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Scharf und wuerzig! Stuttgart's beliebtester Afrikaner
Pro pikante, sehr scharfe Gerichte in gemuetlichem Ambiente
Kontra nicht mehr ganz original
Die neuesten Berichte des Autors
Das Ebony in Stuttgart in der Herzogstrasse ist schon seit Jahren eine Institution fuer alle Liebhaber der afrikanischen Kueche. Die Einrichtung stilecht, bietet es nicht nur scharfe und pikante Gerichte, sondern auch ein gemuetliches Ambiente begleitet von Reggae- und Rasta-Musik.
Ueber die letzten Jahre haben die Preise im Vergleich zu einigen anderen afrikanischen Restaurants in Stuttgart zu- und die Schaerfe der Gerichte abgenommen, was an der wachsenden Beliebtheit des Restaurants liegen duerfte. Die Gerichte stammen vorwiegend aus dem Gebiet Eritrea, sind sehr scharf und gleichen ein wenig vom Aeusseren dem ungarischen Gulaschs, angerichtet auf einem Pfannkuchen. Hier sollte man jedoch wissen, das dieser Pfannkuchen eine Art Hirsefladen ist, auf dem das Fleischgericht serviert wird, nach Wunsch mit einigen in Curry gezogenen Gemuesesorten wie Blumenkohl und Kartoffeln. Das Essen wird traditionell mit der Hand gegessen, und dazu ein Stueck des Hirsefladens abgerissen, zur Tasche geformt und in die FLeischsosse eingetaucht. Zum Einstieg laesst sich das Gericht 'Zigni' empfehlen, und zwar die Variante mit Lammfleisch und Gemuese. Schon recht scharf, laesst es sich jedoch mit einigen Pausen angenehm verzehren. Fuer diejenigen, die gerne noch einen Gang zulegen moechten, laesst sich 'Kilwa rot mit Knoblauch' empfehlen, mit das schaerfste Gericht auf der Speisekarte und wirklich nur zu bestellen, wenn man eine Herausforderung sucht. Ebenso sind vegetarische Speisen auf der Karte enthalten, wie zum Beispiel eine Art Linseneintopf. Es gibt auch eine Probierplatte, so dass man beim ersten Besuch einen Eindruck mehrerer Gerichte bekommt, jedoch hat mir persoenlich diese nicht so gut gefallen, da die einzelnen Portionen recht klein sind. Ebenso sollte man sich ein grosses Getraenk zum Essen bestellen, damit die Schaerfe etwes gemildert werden kann. Zum Abschluss empfiehlt sich ein 'Kaffee Ebony' der nach Hausrezept zubereitet wird.
Die Preise liegen zwischen 14 DM und 29DM, angefangen mit den vegetarischen Gerichten bis hin zu den Fleischgerichten.
Durch die steigende Beliebtheit des Restaurants hat sich die afrikanische Bevoelkerung in Stuttgart jedoch eher in einige andere Kneipen und Bistors verzogen, und sollte man die etwas einheimischere Kueche Eritreas besuchen wollen, so empfiehlt sich das Macamba in Stuttgart, das jedoch von der Inneneinrichtung nicht sehr ansprehcend ist, aber die Gerichte im allgemeinen schaerfer zubereitet und auch noch einige andere Gerichte als das Ebony auf der Karte hat.
Guten Appetit und viel Spass bei einem Besuch im Ebony!
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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f_enzel 09.06.2001 17:33
lecker-afrikanisch isses auch im semhar (immenhoferstr.)
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Als ich damals zum ersten mal hin gegangen bin, habe ich vegetarisch gegessen und ich habe es außerordentlich genossen mit den Händen zu essen. Hätte ich von mir nicht erwartet, abgesehen davon hat man mich auch wirklich zum "mit den Händen essen" überreden müssen. Schöner Bericht. Lg magilla