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Hallo Freunde,
nach langem Hin und Her habe ich mich doch noch dazu entschlossen, kurz vor Weihnachten noch einmal unsere Florida Reise revue passieren zu lassen, vor allem, weil wir schon die nächste USA Reise planen und anhand meiner Aufzeichnungen kann ich noch sehr gut nachvollziehen, was wir im letzten Jahr erlebt haben. Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen ein Anreiz zu schauen, wie man 2 Wochen Florida verbringen kann.~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
****DER ENTSCHLUSS****
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Mein Mann und ich haben sehr jung im Jahr 1995 geheiratet und zu diesem Zeitpunkt haben wir bereits ein Haus und eine Familie geplant. Wir waren sehr sparsam und so haben wir nur einige "Flittertage" in Salzburg verbracht, was auch wunderschön war, aber dann doch nicht das, was man sich unter Flitterwochen vorstellt. Schon damals haben mein Mann und ich gesagt, falls wir es schaffen, 10 Jahre lang verheiratet zu sein, dann machen wir einen ganz tollen Urlaub, irgendwo weit weg. Tja und 2005 war es soweit, die 10 Jahre haben wir ohne viel Probleme hinter uns gebracht und beide haben wir uns im Laufe der Jahre immer wieder an unser Versprechen erinnert. Na gut, richtige Flitterwochen konnten es nicht mehr werden, denn schließlich mussten wir auch unsere beiden Mädchen mit nach Florida nehmen, wir hätten sie aber ohnehin nicht zu Hause gelassen, geschweige denn, dass wir jemanden gefunden hätten, der zwei Wochen auf sie aufpasst, meine Eltern jammern schon, wenn wir über ein langes Wochenende alleine wegfahren wollen.
Also haben wir uns die Reiseprospekte geschnappt und haben uns an die Planung gemacht. Eine fertige Mietwagenrundreise wollten wir nicht nehmen, weil ich doch heikel mit den Hotels bin, ich will mir einfach eines aussuchen können, am besten eines, das in diversen Reiseforen schon super Bewertungen hat. Für den Flug haben wir uns recht schnell für den Austrian Airlines Flug entschieden und auch das Umsteigen in den USA war uns total egal - was sich später als nicht so günstig erwies.
~~~~~~~~~~~~~~~~~Am Flughafen gab es dann ein Problem mit Angelina´s (meine jüngere Tochter) Ticket und so konnten Peter (mein Mann), Claudia (meine ältere Tochter) und ich durchchecken, Angelina aber nicht.
Die Kinder waren vor dem Flug ziemlich nervös und auch wir wussten nicht, was auf uns zukommt, aber das Flugzeug war bequem und Austrian Airlines zeigte drei Filme (Hitch, Robots und Babynator) und so verging die Zeit ziemlich schnell.In Washington angekommen mussten wir einmal die Einreiseformalitäten über uns ergehen lassen, aber das war gar nicht so schlimm. Es gab auch keinerlei unangenehme Fragen und auch bezüglich der unterschiedlichen Nachnamen von uns und unseren Kindern gab es auch nur die kurze Frage, ob die Kinder meine sind. Mit der Antwort "Pflegekinder" gaben sie sich ohne weitere Nachfrage zufrieden. Hier haben wir zum ersten Mal die Amerikanische Gemütlichkeit kennengelernt, denn Stress hatte hier keiner - außer wir, denn für den Umstieg in die Maschine nach Orlando hatten wir nicht einmal 2 Stunden Zeit.
Dann mussten wir sowohl unsere Koffer neu einchecken als auch Angelina, was aber im Grunde kein Problem war. Zum Flugzeug sind wir dann gerannt, dann allerdings dort fast eine Stunde gesessen, weil auf die Leute der Anschlussflüge gewartet werden musste. Super, wir hätten auch gehen können.~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
****ORLANDO - FLUGHAFEN****
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In Orlando angekommen war es schon ziemlich spät, 1 Uhr nachts nach unserer Zeit und so sind wir beim Gepäckausgabeband voller Ungeduld gestanden und gestanden und gestanden. Was nicht gekommen ist, war unser Gepäck. Wir haben zuvor in Washington eine Familie aus Österreich getroffen, die den gleichen Weg hatten wie wir und die auch keine Koffer bekommen haben. Wir also hin zum "Claim Desk" und da ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie schwierig es ist, in Amerika Urlaub zu machen ohne Englisch zu können. Man musste Unmengen von Angaben machen, aber zum Glück reichten meine Englisch-Kenntnisse ganz gut aus. Uns wurde versprochen, das Gepäck sobald wie möglich nach zu bringen, aber ich traute der Sache nicht. Egal, machen konnten wir ohnehin nichts und so sind wir unser Mietauto abholen gefahren - dazu mussten wir in ein Shuttle steigen, denn Hertz war das einzige Mietautounternehmen, das den Sitz nicht am Flughafen hat, na toll. Das Auto an sich war noch ziemlich neu und auch ganz nach unserem Geschmack und so brachen wir bald auf nach Cocoa Beach, wo wir unsere ersten beiden Tage verbringen wollte.
Also haben wir uns am nächsten Tag einmal unser erstes amerikanisches Frühstück gegönnt. Wir nichtsahnend jeder eine Portion bestellt, aber was dann gekommen ist, übertraf unsere Erwartungen. 3 Riesenpfannkuchen samt Sirup lagen direkt neben gebratenem Speck, Frühstückskartoffel und so etwas wie Cevapcici. Obwohl wir hungrig waren, haben wir gut die Hälfte wieder zurückgeschickt. Wir sind nie wieder in der Früh in ein Lokal gegangen, denn es wäre uns unangenehm gewesen, für 4 Leute nur eine Portion zu bestellen. Übrigens, an diesem Tag ist mir das erste Mal aufgefallen, wie herzlich die Leute sind. In Österreich heißt es ja ständig, die Amerikaner sind alle nicht ganz dicht, aber selbst wenn sie ein bisschen anders sein sollten, so sind sie das auf eine lustige, freundliche Art und Weise. Man kommt sofort mit jedem ins Gespräch und erfährt gleich die halbe Lebensgeschichte.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Der Raumfahrthafen liegt auf Cape Canaveral, einer großen Halbinsel mit geregeltem Zugang, aber begrenztem Zugang für Touristen. Das Besucherzentrum im Kennedy Space Center ist natürlich zu besichtigen(täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr), höchstens es ist der 25. Dezember oder es findet gerade ein Rakentstart statt, dann sind die Ausstellungsräume geschlossen und alles konzentriert sich auf den "Launch". Wenn man das miterleben möchte, braucht man eigene Eintrittskarten und kann da hautnah dabei sein. Wir haben das nicht geschafft, weil ein Start genau an dem Tag geplant war, an den es für uns wieder Richtung Heimat ging, doch meine Freundin blieb noch etwas länger und konnte dieses einmalige Erlebnis miterleben, sie meinte, das wäre gar nicht zu beschreiben!
Ich will euch jetzt gar nicht zu viel extra über das Kennedy Space Center erzählen, ich habe darüber bereits einen ganzen Bericht geschrieben und denke, dass ihr dort alle Einzelheiten findet, die ihr so wissen solltet, wenn ihr einen Besuch dort plant.Auf alle Fälle war es total beeindruckend, vor allem als wir vor einer riesigen Original-Rakete standen, war ich tief bewegt, was die Menschheit zu leisten imstande ist. Auch die IMAX Filme waren gigantisch. Alles war also beeindruckend, aber richtig konzentrieren konnte ich mich nicht und so sind wir recht früh schon wieder ins Hotel gefahren, wo wir - oh Wunder - doch zu unserem Gepäck kamen. Jetzt war der Urlaub gerettet.
Nachdem wir im Supermarkt einkaufen waren (Publix - nur zu empfehlen) sind wir an den Strand. Unser Hotel lag ja direkt am Strand und war auch sonst recht angenehm. Der Kinderpool war in Form eines Piratenschiffes auf hoher See und echt toll. Nun ging es ab ins Meer (Salzwasser - pfui) und ich bat Peter, lieber seine Brille abzunehmen, weil die Wellen doch ziemlich hoch waren. Sein "Aber Schatz, die verliere ich sicher nicht" hat sich leider nicht bewahrheitet, denn 10 Minuten später war es schon soweit. Seine nagelneue Brille schwimmt liegt jetzt irgendwo am Grund des Atlantischen Ozeans. Zum Glück hatte er noch eine Ersatzbrille mit - die er übrigens nie wieder ins Wasser mitgenommen hat! An diesem Tag verlor Claudia auch noch einen ihrer Schwimmschuhe und ich war schon verzweifelt, dass das jetzt den ganzen Urlaub so weiter gehen wird, aber dann fanden wir einen "Glückcent", wie Claudia es nannte und so ging es dann wirklich bergauf!~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
****MIAMI SOUTH BEACH****
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Am nächsten Tag machten wir uns dann auf den langen Weg nach Miami Beach. Die Highways in Amerika sind toll beschildert und so hatten wir auch hier keinerlei Probleme. Den ersten Zwischenstopp machten wir auf einer Raststation, so etwas hat man hierzulande noch nicht gesehen. Sitzgelegenheiten unter Palmen, eine eigene "Restroom-Lady" (Klofrau auf Deutsch) und Möglichkeiten, über Automaten für das leibliche Wohl zu sorgen. Echt toll. Den zweiten Zwischenstopp gab es in Fort Lauderdale, das Venedig Florida, wo wir zum ersten Mal wirklich das "Beach-Feeling" einsaugen konnten, so wie man es eben nur vom Fernsehen her kennt. In Miami angekommen konnten wir glücklicherweise schon eine Stunde vorher einchecken, und zwar im Hotel "The Palms" an der Collins Ave., was ich euch nur empfehlen kann, und sind danach gleich zum Strand bzw. Pool gegangen. Am Abend sind wir dann 15 Blocks zum Ocean Drive, wo man das berühmte Art Decó Viertel bewundern kann, gewandert, aber nicht ohne vorher noch beim Holocaust Memorial Denkmal stehen zu bleiben. Dieses Denkmal war erschreckend berührend aber auf alle Fälle sehenswert. Abends sind wir dann die Strandpromenade zurück geschlendert, was wirklich wunderschön war, high life pur sozusagen. Am darauffolgenden Tag war der 4. Juli, DER Nationalfeiertag in den USA, und wir haben einen Abstecher zum Parrot Jungle gemacht, wo über 3.000 Papageien, Affen, Vögel, etc. wohnen und haben uns mit diesen niedlichen Tieren vertraut gemacht. Noch schnell einige Erinnerungsfotos geschossen und schon ging es zurück zum Strand, denn wir wollten den Sonnenschein genießen. Am Abend sind wir dann an den Strand und was wir dort erlebten, das war wirklich nicht mehr normal. Zwischen 20.00 Uhr und 24.00 Uhr wurden nonstop Feuerwerkskörper abgeschossen, die Leute feierten, tanzten, sangen,.... Das muss man gesehen haben, so etwas kann man einfach nicht beschreiben! Ein krönender Abschluss unseres Miami-Aufenthaltes.
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****EVERGLADES und VANDERBILT BEACH****
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Nach einer herrlichen Nacht sind wir dann in der Früh aufgebrochen, um die Everglades zu entdecken. Im Internet habe ich mir schon eine Alligatorfarm in Florida City (Peter steht auf die Tiere, ich muss sie ja nicht unbedingt haben) ausgesucht, die auch Airboottouren anbietet und für die wir nicht einen enormen Umweg machen mussten, also sind wir da mal hin. Wir haben bei einer Alligatorfütterung zugesehen und haben uns diese Tiere in alle Altersstufen angesehen. Die "Alten" waren schon teilweise furchterregend. Aber der Höhepunkt war die Airboottour, das war echt super und so etwas muss man machen, wenn man dort ist. Das war einer der Höhepunkte unserer Reise. Die Schildkröten und Alligatoren sind bei einem vorbei geschwommen während wir durch das Schilf gezischt sind, echt einmalig. Wir sind auch etwas nass geworden, aber bei so einem Wetter trocknet alles eh wahnsinnig schnell. Natürlich hört man oft, das ist nur für Touristen und wie schlecht alles für die Umwelt ist, dennoch war diese Airboottour eines meiner Highlights!
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****TAMPA****
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Am nächsten Tag stand der letzte Tag unserer Rundreise bevor, den wir in Tampa verbringen wollten. Tampa habe ich nur deshalb ausgesucht, weil dort meine Brieffreundin Mindi wohnt, die ich gerne kennenlernen wollte. Das Hotel (Holiday Inn at Busch Gardens) war leider nicht so berauschend, wir bekamen zwar ein teureres Zimmer als jenes, das wir bestellt haben, aber es hat doch ziemlich gemochtelt und nach den tollen Hotels, die wir bisher hatten, war das eben etwas enttäuschend. Da wir aber ohnehin nicht vorhatten, länger als nötig dort zu verbringen, war es egal. Mindi und ihr Mann Nick haben uns dann in ein Restaurant nach Ybor City eingeladen und es war ein herrlicher Abend. Wir haben uns gut verstanden und auch das Essen war ausgezeichnet. Ybor City hat ein eigenes Flair und ich bin froh, dass wir dort waren.
Abends sind wir ins Hotel, das Marriott World Center war unsere Adresse, ich habe ja für Orlando nochmals umgebucht, weil ich dachte, wir bezahlen so viel Geld für diesen Urlaub, da wollen wir auch etwas geboten bekommen und dieses Hotel war wirklich jeden Cent wert. Es war riesig groß mit wunderschönen Zimmern, 7 Restaurants, Pools in Hülle und Fülle (ich habe sie gar nicht gezählt) und einfach allem, was das Herz begehrt. Im Grunde hätte es Valet Parking (also Parken, wo man einem sogenannten "Driver" einfach den Schlüssel in die Hand drückt) oder Self Parking gegeben, wobei die Self Parking Plätze etwas weiter weg waren, aber wir hatten Glück, denn der "North Tower", wo wir untergebracht waren, hatte einen eigenen Parkplatz, so brauchten wir nur mit dem Lift runter, einmal um die Ecke und das Auto stand da, das war super (so mussten wir auch nicht durch die Hauptlobby mit unseren billigen Wal-Mart Plastiksackerln).
Am Abend sahen wir dann im Fernsehen, das "Hurricane Dennis" schon Key West erreicht hatte. Da, wo wir zwei Tage zuvor bei brütender Hitze am Southernmost Point unsere Erinnerungsfotos gemacht haben, sind die Wellen raufgeschossen, als ob das gar nichts wäre. Wir hatten mit unserer Reiseplanung bezüglich Hurrikans wirklich Glück. Dennoch war natürlich das Wetter auch in Orlando nicht das Beste, was aber gar nicht so viel ausmachte, denn so waren die Besichtigungstouren erträglicher.~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
****MAGIC KINGDOM****
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Am nächsten Tag wollten wir ins Herz von Disneyland, dem Magic Kingdom. Wir waren schon sehr aufgeregt, so lange habe ich auf diesen Moment gewartet und jetzt war er da. Das Parkplatzsystem dort ist ja herrlich und eigene Shuttles bringen dich zur Bahn oder zum Schiff, die dich wiederum zum Haupteingang bringen. Wir haben an diesem Tag das Schiff genommen und waren recht zeitig dort. Und da standen wir nun, an der Main Street und am Ende dieser erhob sich anmutig das Cinderella Schloss. Ein Blick für Götter! Die Kinder haben sich jeder ein Autogrammheft gekauft und so sind wir mal die ersten beiden Stunden nur von einer Figur zur nächsten gelaufen. Goofy war der erste, dann Pluto, die Mäuse von Cinderella, ein Affe vom Dschungelbuch,.... bis wir schließlich bei Minnie Mouse gelandet sind, hat das schon gedauert. Bei Micky wollten wir uns an diesem Tag nicht anstellen, weil wirklich massenhaft Leute waren. Hier ist mir gleich ein Unterschied zum Eurodisney Paris aufgefallen. Während in Paris die Kinder zu den Figuren hinstürmen und diese belagern, wird in Florida ein sittsame Reihe gebildet und jeder bekommt seine Chance auf eine Minute Spaß mit seiner Lieblingsfigur und einem tollen Erinnerungsfoto (wir haben übrigens ca. 50 Erinnerungsfotos!).
Dann ging es mit der Walt Disney World Railroad direkt rüber zum Frontierland, um uns einen Fastpass (ein Ticket, wo draufsteht, wann man wiederkommen soll, dafür braucht man dann nicht zu warten) für den Big Thunder Mountain zu holen, denn da wollten wir alle vier fahren, na okay, meine drei wollten fahren und ich musste wohl oder übel mit, ich mag so etwas im Grunde ja nicht. Dafür mussten wir etwas warten und um die Zeit zu überbrücken, haben wir uns mal Liberty Square und Tom Sawyer Island angesehen, alles nicht so berauschend, aber okay. Nun wurde es Zeit, unseren Fastpass einzulösen und wollten von der Tom Sawyer Insel mit der Fähre rüber - auf einmal ein Gewitter, wie aus dem Bilderbuch und die paar Minuten, die wir auf dem Floß verbrachten haben es zusammengebracht, dass wir von den Haarspitzen bis zu den Zehenspitzen so nass wurden, dass wir halb erfroren wären. Es war gerade der Tag, an dem Hurricane Dennis auf gleicher Höhe mit Orlando war und so haben auch wir etwas abbekommen. Tja, der Big Thunder Mountain wurde bis auf weiteres geschlossen und uns blieb nichts übrig, als um 17.00 Uhr nach Hause zu gehen, denn es hat sehr abgekühlt und auch der Regen ließ nicht nach. Ein schlimmer Nebeneffekt war, dass sogar alles, was wir in unseren Rucksack eingepackt hatten, nass wurde, u.a. die geborgte Digital-Kamera meines Vaters, die daraufhin leider den Dienst verweigert hat - und immer noch verweigert!
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****ANIMAL KINGDOM****
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Am Tag darauf hat sich das Wetter wieder beruhigt und wir konnten endlich ins Animal Kingdom fahren. Wir waren sehr früh dort und so haben wir gleich einen Jeep für die Safari ergattert. Das war echt wunderbar und wir waren begeistert, wie nah man den Tieren wirklich kommt. Die Giraffen standen ohne Übertreibung höchstens zwei Meter von uns entfernt, eine Gazelle hat seelenruhig neben uns Blätter vom Bau gefressen und der Löwe ruhte sich an einem schattigen Platz aus. Es gibt eine Vielfalt an Tieren, die Affen haben uns aber am besten gefallen. Außerdem waren wir überrascht, wie lange diese Fahrt gedauert hat, das war ein echtes Erlebnis. Danach haben wir Rafiki´s Planet Watch ausgelassen und sind direkt nach vor zur "Discovery Island" und haben uns "It´s Tough to be a Bug", einen 3 D Film, der die Welt mit den Augen eines Insektes zeigt. Gruselig war es nur, als auf einmal zahlreiche Spinnen von der Decke herunter baumelten. Generell sind diese 3 D Filme aber darauf aufgebaut, dass man erschrickt, ist ihnen bei mir und meinen Kindern auf alle Fälle gelungen. Es gibt da auch immer so Nebeneffekte, z.B. wird dir Wasser ins Gesicht gespritzt, wenn ein Hund niest, oder du wirst mit irgendetwas in den Rücken gestochen, oder es werden Schnüre unter dem Sitz hervorgeblasen, wenn gerade Spinnen wo kraxeln,.....
Dann wurde es langsam Zeit für "Asien", wo wir natürlich mit "Kali River Rapids" fahren wollten. Wir haben uns gewundert, wieso wir bei allen Attraktionen nicht warten mussten, aber dort angekommen, wussten wir warum. So ziemlich alle Leute des Parks standen hier angestellt. 90 Minuten Wartezeit, wenn man sich gleich anstellt, 3 Stunden (das war knapp vor Parkschluss) mit dem Fastpass. Okay, so lange wollten wir auch nicht waren und sind dann ins DinoLand USA gegangen und haben uns "Tarzan Rocks" angesehen. Das war mehr ein Konzert als eine Show, doch nicht minder schön, vor allem wenn man an die Bauchmuskeln von Tarzan denkt. Mir gefallen auch die Phil Collins Lieder und so war auch dies ein Erlebnis. Da haben wir dann so ziemlich jede Attraktion ausprobiert nuur in den Primeval Whirl durften die Kinder noch nicht rein und so haben wir den ausgelassen. Irgendwie ist die Zeit so verronnen und es war schon eine Stunde vor Parkschluss, da haben wir uns entschlossen, doch noch einmal zum "Kali River Rapids" zu gehen und zu sehen, wie es mit der Warteschlange aussah. Glücklicherweise war es jetzt nur noch eine halbe Stunde und so haben wir beschlossen zu wartenj. Es ging dann auch ganz fix und ich habe gesehen, dass viele da auch wieder relativ trocken raus kommen, also nichts wie rein. Wir hatten unheimlichen Spaß, wie wir da die Stromschnellen hinunter geflitzt sind und schnell waren wir auch dort, wo es richtig bergab ging, das Wasser spritze nach allen Seiten. Ich habe irgendwo gelesen, dass es die, die mit dem Rücken zum Abhang sitzen, am meisten trifft - und das kann ich nur bestätigen, denn wir waren zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen total durchnässt! Glücklicherweise war Parkschluss und mir mussten ohnehin nach Hause.
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****MAGIC KINGDOM DIE ZWEITE****
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Dieses Mal sind wir mit der Monorail gefahren und auch das hat wunderbar geklappt. Wir kamen gerade rechtzeitig zur ersten Parade, sie war wirklich schon, aber nichts im Vergleich zur "SpectroMagic" Lichterparade, die wir am Abend gesehen haben. Nachdem "Share a Dream Come True" vorbei wir, sind wir wieder ins Frontierland gefahren und haben uns erneut einen Fastpass für den Big Thunder Mountain geholt. Die Wartezeit haben wir dann im "Adventureland" verbracht, dort sind wir ins Baumhaus der Familie Robinson geklettert, haben Aladdin und Yasmine getroffen, haben uns in "Pirates of the Caribbean" gegruselt und haben außerdem $ 20,-- für zwei Filme für den Fotoapparat bezahlt. Soviel haben die 9, die ich von zu Hause mitgebracht haben, zusammen nicht gekostet. Endlich war es dann soweit. Die reguläre Wartezeit beim Big Thunder Mountain betrug eine Stunde, aber wir sind ganz easy hinauf spaziert. Allerdings, man soll es nicht glauben, das war die einzige Attraktion, für die man sogar mit Fastpass noch etwas warten musste. Okay, viele werden jetzt lachen, aber das war für mich schon wirklich das höchste der Gefühle, in "Splash Mountain" oder gar "Space Mountain" hätte mich niemand hinein bekommen. Dafür hat es den Kinder gefallen, nur Angelina ist trotzdem schreiend herausgekommen, allerdings nicht, weil sie Angst hatte, sondern weil sie beim Aussteigen gegen einen Posten gelaufen ist und sich den Kopf richtig schlimm gestoßen hatte. Nur wussten das die ganzen Leute nicht, die sich sicher gefragt haben, was wir diesem Kind damit antun, wenn wir sie dort hinein schleppen. Dabei hat die Kleine MICH dahinein geschleppt.
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****EPCOT****
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Nun hatten wir noch nur ein Ticket für einen Hauptpark und so haben wir uns am nächsten Tag nach Epcot aufgemacht. Eigentlich war ja Epcot der größte Traum von Walt Disney. Seiner Vorstellung nach sollten hier im "Experimental Prototype Community of Tommorrow" Lösungen für alle Übel der Welt erarbeitet werden. Das hat zwar so nicht geklappt, dennoch ist es ein herrlicher Park, zumindest war er es für mich. Für Peter und die Mädels war es nicht ganz so toll, denn es wurde viel in Englisch erklärt und besprochen und so haben sie viel leider nicht verstanden. In Epcot haben wir so ziemlich viele Filme angesehen, für mich am beeindruckensten war "The Circle of Life" Hier wurde viel von Umweltschutz gesprochen und davon, dass wir auf unsere Welt aufpassen müssen, dazu wurde ein tollen Film gezeigt und ich war echt bewegt. Die Leute haben geklatscht und ganz nebenbei beim Hinausgehen, ihren Schmutz im Filmraum "vergessen". Ich dachte, ich sehe nicht richtig, da wird eine halbe Stunde erklärt, wie wichtig es ist, seinen Schmutz wegzuräumen und jeder sah ganz ergriffen aus, allerdings BE-griffen dürften sie nichts haben.
Den Abschluss fand dieser Tag durch die "Illumination" Show, eine Mixture aus Lichtershow und Feuerwerk. Sie war zwar nicht schlecht, kam aber meiner Meinung nach nicht an das Spektakel in Magic Kingdom heran.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~Der Rückflug verging genauso schnell wie der Hinflug und viel zu schnell hatte uns die Realität wieder. Dies war der erste Urlaub in meinem Leben, wo mir das Herz schwer wurde, dass ich wieder nach Hause musste.
~~~~~~~~~~~~~~Was uns nun nur bleibt sind massenhaft Fotos, ein paar Erinnerungen und der unbändige Wunsch, bald wieder nach Amerika zu reisen!
Wie immer vielen herzlichen Dank für´s Lesen, Bewertung und Kommentieren. Ich hoffe sehr, ich habe euch nicht gelangweilt. Wenn ihr mehr Wissen wollt, stehe ich gerne Rede und Antwort oder ihr schaut in meinen diversen "Kleinberichten" nach! LG, Dani
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jerryscat 10.05.2009 21:04
Wir fliegen auch nach Florida - sogar zur gleichen Zeit wie ihr!! Von 22.Juni bis zum 9.Juli! Danke für den Bericht, der war wirklich sehr, sehr hilfreich!!!!
hexenhammer_121 04.03.2009 18:43
Nicht ganz mein Reiseziel, aber ein wunderbar geschriebener Bericht, der nix anderes als ein BH verdient! LG
LSR_Online 21.11.2008 16:52
Wunderbarer Bericht, tolle Fotos ! BH & LG
manuelmama 14.11.2008 12:41
bh