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Erfahrungsbericht

für Dominikanische Rep. - Reiseerlebnisse
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5 Sterne Abenteuer Dominikanische Republik
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Empfehlenswert: Ja

Pro Warm günstig gut...

Kontra ---

Abenteuerurlaub Dominikanische Republik

Ich sitze im Flugzeug auf dem Weg in die Dominikanische Republik. Der 10 stündige Flug ist angenehm und ruhig... Die Türe vom Flugzeug geht auf: Wusch, ein Luftstoss feucht-warmer Luft zieht ins Flugzeug,! Dann geht's so richtig los!
Zoll? Was ist das? Kein Mensch kümmert sich darum, das Gepäck zu kontrollieren. Draussen stürzen sich dann über zehn junge Dominikaner wie Raubvögel auf mein Gepäck. Jeder will meine Koffer zum Taxi tragen um Trinkgeld zu kassieren. Hey, das ist Stress! Als der Taxichauffeur die Koffer in den Kofferraum legt, hoffe ich, dass sie nicht durch den Rost zu Boden fallen. Wir fahren los! Whow, eine andere Welt offenbart sich durch die zerschlagene Windschutzscheibe! Und die Autos, mehr Rost als Blech, Palmen, Kokosnüsse werden an der Strasse angeboten, Menschen in schmutzigen Kleidern, eine Rhythmische Musik, Merengue im aufgeschraubten Radio, die Eindrücke erschlagen mich! Dann geht's quer durch die Millionenstadt St.Domingo, buh, komisches Gefühl, da in den Strassen sieht es aus wie in den Amerikanischen Drogen-Action Filmen die in der Bronx spielen, alles schmutzig, Menschen, viele Menschen, arme Menschen... Ich frage mich ob es hier gefährlich ist! Der Taxichauffeur sagt: No no, no Problem... der Taxifahrer wusste dann auch ein günstiges Hotel. OK, los ging’s. Plötzlich biegt der Chauffeur rechts ab in eine schmutzigen Weg. Wie man so in der Nacht feststellen konnte war nur, dass hier die Menschen sehr arm sein müssten, überall Wellblechhütten, die mehr schlecht als recht zusammengenagelt waren. Nach einigen hundert Meter hielten wir an. Da war es, unser "Hotel". Hinter der Türe bewacht durch einen Koloss mit Baseballschläger. Der Taxichauffeur stellte ihn uns vor als sein Primo (Cousin); na wenn das nicht beruhigend ist!
So, dass war genug für Heute, wir schmissen unser Gepäck im Zimmer auf den Boden und uns ins "Bett". Das war nun dauerhaft unser Domizil. Die drei Wochen vergingen wie im Flug und ich fasste hinterher ein Fazit zusammen:

Merengue, Palmen, Menschen, Sonne, Meer, ich bin überwältigt! Ich stehe unter Kulturschock! Das ist das Land meiner Träume, zumindest an der Oberfläche. Die Menschen, Wahnsinn, für unsere Begriffe sind fast alle arm und einige wenige sehr reich, aber die Leute sind nicht arm, sie sind reich, ihr Reichtum liegt in ihnen, im Leben, nicht im Materiellen. Die Kinder spielen zusammen, die Familien sitzen vor den Häusern jeden Abend, diskutieren, spielen und lachen, ich habe bis jetzt, nach einer Woche noch keinen Streit gesehen, zwischen Kindern nicht und zwischen Erwachsenen nicht, ich bin überwältigt! Zurück zum ersten Tag. Wenn man unser Viertel im Fernsehen sehen würde, würde man Slum sagen. Wir waren auch ziemlich skeptisch, denn die Leute haben wirklich nichts, und leben in schäbigen Hütten, und wir mittendrin. Nach ein paar Tagen stellen wir fest, dass das soziale Leben im Vordergrund steht, und nicht das Materielle. Die Leute arbeiten nur so viel wie sie unbedingt nötig haben. Danach wird gefaulenzt. Alle sind unglaublich nett. Ein Beispiel: Ich stehe auf der Strasse und sehe mich nach dem Telefon um. Ein kleiner Junge, ca. sieben jährig, kommt zu mir gerannt, da er meinen fragenden Blick sah, und fragt ob er mir helfen könne, er bringt mich bis zur nächsten Telefonzelle. Er verweigert ein Trinkgeld. Ich könnte noch so viel aufzählen. Das einzig negative was mir begegnet ist bis jetzt, ist, dass einige im Touristen den reichen Europäer sehen, den es zu schröpfen gilt. Wenn man aber seine zerrissenen Hosen anzieht, ein altes T-Shirt, keinen Schmuck, keine Uhr!, und alte Turnschuhe hat man wenig Probleme. Doch noch was negatives. Die Dominikaner fahren lebensgefährlich Auto und Motorrad. In der Nacht kein Licht, rechts überholen, betrunken autofahren (auch die Polizei!!!), alles wird gemacht. Auf der Strasse muss man nicht wie in Europa auf sich achten, sondern immer auf alle anderen. Es gibt sehr, sehr viele Unfälle.

Drei Wochen wie ein Einheimischer gelebt. Das ist Urlaub pur !!! Das ist jedem der es mag zu empfehlen. Und die Flüge sind auch nicht so teuer Unterkunft bekommt man für wenige Pesos.

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  • Ruttloff 20.02.2003 21:48
    Bewertete diesen Bericht als
    hilfreich
  • libella0001 09.12.2000 18:27
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • das_schwarze 11.11.2000 20:29
    Bewertete diesen Bericht als
    hilfreich
  • Carmen_ 18.09.2000 19:34
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • MarkusM007 14.09.2000 15:47
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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