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Liebe Leserinnen und Leser,
der Winter will nicht weichen, was liegt also näher, als sich bei nasskaltem Wetter warme Gedanken zu machen.Dabei fiel mir auf, dass ich über so manches Erlebnis noch keinen Bericht verfasst habe, tststss ...
Diesen nachgereichten Detailbericht widme ich dem Disneys California Adventure Park in Anaheim.Doch angesichts der bevorstehenden Belustigung aller Beteiligten nahmen wir diesen Zeitfaktor gerne in Kauf.
Um sein Projekt, den Bau und den Betrieb eines Vergnügungsparks, in die Tat umsetzen zu können, bedurfte es langjähriger Vorbereitung. Es musste nicht nur Geld für diese Investition aufgetrieben werden, auch ein geeignetes Grundstück musste gefunden werden, die Verkehrsanbindung sichergestellt sein. Knapp 5 Jahre sollte es dauern, bis Walt Disney seinen Traum verwirklichen konnte.
Am 17. Juli 1955, nach gut einem Jahr Bauzeit, öffnete Disneyland erstmalig seine Pforten.In den Jahren danach wurde der Park sukzessive ausgebaut, teils nach den Vorlagen und Plänen des Gründers, teils aber auch durch nach seinem Tod entwickelte Attraktionen.
Obwohl der Park schon einige Jubiläen hinter sich gebracht hat und inzwischen an vielen anderen Standorten der Welt weitere Parks durch den Disney-Konzern gebaut und betrieben werden, so bleibt das Resort doch in seiner Art einzigartig, denn es ist der einzige Vergnügungspark, den Walt Disney selbst geplant und entworfen hat.Alle anderen Parks des Disney-Konzerns bauen zwar auf diesem Muster auf, sind aber erst Jahre nach dem Tod des Konzernbegründers aus der Taufe gehoben worden.
Inzwischen werden überall auf der Welt unzählige Vergnügungsparks betrieben, dennoch zählt der Park in Anaheim immer noch zu den meistbesuchtesten Parks weltweit.Inzwischen wurde der Park von „Disneyland“ in „Disneys California Adventure Park“ umbenannt, weil er durch das California Adventure, einen zusätzlichen Themenbereich, ergänzt wurde.
Wem diese Hintergrundinformationen nicht ausreichen, der findet bei www.wikipedia.de viele weitergehende, sehr gut recherchierte Informationen zum Thema nebst entsprechenden weiterführenden Lese-Hinweisen.
Die Hauptsaison beginnt in diesem Park wie in vielen anderen auf der Welt in Frühjahr und reicht bis weit in den Herbst hinein. Dann ist der Park in der Regel von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr durchgehend geöffnet.
In den Sommermonaten ist der Park täglich von 09.00 Uhr morgens bis Mitternacht geöffnet. Allerdings schließen die meisten Fahrgeschäfte schon so gegen 21.00 Uhr, allerdings kann man dann zu später Stunde in romantischem Ambiente das bombastische Abschlussfeuerwerk, das normalerweise so gegen 21.45 stattfindet und große wie kleine Besucher in seinen Bann zieht, sowie die zahllosen Geschäfte auf der Main Street aufsuchen, um noch den ein oder anderen Dollar in ein Erinnerungsstück oder ein Urlaubsmitbringsel für die Daheimgebliebenen zu investieren.Jugendliche und Erwachsene zahlen für das Tagesticket 72 USD (ca. 48 Euro), Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahre müssen 62 USD (ca. 41 Euro) berappen.
Eine Ermäßigung für Arbeitslose, Rentner oder behinderte Personen gibt es nicht.Allerdings gibt es reduzierte Mehrtagestickets für den Park, sprich sogenannte “ Park-Hopper-Tickets“ in Kalifornien zu erwerben, die dann auch im Vergleich zu den Einzeleintrittspreisen deutlich günstiger sind.
Wer neben Disneyland beispielsweise auch das California Adventure und die Studios in Hollywood innerhalb von zwei oder drei Tagen abarbeiten möchte, der kann hier schon mit einem Sparvorteil rechnen.
Von den Parkhäusern aus, die doch ein gutes Stück vom Park entfernt sind, fahren kostenlose Shuttlezüge direkt zum Haupeingang und von dort auch wieder zu den Parkhäusern zurück. Wer laufen möchte, kann dies natürlich tun, doch angesichts der Kilometer, die man im Park selbst zurücklegt, sollte man hier wirklich das Shuttleangebot wirklich nutzen.
Wer sein Essen selbst mitbringen möchte, kann dies natürlich tun. Vor dem Park wird ein großes und sehr schön gestaltetes Picknickterrain zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt. So können Picknickfreunde ihren Aufenthalt zum ausgiebigen Relaxen und Speisen unterbrechen und die Picknickanlage aufsuchen, um nach erfolgter Ruhepause und Stärkung den Parkbesuch fortzusetzen.
Dabei werden nicht nur Erwachsene, sondern auch schon die Kleinsten prächtig unterhalten.
So treten beispielsweise die aus dem Fernsehen bekannten Stars des Playhouse Disney Kanals auf, allen vorab natürlich Mickey Mouse, Donald, Minnie Mouse, Daisy und Goofy, aber auch Disneys Prinzessinnen unterhalten die Zuschauer gerne mit Gesangsdarbietungen und Tanzeinlagen.
Das Programm wechselt regelmäßig, daher lohnt sich vor dem Trip nach Disneyland ein Besuch auf der Website, um die aktuellen Shows zu erfahren.
Dabei ist es immer wieder putzig zu beobachten, wie viele der kleinen Gäste mit einem Erinnerungsbuch anreisen, um darin möglichst viele Widmungen und Autogramme der Disney Stars zu sammeln. Dafür stehen viele Kinder die meiste Zeit des Tages an den Treffpunkten mit den Disney-Stars an.
Meine Kids waren hierauf weniger erpicht. Zwar wäre ein Autogramm vom Mickey Mouse sicherlich ein tolles Erinnerungsstück gewesen, aber dann wäre zu wenig Zeit verblieben, um den Park zu erkunden. Zeit ist leider etwas, was einem irgendwie immer fehlt und demzufolge stellt man nach einem langen Tag im Park auch stets fest, dass man doch vieles noch nicht gesehen hat und nimmt sich den Besuch für das nächste Mal vor.Wir waren wie in den Jahren zuvor auch immer den berühmten Hauch zu spät zu den Paraden unterwegs; man kann dann die Wagen und Figuren nur mit Mühe sehen, und muss sich im Wesentlichen auf die musikalische Darbietung beschränken. Bei nächsten Mal stehen wir rechtzeitig an :-)
Diese möchte ich Euch nun nacheinander weg vorstellen und auf die ein oder andere Attraktion gesondert eingehen. Ich werde nicht jeden einzelnen Punkt auf dem Parkplan abklappern, denn dies würde eindeutig zu weit führen und der Bericht ist auch so schon umfangreich genug.
Main Street ist auch die Haltestation der „Disneyland Railroad“, einer Eisenbahn, die in regelmäßigen Zyklen das gesamte Gelände von Disneyland umfährt und es den so Besuchern ermöglicht, ohne körperlichen Einsatz das Gelände zum umrunden bzw. per Bahn von einem Bezirk in den nächsten zu gelangen.
Obwohl wir schon 3 Mal jeweils einen Tag in Disneyland von morgens früh bis abends spät verbracht haben, so konnten wir uns bislang zu dieser Fahrt noch nicht durchringen.Die Main Street mündet in eine Art Kreisverkehr, von dem aus nun die einzelnen Bezirke erreicht werden können.
Wir haben als erstes „Fantasyland“ besucht.Das Schloss ist durchaus eine Besichtigung wert. Auf einem Rundgang durch das Gebäude trifft man auf Szenen aus dem Märchen, die mit viel Liebe zum Detail in Anlehnung an den Disney Film gestaltet wurden. Das Schloss selbst in eingebettet in eine wunderschön bepflanzte Anlage mit Wasserläufen. Verlässt man das Schloss, so befindet man sich wieder auf Main Street und kann von hier aus seiner Erkundungstour fortsetzen.
„Fantasyland“ beherbergt eine Vielzahl von Fahrgeschäften, die insbesondere für kleine Gäste geeignet sind, wie z.B.:Aber nicht nur die Kleinsten finden hier das passende Fahrgeschäft. Freunde der schnellen Beschleunigung, die mehr als 89 cm Körperlänge und ein wenig Mut besitzen, nehmen auf dem „Matterhorn Bobsleds“, einer kleinen, aber sehr flotten Achterbahn, quasi zum warm up für die „großen“ Achterbahnen Platz.
Da mein Jüngster Achterbahnen doch noch sehr misstraut, wie uns die Erfahrungen auf dem Santa Monica Pier gelehrt haben, haben wir uns aufgeteilt: während Mutter mit Junior zum Karussell ist, haben die verbliebenen Herren sich schon mal an die Achterbahn „gewöhnt“.Nachdem alle zu besichtigenden Gebäude abgeklappert waren, haben wir an einer der Imbissbuden auf dem „Marktplatz“ unser Mittagessen eingenommen.
Nach erfolgter Stärkung haben wir uns dann an dem einzigen Fahrgeschäft, das in „Mickey’s Toontown“ angebotenen wird, in die Warteschlange eingereiht. Wie hätten wir ahnen können, dass wir hier 90 Minuten Wartezeit in Kauf nehmen mussten, um dann für einige wenige Minuten „Roger Rabbit’s Car Toon Spin“ eine flotte Fahrt durch die Welt von Roger Rabbit in kleinen Autos auf Schienen vor uns hatten. Allerdings wurde die Wartezeit durch die einzelnen in den gut klimatisierten Fluren zum Fahrgeschäft aufgebauten Szenen aus dem Film dankenswerterweise verkürzt. Die Fahrt selbst war zwar flott, jedoch auch von meinem der Beschleunigung nicht so ganz zugewandten jüngsten Spross gut vertragen.Nach insgesamt knappen 4 Stunden Aufenthalt bei Mickey Mouse und seinen Freunden machten wir uns dann auf zum
Im Anschluss an dieses Fahrgeschäft sind wir dann hurtig ins „Adventureland“ gewandert, denn inzwischen war es schon später Nachmittag und wir wollten noch das ein oder andere Fahrgeschäft aufsuchen.
Statt dessen haben wir uns im Anschuss noch einmal auf den Weg zum „New Orleans Square“ gemacht, um dort zum Ausklang unseres Ausfluges noch das „Haunted House“, die Geisterbahn, zu besuchen.
Danach waren wir dann auch alle erledigt von den Fusswegen, die wir zuückgelegt haben, vom Anstehen und Warten, aber auch von den Eindrücken, die über uns alle hereingebrochen waren.
3. Alle Wege von einem Fahrgeschäft weg führen direkt in einen Merchandising-Shop. Hierauf sollte man vorbereitet sein, insbesondere dann, wenn man mit Kindern unterwegs ist. All diese Geschäfte sind gut gefüllt und sorgen stets für die ein oder andere Diskussion, ob denn nun noch ein Andenken gekauft werden sollte oder nicht. Wir hatten mit meinen Sprösslingen vor den Besuch in Disneyland besprochen, dass sich jeder von ihnen in einem einzigen Laden dort ein Mitbringsel aussuchen durfte.
Da meine Söhne ihre Eltern kennen und wissen, dass zuviel Gebettel um eine zusätzliche Ausnahme dazu führt, dass man die Absprache aufs Spiel setzt und leer auszugehen droht, klappte dies ganz gut.
Aus Erfahrung kann ich versichern, dass so ein Deal mit den Kindern die kostengünstigste Lösung ist.
Bevor wir den Park am späten Abend nach gut 10 Stunden Aufenthalt verlassen haben, bin ich noch einmal kurz in einem Shop eingekehrt, um das ein oder andere zusätzliche Erinnerungsstück einzukaufen, während meine Männer bei Popcorn und Wasser bzw. Softeis gewartet haben und ihre müden Füße zu schonen versuchten.
4. Last but not least sollte man von Frühjahr bis in den Herbst für ausreichenden Sonnenschutz und insbesondere bei Kindern bzw. sonnenempfindlichen Gestalten für eine vernünftige Kopfbedeckung sorgen.Auch sollte man stets ein Fläschchen Wasser griffbereit haben, denn gerade die vielen klimatisierter Räume, die man im Laufe des Tages besucht, trocknen einem doch recht schnell die Schleimhäute aus.
Wir Mitteleuropäer sind nicht an diesen schnellen Wechsel zwischen dem Aufenthalt in der prallen Sonne und stark gekühlten Räumen gewohnt. Am Ende des Tages fühlt man sich, als hätte man mehrere Saunagänge absolviert und dementsprechend ausgetrocknet, ausgelaugt und abgekämpft fühlt man sich dann auch.
Natürlich muss man an vielen Attraktionen einiges an Wartezeit einplanen, bis man zum Zuge kommt. Dies ist allerdings auch bei heimischen Parks so und wenn man sich dieser Tatsache bewusst ist, auch kein besonderes Ärgernis.
Erfreulich ist die Reinlichkeit, die trotz unzähliger Tagesbesucher vorherrscht. Park und sanitäre Anlagen werden während der gesamten Öffnungszeit stets sauber gehalten. Selten findet man einen Abfallbehälter, der auch nur mehr als zu 50% gefüllt ist. Pausenlos patrouillieren freundliche Mitarbeiter, bewaffnet mit Kehrblech und Feger, um jedem Krümel, der unachtsam auf den Wegen und Plätzen landet, hinterher zujagen.Die Verpflegungskosten im Park sind durchaus angemessen.
Wenngleich ich es als Raucherin ein wenig übertrieben finde, lediglich 3 Raucherecken auf dem riesigen Areal zu verstecken und den Rest des Geländes zur rauchfreien Zone zu erklären, so habe ich doch grundsätzlich Verständnis für diese Maßnahme, denn auch ich hätte wenig Freude an einem Parkbesuch, wenn ich Brandverletzungen durch unachtsamen Raucher davontragen würde.Alles in allem sind wir alle bei diesem Besuch auf unsere Kosten gekommen, und schon jetzt steht fest, dass wir auch bei unserem nächsten Besuch in Kalifornien wieder einen Tag in Anaheim verbringen werden.
Die Bewertung des Parks ist ebenso logisch wie konsequent: Wir empfehlen den Park mit allen uns zur Verfügung stehenden Sternen, wenngleich er mehr als nur 5 verdient hat und empfehlen ihn allen Kalifornien-Urlaubern gerne weiter.Allen, die es bis hierher ohne Pause geschafft haben, danke ich herzlich für die Lesung, über Kommentare freue ich mich und Bewertungen sehe ich natürlich – wie immer- auch sehr gerne.
Allen Click-and-Go-Gästen danke ich für ihren Besuch :-)
schmusenase.
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meinemiamaria 25.12.2011 13:27
Da muss ich auch zum Bewerten noch mal wieder kommen, da heute meine "BHs" schon wieder alle weg sind ...... Maria ------
billywilder2 03.12.2011 19:11
Bin bisher nur bis zum Legoland gekommen, ist wohl ein paar Nümmerchen kleiner! BH und LG Billy
miss_chocolate 22.11.2011 17:16
da will ich auch mal hin :)
pinkdawn 08.11.2011 14:40
Ich hab's ohne Pause geschafft. Da ich noch nie in einem Disneyland war, fand ich bei dir sehr interessante Informationen und Fotos. Danke + bh Doris
Da bin ich endlich mit dem verspäteten „Weihnachts-BH“ ----- Maria ----- ------