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Pro Pro: Schöne und interessante Hotelanlage mit gutem Service
Kontra Hohe Getränkepreise und (eingeschränkt) Flughafennähe
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Anlaufstellen für Autoverleih gibt es im Hotel oder in der Hauptstraße von Pythagórion.
Am Strand nach Pythagorion sind es etwa 800 m, zum Zentrum entlang der Straße kann man den Gehsteig nutzen. Nachts ist der Weg beleuchtet.Die Abflugschneise des Flughafens verläuft direkt über dem Strand. Es sind täglich etwa 6-9 Flugbewegungen. Nachts gibt es keine Flüge.
Ich habe die Flugzeuge nicht als Belästigung empfunden, andere Gäste auch nicht.
Resorts sind Hotelanlagen mit Sport- und Freizeiteinrichtungen. Oft sind sie wegen der Sicherheit bewacht und geschlossen.
Diese Bungalowanlage, genannt Village, enthält 1-stöckige Häuser, die in verschiedenen Stilrichtungen Griechenlands gebaut wurden. Die Anlage wirkt wie ein kleines Dorf mit einem Dorfplatz. Dort gibt es ein Kafenion, eine kleine orthodoxe Kirche, eine Boutique, Friseur, Weberei, Töpferei, Juwelier und einen Minimarkt.
Die Besitzerfamilie des Hotels hat in diesem Dorf ein Museum eingerichtet. Es sind Einrichtungen, die im Dorf verstreut sind. Da gibt es eine Schmiede, paar Häuser weiter eine Tischlerei, ein Waschhaus und wieder wenige Häuser weiter, eine Bäckerei mit traditionellem Backofen zu sehen. Die Handwerksbetriebe sind nachgebaut, die Original-Werkzeuge sind echt.
Dieses Museum ist also kein festes Gebäude, sondern soll als Beispiel den samischen Lebensstil in einem Dorf wiedergeben. Sehenswert!
Das L-förmige Hauptgebäude, dessen Eingang etwa 50 Meter von der Rezeption entfernt ist, hat 166 Zimmer unterschiedlicher Lage und Ausstattung und einige Tagungsräume.
Das 3-stöckige Gebäude ist um die Poollandschaft und Restaurant aufgebaut. 2 kleine Aufzüge für je 4 Personen verbinden die Etagen. Unten befinden sich eine Pianobar mit dem Ausgang zum Pool und der Eingang zu dem speziellen Wellness-Center, der SPA - ELEMIS THERAPIE.
Die Meerwasser-Poolanlage ist sehr großzügig. Sie besteht aus einem ca. 25 x 20 m Schwimmbecken. Es gibt noch einen Kinderpool und einen Whirlpool, der ab und zu in Betrieb genommen wird.
Die Liegen und Schirme am Pool sind kostenlos.
Der kostenlose Parkplatz befindet sich zwischen der Straße und dem Hauptgebäude außerhalb des umzäunten Hotelgeländes und ist ausreichend bemessen.
Autos können im Hotel oder in der Hauptstraße von Pythagorion gemietet werden. Da aber die Buslinien preiswert und pünktlich die wichtigsten Stellen der Insel anfahren, empfiehlt sich ein Mietauto hauptsächlich nur für Familien.
Ein geräumiger Kleiderschrank mit einem Spiegel war gegenüber der Tür zum Bad platziert, daneben, in einer Nische mit Ablagefächern, steht ein kleiner Kühlschrank und ein (kostenloser) Safe darüber.
Der Fernseher mit Flachbildschirm ist an der Wand befestigt. Es gab ein Hotelprogramm, 4 Radioprogramme, das ZDF und RTL2. Der Rest war griechisch, bis auf einen englischen und einen holländischen Sender.
Die Düsen der leistungsfähigen Klimaanlage waren oben über die ganze Zimmerbreite angeordnet. Die Anlage hatte mehrere Stufen und einen Temperaturbereich von 15 bis über 30°C. Sie konnte also notfalls auch Warmluft blasen. Gesteuert wurde die Klimaanlage am Schaltpult über dem Nachtschrank. Sie war in den unteren Stufen bemerkenswert leise. Von diesem Schaltpult aus lassen sich alle Lichtquellen des Zimmers ein- und ausschalten.
Das BadKritikwürdig ist die Ergonomie der Ausstattung. Der Schmink- und Rasierspiegel befindet sich am linken Ende des 4m-breiten Waschtisches, jedoch am anderen Ende die Steckdose für den Rasierer. So ist man beim Rasieren gezwungen, zwecks Kontrolle, hin und her zu pendeln. Ersetzt zwar die Frühgymnastik, ist aber ärgerlich. Da es keine separate Dusche gibt, muss man in die Badewanne steigen. Die hohe Wand der Wanne (ca. 70 cm) verlangt beim Einstieg hohe Sportlichkeit. Somit ist die Wanne für Behinderte ungeeignet.
Da hilft es wenig, wenn Besucher, die sich im Zimmer aufhalten, eine Alternative zum Fernsehprogramm haben, indem sie das Geschehen im Bad durch die nur unzureichend mit Streifengardinen verhängte "Glaswand“ beobachten können.
Balkon
Der begehbare Teil des Balkons hat eine Breite von 4,5 Metern, hinzu kommt noch der nicht begehbare Teil von 1, 5 Meter Breite. Dieser Teil ist vom Zimmer aus durch die Scheibe einsehbar, jedoch durch eine Wand vom Rest des Balkons getrennt. Es ist ein Puffer zum Nachbarbalkon.
Diese Besonderheit hat den Vorteil, dass keine Geräusche vom Balkon des Nachbars zu hören sind.
Ein runder kleiner Tisch und 2 Plastiksessel bilden die Möblierung des Balkons.
Die Beleuchtung kann man individuell einschalten, sie wird nicht, wie in vielen Hotels leider üblich, zentral gesteuert. Dadurch kann man auch im Dunkeln den Nachthimmel genießen.
Der Einstieg ins Wasser ist flach und deshalb auch für Kinder geeignet. Geht man ins Meer hinein, kommt nach etwa 6 Metern zu einer Sandbank. Man kann dort bauchtief im Wasser, parallel zum Strand "Aquajogging“ machen. Eine Strömung gibt es nicht. Die über 5 km weite Bucht schirmt den Strand ab, so dass selten größerer Wellengang herrscht. Freunde des Wellenreitens sind hier fehl am Platz. Für Segler und Windsurfer dagegen sind die Bedingungen sehr gut.
Ein etwa 30 m langer Steg aus Holz dient auch als Anlegestelle für Boote und teilt den Strand mittig auf. Rechts von diesem Steg ist der eigentliche Badestrand, links davon die Anlegerstellen für Tretboote und andere Wassersportarten.Es sind genügend Liegen vorhanden. Man liegt im Schatten der Tamarisken oder am Wasser.
2 Liegen mit einem Schirm kosten 6 Euro. Der Betrag kann am Strand bezahlt werden, oder man lässt ihn aufs Zimmer buchen.
Eine Besonderheit ist die Klingel am Schirm. Damit kann man eine Bedienung der Bar zum Strand rufen und Getränke bestellen. (Ein Hauch eines 5 - Sterne – Hotels).
Zwischen dem Poolgelände und dem Strand befinden sich ein Restaurant und ein Servicegebäude für Wassersport. Es können dort auch Boote, Surfbretter und andere Geräte gemietet werden.
Gleich in der Nähe am Strand, neben den Tría Dóndia ist ein markierter Platz für Beachvolleyball und ein eingezäunter Kinderspielplatz.Für die kalten Vorspeisen gibt es eine große, von beiden Seiten zugängliche Kühltruhe und einen Tisch für Gebäck und paar Kleinigkeiten.
Die Mehrzahl der Tische ist für 4 Personen gedacht, wenn sich aber nur 2 Leute hinsetzen, werden die überzähligen Gedecke sofort entfernt.Von den kalten Köstlichkeiten schmeckten mir die verschiedenen griechischen Weißkäsesorten besonders gut. Es gab noch Schinken, Salamiwurst-Scheiben und eine gute, fast fettfreie griechische Wurst.
Wer abnehmen wollte, konnte sich mit Butterbroten und Tomaten begnügen, oder auch mit Marmelade oder Honig.
Fazit: bis auf die Fruchtsäfte, ordentliche Qualität der Frühstücksspeisen.
Allerdings war der Speisesaal im Restaurant nicht überfüllt, denn man konnte auf die Terrasse ausweichen. Auf der Terrasse durfte geraucht werden. Man musste bei der Bedienung einen Aschenbecher ordern. Davon haben aber wenige Gäste Gebrauch gemacht, besonders dann, wenn in der Nähe Kinder am Tisch saßen. Ein schönes Beispiel einer guten Erziehung und Rücksichtnahme.
In der Regel wurde beim Betreten des Restaurants von den Kellnern der Tisch vorgeschlagen. Spezielle Wünsche wurden, wenn möglich, gerne berücksichtigt.Danach konnten Getränke bestellt werden. In der Regel wurden alle anderen Hotelleistungen, auch in der Bar, gerne auch aufs Zimmer verrechnet. Die unterschriebenen Rechnungen wurden gesammelt und vor der Abreise in die Gesamtrechnung einbezogen. Gezahlt werden konnte mit den gängigen Kreditkarten oder bar. Es war üblich, vor der Abreise, im Restaurant der speziellen Bedienung, die besonders gut war, persönlich ein kleines Trinkgeld, z.B. 10 Euro zu geben.
Das Thema Preise ist in griechischen Hotels ziemlich heikel.Preisbeispiele:
Der Preis für einen Liter Mineralwasser lag bereits bei 3 Euro. Eine 0, 25l-Flasche Mineralwasser mit Gas kostete bereits 3,50€, ebenso eine Flasche Bier. Kein Wunder, dass selten eine Flasche Wein geordert wurde. Wenn schon, so begnügte man sich mit einem Glas Hauswein für 5,90 Euro (pro Glas!).
Die Speisen:
Das Angebot an Vorspeisen bestand aus 2 schmackhaften Suppen und Brot, am kalten Buffet gab es Salate, Tomaten, Gurken, Oliven, Paprika, Zaziki (eine Art Quark), Kartoffelsalat und den guten griechischen Weißkäse.
Das Problem aber war, besonders für neue Gäste, dass die Speisebehälter wegen des möglichen Wärmeverlustes immer geschlossen waren. Zwar gab es kleine Zettel auf Griechisch und Englisch die den Inhalt eines Behälters anzeigten, aber wer keine Brille zu Hand hatte oder diesen Sprachen nicht mächtig war, musste zuvor den Behälter öffnen und die Speise begutachten.
Hungrige Gäste nahmen sich einfach einen Teller und bedienten sich ohne Rücksicht auf passende Zusammenstellung aus allen Töpfen von rechts nach links .
Manchmal gab es Show-Cooking am Buffet, nicht so toll wegen des Andrangs in der Nähe. Da kam man an die Töpfe des Buffets gar nicht mehr dran.
Zwar sollten bei der Abreise die Zimmer grundsätzlich um 12 Uhr geräumt sein, aber auf Wunsch konnte ich bis 16 Uhr das Zimmer benutzen.
Sollte ein Zimmer den Wünschen nicht entsprechen, so wird wenn möglich, freundlich ein anderes Zimmer zugewiesen. Dies kann aber 1- 2 Tage dauern.Im Restaurant ist aufgefallen, dass die Kellner sehr aufmerksam und schnell sind. Bestellungen werden auf Deutsch aufgenommen.
Die Zimmer, Bad und Balkon werden sehr ordentlich saubergemacht, dies geschieht in der Regel am Vormittag. Handtücher werden nur gewechselt, wenn sie auf dem Boden liegen oder offensichtlich stark benutzt wurden. Das Zimmermädchen hat die verbrauchten Kosmetika im Bad immer aufmerksam ersetzt. Wegen der guten Schulbildung in Griechenland sind englische Sprachkenntnisse auch bei dem Zimmerpersonal sehr oft vorhanden.Eine Animation gab es überhaupt nicht, außer einem Freiluftkonzert am Pool, das ein Sänger unbekannter Herkunft mit Gitarre und Keyboard am Abend 2-mal pro Woche veranstaltete.
Das Konzert missfiel den Zikaden auf den Bäumen, denn sie protestierten lautstark gegen das Programm. Es war herrlich! Da hatte sogar das Wetter ein Einsehen: Das letzte Konzert fiel wegen eines Sturmes aus. Die Zikaden schwiegen und die Traurigkeit der Hotelgäste hielt sich sehr in Grenzen.Ein paar Schritte weiter, Richtung Pythagórion, sind die Römischen Thermen zu bewundern – das Ziel vieler Ausflügler.
Pythagórion ist ein Ort mit einem der schönsten Häfen der ganzen Ägäis. Das Hafenbecken ist halbkreisförmig. Mit der Mole sieht die Stadt von oben wie eine Pfanne aus, deshalb der frühere Name Tiágani (Pfanne). An der Hafenpromenade, die im Sommer für Autos gesperrt ist, befinden sich lückenlos Cafés, Restaurants unter Mandelbäumen, Akazien und Tamarisken. Dazwischen paar Geschäfte.Am Kai liegen Yachten, Fischer- und Ausflugsboote. An der langen Mole macht mal ein großes Schiff fest.
Auf der kürzeren Nordmole kann man unter dem Denkmal des Pythágoras, einem berühmten Sohn der Insel (c2 = a2+ b2), neben einem Kinderspielplatz den Hafen und die Stadt betrachten.
Wer gut wandern kann, sollte aus Pythagórion den Tunnel des Eupalinos, einem technischen Meisterwerk der Antike, unbedingt besuchen.
Vielleicht könnte man für 40 Euro eine Inselrundfahrt buchen.
Der Ausflug auf die Insel Patmos (Πάτμος) ist schon recht teuer. (Boot 37€, Klostertour 22€ und Transfer 3€) Man kann aber im Hafen von Pythagórion eines der zahlreichen Angebote der Schiffseigner nutzen.
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MOFFt 23.05.2012 17:36
top Bericht - hier kann man sich alles vorstellen ... verdienter Diamant ... lg MOFFt
Tutti69 18.05.2012 11:13
Perfekt!!!!
Cerafina 09.02.2012 03:20
Wäsche für die nächste Reise...LG
Cerafina 30.01.2012 03:32
Verdienter Edelstein. In en paar Tagen schmeiße ich noch ein Wäschestück drauf...LG
AUSGEWÄHLTER PARTNER
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Am Strand des malerischen Ortes Pythagorion auf Samos befindet sich das in Stein gebaute Hotel Tarsanas. |
39,00 € * Händler kann Preis erhöht haben |
Booking. com
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Versandkosten: keine Angabe Verfügbarkeit: Preis für DZ pro Nacht / Angebot kann je nach Buchungsdatum abweichen |
Na da möchte man doch glatt die Koffer packen