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| Userbewertung | 1 Erfahrungsbericht |
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Familienurlaub mit viel Spaß und sportlichen Aktivitäten
Pro sehr gute Organisation, schönes Aktivprogramm, wirklich kindgerecht
Kontra wieso was negatives schreiben, wenn es nichts negatives gab ;-)
Detailbewertung
| Beratungskompetenz: | |
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| Zufriedenheit mit Hotel, Appartement etc.: | |
| Kinderfreundlichkeit: | |
| Service | |
| Häufigkeit der Buchung: | |
| Dauer der Reise: | 1-2 Wochen |
| Buchungsort: | Reisebüro/Veranstalter |
Die neuesten Berichte des Autors
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25.08.2011
Familienurlaub mit viel... |
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Auf FP-Sportreisen bin ich zufällig im Internet gestoßen. Ich habe einen Aktivurlaub für meine kleine Familie (2 EW + 1 Kind 7 Jahre) gesucht. Da wir ein bisschen abenteuerlustig sind, wir aber leider zu wenig Zeit haben um einen ausgefallenen Urlaub zu organisieren, fand ich das Angebot auf der Internetseite von FP-Sportreisen sehr ansprechend. Ich möchte gern unsere Erfahrungen in dem Urlaub wiedergeben. Vorab nur so viel, es war ein super Urlaub und hat unsere Erwartungen übertroffen.
Das Konzept:FP-Sportreisen bietet als Veranstalter an drei verschiedenen Standorten die sogenannten Familiencamps an. Im Nahetal, in Franken und im Schwarzwald. Da wir noch nie im Schwarzwald waren und uns das Programm so gut gefiel, haben wir uns dafür entschieden. Alle drei Camps verfolgen das gleiche Konzept, nur mit unterschiedlichen Programmpunkten. Ganz grob geht es darum, mit vielen anderen Familien eine Woche Campingurlaub + organisierte Aktivitäten zu erleben. Das heißt, ab dem Anreisetag beginnt man in einer Gruppe zu leben. Man stellt seine Zelte auf, man kocht zusammen und sitzt abends noch gemütlich am Lagerfeuer. Das gemeinsame Kochen erfolgt in einem großen Küchenzelt. Wir waren bei unserer Anreise total erstaunt eine ganze Einbauküche in dem Küchenzelt vorzufinden. Das ist schon ein bisschen Luxus auf einem Campingplatz . Für das Lagerfeuer gibt es ein extra Lagerfeuerzelt. Wir fanden das sehr praktisch, da man da auch Lagerfeuer machen konnte wenn es geregnet hat. Die ganze Woche steht einen immer ein Guide zu Verfügung, der sich um alles kümmert und alles organisiert. Wir fühlten uns immer sehr gut aufgehoben. An 4 Tagen erfolgt dann Ganztags ein Aktivprogramm. Im Schwarzwald war es eine Schatzsuche am Feldberg, Eseltrekking, Titisee-Abenteuertag und eine Freiburg Rallye. Einen Tag hat man dann zur freien Verfügung. Wir haben an diesem Tag etwas mit den anderen Familien unternommen. Für die Kinder ist das super wenn sie nicht allein sind und jemanden zum Spielen haben. Im Schwarzwald gibt es ja auch zig Möglichkeiten etwas zu unternehmen.
Die AktivprogrammtageGleich am ersten Tag nach unserer Anreise wartete eine Wanderung auf uns. Unser Kind ist eher ein Wandermuffel und wir waren gespannt wie er sich schlagen wird. Mit dem Bus ging es dann zur Talstation der Feldberg-Gondelbahn. Wir hatten nun die Möglichkeit auf eigene Kosten das erste Stück mit der Gondel zu fahren oder zu laufen. Da man das Mittagsziel schon von unten sehen konnte, haben wir uns für das Laufen entschieden. Unser Guide hat uns auf dem Weg nach oben einiges zur Natur am Feldberg erzählt. Die Kinder sollten immer die Steinmännchen suchen und schwupps waren wir oben angekommen. Nach einer Pause ging es dann mit der Schatzsuche los. Anhand von Suchbildern und Kompasskoordinaten mussten wir den Weg selbst finden. An den Punkten zu den Suchbilden gab es dann immer eine Feldbergspezifische Frage von unserem Guide. Wenn die Kinder die Frage richtig beantwortet hatten gabs eine Hinweis zur Schatzkiste. Der Feldsee war dann unser Ziel und die Kinder waren überglücklich als sie dann den Schatz gefunden hatten. Wir fanden es sehr schön das keine Süßigkeiten oder dergleichen in der Schatzkisten deponiert waren. Es gab kleine Kompanten, die sich jedes Kind sofort an seinen Hosenbund anhängte. Der Aufstieg war zum Schluss noch etwas beschwerlich, aber wir haben es alle geschafft. Die Wanderung war ca. 7 km lang und unser Kind hat ohne zu meckern alles super gemeistert.
Den zweiten Programmtag haben wir ruhiger angehen lassen. Am Morgen waren Bogenschießen und verschiedene Niedrigseilelemente angesagt und am Nachmittag eine Floßfahrt über den Titisee.
Am dritten Programmtag ging es wieder Wandern, aber diesmal mit Eseln. Wir hatten ja bis dahin überhaupt keine Erfahrungen mit solchen Tieren, auch nicht mit Pferden. Als wir am Eselhof ankamen wurden wir von unserem Eselführer, dem Peter, herzlich empfangen. Er hat erstmal ganz in Ruhe einiges zu seinen Eseln und den Eigenheiten von Eseln erzählt. Dann durften die Kinder in den Stall und alle Esel anfassen. Um sich mit den Eseln bekannt zu machen sollten die Kinder die Esel noch strigeln und putzen. Die Eltern haben dabei natürlich gern mitgeholfen. Nachdem die Esel sozusagen ausgehfertig gemacht wurden ging es mit der Eeselwanderung los. Unsere Rucksäcke durften wir von den Eseln tragen lassen. 2 Kinder sollten einen Esel führen. Manchmal mussten aber auch die Eltern eingreifen. Esel können ganz schön störrisch sein. Während die Kinder mit den Eseln beschäftigt waren hat uns der Peter einige Geschichten zum Schwarzwald erzählt. Am Mittag haben wir dann Pause an einem See gemacht, wo wir baden konnten. Danach ging es wieder zurück zum Eselstall. Die Esel haben so einen Eindruck bei unseren Kindern hinterlassen, dass alle nach Tage später davon erzählten.
Den letzten Tag unserer Woche verbrachten wir in Freiburg. Nach einer wirklich schönen kindgerechten Stadtführung hat uns unsere Guide eine GPS Rallye mit Fragen in die Hand gedrückt. Dadurch hat man die Stadt noch einmal von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Für jedes Kind gab es am Ende ein kleines Geschenk für das richtige beantworten der Fragen.
Wie schon angesprochen verpflegt man sich selbst. Der Guide besorgt immer alle Lebensmittel. Gemüse und Obst steht jeden Tag frisch zur Verfügung. Ansonsten wird nach einem „Kochbuch“ gekocht. Es gibt jeden Tag vegetarische und nicht vegetarische Gerichte. Wir fanden den „Essensplan“ sehr gut durchdacht und es war auch immer für jeden etwas dabei. Das Frühstück war sehr reichlich. Es gab Müsli, verschiedene Sorten Käse, Wurst, Marmelade. Nutella, Honig, etc. Jeden Morgen wurden frische Brötchen geholt. Zum Frühstück musste man sich dann auch sein Lunchpaket für den Tag schmieren. Alles an Essen (außer Süßigkeiten) und warme Getränke sind im Preis enthalten. Kalte Getränke, Bier und Wein steht auch zur Verfügung, diese Dinge müssen jedoch bezahlt werden. Der Verzehr von eigenen Getränken ist aber nicht verboten. Da wir in unserem Camp doch recht viele Leute waren, hat der Guide einen Essensplan gemacht. Jede Familien war einmal dran das Frühstück für alle vorzubereiten und abends zu kochen. Ebenfalls wurde ein Spülplan aufgestellt. Am Campingplatz muss man sein Geschirr ja noch mit der Hand spülen. Wir sind da etwas verwöhnt von unserer Spülmaschine zu Hause und haben erstmal komisch geschaut. Aber im Endeffekt hat es sogar Spaß gemacht und die Kommunikation gefördert. Man macht eben alles mit den anderen Familien zusammen und da bricht schnell das Eis.
Die BetreuungWir hatten erst unsere Bedenken das wir von früh bis abends in Form eines Animationsprogramms bespaßt werden. Das wäre ja gar nicht unser Ding gewesen. Aber das war zum Glück auch nicht der Fall. Unser Guide hat uns am Anreisetag gleich sehr freundlich empfangen und war absolut nicht aufdringlich. Nachdem uns unser Guide erklärt hat was und wo alle Sachen zu finden sind und welche „Regeln“ im Camp gelten, hat sie sich immer dezent im Hintergrund gehalten. Für Fragen stand uns unsere Guide immer zur Verfügung und konnte alles kompetent klären. Was wir total super fanden, unsere Guide hat immer gesehen wann wir mal Hilfe brauchten oder die Kinder ein bisschen Unterhaltung benötigten und hat sich dann an diesen Stellen eingebracht, ohne aufdringlich zu wirken. Ebenfalls wurden von Seiten des Guides keine erzieherischen Maßnahmen ergriffen, was das Campleben doch sehr entspannte.
Im Grunde mussten wir uns keine Sorgen machen was der nächste Tag bringt, es wurde immer alles sehr gut organisiert. Drei von den 4 Programmtagen wurden auch von unserem Guide durchgeführt. Wir fühlten uns dabei nicht in Gefahr und gut unterhalten. Alles hat super viel Spaß gemacht und die Zeit ging wie im Flug vorbei.
FP-Sportreisen bietet ein zeitlich sehr gut durchdachtes Familiencamp an, mit aufregenden Aktivitäten nicht nur für Kinder. Man lernt viele nette neue Leute kennen. Man kommt an und hat Urlaub so wie es sein muss. Wenn es einem in der Gruppe mal zuviel wird, kann man sich auch in sein Zelt zurückziehen. Es war alles sehr gut organisiert und für Kinder im Alter von 7 – 10 Jahre genau das richtige Programm. Wir würden es auf jeden fall wieder machen.
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Katzimoto 04.11.2011 22:48
duderally 07.10.2011 23:33
Marnie61 27.08.2011 13:00
badewanne08 26.08.2011 14:18
Jollynchen 26.08.2011 10:34