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Pro tolle Pools, kostenloses Internet & Parkplätze, freundliches Personal, sauberes Hotel
Kontra Lärm rund ums Zimmer & Hotel, Frühstück eher mau, sehr weiche Matratzen
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Und hier kommt jetzt der erste von sicherlich noch einigen Berichten über unsere Stationen in Florida.
Wir hatten in Orlando ein Wohnmobil für die zwei Wochen gemietet, da es aber vorgeschrieben ist, dass man nach der Ankunft in den USA nicht am selben Tag ein Wohnmobil übernehmen darf, sondern erst am Folgetag, brauchten wir für die erste Nacht ein Hotel.Dabei haben wir uns noch in Deutschland für das Marriott Fairfield Inn Orlando Airport entschieden, weil es ziemlich nahe am Flughafen Orlando International liegt.
Unsere Flugzeiten waren so, dass wir nach ca. 15 Stunden Reisezeit abends um kurz vor acht Uhr in Orlando ankommen würden und da wollten wir nicht noch ewig zu einem Hotel fahren, da wir am nächsten Tag dann eh zur Vermietstation des Wohnmobiles fahren mussten.
Für die Nacht vor dem Abflug haben wir dann auch noch im Fairfield Inn reserviert, weil es unsere Flugzeiten unmöglich machten, WoMo-Rückgabe und Abflug an einem Tag unterzubringen.
Vom Hotel zum Flughafen kann man diesen Shuttle natürlich auch nutzen, dazu muss man sich dann mit Zimmernummer und Anzahl Personen in eine Liste an der Rezeption eintragen.
In der Umgebung des Fairfield Inns gibt es noch mehrere Marriott-Hotels, so dass es sein kann, dass zuerst andere Hotels angefahren werden, bevor man selber abgeliefert wird.
Wir hatten aber Glück, bei uns saßen bereits Leute im Bus, für uns ging es daher Nonstop zum Flughafen.
Von Downtown Orlando liegt das Hotel ca. 30km entfernt, eine Fahrt mit dem Stadtbus bis zur Lynx Central Station (Lynx ist der Betreiber der Busse in Orlando) dauert ca. 35 min und kostet 2 US-Dollar. Die Linie wird stündlich bedient.
Genügend kostenlose Parkplätze ums Hotel sind vorhanden, sodass man jederzeit mit dem Mietwagen anreisen kann, dazu aber später auch noch mehr.Tel: +1 407-888-2666 (hier soll man auch anrufen, um den Shuttle zu vereinbaren)
Fax: +1 407-888-8464
Wir haben das Hotel von Deutschland aus vorgebucht und Euro 68 pro Nacht inkl. Frühstück bezahlt.
‎
Das Zimmer war mit zwei Queensize-Betten ausgestattet. Das sind zwei, für unsere Verhältnisse ausgesprochen hohe Betten (Oberkante Matratze ca. 90cm über Boden).
Die genauen Maße habe ich nicht, ich schätze sie aber auf ca. 140x200cm.
Das zweite Zimmer hatte ein Kingsize-Bett (Maße ca. 200x200x90cm) mit einer genauso weichen Matratze, einer großen Bettdecke, die man sich dann teilen muss und fünf Kissen.
Wie es zu dem Zimmer mit dem Kingsize-Bett kam, erläutere ich später noch.
Ausgestattet waren beide Zimmer mit einem Badezimmer mit Badewanne, Dusche in der Badewanne und WC, vor dem Badezimmer befand sich ein Waschplatz mit Waschbecken, großem Spiegel und Haarföhn. Diese Konstellation finde ich gar nicht schlecht, weil sich der eine am Waschbecken z.B. in Ruhe die Haare föhnen kann und der andere kann trotzdem auf die Toilette.
Der Wasserdruck beim Duschen war absolut in Ordnung und ich hatte keinerlei Probleme den Shampooschaum aus meinen langen Haaren zu bekommen. Genervt hat mich nur dass der Duschkopf nicht abnehmbar war. Die Dusche war vorne mit einem weißen Duschvorhang mit einer durchsichtigen Zierleiste versehen.Wie ich bereits öfters in ausländischen Hotels erlebt habe gab es auch hier keine Toilettenbürste, finde ich immer etwas seltsam!
Neben dem Waschbecken befanden sich noch kleine Packungen Shampoo, Spülung, Seife und Bodylotion.Gegenüber vom Waschplatz befand sich ein offenes Regal mit Kleiderstange, einem Bügeleisen mit Bügelbrett und Kleiderbügeln.
Um die Betten rum gibt es zwei Nachtkästchen mit einem Radiowecker, Telefon, ein Sessel mit Fußhocker, ein Minikühlschrank (leer), eine sehr moderne Mikrowelle, eine Kaffeemaschine samt Kaffee, Kaffeeweiser, Zucker und Styroporbechern und einen großen Flachbildfernseher.Neben dem Fernseher stand ein großer Schreibtisch samt gemütlichem Bürostuhl, und unter dem Fernseher war ein braunes Schränkchen mit 4 großen Schubladen, genügend Platz also um seine Sachen zu verstauen.
Es lag auch eine Informationsmappe über das Hotel im Zimmer, leider nur auf Englisch!Beide Zimmer waren mit einer Klimaanlage ausgestattet, die man nach Belieben regeln konnte. Allerdings ist sie beim Betrieb recht laut, so dass wir das Zimmer einmal runtergekühlt haben und dann die Klimaanlage ausgeschaltet haben. Die Klimaanlage ist sehr leistungsfähig, das Zimmer wurde im Nu kalt!
Rollläden gab es keine, aber die Vorhänge schlossen sehr dicht und es wurde dann richtig dunkel im Zimmer.Beide Zimmer waren tadellos sauber, da gab es nichts zu meckern.
Also mit der Zimmerausstattung und dem Platzangebot im Zimmer waren wir sehr zufrieden.Weniger zufrieden waren wir allerdings mit dem Lärm bei Nacht.
Ständig hörte man Toilettenspülungen, Duschen, oder auch Leute auf dem Gang. Die Wände des Hotels scheinen sehr dünn zu sein.
Auch von außen drang recht viel Lärm herein. Straßenlärm von den Strassen rund ums Hotel und Fluglärm. Gerade zum Fluglärm muss ich sagen, dass in den USA noch sehr viele alte Maschinen vom Typ DC9 und MD80 eingesetzt werden, die man in Europa nur noch sehr selten findet, daher ist auch der Fluglärm anders als bei uns. Die alten Maschinen erkennt man sofort raus, weil sie noch so richtig donnern.
Witzig fand ich irgendwie die ganze Einrichtung des Hotelzimmers, der vorhandene Bürostuhl am Schreibtisch war grün-gestreift, der Sessel samt Hocker war rot mit goldenen Blätter drauf, der Teppich war dunkelgrün-gemustert, die Vorhänge grün-weiß gestreift und das Badezimmer hatte eine weiße Tapete mit grünen Bildchen drauf. Die Bettwäsche war weiß mit einer bunten Blumenbordüre. Also alles farblich ziemlich unpassend zusammengestellt.
Es hing auch ein Wäschebeutel im Zimmer falls man den Wäscheservice nützen möchte. Für USD 7,00 kann man seine Jeans waschen lassen oder für USD 6,00 ein T-Shirt usw., eine recht teure Angelegenheit also.Störend war ein wenig dass es nur eine Deckenlampe gleich am Zimmereingang gab, ansonsten waren nur 5 Stehlampen vorhanden und daher war es im Zimmer immer irgendwie duster.
Im Zimmer fühlte man sich sehr sicher, neben dem normalen Schloss das per Karte auf und zugemacht wurde gab es noch ein Vorhängeschloss sowie einen Türspion.Der Whirlpool war rund und hatte einen Durchmesser von ca. 2,5m und eine Wassertiefe von ca. 1m. Rund rum waren Sitzbänke im Wasser angeordnet, so dass man sich richtig schön im Wasser ausstecken konnte.
Leider hatten die Sitzbänke eine sehr raue Oberfläche.
Weil ich etwas Angst um meinen neuen Bikini hatte, hab ich mich immer auf meine Handflächen gesetzt. Das war natürlich nicht so angenehm, aber es ging.
Das Wasser war sehr warm, laut Schild ca. 38°C.
Um die Sprudler im Whirlpool anzuwerfen muss man einen Schalter wie eine Eieruhr aufdrehen, dann sprudelt der Whirlpool für 15min und geht von selber wieder aus.
Auch der Whirlpool war sehr sauber.
Die Öffnungszeit der Pools war von 6-22 Uhr, man konnte also auch noch spätabends plantschen gehen.
Die Poollandschaft war wirklich super, und da das Wetter sehr sonnig und heiß war haben wir das kühlende Nass auch sehr gerne zur kleinen Erfrischung genutzt.In der Nähe der Pools befand sich auch noch ein modern ausgestatteter Fitnessraum, diesen habe ich allerdings nicht genutzt.
Im Eingangsbereich bei der Rezeption gab es noch ein paar Sessel mit niedrigen Tischen, wo man sich die Wartezeit bis zum Shuttle vertreiben konnte oder einfach so etwas relaxen konnte.Hinter der Rezeption gab es zwei Internet-PCs, die man kostenfrei nutzen konnte.
Das fand ich sehr gut. Besonders gefiel mir aber, dass sogar ein Drucker angeschlossen war, den man kostenfrei nutzen konnte.
Mein Mann hat gleich eine Busroute zur WoMo-Vermietstation ausgetüftelt und ausgedruckt. Die haben wir dann nachher einfach dem Busfahrer gezeigt und er hat uns ein Zeichen gegeben, wann wir aussteigen mussten und welchen Bus wir dann nehmen sollten. Wie die meisten Amerikaner, die wir kennen gelernt haben, waren die Busfahrer sehr nett und hilfsbereit.
Bei den PCs stand auch ein großer Ständer mit ganz vielen Prospekten und Informationsmaterial rund um Orlando und auch Florida.
Danach schlossen sich dann zwei Besprechungsräume an, die allerdings geschlossen waren, daher kann ich nichts über Anzahl Personen oder Ausstattung der Räume sagen.Daneben befand sich der Frühstücksraum mit einem Buffet, Stühlen, Tischen und natürlich einem immer laufenden Fernseher. Hab ich schon erwähnt, dass wir in Amerika waren? :-)
Zum Frühstück selber schreibe ich gleich noch ausführlich.Das ganze Hotel ist übrigens ein Nichtraucherhotel, man darf nur vor der Türe rauchen, wo dann auch zwei Bänke und Aschenbecher aufgestellt sind.
Zu den Zimmern gelangt man bequem per Aufzug oder man kann das vorhandene Treppenhaus nutzen.Es gab auch Behindertenzimmer, konnte leider keinen Blick rein werfen, aber das Hotel ist scheinbar auch für Rollstuhlfahrer oder so geeignet.
Hier liegt auch die Liste aus, in die man sich eintragen muss, wenn man den Shuttle-Service zum Flughafen nutzen möchte.
Danach fragen die Mitarbeiter beim Einchecken auch gleich, so dass nichts schief gehen kann.
Es gab frische Waffeln, Toast, harte Bagels, verschiedene Marmeladen und natürlich Erdnussbutter.
Der kontinentale Teil bestand aus einem Angebot an Teebeuteln und zwei verschiedenen „Ichweisgarnichtwieichsnennensoll“.Ich versuchs mal zu beschreiben: Also es waren beide Male runde, eingepackte Päckchen von ca. 10cm Durchmesser, die man in die Mikrowelle stecken sollte.
Darin waren dann oben und unten eine undefinierbare, toastähnliche Masse und dazwischen etwas Schinken beim Einen, Käse und Ei beim Anderen.
Nach dem Aufwärmen in der Mikrowelle waren die Dinger zwar heiß, schmeckten aber immer noch nach nichts.
Der Kaffe war typisch amerikanisch ungenießbar, dafür gab es noch zwei Säfte auf Sirupbasis, die sehr gut geschmeckt haben.
Wer Lust hatte konnte auch Tee oder Kaba trinken.
Serviert wurde übrigens alles auf Plastiktellern und mit Plastikgeschirr, welches man nach dem Essen einfach wegwarf.
Frühstück gab es von 5:30 bis 9 Uhr.Auch das Drumherum mit Pool und Internet-PCs kann sich sehen lassen.
Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit
Was einen längeren Aufenthalt aber in meinen Augen unmöglich macht ist der ständige Lärm aus dem Hotel und der Umgebung und das Frühstück.
Gerade für mich war der Lärm fast unerträglich, während der ersten Nacht habe ich kaum ein Auge zu gemacht obwohl ich fast 20 Stunden wach war aufgrund der Anreise.
Aber für einen längeren Aufenthalt halte ich das Hotel für ungeeignet.
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Hedwig_2010 21.04.2012 04:16
BH und LG von mir :-))
Hedwig_2010 20.04.2012 04:48
Klasse Bericht. BH folgt morgen.
MarenF 04.02.2012 19:18
bambie34 26.01.2012 04:12
BH
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