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Erfahrungsbericht

für Die Pyramiden von Euseigne, Eringertal
5 Sterne Pyramiden mit Felsbrocken als Hut. Das kann nicht von Dauer sein! Bericht mit Bildern
73 von 73 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Der Mund bleibt vor Staunen offen!

Kontra Eines Tages sind sie weg.

Detailbewertung

Größe der Anlage:
Tiervielfalt:
Parkmöglichkeiten zu Stoßzeiten:
Erreichbarkeit mit öffentl. Verkehrsmitteln:
Kinderfreundlichkeit:
Behindertenfreundlichkeit
Zusätzliche Angebote (Essen, Trinken, etc.):

Der Autor

jr4478 Seit 15 Sep 2005

Ich bin wieder Daheim. * Aber heftiger Baulärm lässt zurzeit kaum den häuslichen Aufenthalt zu... mehr

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Die Pyramiden von Euseigne

Es handelt sich um ein Naturdenkmal, das eines Tages nur Erinnerung sein wird.

Vorwort:

Nachdem ich nun alle Bilder meiner kleinen Nikon gesichtet habe, möchte ich Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser mit daran teilnehmen lassen. Die Schweiz bietet eine Vielzahl von Besonderheiten. Neben der hohen Preise, sind die Naturwunder ein wesentlich wichtiger Punkt.

Die Pyramiden von Euseigne

War kein geplantes Ziel. Umso mehr aber waren wir erstaunt über das, was uns die Natur hier zu präsentieren wusste.

Weit vor dem eigentlichen Ziel (Evolene) sind die Pyramiden schon erkennbar. Dass unser Weg auch dahin führen sollte, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Wir waren auf dem Weg zu dem kleinen Dorf Evolene. Jetzt aber waren die Pyramiden ganz nahe. Nach einer scharfen Kurve waren plötzlich die herrlichen Gebilde vor uns. Von der Straße aus allerdings waren nur die Spitzen zu erkennen.
Dass wir dort wenige Kurven später in unmittelbarer Nähe einen Parkplatz fanden, war ein perfekter Zufall. Jetzt standen diese merkwürdigen Steingebilde in unmittelbarer Nähe, allerdings etwas unterhalb der Straße. Wir verließen das Auto und begaben uns auf einen schmalen Weg, der sehr steil herab führte. Die Vegetation war hier besonders üppig. Verschiedene Pflanzen, Bäume, eben Natur pur begleiteten den steilen und rutschigen Weg.

Dann plötzlich waren die Die Pyramiden von Euseigne unmittelbar vor uns.
Spitze Kegel, meist mit einem Felsenstück auf der Spitze, die einfach das Gefühl aufkommen ließen, jetzt fallen sie gleich hinunter. Ein Kegel sah so grimmig aus wie eine Steinfigur von den Osterinseln.

Wie sind diese Kegel, oder Die Pyramiden von Euseigne entstanden?


In der Endphase der Eiszeit vor etwa 80000 Jahren wich der Eringergletscher nach Süden zurück. Da sich zwei Ströme bildeten, die dann die Wildbäche Borgne und Dixence entstehen ließen, ließen diese riesige Schuttmengen zurück. Die Schuttmengen wurden zusammen geschoben und bildeten dann die mächtige Mittelmoräne. Große Felsbrocken blieben übrig und setzten sich auf der Oberseite ab.

Die Moränen wurden dann mit ungeheuren Druck zusammengeschoben und trockneten nachdem Abschmelzen des Eises aus. Die entstehenden Hohlräume füllten sich nach und nach mit Lehm und Sand, betonähnlich bildete sich ein hartes Gemisch.

Durch die Witterung werden nun ständig diese Moränen teile mürbe und werden durch Regen ausgespült. Dabei werden die Felsbrocken freigelegt und bilden nun die Die Pyramiden von Euseigne.

Das besondere Naturgebilde.

Die Zukunft

Eines Tages werden die Die Pyramiden von Euseigne verschwinden. Regen werden die Kegel immer mehr abspülen. Die riesigen Felsbrocken werden sich von den Spitzen lösen und langsam das Ende einläuten. Denn noch sind die obenliegenden Felsbrocken wie ein Hut der sich schützend über die Kegel setzt. Ob und wie einer der riesigen Felsenabstürzt, kann keiner sagen. Mit Sicherheit aber wird dieser Vorgang nicht leise sein.

Und noch etwas:

Die Straße führt sogar durch einen Tunnel durch die Die Pyramiden von Euseigne. Das Aussteigen nach der Durchfahrt lohnt sich. Parkplätze sind vorhanden Wichtig aber soll auch unser Respekt vor diesem Naturereignis sein.

Fazit

Wir haben nur zufällig die Die Pyramiden von Euseigne gefunden. Gesucht haben wir sie nicht. Umso mehr sind wir Stolz, das wir sie sehen durften. Aus weiter Ferne erst, aber dann in unmittelbarer Nähe. Zu Anfassen. Und das fühlte sich wie brüchiger Beton an.

Also: Solange die Die Pyramiden von Euseigne noch vorhanden sind, werden wir uns an Ihnen erfreuen können. Eines Tages sind sie verschwunden. Ob es Sinn macht, sie mit Chemischen Mitteln zu festigen, diese Frage möchte ich nicht beantwortet wissen. Die Natur ist vorhanden und so soll es bleiben.

Bilder

für Die Pyramiden von Euseigne, Eringertal
Die Pyramiden von Euseigne, Eringertal
Die Pyramiden von Euseigne tauchen auf
von jr4478 jr4478
Die Pyramiden von Euseigne, Eringertal

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Kommentare

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  • duderally 16.09.2011 19:51
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • billywilder2 16.09.2011 15:31
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Etwas Ähnliches haben wir in einem seitentalvom Pustertal gesehen, sehr beeindruckend! Schöne Bilder, BH und LG Billy

  • Badsonja21 16.09.2011 07:18
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • t.schlumpf 08.09.2011 20:53
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Manuo 07.09.2011 17:27
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Da sind die Pyramiden so "empfindlich" und es führt ein Tunnel durch??? Jedenfalls sicher einen Besuch wert - ist notiert... Bh für den tollen Bericht! LG

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