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Erfahrungsbericht

für Dubai
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4 Sterne Dubai, Stadt der Superlative Bericht mit Bildern
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Empfehlenswert: Ja

Pro Wahnsinns-Architektur, hervorragender Service

Kontra u. a. seelenloser Luxus

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

astly Seit 24 Jun 2003

endlich Frühling! Bin am Nacharbeiten, weil ich doch öfter mal weg bin, falls ich jemanden... mehr

66 Mitglieder vertrauen mir

Meinen Reisegefährten und mich zog es in diesem Januar 2012 wieder nach Südostasien. Ciao-Reisefee Schneeweißchen stellte uns für unsere Reise ein Programm zusammen, das einen Nachtflug von Hamburg nach Bangkok via Dubai beinhaltete. Erst von Berlin mit dem Zug nach Hamburg und dann die beiden Langflüge mit Zwischenaufenthalt? Das erschien uns zu hart. Den langen Nachtflug von Hamburg nach Bangkok mit der Emirates Airline via Dubai gedachten wir uns also dadurch zu erleichtern, dass wir einen Stopover in Dubai mit einer Hotelübernachtung und einer Stadtbesichtigung einlegen wollten.

Hierfür galt es, vorab einiges zu klären. Wir hatten gelesen, dass Dubai oft Probleme macht mit Medikamenten, die man bei sich führt, vor allem aber Psychopharmaka. Vor der Reise hieß es also, Bescheinigungen von Ärzten einzuholen und auszusortieren, was in Dubai möglicherweise als Droge gelten könnte, so wie meine Antidepressiva.

Nachdem alles auch für die weitere Reise geregelt war, konnte es losgehen.
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Am 12.01.2012 morgens um 7 Uhr fahre ich mit meiner Flatsitterin mit der UBahn zum Bahnhof Spandau, wo wir meinen Reisebegleiter treffen. Er und ich übergeben meiner Flatsitterin unsere Mäntel, die wir nun hoffen, für die nächsten 3 Wochen nicht mehr zu benötigen, und nehmen fröstelnd den Zug 8:32 Uhr nach Hamburg. Die Hamburger S-Bahnverbindung zwischen Bahnhof und Flughafen klappt ebenfalls problemlos.

Der Hamburger Flughafen ist übersichtlich und gefällt uns um einiges besser als der Berliner Flughafen. Ohne Probleme finden wir den Schalter der Emirates, die Angestellten sind freundlich und hilfsbereit, der Emirates-Schalter hat schon geöffnet, obwohl der Flug erst in 3 Stunden sein wird. Am Emirates-Schalter will man unser Gepäck schon bis Bangkok durchchecken, aber wir wollen ja eine Nacht in Dubai verbringen und brauchen es daher schon dort. Zumindest die Bordkarten für den Anschlussflug nach Bangkok bekommen wir aber jetzt schon.

Auch das Boarding verläuft gut organisiert und freundlich. Es ist natürlich eng, die Maschine ist voll, aber mehr Beinfreiheit, als ich es von der Lufthansa gewöhnt bin, herrscht allemal. In jedem Rücksitz des Vordermannes befindet sich ein Monitor zum Spielen oder Film bzw. Fluginformation ansehen, Decken und Kissen liegen auch an jedem Platz aus. In voller Höhe angekommen, wird ein Menue mit köstlich zartem Lammfleisch und Püree serviert. Über Galizien erleben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Landung in Dubai - es herrschen 25° Celsius jetzt um Mitternacht. Bin glücklich, keinen Mantel mehr dabei zu haben, und die Strümpfe habe ich schon im Flugzeug ausgezogen. Endlich Wärme:-) Vom Flugzeug steigen wir in den Flughafenbus, ahnen etwas von der Wahnsinnsgröße des Flughafengeländes, als wir mindestens 20 Minuten mit diesem Bus brauchen, um zum Terminal zu gelangen. Dort wartet unser Gepäck schon am Fließband. Ohne längere Wartezeit gelangen wir durch Einreise- und Zollschalter, werden kaum durchsucht, und für unsere Medikamente interessiert sich wirklich niemand. Liegt es an der Nachtzeit oder an uns? Oder waren die Berichte übertrieben? Oder hat sich einfach etwas geändert im Land? Keine Ahnung, aber wir sind froh darüber.

Das Flughafengebäude ist riesig, trotzdem gut beschildert und wirklich toll gestylt. Ein wahrer Prachtbau mit Einkaufspassagen, Restaurants und Pflanzenoasen.

Am Ausgang wartet ein Transferauto auf uns. Mein Reisebegleiter macht mich erst darauf aufmerksam, dass nur er, ich nicht, begrüßt wird. "Herr P... B...". Ich existiere hier nicht, bin als Frau nicht erwähnenswert. Schon bei der Transferfahrt zum Hotel Coral Deira wird deutlich, was hier an Luxus herrscht. Die Serpentinen vom Flughafengebäude zur Straße werden flankiert von Palmen und künstlichen Wasserfällen - und das in einem Wüstenstaat! Fahrt durchs hell erleuchtete nächtliche Dubai. Wir sehen kaum jemanden auf der Straße - und natürlich schon gar keine Frauen. Von weitem sehen wir die strahlende berühmte Skyline Dubais. Beeindruckend!

Endlich kommen wir am Hotel an, eine wunderschöne Einganghalle, das Personal höflich, freundlich und hilfsbereit, das Einchecken ist unproblematisch. Da mittlerweile Nacht auf Freitag ist, der Freitag hier aber wie bei uns der Sonntag Feiertag ist, erkunden wir uns schon einmal nach Stadtrundfahrten, denn freitags wird nicht alles angeboten. An der Rezeption verweist man uns an einen der Kofferboys, dieser meint, er könne eine private Stadtrundfahrt im PKW für 100 Euro vermitteln. Mein Reisegefährte hält dies für eine private Tour anfänglich für etwas überteuert, aber hätten wir eine Stadtrundfahrt vorab gebucht, hätten wir 120 Euro für eine Gruppenführung bezahlt - und wie wir hinterher feststellen, ist der Mann, der uns mit seinem PKW die Sehenswürdigkeiten Dubais zeigen will, jeden Cent wert!

Wir bekommen ein recht geräumiges Zimmer mit einem großen Doppelbett und einer einzigen riesigen Bettdecke. Und schlafen erst einmal erschöpft ein.

Nächster Morgen: Frühstück kann offiziell bis 10 Uhr eingenommen werden,. Der Speisesaal ist ziemlich voll, mein Begleiter beschwert sich, als man uns wegen Platzmangels im Restaurant unterbringen will, weil er das Frühstücksessen vom Büfett nicht hierher tragen will. Letztlich finden wir 2 Plätze im Frühstücksraum.und lassen es uns schmecken. Das Büfett ist sehr umfangreich. Der Kaffee, der hier auch am Tisch serviert wird, ist lecker, ich nehme vom Büfett Toast, Wurst, Rühreier, etwas Kuchen und viel Obst: Pfirsich, Aprikosen, Melone, Orange. Die anderen Hotelgäste scheinen mir international zu sein. Zwei Tische weiter sitzt eine arabische Familie, er in Scheich-Gewandung, die Gattin ganz in Schwarz verhüllt, nur einen schmalen Seeschlitz kann man entdecken, das Kind ganz bunt gekleidet mit roter Strubbelperrücke. Mich interessiert brennend, wie die Frau, die für ihren Tisch das Essen zusammenträgt, so verschleiert essen kann, denn Nase und Mund sind ja komplett eingehüllt - ich warte und warte und warte, aber sie isst nicht. Ich habe bestimmt eine Stunde lang aufgepasst, aber sie aß keinen Bissen. Es bleibt mir also ein Geheimnis.

Um 11 Uhr ist der Fahrer bestellt, der uns die Stadt zeigen will, eine halbe Stunde zu früh ist er schon da, muss aber noch ein wenig warten, da wir ja vor der Stadtrundfahrt auch noch packen müssen - denn heute Nacht geht es weiter nach Bangkok .Wir geben erst einmal unser Gepäck an der Rezeption ab, regeln den Transfer für heute Abend vom Hotel zum Flughafen und begeben uns auf Dubai-Stadtrundfahrt.

Dass dieser Fahrer mich nicht ebenfalls total ignoriert, liegt wohl daran, dass er Pakistani ist und kein Dubaianer. Viel erzählt er uns über die zu besichtigenden Gebäude, über Land und Menschen, natürlich auf englisch:-). Nicht einmal 20 % der Einwohner Dubais sind Einheimische, der kleinen Minderheit sehr reicher Dubaianer stehen über 80 % Arbeitsmigranten gegenüber, meist Inder und Südostasiaten. Stillschweigend denke ich, dass es eine Art moderner Sklavenhaltergesellschaft ist. Es ist, wie gesagt, Freitag, ein Feiertag in Dubai, auch tagsüber sieht man fast nur Männer auf der Straße, die Frauen, die auf den Straßen unterwegs sind, sind - schon an der Kleidung erkennbar - meist Inderinnen oder Touristinnen.

Zunächst geht die Fahrt zum Dubai Creek. Diese Ausbuchtung des Persischen Golfs zieht sich etwa 14 km lang durch Dubai. Brücken darüber sehen wir keine, aber Bootsstationen, von denen aus Abras, kleine Fährboote, die Menschen von einer Seite des Gewässers auf die andere transportieren.
Hier am Creek liegen Dhaus, diese traditionellen Holzschiffe, oft zu Restaurants umgebaut. Der Creek erscheint uns eine Art Flaniermeile für Touristen zu sein, Holzbude neben Holzbude, Verkaufsstand neben Verkaufsstand, die jetzt aber geschlossen sind und wohl erst abends öffnen. Die Dhaus bilden einen seltsamen Kontrast zur Hochhaus-Skyline des gegenüberliegenden Ufers; besonders auffallend davon für mich die blau strahlenden Gebäude der Handelskammer und der Rolex Twin Towers.

Wir machen einen Abstecher zum Diving Village, aber es ist geschlossen. In der Hitze wirkt die Umgebung wie ausgestorben.

Und weiter fahren wir zum wohl derzeit berühmtesten Gebäude Dubais, dem Burj Khalifa. Noch ist es mit 828 m das höchste Gebäude der Welt, schon von Weitem ragt es in der Skyline auf, alles wirkt daneben klein. Unser Guide kennt einen Schleichweg, wie man am besten mit dem Auto zum Fuße des Gebäudes kommt, und fährt lachend durch ein Parkhaus hindurch. Dann steigen wir aus und stehen davor. Vor dem höchsten Bauwerk der Welt!!!! Die anderen Wolkenkratzer spiegeln sich im unteren Teil des Gebäudes wieder, und man muss den Kopf ganz weit nach hinten biegen, um zur Spitze des riesigen, sich nach oben zu immer mehr verjüngenden Gebäudes hoch zusehen. Mein Reisebegleiter wollte ursprünglich zur Aussichtsplattform mit dem Lift fahren, aber nachdem wir lasen, dass schon dafür um 80 Euro zu bezahlen seien, verzichtet er darauf. Mich mit meiner Höhenangst würden eh keine 10 Pferde - und schon gar kein Lift! - in diese Höhe bringen. Ich habe gelesen, dass nicht einmal 10 % der Wohnungen im Burj Khalifa vermietet sind, und wundere mich nicht: Abgesehen vom Preis muss es irgendwie unheimlich sein, in einem so hohen und gleichzeitig so zierlichen Gebäude zu wohnen, das wohl bei Wind ganz schön ins Schwanken geraten dürfte. Ich zumindest stelle mir das sehr merkwürdig vor.

Am Fuß des Burj Khalifa liegt ein großer, künstlicher See, von dem aus die Dubai Fountain das größte Wasserspiel der Welt in die Luft schießt. Alles hier scheint Superlative zu sein.

Am Souk Madinat Jumeirah verabschiedet sich unser Guide vorübergehend von uns, um in der Moschee seine Gebete zu verrichten. Der Souk (Markt) Madinat Jumeirah ist seit 2004 eröffnet und einer Lagunenstadt nachempfunden, durchzogen von Wasserwegen. Neben einem original nachgebauten Markt für Kunsthandwerk bietet er viele Restaurants und eine Sicht auf den berühmten Burj Al Arab. Mein Begleiter und ich bummeln durch den Souk, genießen den Blick auf die herrliche Wasseranlage und auf den Burj Al Arab, allerdings ist nicht zu übersehen, dass dieses kleine künstliche Paradies nur für reiche Touristen errichtet ist. Es herrscht hier ein wenig Gedränge, Touristen , Touristen, aber wenigstens bietet der Souk Schatten - und eine gepflegte öffentliche Toilette.

Nachdem unser Guide nach Erledigung seiner religiösen Pflichten wieder zu uns gestoßen ist, fahren wir zum eigentlichen Mittelpunkt des Madinat Jumeirah, zum Al Quasr Hotel Madinat Jumeirah, das auch von außen Pracht pur darstellt - nicht umsonst bedeutet Al Quasr "Palast". Schon die Auffahrt zum Hotel: Ein von Palmen umsäumter Boulevard, auf dessen parkähnlicher Mittelinsel Denkmäler goldener Pferde in den verschiedensten Bewegungen zu sehen sind, dieser Prachtweg geht über in eine Brücke, die, von hölzernen Palisaden eingerahmt, über einen Ausläufer der Wasseranlage führt. Von der Brücke aus hat man einen atemberaubenden Blick über das Madinat Jumeirah bis zum Burj Al Arab. Am Eingang des Hotels ein Brunnen mit Pferdestandbildern um ein Wasserspiel. Eben echt prachtvoll, das Ganze!

Ein Muss für Dubai-Besucher ist natürlich die Insel Palm Jumeirah mit dem berühmten Hotel Atlantis. Auf der Autofahrt dorthin bemerken wir eine kleine Bahn auf einem eingleisigen Viadukt: Die Dubai Monorail. Auch mit dieser kann man die Insel erreichen. Die Straße zur Insel lässt nichts von dem erkennen, was man sich unter Palm Island vorstellt: Wir fahren über eine breite Straße, vorbei an neuen Wohnvierteln, irgendwann sagt uns unser Guide, dass wir jetzt eigentlich durch das Meer fahren, wir sehen vor allem entfernt Skyline, dann kommen wir durch eine Unterführung, und da sind wir: Auf der einen Seite sehen wir das Meer, auf der anderen das wahnsinnig riesige Hotel Atlantis. Nun, Bilder davon hat wohl jeder schon einmal gesehen, steht man davor, ist man dann doch etwas verblüfft über die Größe. Den Eindruck, auf einer palmenförmigen Insel zu stehen, hatten wir eigentlich nicht. Auch im Meer zu baden scheint hier nicht opportun zu sein, Die See, die wir sehen, wird hier von Steinblöcken eingesäumt. Offen gesagt, mir entzieht sich die Schönheit der Palmeninsel total; bis auf dieses riesige Gebäude und die Palmen wirkt alles eher karg in der brütenden Sonne. Und dabei ist Winter! Wie muss es hier erst im Sommer sein!

Wir fahren zurück in die Innenstadt, vorbei am neuen Kempinski, einem weiteren Luxushotel. Wieder sehen wir Skylines, sehen weit weg das Burj Khalifa alles überragen. Die Moscheen, an denen wir vorbeifahren, und der öffentliche Badestrand Dubais, all das bleibt flüchtiger Eindruck inmitten der Kulisse von riesiger Gebäuden. Südwestlich des Stadtzentrums kommen wir zur Marina, einem Hafengebiet, in dem unzählige fertige und im Bau befindliche Wolkenkratzer einmal bis zu 150.000 Menschen beherbergen sollen. Besonders auffallend das spiralige Gebäude des Infinity Tower. Irre, imposant, irgendwie schön, aber auch erdrückend.

Mittlerweile ist Nachmittag, nach der Besichtigung eines museumartigen Kunsthandwerkverkaufs habe ich nur noch Durst. Mein Reisegefährte und ich wollen noch etwas spazieren gehen und dabei in ein Kaffee einkehren und sagen das unserem Guide. Er will uns zu einem Restaurant oder Kaffee fahren, aber mein Gefährte will zum Creek, meint, dort gäbe es so viel Tourismus, dass man da bestimmt ein nettes Kaffee finde. Guide wirkt besorgt, bietet uns an, uns am Creek abzusetzen bei einem Restaurant und auf uns zu warten und später sogar zum Flughafen zu bringen, er versucht die ganze Zeit, uns zu vermitteln, dass er uns gerne zu einem Restaurant oder Kaffee bringe, aber nicht hier am Creek - Gefährte bleibt dabei, dass wir am Creek bummeln und Kaffee trinken wollen. Wir steigen also nach einer netten Verabschiedung von unserem wirklich phantastischen Guide aus, laufen den Creek entlang, es ist irre heiß, mittlerweile habe ich große Wasserblasen an den Füßen, weil ich noch nicht meine Sandalen anziehen konnte, und ich habe immer noch wahnsinnigen Durst. Und allmählich merken wir, warum unser Guide so besorgt war: Es gibt kein Kaffee hier! Wir laufen und laufen, nichts dergleichen!!! Endlich kommen wir in einem Souk zu einem Stand, an dem Orangen frisch gepresst werden. Ich setzte mich auf eine Steinmauer und stürze erst einmal 2 Gläser frischen Orangensafts hinunter. Preis dafür ist auch, dass ich nun von Verkäufern belagert werde, die mir Schals, Ketten und was weiß ich alles verkaufen wollen. Komisch, sonst werde ich als Frau hier immer ignoriert! Wenn es um das Finanzielle geht, wäre das eigentlich gerade hier angebracht, denn ich habe außer meinen Fotoapparaten nichts bei mir. Trotzdem stürzen sich alle auf mich, niemand auf den Mann an meiner Seite.

Nachdem wir uns durch den Souk gekämpft haben, entdecken wir endlich am Creek ein kleines Lokal, in dem man am Ufer sitzen kann. Wir bestellen Tee und sehen dem Treiben auf dem Creek zu. Es geht nun dem Sonnenuntergang entgegen und wir flanieren noch etwas am Wasser entlang. Am Al Shandagah Watch Tower bummeln wir vorbei, als die Sonne langsam untergeht und wir aus den verschiedenen Richtungen die Muezzins zum Gebet rufen hören. Es liegt fast etwas von Romantik über der Kulisse.

Nun wird es an der Zeit, Richtung Hotel zurückzukehren, um pünktlich zum Transfer zum Flughafen dort zu sein. Neben unserem Hotel befindet sich ein persisches Restaurant, in dem wir sehr gut und günstig (8 Euro für große Portion Safranreis und Lammhack) speisen. Kurz vor 20 Uhr holen wir unser Gepäck aus dem Hotel, und zu Reisegefährtens Leidwesen - er findet seinen Thailand-Reiseführer nicht, den er im Flugzeug lesen will - kommt der Transferfahrer wieder eine halbe Stunde zu früh. Los geht es zum Flughafen, in der Ferne sehen wir wieder die hell erleuchtete Skyline mit dem Burj Khalifa. Am Flughafen läuft alles ordnungsgemäß, in Dubai klappt wirklich alles hervorragend, es gibt sogar einen Extraschalter, weil wir bereits eine Bordkarte haben und nur noch das Gepäck abgeben müssen - nachdem mein Reisegefährte seinen Thailand-Reiseführer doch noch im Koffer gefunden hat. Unser Flug nach Bangkok ist um 40 Minuten auf 23;50 Uhr verschoben worden, dafür bietet der Dubai'sche Flughafen, was wir phantastisch finden: Liegestühle!

Und nun stand uns der Nachtflug nach Bangkok bevor. Tschüss, Dubai!
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Zurückblickend war ein Tag in Dubai genau das Richtige: Interessiert an Architektur hat die Stadt auf einer Rundfahrt viel für mich zu bieten, die Architektur ist wirklich faszinierend, aber ich wüsste, abgesehen von einer Wüstenfahrt, nicht, was ich hier länger sollte. Zum Baden reizte mich Dubai kein bisschen, Shoppen ist nicht mein Ding und wohl auch teuer, zum Spazierengehen ist alles zu weitläufig und breit und wirkliche Gemütlichkeit in Kaffees konnte ich auch nicht entdecken. Doch, EIN Tag Dubai war für mich genau richtig! Und als Stopover bei langen Flügen jedenfalls empfehlenswert.

Bilder

für Dubai
Haltestelle am Creek - Dubai
Wassertaxistation am Creek, Landeplatz für Vögel
von astly astly
Haltestelle am Creek - Dubai

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Kommentare

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  • duderally 27.04.2012 00:34
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • negendank 04.03.2012 23:38
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    In Dubai war ich bisher nur auf der Durchreise. VLG - Olaf

  • ciao2002 29.02.2012 20:28
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    bh

  • Ela675 28.02.2012 21:14
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Konnte heute das BH endlich aufhängen :-)

  • Ela675 26.02.2012 18:24
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    BH wird nachgeliefert

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