)

>>Internationale Ziele
Der Schwerpunkt an international angeflogenen Zielen liegt bei Deutschland und Großbritannien, wo nahezu jeder größere Flughafen eine Anbindung an Varna hat. Nach Russland stehen fast ausschließlich Moskau und Sankt Petersburg im Programm. Österreich, die Schweiz, Irland, Frankreich, Benelux, Dänemark, Polen und Ungarn sind weitere Länder, in denen Flughäfen von Varna aus angeflogen werden.

FAZIT
Ich hoffe dass ihr euch zurecht gefunden habt. Ich mag vielleicht sehr oft irgendwelche Hallen und Räume erwähnt haben, aber dass ist am Flughafen Varna nun mal so. Dann wird auch der Bericht ein wenig umfangreicher. Damit ihr euch besser zurecht finden könnt, habe ich extra einen Skizze angefertigt, die euch helfen soll, das Gebäude zu veranschaulichen.
Alles in allem halte ich Varna für einen reinen Zweckflughafen, zu dem man zwar schnell gelangt, von dem man aber auch schnell wieder weg will.

Grüße
Chris

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
michay

michay

11.08.2007 16:04

Super Bericht mit sehr viel Insiderwissen, wobei ich einige Punkte anders sehen würde.

muddled

muddled

10.09.2006 15:00

Erstklassiger Bericht. Ich find den Flughafen in Varna recht herzig. Du solltest den in Neapel mal sehen das haut dich um: Gruß muddled

HALLO024

HALLO024

15.07.2006 13:43

Ausführlicher Bericht.

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