Home > Reisen > Europa > Deutschland > Dresden > Freizeittipps & Erfahrungen Dresden > Zoo Freizeittipps & Erfahrungen Dresden > Dresden, Zoo > Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht

für Dresden, Zoo
Nächsten Bericht ansehen "trotz Hochwassers 2002 ein..."
4 Sterne ZOOLOGISCHER GARTEN DRESDEN Bericht mit Bildern
210 von 210 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro gut erreichbar, günstiger Eintritt, relativ viele Tiere, wunderbar schattig

Kontra Drehkreuz beim Nebeneingang

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung

Der Autor

noname_6032 Seit 2 Aug 2004

★ Hilfe, mein Leben ist eine Daily Soap!!! ★ http://chogaramirez.wordpress.com/ ★ mehr

167 Mitglieder vertrauen mir

Kai wurde am 03.06. ein ganzes Jahr alt. Und da er Tiere sehr gern hat, sind wir mit ihm in den Zoo nach Dresden gefahren.
Wir sind vormittags gefahren, damit wir in Ruhe und mit Zeit die Tiere ansehen konnten. Für Kai war es natürlich der erste Zoo-Besuch, wir Erwachsenen waren schon öfters im Zoo. Allerdings war ich das letzte Mal im Dresdner Zoo, bevor das neue Elefantenhaus gebaut wurde.
Eine Rundfahrt mit der Parkeisenbahn gehört für mich zu einem Zoo-Besuch in Dresden dazu, deswegen werde ich auch darüber etwas sagen.

Kontaktadresse:
Zoologischer Garten Dresden
Tiergartenstraße 1
01219 Dresden
Tel: 0351/47806-0
Fax: 0351/4780-660
E-Mail: zoo@zoo-dresden.de
Website: www.zoo-dresden.de

Etwas zur Geschichte des Zoo:
1859 - Ein Komitee zur Gründung des Zoos wurde ins Leben gerufen.
1861 - Der Zoo wurde nach zweijähriger Bauzeit am 8. Mai eröffnet und gehört damit zu den fünf ältesten Zoos in Deutschland. Nur Berlin, Frankfurt und Köln sind noch älter.
1873 - Seit diesem Jahr kümmert sich der Zoo um Menschenaffen.
1927 - Mit den im Zoo lebenden Orang-Utans erlangte der Zoo weltweiten Ruhm. Zum ersten Mal wurde die Aufzucht eines Orang-Utans Babys durch die Mutter dokumentiert.
1945 - Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Zoo fast vollständig zerstört und nur wenige Tiere überlebten den Krieg und die Bombennacht auf Dresden.
1946 - Im Mai wurde der notdürftig geflickte Zoo mit einem bescheidenen Tierbestand wieder für Besucher geöffnet.
1961 - Zum 100. Geburtstag des Zoo kamen mehr als 1,2 Millionen Besucher.
1963 - Das Raubtierhaus wurde fertig gestellt.
1967 - Das Affenhaus wurde eingeweiht.
1969 - Direktor Professor Ulrich eröffnete die Zooschule, die sofort großen Anklang fand.
1992 - Der Streichelzoo wird komplett neu gestaltet.
1993 - Der Zoo wurde umgebaut.
1997 - Der "Zoo unter der Erde" wurde geöffnet.
1998 - Das Afrikahaus wurde eröffnet.
1999 - Die Tundraanlage mit einer begehbaren Voliere wurde eingeweiht.
2005 - Die alte Pinguinanlage wurde abgerissen und ein komplett neues Becken gebaut.
2006 - Im Februar wurde das erste Elefanten Baby im Zoo geboren. Seitdem ist der kleine Bulle Thabo-Umasai ein wahrer Besucher-Magnet. Pate für den kleinen Elefanten ist der sächsichen Ministerpräsident Georg Milbradt.
2007 - Seit dem Januar wird im ZDF die Zoo Dokumentation " Dresdner Schnauzen - Zoogeschichten aus Sachsen" gesendet, die im Zoo Dresden gedreht wird. Es wurde insgesamt 32 Folgen gedreht.
2007 - Im August dürfen die Löwen und die Karakals ihre neuen Wohnungen beziehen.
2007 - Umgestaltung der Anlage der Roten Pandas
2009 - Das Giraffenhaus soll fertig gestellt werden. Derzeit wird fleißig gebaut.

Allgemeines zum Zoo:
Der Zoologische Garten Dresden mit seiner Fläche von 13 Hektar liegt im südwestlichen Teil des Großen Gartens, einer riesigen 1805 km² großen Grünfläche mitten in Dresden. Dadurch hat der Zoo einen großen Bestand an alten und großen Bäumen.
Im Zoo leben 79 Säugetierarten, 122 Vogelarten, 10 Amphibienarten, 36 Reptilienarten, 79 Fischarten und 11 Wirbellose-Arten. Insgesamt leben im Zoo mehr als 2500 Tiere aus 337 verschiedenen Arten.
Der Landschaftsarchitekt des Zoo war Peter Joseph Lenné und für alle Bauten im Zoo war der Architekt Carl Adolf Canzler zuständig.
Zur Gründungszeit besaß der Zoo bereits eine nennenswerte Sammlung an kleinen Affen. Zur Jahrhundertwende durfte sich der Zoo mit Züchtungserfolgen bei Schimpansen und Orang-Utans rühmen.
Bei den Greifvögeln hat der Zoo Pionierarbeit geleistet. Erstmalig in ganz Europa wurde eine riesige Greifvogel-Voliere gebaut. Diese Voliere steht nach wie vor im Zoo.
In den 20er Jahren hat Professor Brandes in Sumatra Orang-Utan Babys aufgezogen. Während der Überfahrt nach Europa hat er die Aufzucht eines kleinen Orang-Utans weitergeführt. Die Geschichte von "Buschi" und seiner Mutter "Suma" erlangte weltweite Bekanntheit und Anerkennung.

Wie kommt man zum Zoo?
Am einfachsten kommt man vom Hauptbahnhof aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Zoo.
Die beiden Straßenbahn-Linien 9 und 13 halten direkt vor dem Zoo, ebenso wie die Stadtbus-Linie 75. Die Haltestelle heißt "Zoo". In der Straßenbahn werden die Haltestellen rechtzeitig vorher angesagt.
Man kann natürlich auch mit dem Auto fahren. Hierbei fährt man vom Hauptbahnhof aus in Richtung Großer Garten. Gegenüber vom Zoo ist ein kostenpflichtiger bewachter Parkplatz mit 400 Stellplätzen. Der Parkplatz ist zu jeder Tageszeit sehr schattig, da rund herum und auch mittendrin viele große Bäume stehen.
Von der Autobahn A4 fährt man an der Ausfahrt Dresden Zentrum ab fährt in Richtung Zentrum und folgt dann der Beschilderung Richtung Zoo bzw. Großer Garten.

Was kostet mich der Spaß und wie lange darf ich bleiben?
Der Zoo ist jeden Tag ab 08:30 Uhr geöffnet. Im Sommer schließt er um 18:30 Uhr, im Winter um 16:30 Uhr. Die Kasse ist bis 45 Minuten vor der Schließung geöffnet.
Die Preise sind sehr moderat. Hier eine Auflistung:
Erwachsene: 8,00 Euro (Normaltarif), 7,00 Euro (Abo-Karte DVB/VVO), 4,00 Euro (Dresden-Pass), 25,00 Euro (Jahreskarte), 6,00 Euro (Montag außer Feiertag)
Kinder (3 - 16 Jahre): 4,00 Euro (Normaltarif), 3,50 Euro (Abo-Karte DVB/VVO), 2,00 Euro (Dresden-Pass), 15,00 Euro (Jahreskarte)
Ermäßigte (Schüler, Studenten, Azubis und Behinderte mit Ausweis): 6,00 Euro (Normaltarif), 5,50 Euro (Abo-Karte DVB/VVO/Dresden-Cards), 15,00 Euro (Jahreskarte)
Familienkarte (2 Erwachsene + 2 Kinder): 20,00 Euro (Normaltarif), 15,00 Euro (Dresden-City-Card), 65,00 Euro (Jahreskarte)
Gruppen (ab 10 Personen): 5,00 Euro (Erwachsene), 2,00 Euro (Kinder)
Es gibt auch Kombikarten für den Zoo und die Parkeisenbahn. Dafür muss man aber an der Kasse nachfragen.
Hunde dürfen nicht in den Zoo, können aber für 2,50 Euro in separaten Hundezwingern untergebracht werden. Dafür muss man aber seinen Personalausweis hinterlegen. Die Hundezwinger befinden sich rechts neben dem Eingang am Verwaltungsgebäude. Es stehen sechs Zwinger bereit, die komplett vergittert sind. Der Zwinger-Bereich ist durch viele Bäume schön schattig.
Für Kinder kann man einen Bollerwagen (1,00 Euro) oder ein Hawazuzie (2,00 Euro) leihen. Der Pfand beträgt bei beiden jeweils 5,00 Euro.

Die Dresdner Parkeisenbahn - Lilliputbahn
Die Parkeisenbahn, die einmal quer durch den Großen Garten fährt, fährt von Ende März bis Anfang November. In der Hauptsaison fährt sie von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Die Parkeisenbahn hat ein Streckennetz von 5,6 Kilometer durch den Großen Garten.
Eine Rundfahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Man kann dabei wählen, ob man einen offen überdachten Waggon oder komplett oben ohne fahren möchte.
Auf den 381 mm fährt es sich ganz entspannt durch den Großen Garten, vorbei am Carolasee mit seinem fantastischen Springbrunnen mitten im See und am Palais.
Haltestellen der Parkeisenbahn sind: Zoo, Carolasee, Karcherallee, Palaisteich und der Straßburger Platz.

Die Preise der Lilliputbahn:
Erwachsene: 1,50 Euro (Zone 1), 3,00 Euro (Zone 2), 4,00 Euro (Zone 3)
Ermäßigt: 0,75 Euro (Zone 1), 1,50 Euro (Zone 2), 2,00 Euro (Zone 3)
1 Erwachsener + 2 Kinder: 1,80 Euro (Zone 1), 3,75 Euro (Zone 2), 5,00 Euro (Zone 3)
2 Erwachsene + 4 Kinder: 3,30 Euro (Zone 1), 6,75 Euro (Zone 2), 9,00 Euro (Zone 3)
Gruppentarif (ab 15 Personen): 1,20 Euro (Zone 1), 2,40 Euro (Zone 2), 3,20 Euro (Zone 3)
Kleingruppentarif (ab 10 Kinder): - (Zone 1), - (Zone 2), 1,50 Euro (Zone 3)
6er-Karte Erwachsene: - (Zone 1), - (Zone 2),184,00 Euro (Zone 3)
6er-Karte Ermäßigt: - (Zone 1), - (Zone 2), 9,00 Euro (Zone 3)
Hunde, Kinderwagen und andere Gegenstände: 1,00 Euro (Zone 1), 1,00 Euro (Zone 2), 1,00 Euro (Zone 3)
Ab 15 Jahre ist der volle Preis zu zahlen. Kinder unter zwei Jahren fahren gratis. Begleitpersonen von Behinderten fahren ebenfalls umsonst.
Als ermäßigt gelten Kinder bis 15 Jahre, Schüler, Azubis, Studenten, Behinderte, ALG II Empfänger, Wehr- und Zivildienstleistende mit entsprechendem Nachweis.
Zone 1 sind ein bis zwei Stationen, Zone 2 sind drei bis vier Stationen und Zone 3 bezieht sich auf die komplette Rundfahrt bzw. fünf Stationen.
Geburtstagskinder erhalten eine Freifahrt.

Das Zooschaufenster
Bevor man den Zoo betritt, kann man sich die Außenanlage der Nasenbären ansehen, die direkt links neben dem Eingang ist. Durch eine bereits verkratzte Scheibe kann man die Nasenbären beim Toben und Spielen zuschauen.

Die Kasse
Beim Bau des Elefantenhauses wurde auch die Kasse neu gebaut. Wo man vorher durch einen Zaun musste, betritt man heute die Kasse durch eine breite Glastür. Die ganze Kassenbereich ist lichtdurchflutet. Direkt neben der Eingangstür steht eine eindrucksvolle Clivia. Wir hatten das Glück, sie in voller Blüte zu erleben.
Gegenüber der Kasse steht eine Elefantenstatue aus Bronze.
Neben der Kasse hat man die Möglichkeit, direkt zum Zoorestaurant über dem Afrikahaus zu gehen.
Lässt man den Kassenbereich hinter sich, steuert man direkt auf die Nacktmulle zu. Hinter einer Panzerglasscheibe kann man die Erdbewohner in ihrem Höhlensystem beobachten. Neben den Nacktmulle ist noch ein afrikanischer Nager zu Hause. Der Dresdner Zoo ist einer der wenigen Zoologischen Gärten, der Nacktmulle hält und sogar erfolgreich züchtet.
Nun hat man zwei Möglichkeiten: Nach rechts in den Zoo oder nach links ins Afrikahaus.

Das Afrikahaus
Wenn man das Afrikahaus durch die Glastür von der Kasse aus betritt, fühlt man sich sofort in den tropischen Regenwald versetzt. Mehrere Meter hohe Bäume ragen in den überdachten Himmel und der mit Rindenmulch bestreute Boden knirscht unter den Schuhen. Die hohe Luftfeuchtigkeit tut ihr übriges.
Direkt links neben dem Eingang befindet sich eine Spendenbox für die Elefanten.
Folgt man dem Weg, kommt man direkt an den elektrischen Fischen vorbei. An ihrem Aquarium ist ein Voltmeter angebracht, an dem man die elektrische Spannung mit Wasser nachvollziehen kann.
Hinter den elektrischen Fischen kann man entweder das Afrikahaus verlassen oder die Brücke erklimmen.
Auf der Brücke hat man Aussicht auf die Mandrill-Innenanlage und die Elefanten-Innenanlage.
Geht man die Weg auf der Brück zu Ende, kommt man ins Zoo-Restaurant "Ristofante", von dem man ebenfalls die Elefanten beobachten kann.
Ebenfalls in der oberen Etage ist die Zooschule untergebracht und das Auditorium.
Hinter dem Afrikahaus befindet sich die Mandrill-Außenanlage. Diese Anlage ist besonders durch den riesigen Kletterbaum für die Mandrills, die mit halsbrecherischer Geschwindigkeit durch die Anlage rasen und die dort wohnenden Enten aufschrecken.
Auf der anderen Seite des Afrikashauses befindet sich die Außenlage der Elefanten. Am 12 Uhr kann man die Elefanten beim Spielen, Fressen und Plantschen beobachten.

Die Elefanten
Im Dresdner Zoo leben zwei Elefanten-Arten - der Afrikanische Steppenelefant und der Asiatische Elefant.
Die Dienstälteste Elefantenkuh "Schöpfi" bekam der Zoo zu seinem 100. Geburtstag geschenkt. Sie ist 1959 geboren und gehört zu den Asiatischen Elefanten. Während des Neubaus des Afrikahauses half sie, einige Bäume zu fällen.
Der junge Elefantenbulle "Thabo-Umasai" gehört zu den Afrikanischen Steppenelefanten. Auf ihn ist der Zoo besonders stolz, da er der erste in Dresden geborene Elefant ist.

Lindenoase
Das Café ist direkt neben dem Afrikahaus. Man kann es mit seinen riesengroßen blauen Sonnenschirmen nicht übersehen. Die Tischen und Bänke sind aus Baumstämmen und rundherum stehen große Bäume.
Für Kinder gibt es hier einen Spielplatz.

Der Goldfischteich
Zwischen dem Afrikahaus und dem Raubtierhaus liegt ein großer Teich, in dem sich Goldfische, Karpfen und Forellen tummeln. Die Fische sind Unterarm-lang und im Wasser nicht zu übersehen.
Sobald man sich dem umzäunten Teich nähert, kommt die ganze Meute an und hofft auf etwas Futter.
Am Teich befindet sich ein Futterautomat, der für zwanzig Cent eine Portion Teichsticks ausspuckt.
Mitten im Teich ist eine Springbrunnenfontäne.

Das Raubtierhaus
Im Zuge eines Umbaues kann man das Raubtierhaus nicht mehr betreten. Es ist nur noch möglich, auf der Vorderseite die Löwen zu betrachten. Die Rückseite ist durch die Arbeiten am Giraffenhaus ebenfalls gesperrt.
Nähert man sich dem Raubtierhaus, trifft man als erstes die alte Löwendame Sarah. Sie ist seit Februar 2007 alleine, nachdem ihr Vater gestorben war, ist aber zu alt für die beiden jungen Löwen. Auch einen Umzug in einen anderen Zoo wurde die alte Dame wahrscheinlich nicht verkraften. Deswegen darf sie ihren Lebensabend im Zoo verbringen und sich den ganzen Tag in der Sonne aalen. Meistens liegt sie in ihrem Außengehege am Zaun.
Wenn man in den Felsen hinein geht, kann man einen Blick in die Innenanlage der Löwen werfen. Gerne liegen die jungen Löwen Jago und Layla, die erst seit 2007 im Zoo wohnen, faul herum und lassen sich von den Besuchern nicht stören.
Neben den Löwen kann man auch einen Blick in die Wohnung der Karakals werfen. Karakals sind Luchs-ähnliche Raubtiere mit Pinselohren, die auch Wüstenluchs genannt werden. Die beiden Exemplare im Zoo werden getrennt gehalten, da sie Einzelgänger sind. Der Dresdner Zoo war weltweit der erste Zoo, dem es 1937 gelangt, Karakale nachzuzüchten.
Auf der anderen Seite des Raubtierhauses haben die Zebramangusten ihr zuhause. Der eigene Bestand wurde durch Neuankömmlinge aus Berlin vergrößert, sodass es jetzt ein gutes Dutzend Zebramangusten zu bestaunen gibt.

Die Löwen
Der Dresdner Zoo kann auf eine lange Tradition bei der Löwenzucht zurückblicken.
Bereits im Jahr 1862 kam das erste Löwenpaar in den Zoo. Im Folgejahr wurden die ersten beiden Jungtiere geboren. Seitdem gab es vierzig Löwengeburten im Zoo.
Für 2008 hofft der Zoo bereits auf den ersten Nachwuchs der beiden Löwen Jago und Layla.

Der Pfad in die Vergangenheit
Geht man an der alten Löwin rechts vorbei, kommt der Pfad in die Vergangenheit. Dieser Pfad zeigt in Wort, Bild und Ton die Anfänge des Zoos. Verschlungene Wege und Wendeltreppen führen zu immer neuen Aus- und Einsichten.
Sehr interessant sind auch die "Gefängnisse". Das sind Gitterverschläge, durch die die Besucher - hauptsächlich Kinder - durchkriechen können, und ein Gefühl vom Eingesperrtsein bekommen.
Der Pfad führt direkt an der Löwenaußenlage vorbei.
Am anderen Ende des Pfads kommt man direkt an der Karakalaußenlage heraus.
Der Pfad ist perfekt in den Besucherfelsen integriert.

Der Besucherfelsen
Der Besucherfelsen ist der höchste Punkt im Zoo. Mit den Stufen erklimmt man verschiedene Aussichtsplattformen, durch die man einen fantastischen Ausblick über den Zoo hat.
Man kann sich entweder die Teich von oben ansehen, die Elefantenaußenlage oder die Löwenaußenanlage betrachten, oder einen Blick auf die Baustelle des Giraffenhauses riskieren.

Das Ziesel
Zwischen den Raubtieren und dem Terrarium ist ein kleiner Nager zu Hause: Das Ziesel.
Ziesel gehören zu den Erdhörnchen und werden etwa rattengroß. Obwohl sie in großen Kolonien leben, hat jedes Tier seine eigene Wohnung unter der Erde.

Das Terrarium und das Aquarium
Direkt neben dem Raubtierhaus ist das Terrarium mit integriertem Aquarium.
Einige Highlights sind unter anderem die fünf Meter lange Netzpython, die Piranhas, die Meeresschildkröte, die Vogelspinnen und natürlich Leistenkrokodil Max.
Im Terrarium und Aquarium ist es warm und feucht. Brillen und Objektive können leicht beschlagen. Dafür gibt es am Eingang Tücher zum reinigen.

Das Leistenkrokodil
1957 kam das nur sechzig Zentimeter lange Leistenkrokodil Max in den Zoo. Mittlerweile ist der Männchen 4,50 Meter lang und wiegt 300 kg.
2002 wurde seine Anlage verdreifacht. Er kann sich jetzt auf 66 Quadratmeter in seinem beheizbaren Pool lang machen.
Man vermutet, dass Leistenkrokodile deutlich über 100 Jahre alt werden können.

Das Giraffenhaus und die Zebraanlage
Die sich noch im Bau befindliche Anlage ist durch Holzwände und Bauzäune abgesperrt. Durch die Baustelle muss man einen Umweg an der Südamerika-Anlage vorbei machen.
Die Anlage soll 2009 fertig gestellt werden. Neben dem neuen Giraffenhaus sollen auch die Zebras eine größere Anlage bekommen.

Die Giraffen
Derzeit gibt es keine Giraffen im Dresdner Zoo. Aber die Giraffenhaltung hat eine lange Tradition.
Bereits im Jahr 1876 trafen die ersten Giraffen in Dresden ein. Während des Zweiten Weltkriegs starben alle Giraffen im Zoo. Aber bereits 1956 kam wieder eine Giraffe nach Dresden.
Erfolgreiche Nachzuchten gab es auch im Zoo, aber aufgrund der engen Verhältnissen, konnten die Jungtiere nur wenige Monate bei ihren Eltern bleiben.
1984 wurde die Haltung der Giraffen mit dem Tod des letzten Tieres und aufgrund der nicht naturgemäßen Haltungsbedingungen aufgegeben.
Mit dem Bau des neuen Giraffenhauses soll die alte Tradition wieder aufleben.

Der Kleine Panda
Die Katzenbären oder Kleinen Pandas sind sehr scheue Raubtiere. In ihrem verwachsenen Gehege sind sie manchmal schwer zu finden.
Leider sind im Zoo derzeit keine Katzenbären da.

Der Chinesische Rothund
Die Rothunde hört man schon von weitem, wenn sie Jungtiere haben. Dann balgen sich die erwachsenen Tiere und die Beute. Das Rudel Rothunde im Zoo tobt gerne durch ihre Anlage, aber durch den hohen und dichten Wuchs sind sie manchmal schwer zu sehen.

Die Mishmi-Takin
Die Takin sind eine asiatische Ziegenart, obwohl sie aussehen wie eine Art Büffel oder Bison.
Die beiden Tiere im Zoo leben auf eine schattigen Anlage, wo sie gerne und ausdauernd Grad fressen und Widerkauen.

Die Milu
Die Davidhirsche gehören zur Familie der Hirsche. In freier Wildbahn gilt der Milu als ausgestorben. Der Zoo in Wuppertal konnte 2008 einen Zuchterfolg mit zwei Jungtieren melden.
Ein Milu wird etwa 18 Jahre als und erreicht eine Schulterhöhre von 1,40 Meter.

Die Zebras
Noch leben die Zebras in der Nähe der Südamerika-Anlage. Sie werden aber im Jahr 2009, wenn das Giraffenhaus fertig gestellt ist, zusammen mit den Giraffen auf eine größere Anlage ziehen.

Die Südamerika-Anlage
Auf dieser Anlage tummeln sich Maras, Cabybaras und Vicugnas.
Vicugnas sind Lama-ähnliche Huftiere, die in den Anden leben. Im Gehege galoppieren sie gerne herum.
Maras sind südamerikanische Pampashasen und gehören zu den Meerschweinchen.
Cabybaras sind Wasserschweine, die ebenfalls mit den Meerschweinchen verwandt sind.

Riesenschildkröten
Während der Sommermonate dürfen die beiden Riesenschildkröten auf ihre Außenanlage.
Die beiden Hugos leben seit den 70er Jahren im Zoo. Hugo I ist eine Aldabra-Riesenschildkröte, Hugo II ist eine Arnold's-Schildkröte.

Die Afrika-Steppe
In der Anlage der Afrika-Steppe leben unter anderem Nyalas und Rotbüffel.

Die Asiatischen Bergtiere
Die steinige und steile Gehege der Steinböcke ist durch ersichtlich. Es liegt direkt neben der Baustelle des Giraffenhauses. Um zu den Steinböcken zu gelangen muss man einen Umweg an den Zebras vorbei machen.
Zurzeit haben die Steinböcke Nachwuchs.
Direkt neben den Steinböcken leben die Tahrs und die Gorals.

Die Roten Riesenkänguruhs
Im Zoo leben vier dieser imposanten Tiere. Viel zu sehen bekommt man hier aber nicht, da die Tiere am liebsten faul in der Sonne liegen und dösen.

Känguruh-Stop
Der Imbiss befindet sich zwischen den Roten Riesenkänguruhs, der Raubvogelvoliere und der Tundra-Anlage. Sehr beliebt ist der Imbiss bei Kindern, weil sich direkt daneben die Autoscooter sind.

Tundra-Anlage
In den verschiedenen Gehegen der Tundra-Anlage leben unter anderem zwei Schneeeulen und der Polarfuchs. Die Schneeeulen sitzen gerne in den Felsen, während man den Polarfuchs nur selten zu Gesicht bekommt.
Zur Tundra-Anlage gehört eine begehbare Voliere mit jeder Menge Laufvögeln und Wasservögeln.

Die Raubvogel-Voliere
In der alten Raubvogel-Voliere leben dem Adlern und Geiern auch der einigste Marabu und die Paviane.
Mit der beeindruckenden Felsenkulisse bietet sie den Greifvögel eine artgerechtes Zuhause.
Seit 1996 leben die Blutbrustpaviane ebenfalls in der Anlage.

Der Marabu
Seit 1959 lebt der Marabu Fine bereits im Dresdner Zoo. Der Marabu gehört zur Gattung der Störche. Die meisten Besucher finden den Marabu unter anderem wegen des kahlen Schädels als hässlich.

Die Vogelvolieren
Auf dem Weg zum Affenhaus kann man eine Vielzahl von heimische und ausländischen Vogelarten bewundern, die am Wegesrand in Volieren leben.

Das Affenhaus
Das Affenahus kann man von Innen und von Außen besichtigen.
Innen sieht man die Wohnzimmer der unterschiedlichen kleinen Affenarten wie der Wanderu, Lisztaffe, Kaiserschnurrbart-Tamarin, Rotbauch-Tamarin, Meerkatzen und die Guerezas.
Der Boden des Primatenhauses ist wie das Afrikahaus mit Rindenmulch bestreut. Um die Affen in aller Ruhe beobachten zu können sind zwei Sitzgruppen auf Baumstämmen aufgestellt.
Direkt im Anschluss an das Affenhaus ist ein zweiten, kleineres Affenhaus. Wenn man Glück hat und zur Mittagszeit kommt, darf man die Tieren zusehen, wie sie außerhalb ihrer Gehege im Haus herumspringen.
Ist dies der Fall, muss man sehr still sein. Zu den Tieren in diesem Haus gehören unter anderem die Kattas und die beiden Faultiere. Bei den Faultiere sollte man aber aufpassen, denn sie können kräftig zubeißen.
Ebenfalls in diesem Haus in kleinen Schaukästen leben eine Gottesanbeterin und eine Riesenblattschrecke.

Die Orang-Utans
Verlässt man das Primaten aus, folgt als nächstes das Orang-Utan-Haus. Das Innenleben hier wurde komplett neu gestaltet. Jetzt sind viele Schautafeln an den Wänden mit vielen Informationen über die vom aussterben bedrohten Menschenaffen.
Neben dem großzügigen Haus haben die sechs Orang-Utans des Zoos zwei Außenanlagen.

Der Nebenein- und ausgang
Hinter den Orang-Utans kann man den Zoo zum Großen Garten und zur Parkeisenbahn verlassen.

Die Indien-Anlage
Hier leben verschiedene indische Tierarten, wie zum Beispiel Rinder.

Die Schneeleoparden
Der Schneeleopard gehört zu den am stärksten bedrohten Katzen weltweit. Ihr schönes Fell ist nach wie vor begehrt.
Im Dresdner Zoo lebt ein Schneeleoparden-Pärchen namens Serena und Gobi. Die beiden sind Teil des europäischen Erhaltungszuchtprogramms.

Die Stelzvögel
Viele verschiedene Vogelarten tummeln sich hier. Einer der bekanntesten Vertretern ist der Kranich.
Gegenüber des Orang-Utan Hauses lebt auch Familie Storch, die jedes Jahr Nachwuchs hat.

Der Puma
Im Zoo lebt ein Puma, der sich in seiner dicht bewachsenen Anlage gern versteckt.

Die Zwergesel
Vier Esel teilen sind eine Koppel. Die zutraulichen Tiere kommen auch an die Mauer und lassen sich die Ohren kraulen, aber Vorsicht: Sie können auch beißen.

Die Familie Strauß
Herr Strauß und seine drei Damen sieht man oft in ihrem großen Außenlage herumlaufen. Sie liegt direkt neben eine schönen Grünfläche. Vom Pinguin-Café aus kann man während eine Tasse Kaffee die Tiere zusehen.

Das Pinguin-Café
Das Café sieht man schon von weitem. Die riesigen Coca Cola Sonnenschirme kann man nicht übersehen.
Das Auffälligste hier sind die Spatzen. Passt man nicht auf, hüpfen die frechen Vögel bis auf den Teller.

Die Humbold-Pinguine
Direkt neben dem Café haben die Humbold-Pinguien ihr Zuhause. Die flügellahmen Vögel schwimmen blitzschnell durchs Wasser. Durch eine tierfergelegene Panzerglasscheibe kann dem den schöne Vögeln beim schwimmen und tauchen zusehen.

Die Geparden
Eine der größten Anlage im Zoo haben die beiden Geparden Brüder Ramses und Rashid. Die beiden schnellen Sprinter haben zusammen zwei zusammengelegte Gehege für sich alleine.
Gerne dösen die beiden Großkatzen am Zaun und lassen sich von den Besuchern bestaunen und nicht aus der Ruhe bringen.

Das Watussirind
Diese Langhornrinder beeindrucken durch ihre gigantischen Hörner, die fast wagerecht von Kopf wegstehen. Diesen Hörnern möchte man nicht im Dunkeln begegnen.

Die Lamas
Eine Gruppe Lamas lebt auf ihrer schattigen Anlage im Zoo.

Die Bantengs
Das Benteng ist das typische indische Rind, wie man es aus zahlreichen indischen Filmen kennt.

Dir Büffel
Eine Herde amerikanische Rotbüffel lebt hier im Zoo.

Die Trampeltiere
Eine Herde Kamel lebt hier. Die Anlage ist fast komplett einmal umgehbar. Die Kamele sind nur durch einen Graben und einer kleinen Mauer von der Besuchern getrennt. Kameln haben nämlich Angst vor Gräben.

Der Zoo unter der Erde
Im Zoo unter der Erde ist es dunkle. Das menschliche Auge braucht ein paar Minuten, um sich an die dürftige Beleuchtung zu gewöhnen. Zugang zu der unterirdischen erhält man durch die Treppen oder die Rampe. Kinder können auch mit einer Rutsche unter Tage kommen.
An der Rampe leben in unterschiedlichen Gehegen die Zwerg-Wachtel, die echten Meerschweinchen und Mäuse.
Unter Tage bekommt man es mit Maulwürfel, Erdhummeln, Mäusen und Ratten zu tun.
Die Ratten haben ein ganz besonders Gehege: Ein von drei Seiten begehbares Stück Kanalisation wurde nachgebaut und dient die Nagern als zu Hause.

Die Ara-Flugvoliere
Die bunten Vögel hört man schon von weitem. In der riesigen Voliere tummeln sich echte Aras, Hyazinth-Aras

Die Teichanlage
Zentral im Zoo gelegen sind die verschiedenen Teiche. Dort leben unter anderem Pelikane, Flamingos und diverse Wasservögel.
Eine Gruppe Pelikane tummeln sich im Zoo, ebenso wie die farbenprächtigen Flamingos, die in der Sonne wunderbar schimmern. Man möchte glatt mit ihnen auf Tauchstation gehen.

Nachwuchs im Zoo
Auch im Jahr 2008 sind wieder Tierkinder im Zoo zu bestaunen. In Gehegen, wo es Nachwuchs gegeben hat, ist ein Schild mit einem Klapperstorch am Zaun angebraucht, auf dem der Geburtstag und die Anzahl der Babys vermerkt ist.

Tierpatenschaft
Mit der Übernahme einer Patenschaft, deren Zeitraum man selbst bestimmen kann, trägt man zur artgerechten Haltung des Patentieres bei und unterstützt den Zoo Dresden.
Als Pate erhält man eine Patenurkunde, ausführliche Informationen über das Patentier, Besuch beim Patentier mit einem Tierpflegergespräch, ein Namensschild auf dem Tierpatenverzeichnis und eine steuerlich absetzbare Spendenquittung.
Ab einer Patenschaft von 180 Euro wird zusätzlich eine Namenstafel am Gehege des Patentiers angebracht, wenn der Pate das möchte.
Als Pate erhält man eine Einladung zum jährlichen Tierpatenfest, bei dem man seinem Patentier ganz nah kommen darf.
(http://www.zoofreunde-dresden.de/Patens​chaft.html)

Zoofreunde e. V.
Gegründet wurde der Verein 1992 und hat derzeit etwa 350 Mitglieder.
(http://www.zoofreunde-dresden.de/)

Der Streichelzoo
Der Streichelzoo befindet sich in unmittelbarer Nähe zum "Zoo unter der Erde". Im Streichelzoo warten neugierige Schafe und noch neugierigere Ziegen auf die Besucher.
In einem separaten Gehege leben Hängebauchschweine. Ebenfalls im Streichelzoo beheimatet sind Chichillas, Entenküken, Zwergkaninchen und Meerschweinchen.
Zwei besondere Gehege haben die Mäuse und der Marder. Die Mäuseküche ich eine originale Küche, in die die Mäuse wortwörtlich auf dem Tisch tanzen. Gegenüber lebt der Marder in seinem Marderschuppen. Ein echter Schuppen mit allem, was das Marderherz begehrt.
Auch eine Herde Shetlandponys lebt neben dem Streichelzoo.

Führungen
Die Führung dauert ungefähr 90 bis 120 min. und kann auch nach eigenen Wünschen gestaltet werden.
Wer eine Führung wünscht, sollte dies rechtzeitig vorher telefonisch vereinbaren.
Führungsthemen sind: Allgemeiner Zoorundgang, Führungen durchs Afrikahaus und/oder andere Tierhäuser, Führungen zum Natur- und Artenschutz, Führungen zu ausgewählten Tierarten, Abend- und Nachtführungen, Führungen nach eigenen Wünschen, Zoo-Führungen für Schulen und Kindergärten

Der Zookasper
Der Zookasper ist in der Nähe des Ausgangs bei den Papageien. Das traditionelle Kasperle-Theater spielt unterschiedliche Stücke.
Dienstag bis Donnerstag: 10, 10.45, 11.30, 14 Uhr (in den Schulferien zusätzlich: 13 und 15 Uhr)
Samstag / Sonntag & an Feiertagen: 11, 13, 14, 15, 16 Uhr Sonntag zusätzlich: 17 Uhr

Spielplätze
Auf dem gesamten Zoogelände sind insgesamt sechs Spielplätze zum toben verteilt.
- Spielplatz "Lindenoase" hinter dem Afrikahaus
- Wasserlandschaft hinter dem Raubtierhaus
- Kletterwand und Autoscooter am Imbiss "Känguruh-Stop"
- Klettergerüst neben dem Streichelzoo
- Korbschaukel am Haupteingang
- Klettergerüst hinter dem "Pinguin-Café"

Das Zoomaskottchen - Der Pfau
Herrn Pfau trifft überall und nirgends. Ob nun auf der Baustelle des Giraffenhauses, in einem der vielen kleinen Parkanlagen oder auf einem der Grünflächen. Ist Frau Pfau in der Nähe, schlägt er gern sein farbenprächtiges Rad. Ohne Frau Pfau ist er nur selten dazu bereit.

Behindertengerechter Zoo
Der ganze Zoo ist Rollstuhl- und Kinderwagen gerecht gebaut. Nirgends gibt es Schwellen oder unüberwindliche Treppen. Bei jeder Anlage, bei der es Stufen gibt, gibt es auch eine Rampe.
Außer beim Besucherfelsen kann man so alles in Augenschein nehmen.
ABER: Der Nebenein- und Ausgang des Zoos zum Großen Garten und zur Parkeisenbahn ist NICHT behindertengerecht! Bei diesem Eingang gibt es ein Drehkreuz, das aber weder von Kinderwagen als auch von Rollstühlen passiert werden kann.
Es gibt zwar ein Tor, aber dieser Eingang ist nur am Wochenende besetzt.
Wer also zur Parkeisenbahn möchte, muss den Zoo durch den Haupteingang verlassen und entweder links oder rechts herum um den Zoo laufen. Das nimmt etwa eine halbe Stunde Zeit in Anspruch. Ich empfehle bei Eingang sich rechts zu halten und im Schatten der Bäume zu laufen. Links herum ist man an der Straße und nicht nur dem Verkehrslärm, sondern auch der prallen Sonne ausgesetzt.
Am Eingang kann ein Zooführer in extragroßer Schrift und in Brailleschrift ausgeliehen werden. Ebenso werden Leihrollstühle gestellt.

Die Sauberkeit im Zoo
Der Zoo ist sehr sauber. Nirgendwo liegt Müll oder sonstiger Abfall herum. Dafür sorgen die vielen grünen Abfallbehälter, die aller 100 Meter im Zoo aufgestellt sind.
Im ersten Augenblick erkennt man die Abfallbehälter nicht, so unscheinbar sind sie. Es sind die grünen Kästen, die wie Verteilerkästen der Telekom aussehen.
Die Gehwege sehen natürlich nicht aus wie geleckt. Laub und Pollen begleiten die Zoobesucher. Aber das ist mit gerade recht. Denn anstatt viel Geld für blitzsaubere Wege auszugeben, steckt der Zoo sein Geld lieber in die Tiere.
Die Tieranlagen sind ebenfalls alle sauber. Mehrmals täglich werden sie von den Tierpflegern gereinigt.

Die Tierpfleger
Im Dresdner Zoo bekommt man öfters einen der vielen Tierpfleger zu sehen. Ob sie nun mit dem Rad durch den Zoo düsen oder mit einem Elektrocar (umgebaute Golfwagen) herum fahren, sie sind immer freundlich.

Fütterungstreffpunkte
10.00 Uhr - 12.00 Uhr Körperpflege bei den Elefanten
12.30 Uhr…………………Mandrill
12.30 Uhr…………………Zebramangusten
13.00 Uhr…………………Löwe (außer Mo. Und Do.)
14.00 Uhr…………………Eisfuchs
15.00 Uhr…………………Humboldpinguine
15.00 Uhr…………………Primatenhaus
15.30 Uhr…………………Guereza

Was die Tiere im Dresdner Zoo täglich fressen
- 3 Tonnen Gras, Heu und Stroh
- 150 kg Obst und Gemüse
- 65 kg Getreideprodukte, Reis, Kartoffeln und Pellets
- 60 kg Fleisch
- 30 kg Fisch
- 3 kg Quark, Joghurt und andere Milchprodukte
- 80 - 100 Eier
- 130 Insekten
- 300 g Mehlwürmer
- Knäckebrot, Zwieback, verschiedene Kräutertees, Sonnenblumenöl
- Spezialmischungen für Vögel
- Knabbereien, Lecksteine und Nahrungsergänzungsmittel mit Mineralstoffen, Kalk und Spurenelementen

Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm
"Die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP) sind ein zoo-übergreifendes Projekt zur gezielten und koordinierten Zucht von in Zoos gehaltenen Tierarten. Das ursprüngliche Ziel war, diese Tierarten auch ohne weiteren Erwerb von Wildfängen dauerhaft mit ausreichender genetischer Diversität in den Zoos zu erhalten. Seit den 1990er Jahren verschiebt sich der Schwerpunkt mehr und mehr zur Erhaltung vom Aussterben bedrohter Arten aus Artenschutz-Gründen." (Auszug aus Wikipedia)
Zum EEP gehören die Elefanten, die Roten Pandas, die Dscheladas, die Orang-Utans, die Schneeleoparden, die Humbold-Pinguine, die vietnamesischen Sike-Hirsche und die Vicugnas.

Der Zoo-Shop
Man kann den Zoo wahlweise durch die Kasse oder den Zoo-Shop verlassen.
Im Zoo-Shop kann man neben Souvenirs auch Geschenke, Plüschtiere, Holztiere und afrikanische und indonesische Holzkunst kaufen.
(http://www.zooshop-dresden.stilart21.de​/)

Und zum Schluss - Was ist meine Meinung?
Die Anreise zum Zoo ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einfach - auch mit Kinderwagen.
Der Eintrittspreis in den Zoo ist absolut in Ordnung. Die Zahl der Tiere die man dafür zu sehen bekommt ist auch wunderbar.
Sehr schön finde ich, dass es überall Sitzmöglichkeiten und Abfallbehälter gibt. Und die vielen großen Bäumen spenden wunderbar viel Schatten.
Was ich aber gar nicht toll fand, war der Nebeneingang. Selbst zusammengelegt, passte unser Sportwagen nicht durch das Drehkreuz. Mit einem kleinen Buggy ist das wahrscheinlich möglich. So mussten wir einmal quer durch den Zoo und außen entlang zur Parkeisenbahn.
Ansonsten habe ich kaum etwas zu bemängeln.
Die Wege waren sauber und wunderbar breit. Sehr schön war auch, dass an jedem Gehege zum Beispiel die Namenstafeln der Paten und viele Informationen über die Tiere zu lesen waren.
Zwischen den Gehegen waren auch einige Tierinformationspunkte. Das sind Informationstafeln zu verschiedenen Tierarten.
Der Zoologische Garten Dresden ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Bilder

für Dresden, Zoo
Zoo Dresden
Der Eingang. Im Vordergrund der Zoo-Shop, im Hintergrund die Kasse.
von noname_6032 noname_6032
Zoo Dresden

Bewerten Sie diesen Erfahrungsbericht

Wie hilfreich ist dieser Bericht für Sie? Leitfaden zum Bewerten

Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors

Anstatt dem Mitglied eine negative Bewertung zu geben, bitte daran denken:

  • Helfe diesem Mitglied durch nützliche Tipps

  • Melde einen Missbrauch wegen unerlaubter Kopie oder anderer Gründe an das Ciao Support Team.

Aktiviere die Funktion für negative Bewertungen

Kommentar schreiben

 Kommentar abgeben  Kommentar abgeben

JavaScript sollte aktiviert sein, um eine Bewertung oder einen Kommentar abgeben zu können.

Kommentare

Haben Sie eine Frage zu Dresden, Zoo? Frage stellen
Vorherige Seite Nächste Seite Seite 1 von 46 | 1 - 5 von 227 Kommentaren
  • jockel2001 01.05.2011 02:34
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • fredbaer 22.06.2010 20:44
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Meisterwerk! BH.

  • werdende_Traumfrau 14.11.2009 17:43
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • sunrise67 10.11.2009 18:41
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • antjemue 12.07.2009 07:44
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Im Dresdner Zoo war ich seit vielen Jahren nicht - naja, ich denke aber in Kürze wird das mal wieder passieren - die Enkelchen wohnen ja in Dresden ;o) LG Antje

Vorherige Seite Nächste Seite Seite 1 von 46 | 1 - 5 von 227 Kommentaren

Mehr Berichte

für Dresden, Zoo

Ähnliche Angebote

für Dresden, Zoo
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.