Erfahrungsbericht über

Falkensteiner Hotel & Asia Spa Leoben, Leoben

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Falkensteiner Hotel & Asia Spa Leoben, Leoben

1 Angebote von EUR 90,00 bis EUR 90,00  

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Abenteuer und Wellness in der Steiermark

4  10.12.2010

Pro:
Bezahlbares Wellnesshotel mit schönen modernen Zimmer und gutem Service

Kontra:
Vor Buchung unbedingt  -  ggf .  schriftlich  -  Öffnung des Spa bestätigen lassen

Empfehlenswert: Ja 

Katzimoto

Über sich: update Hotel Loccumer Hof (Hannover) ... Klicker werden weiterhin ignoriert, Kommentare u. Ergänzung...

Mitglied seit:16.11.2009

Erfahrungsberichte:116

Vertrauende:103

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 237 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet
Buchung und Preis:

Wir haben den Ort Leoben als Stützpunkt für drei Tage ausgewählt, weil wir von hier gute Bahnverbindungen für unsere Ausflüge in den Nationalpark Gesäuse, zur Erzbergbahn mit „Abenteuer Erzberg“ und zum Eisenbahnmuseum nach Knittelfeld hatten (letzteres lohnt bis auf eine Führerstandssimulation nicht).
Das dem Bahnhof am nächsten gelegene Hotel war das 4 * Falkensteiner. Das preiswerteste Angebot gab es bei HRS als nicht stornierbaren „Hot-Deal“ mit Vorkasse für 89,- Euro DZ ohne Frühstück, eine normale Buchung hätte rund 30 Euro pro Tag mehr gekostet. In diesem Preis sind Schwimmbad- und Saunabenutzung inkludiert (Wert 20,- € Eintritt Tageskarte pro Erwachsenem).
Das Frühstück kostet 15,- € pro Person extra – wem dies zu teuer ist, der kann am nahe gelegenen Bahnhof in der Bäckerei Anker frühstücken, die täglich geöffnet ist.
Anfahrt:

Unsere 5. Station führte uns mit der Bahn von Klagenfurt nach Leoben in die Steiermark.
Vom Hauptbahnhof über die Brücke laufen, hinter der Kirche links in die Jahnstraße (nach rechts kommt ihr in die City) und dieser folgen, dann kommt ihr zur Einfahrt des Asia Spa. Das Hotel ist der graue Kasten rechts von den drei großen Badetempeln.
Hotel

4* Falkensteiner Hotel & Asia Spa
In der Au 1-3
8700, Leoben (Steiermark)
Tel. 0043-3842405-0
Fax 0043-3842405-405
www.leoben.falkensteiner.com
leoben@falkensteiner.com

Das Hotel mit 103 Zimmern (davon 89 DZ, 12 Juniorsuiten, 2 Suiten) auf 3 Etagen wurde 2008 gebaut. Rezeption: tägl. 24 h geöffnet, Frühester Check-In 14:00

Das Hotel ist komplett rauchfrei, aber man hat die Raucher nicht völlig vergessen, denn jedes Zimmer hat einen Balkon mit Aschenbecher.
Ankunft/ Rezeption

Im Hotel musste wie immer ein Anmeldebogen ausgefüllt werden und schon bekamen wir zwei Schlüsselkarten, zwei Armbänder für das Asia Spa (Schwimmbad und Sauna) und weitere Infos zum Hotel, Restaurant und Spa. Dann wurden wir gefragt, um welche Uhrzeit sie uns im Restaurant einen Tisch reservieren dürfen – ja hallo, was ist denn das für ein Überfall? Wir antworteten, dass wir uns erstmal die Speisekarte angucken wollten und uns ggf. später wieder melden würden (was wir nach einem Blick auf die Karte aber nicht getan haben, soooo toll fanden wir die nämlich nicht).

Insgesamt war die Rezeption aber sehr aufmerksam und hilfsbereit. Als mir am nächsten Tag ein Missgeschick mit der Jeans passierte und ich meinen frisch gekauften Flicken aufbügeln wollte, wurde mir auf meine Anfrage gegen 19:30 Uhr noch am gleichen Abend ein Bügeleisen besorgt – dies könne ich gerne länger behalten, denn das hätte noch nie ein Gast benötigt :0)

Zimmer 322:

Das Hotel hat nur 3 Etagen und die obere hat den Vorteil, dass einem niemand auf dem Kopf herumtrampeln kann – hier hat das Hotel unseren Wunsch nach einem ruhigen Zimmer ernst genommen (denn durch den Park sind eigentlich alle Zimmer ruhig gelegen).
Zu unserem Zimmer im 3. Stock führten zwei Lifte, in die 2 Personen mit 2 Taschen sehr bequem passten, hier musste nicht gequetscht werden. Vom langen Flur gingen zu beiden Seiten Zimmer ab, die (ich habe am nächsten Morgen beim Reinigen gelinst) alle gleich eingerichtet waren.

Das Zimmer ist wie auf der Homepage ersichtlich komplett im schwarz-roten japanischen Lackstil bzw. sehr dunklem Holz durchgestylt. Wände, Decke und Übergardine weiß, Boden PVC im dunklen Parkett-Design.
Im Flur hängt links ein riesiger Spiegel, in dem sich 4 Personen gleichzeitig spiegeln können, darunter ein Sideboard; auf der rechten Seite des Flurs eine Milchglas-Schiebetür zum Bad. Rechts und links davon je ein Einbau-Kleiderschrank - rechts zum Aufhängen, links Borde, auf denen sich auch die Bademäntel, Badelaken, Flipflops (zum Mitnehmen) und eine Badetasche für das Spa befanden.
Im Zimmer links ein Kofferbock, ein 2 m-breiter Schreibtisch mit Flachbildfernseher (der wirkte älter als das Hotel und die Fernbedienung war schon abgenutzt) und eine Architektenleuchte.
Rechts erst eine rote Einbaubar mit 1 Wein- und 1 Saftglas (insgesamt, nicht pro Person), darunter die Minibar, die 2 Bier und 4 Selters (still und prickelnd) enthielt. Die auf der Liste angegenbenen Säfte fehlten. Neben der Minibar gab es einen dunkelroten Vorhang, mit dem die Glaswand zur Dusche zugezogen werden konnte (oder auch nicht), so dass ein Partner den anderen vom Bett aus beim Duschen beobachten kann – wenn ihr in der großen Dusche nicht gemeinsam duscht :0)
An der hinteren Wand ein Doppelbett (200*200), das bei Bedarf auseinander geschoben werden kann, und zwei rote Nachtschrankwürfel, hinterm Bett eine halbhohe Holzwand mit eingebauten Strahlern.

Bad:
Das ganze Bad ist nur von einer 2 m breiten Glasschiebetür vom Flur getrennt., die sich vollständig wegschieben lässt. Dahinter ein Waschtisch mit Handtuchstange, rechts ein loser Fön (der dadurch auch im Schlafzimmer benutzt werden kann), links eine Schublade. Auf der rechten Seite

Bilder von Falkensteiner Hotel & Asia Spa Leoben, Leoben
  • Falkensteiner Hotel & Asia Spa Leoben, Leoben 01-Falkensteiner - Falkensteiner Hotel & Asia Spa
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Falkensteiner Hotel & Asia Spa Leoben, Leoben 01-Falkensteiner - Falkensteiner Hotel & Asia Spa
Doppelzimmer Nr. 322
des Badezimmers gibt es eine weitere Milchglastür, die zur Toilette führt – leider ohne Belüftung …, auf der linken Seite eine riesige Dusche, in der auch 2 Personen bequem duschen können (und bei offenem Vorhang schon mal einen Blick aufs Bett werfen). Wer gerne hell duscht, erhält durch diese Glaswand auch mehr Licht, denn das Badezimmerlicht ist eher gemütlich als praktisch – selbst fürs Rasieren war die Beleuchtung nur knapp ausreichend, fürs Schminken reichte es jedenfalls nicht.

Balkon:
Hinter der bronzefarbenen sehr durchsichtigen und schimmernden Gardine befindet sich eine große Glasfront mit Balkon, dessen einzige Möblierung ein Aschenbecher ist.
Restaurant:

Das Restaurant ist 06.30 - 10:00 zum Frühstück geöffnet und von 18:00 – 22:00 Uhr zum Abendessen. Über die Qualität des Restaurants „In der Au“ kann ich nichts sagen, weil wir das Angebot auf der ausgehängten Speisekarte nicht soo toll fanden – weder die pseudo-asiatischen Gerichte noch das Wiener Schnitzel mit Schweinefleisch …, daher sind wir lieber die 10 – 15 Minuten in die Stadt gelaufen.

Frühstück:
Das Frühstück gibt es schon ab 06:30 Uhr, denn das Hotel wird auch gerne für Konferenzen für Geschäftsleute gebucht, ist also kein reines Vergnügungs- und Wellnesshotel.
Das Frühstück ist als Buffet aufgebaut. Kaffee wird in der Thermoskanne serviert, Tee (Ronnefeld mit 8 Sorten, aber davon nur 1 Schwarztee) wird wahlweise serviert oder ihr holt ihn euch selber. Die erste Teekanne war gerade knapp lauwarm, daher habe ich unauffällig das Heißwassergerät höher gestellt, die nächste Kanne war dann prima.

Gute Saftauswahl (Orange, Apfel, Multivitamin, Bio-Apfelsaft naturtrüb) und 3 Sorten Kombucha (Cranberry kannte ich noch nicht – sehr lecker), eine große Auswahl an Cerealien und Trockenfrüchten, aber überwiegend Dosenobst. Brötchen (Kaiserbrötchen, helle Stangen mit Salz und vier Sorten Graubrot, aber keine Vollkorn- oder Körnerbrötchen), Kuchen (Schokopuffer, Minicroissants und mit sehr viel Schokonusscreme/ Nutella? gefüllte Croissants), 6 Marmeladesorten, 2 Honigsorten, Nusscreme, 4 Schnittkäsesorten, 4 Käsestücke, 5 Wurstsorten. Bei der Station für warme Speisen standen 3 Würstchensorten (6 auf dem Schild angekündigt), Speck, Hackbällchen, gekochte Eier und eine Asiensuppe bereit.
Der Eierkoch verzieht sich gerne in die Küche, so dass viele Gäste auf eine Bestellung verzichten – erst als ich eine Weile wartete und mich vorbeugte und in die Küche guckte, bequemt er sich heraus. Seine Spiegeleier sind prima, aber von allem anderen rate ich ab. Das „Omelett“ mit Käse und Kochschinken war noch das beste, auch wenn er den armen Schinken erstmal trocken briet und offenbar nicht wusste, das ein Omelett nicht ganz durchgebraten, sondern zugeklappt wird – er bereitete es immerhin fast wie ein Rührei zu. Keinesfalls solltet ihr bei ihm ein Rührei bestellen. Nach meiner Bestellung eines Rühreis, auf seine Nachfrage mit dem Hinweis„ohne alles“ dachte ich erst, er würde für einen anderen Gast noch eine Bestellung offen haben, denn er schüttete Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Kochschinken in die Pfanne, brutzelte alles ein paar Minuten, bis es sehr gut durch war, dann kamen die Eier dazu und später noch Käse und das alles wurde so lange hin- und hergeschubst, bis es wie explodiert aussah – hatte jedenfalls mit Rührei nichts gemein. Ich war ausgesprochen verblüfft, wie er mir den Teller mit den Worten, „Bitte, ihr Rührei mit allem“ reichte. So wollte ich das Ei nicht, daher hat sich mein Mann erbarmt, den Teller aufzuessen, und es schmeckte wie vermutet – total trocken. Daraufhin erklärte ich dem Herrn noch mal genau, was ein Rührei ist und bat ihn, diesmal einfach die verquirlten Eier nur zu braten und nichts dazu zu geben. Er war ganz empört und erklärte, er hätte schon 20.000 Rühreier gebraten und alle Gäste wären sehr zufrieden gewesen. Neuer Versuch, diesmal waren die Zutaten zwar nur Rührei, aber er zerhackte wieder alles so, dass ich lauter kleine trockene Eierkrümelchen auf dem Teller hatte. Ich weiß nicht, wo dieser „Koch“ seine vielen Eier gebraten hat und aus welchem Land er stammte, aber sicherlich stammen seine Kochkünste nicht aus Österreich, denn dort habe ich noch nie so ein fieses Zeug bekommen … wir waren daraufhin froh, nicht hier zu Abend gegessen zu haben, wer weiß, ob der Herr auch dort kochte …

Das Frühstücksbüffet sieht auf den ersten Blick richtig beeindruckend aus, aber hält bei näherem Hinsehen den Qualitätsanforderungen an ein Viersternefrühstück für 15,-€ nicht stand – alles ist eher süß und fett, Vollwertprodukte und frisches Obst fehlten weitgehend. Wenn ihr die Geduld habt, den Eierkoch aus der Küche zu rufen, solltet ihr unbedingt Spiegeleier wählen und Rührei oder Omelett meiden.

Ich empfehle eher die Bäckerei Anker am Bahnhof, die richtig tollen Kuchen und belegte Brötchen für deutlich weniger Geld anbietet. Für den angebotenen Kaffee reichte bei uns die Zeit nicht, aber wir haben an zwei Tagen dort eingekauft und unterwegs fürstlich getafelt.

Wellness:

„Direkt angeschlossen an das Hotel finden Sie das exklusive Asia Spa Leoben mit einer 6.500 m² großen Pool-, Relax und Saunawelt. Mit den drei Bereichen Pools, Relax & Sauna bietet das Asia Spa sowohl für Groß als auch für Klein eine perfekte Erlebnis- und Entspannungsoase in Leoben.“

So wirbt das Hotel für das Angeschlossene Asia Spa. Da wir ein volles Ausflugsprogramm hatten, blieb leider nur sehr wenig Zeit für Wellness, ich war an einem Samstag Abend von 18:00 – 19:00 und am Sonntag von 17:00 – 18:30 Uhr zum Testen da und werde euch mal an meinen persönlichen Erfahrungen teilhaben lassen – alles „Objektive“ wie Öffnungszeiten, die ganzen komplizierten Namen der Saunalandschaft, Eintrittspreise für alle die nicht im Hotel wohnen etc. findet ihr auf der gut aufgebauten homepage www.asiaspa.at.

Mit Hotelbadelatschen (Einweg zum Mitnehmen), Hotel-Bademantel (schön lang und kuschelig), Hotel-Badetasche und einem großen zusätzlichen Badelaken aus dem Zimmer (liegt extra separat für das Schwimmbad und wird nach Gebrauch täglich gewechselt) sowie meinem Armband mit dem Sensor machte ich mich auf den Weg. Mit dem Lift in den Keller, dort einen langen Flur mit rötlicher Beleuchtung und diversen Vitrinen mit Schmuck von örtlichen Handwerkern vorbei bis zu einem Drehkreuz, neben dem noch einmal die Öffnungszeiten stehen (i. d. R. 09:00 bis 21:00 Uhr, das Sportbecken ist auch zum Frühschwimmen geöffnet). Jetzt nur noch den Arm vor das Lesegerät halten und das Drehkreuz passieren. Jetzt eine Treppe hoch laufen und ich stehe vor dem Eingang des „Sauna-Tempels“, den ich erst einmal links liegen lasse. Vorbei an Dusch- und Umkleideräumen, die ich als Hotelgast ja nicht benötige (dafür habe ich schließlich den Bademantel :0) laufe ich bis zum Mittelgebäude mit der Rezeption, wo ich mich erst mal schlau mache, was wo ist und was ich so mit meinem Armband treiben darf. Ich erfahre: Hotelgäste dürfen überall hin, nur die Anwendungen und das Fitnessstudio kosten extra. Im Tempel hinter der Rezeption befindet sich der für alle zugängliche Familienbereich, ich laufe durch weitere Umkleideräume; am Lehrschwimmbecken und dem Sportschwimmbad vorbei und mache den ersten Badetest im Erlebnisbecken (ca. 180 m², 32 °C). Am Rand sind so viele freie Liegen, dass ich mich kaum entscheiden kann, auf welche ich meine Sachen ablege, die Duschen sind offen gleich in der Schwimmhalle und ich steige ins Wasser. In der Mitte ein Whirlpool für ca. 10 – 12 Personen, ich schwimme erstmal eine Runde herum und sprudel dann eine Weile, danach geht es in den „Strudel“, ein kreisrundes, an der Seite offenes Becken mit so starker Strömung, dass ich mich erstmal zwei Runden treiben lasse und dann probiere, gegen an zu schwimmen – ganz schön anstrengend.
Dieser Bereich des Spas ist nicht wirklich voll, ganze 5 Gäste im Whirlpool, 3 Jungs mit Ball rundherum und 1 Mutter mit Tochter im Strudel. Obwohl keiner der Gäste wirklich laut ist, hallt es in der Halle, liegt wohl an der Akustik.
Und da ich wenig Zeit habe – schließlich wollen wir ja auch noch Essen – geht es weiter in die Schwimmhalle. Nachdem der Zehentest ausreichend warmes Wasser signalisiert hat, schwimme ich ein paar Runden in der riesigen Halle, die im Abendlicht durch die riesigen Fenster in helles Licht getaucht ist – in Richtung Sonne kann ich auch mit geschlossenen Augen nicht die Richtung verfehlen *grins*. Ein anschließender Blick auf ein Schild sagt mir, dass das Becken ebenfalls 180 m² groß ist und auf 27 °C geheizt. Ich teile mir die 8 Bahnen mit 3 Mitschwimmern, kann also wirklich nicht über Platzmangel klagen. Nach 5 Bahnen hin und her beende ich diesen Test und wandere an den Umkleiden, der Rezeption und erneuten Umkleiden zum Saunabereich, denn für draußen ist es am Samstag (jedenfalls für mich, andere baden dort) zu kalt.

So, wieder das Zauberarmband vor dem Saunabereich vor den Scanner gehalten und schon darf ich passieren. Hier gibt es eine Altersbeschränkung, in diesen Bereich dürfen nur Gäste über 16 Jahren. Dort geht es erst mal in das Lotosblütenbecken, so genannt nach der Lotusblütenform des Bades wie auch des in der Mitte befindlichen Whirlpools. Gegen dieses mollig warme Becken kommen mir alle bisherigen Bäder fast kühl vor, hier ist schon der Einstieg kuschelig warm. Am Rand teste ich erstmal eine steinerne geschwungene Liege, auf der ich mich wie im Suppentopf fühle, weil ich so zart durchgesprudelt werde, aber das Hochhalten des Kopfes wird mir zu anstrengend (die Haare sollten nicht zu nass werden) und ich wandere weiter in die Mitte der Blüte …mit mir im Bad sind nur noch drei Personen. Die Glieder werden schon leicht schwer, so entspannend ist diese Blütensprudelei – viel mehr Düsen im Sitzbereich, als ich es von anderen Whirlpools her kenne – toll. Eigentlich wollte ich hier länger bleiben, aber dann packte mich die Neugier, denn ich sah am Rande des Pools andere Gäste eine Treppe in ein weiteres Becken hinabsteigen, dass unter ein paar Plastikstreifen hindurch nach Draußen führte – toll, im Warmen ins Wasser steigen und in die Sonne schwimmen, ohne durch die Kälte zu müssen … also raus aus der Lotusblüte, 2 m Fliesen überwunden und schon die Treppe hinunter – hatte ich gerade gesagt, das Lotusblütenbecken sei warm? Dieses Becken ist noch wärmer … also Mut gefasst und hinausgeschwommen. Als mir draußen ein wenig Wasser gegen den Mund spritzt, weiß ich auch, warum, denn ich bin im Solebad gelandet *lol*. Auch hier wieder am Rande Sprudelliegen, zwei weitere Sprudelecken und ein bisschen Platz zum Schwimmen, im Solebad befinden sich ca. 6 Personen. Die Abendluft ist sonnig, aber kühl und weckt mich wieder auf und erinnert mich daran, dass ich seit dem Frühstück nur ein Wurstbrötchen hatte und ich verlasse das Spa.

Zur weiteren Saunalandschaft kann ich euch nichts sagen, denn hinter der nächsten Tür war Ausziehzwang – und ich mag keinen Zwang, Freiheit ist für mich, das jeder machen kann was er will – ich ziehe meinen schicken Bikini aus, wenn ich dazu Lust habe und nicht weil so ein blödes Schild das anordnet …

Am Sonntag konnte ich meine Eindrücke vom Asia Spa noch ergänzen, denn das Wetter war noch besser und mir war warm genug, um vor dem Duschen auch einen Blick auf die Außenanlagen zu werfen:
Auf riesigen gepflegten Liegewiesen befinden sich ein Sportbecken mit 50 m Länge und Sprungturm (3 m), daneben das Kinderaußenbecken mit Rutsche. Beide Becken sollen geheizt sein, aber hier spare ich mir den Temperaturtest und überlasse das Feld lieber den abgehärteteren Kindern und Jugendlichen und gehe wieder ins Indoor-Sportbecken, Lotosblütenbad und zum Schluss ins Solebad.

Mein Fazit: Alle Befürchtungen eines am Sonnabend oder Sonntag völlig überbevölkerten Schwimmbades (wie wir es einmal in der Harztherme erlebten, aus der wir gleich wieder zurück ins Hotel geflüchtet sind) umsonst, hier ist Wellness nicht nur ein Wort, sondern auch Programm. Insofern muss der Hotelpreis auch relativ gesehen werden, denn der Badespaß im gleichen Haus ist schon toll, keine Umzieherei etc., sondern völlig stressfrei vom Zimmer ins Schwimmbad ist schon Luxus … Einziges winziges Manko, auch hier können Schwerbehinderte nicht durch den bequemen Kellerdurchgang, da im Spa ein Lift fehlt; der Außenzugang durch den offiziellen Eingang ist natürlich möglich, aber eben umständlicher.

Stellplatz:

Stellplätze offen und überdacht sind ausreichend vorhanden und kosten pro Tag 12,- €.
Ausflugsvorschläge:

- Mit der Bahn nach Knittelfeld sollten nur Eisenbahnfans fahren, die es toll finden, die größte Dienstmützensammlung der Welt zu besichtigen, einziges echtes Highlight war die Fahrt auf einer historischen Elektrolokomotive, die als Simulator aufgebaut war – und selbst hier durfte nicht fotografiert werden; Außengelände war nicht zu besichtigen, also insgesamt eher enttäuschend.
- Dafür ein echter Knüller die Fahrt mit der Erzbergbahn (http://www.erzbergbahn.at), immer Sonntags in der Saison ab Vordernberg Süd (hier sind der Bahnhof und die Remise, stündliche Busverbindung ab Leoben), die meisten Fahrgäste steigen erst Vordernberg Markt ein. Mit der Ezrbergbahn fahrt ihr zum so genannten „Abenteuer Erzberg“ (das ihr natürlich auch an jedem anderen Tag ohne Bahnfahrt machen könnt, siehe unter http://www.abenteuer-erzberg.at, hier können ein Erzbergwerk (mit Einfahrt im Zug) besichtigt werden und eine Fahrt auf der mit Sitzen ausgestatteten Ladefläche eines riesigen HAULPAK TRUCK 85 C („Hauly“, siehe Foto) durch das Tagebau-Gelände des Bergwerkes gebucht werden – hier findet auch ein (jährliches?) Motorcross-Rennen statt. Kein billiges Vergnügen, aber etwas ganz besonderes …
- Preiswerter und beschaulicher war die Fahrt mit dem Linienbus durch den Nationalpark Gesäuse. Da die Personenbeförderung der Bahn 2009 auf dieser Strecke eingestellt wurde, müsst ihr – wenn ihr keinen Wagen dabei habt – mit dem Zug von Leoben nach Liezen und von dort mit dem Postbus (ohne Umsteigen, der Bus wechselt nur seine Nummer, aber ihr könnt sitzen bleiben) über Admont nach Hieflau fahren.
Bewertung:

Positiv:
- gute Lage nur ein paar Minuten vom Bahnhof
- schönes Zimmer, funktionierende Klimaanlage,
- hilfsbereiter, kompetenter Service an der Rezeption,
- tolles Wellnessbad.

Negativ:
- das fettlastige Frühstücksbuffet mit dem schlechtesten frisch gebratenen Rührei Österreichs ist mit 15,- Euro überbezahlt,
- das Badezimmer könnte ein paar mehr Lampen brauchen,
- das Doppelzimmer sollten nur Gäste teilen, die sich sehr gut kennen, denn Bad und Toilette sind durch die Glastüren und Fenster für andere Gäste nur unzureichend abgetrennt,
- unangekündigte Schließung eines Teiles des Spas am Abreisetag wurde im Fahrstuhl noch nicht mal einen Tag vorher angekündigt – wenn wir am letzten Tag extra zum Schwimmen noch mal früh aufgestanden wären, hätten wir uns darüber sehr geärgert.


Ein schönes gepflegtes Hotel mit einer tollen Badelandschaft, die sowohl für Familien als auch für ruhesuchende Reisende alles bietet, was das Herz begehrt. Das Frühstück würden wir aber hier nicht noch einmal einnehmen, sondern lieber die Bäckerei Anker im nur 10 Min. entfernten Bahnhof besuchen (Mo. – Sa. ab 06:00 Uhr, Sonntags ab 08:00 Uhr).
Wer hier ein Zimmer bucht, sollte sicherheitshalber auf der homepage des Schwimmbades nach eingeschränkter Öffnung schauen, denn dort war – im Gegensatz zur Hotelseite – ein entsprechender Hinweis zu finden, aber das haben wir natürlich erst nach der Reise bemerkt. Noch bei der Buchung einen Monat vorher gab es keinerlei Hinweise dazu, denn ich hatte mir die homepage des Spas aufmerksam angeguckt.

Das mittelmäßige Frühstück wird durch das tolle Spa ausgeglichen (und man muss es ja nicht nehmen).Für die fehlende rechtzeitige Information über die Schließung des halben Spas (kompletter Familienbereich) ziehe ich aber einen Stern ab – dies trifft insbesondere Familien mit Kindern unter 16 Jahren, die zur Zeit gar nicht baden können.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ClaudiaL

ClaudiaL

01.08.2014 23:09

BH: das Wellnessbad würde mich schon verlocken! LG Claudia

Eckido66

Eckido66

15.06.2014 20:53

BH!!

severine1

severine1

10.05.2014 20:22

BH

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