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Erfahrungsbericht

für Die Insel, Hameln
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Empfehlenswert: Ja

Pro Sehr schöne Lage, toller Service, ideal für Kinder, frische Speisen, moderate Preise

Kontra Kein Kontra bis auf die dusslige Kutsche

Detailbewertung

Essen & Trinken
Preis-/Leistungsverhältnis
Atmosphäre
Service
Anbindung
Auswahl

Der Autor

Kuschelsocke77 Seit 10 Dez 2009

CIS ist aus und bleibt es auch in der nächsten Zeit. Momentan fast überhaupt keine Zeit für Ciao... mehr

63 Mitglieder vertrauen mir

Heute möchte ich über einen Ort berichten, an dem ich mich gerade im Sommer immer gern aufgehalten habe.
Es ist nicht nur ein Restaurant, es ist auch ein Biergarten und es passt hier auch die Bezeichnung Erlebnisgastronomie.
Solltest Ihr Euch also irgendwann in Hameln aufhalten, so besucht doch auch unbedingt einmal „Die Insel.“

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Der Bericht ist gegliedert in:

  • Vorwort
  • Die Lage
  • Anfahrt
  • Definition Werder
  • Der Praxistest
  • Für Kinder

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Vor mittlerweile sechs Jahren bin ich in meine Wahlheimat Hamburg gezogen, was mich aber nicht davon abhält, immer wieder einmal meiner wunderschönen Heimatstadt Hameln, die ich immer noch lieb habe, einen Besuch abzustatten.
Hameln ist zwar schön, leider aber mittlerweile auch „tot“, so dass meine Familie dort doch immer der wirkliche Grund für einen Besuch ist.


Als ich noch in Hameln lebte, war „das Werder“ in den letzten Jahren im Sommer mein bevorzugter Aufenthaltsort, was nur zum Teil daran lag, dass sich in Hameln kaum ein anderer Ort fand (und immer noch findet), den man mit Kindern im Sommer problemlos besuchen konnte, ohne sich den ganzen Tag auf einem Spielplatz aufzuhalten.

Natürlich kann ich Hameln nicht mit Hamburg oder anderen Großstädten vergleichen, das will ich auch nicht, traurig ist es aber, dass eine so berühmte Stadt so wenig Erholungsmöglichkeiten bietet, auch für die zahlreichen Touristen mit Kindern

So, genug gemeckert, hin zum Werder, denn immerhin dort finden auch Touristen etwas anderes als Ratten.

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Die Lage:
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Das Werder befindet sich mitten in der Weser, die Hameln zweiteilt.
Inzwischen wurde in Hameln die Stadtgalerie gebaut, ein Einkaufszentrum, für das sich die Stadtväter nicht scheuten, unter Anderem die uralten „Fischerhäuser“ abreissen zu lassen.
Mir wird immer noch schlecht wenn ich darüber nachdenke, der Fortschritt ist aber leider nicht immer aufzuhalten.

Das unsägliche Gebäude, das nach der Meinung vieler (mich eingeschlossen) dafür gesorgt hat, dass viele Läden in der Innenstadt schließen mussten, liegt mitten in der Altstadt und weist den Weg auch dem Kurzsichtigsten zum Werder.

An der Citygalerie vorbei kann man die blaue Fußgängerbrücke sehen, auf der eine riesige goldene Ratte (na klar *seufz*) thront, und die auf das Werder führt.

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Die Anfahrt:
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Ob man nun über die neue oder die alte Weserbrücke nach Hameln kommt, das Werder ist nicht zu übersehen, denn immerhin liegt es zwischen den beiden Brücken mitten in der Weser.

Ob nun rein in die Stadt oder wieder raus, die Insel springt dem Besucher ins Auge.

Hier aber der Weblink, denn alle Wege führen nach Rom… äh, nach Hameln. ;-)

http://www.die-insel-hameln.de/insel-ham​eln/anfahrt.php


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Was ist ein Werder?
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In diesem Fall:

„Der Werder (seltener auch das Werder), auch Werth ist eine topografische Bezeichnung, die überwiegend auf Inseln angewandt wird, für zwischen Flüssen und stehenden Gewässern gelegenes Land, sowie für eingedeichtes oder aus Sumpf trockengelegtes und als Moorbesiedlung urbar gemachtes Land ...“

Info: de.wikipedia.org/wiki/Werder_(Landschaft​)

Ausserdem ist es noch eine Stadt westlich von Potsdam, ein deutscher und niederländischer Familienname, eine Gemeinde im Zentrum des Landkreises Parchim in Mecklenburg-Vorpommern u.s.w.
Das nur als Erklärung dafür, dass ich schrieb „in diesem Fall.“

Der Fluss war früher gestaut und die Wehre verhinderten in Hameln eine Weiterfahrt, so dass die Schiffe (ernsthaft) mit einer Winde aus dem Wasser gezogen und dann über eine Rutsche wieder ins Wasser zurück gelassen wurden.
Diese gefährliche Stelle in der Weser nannte sich „schwarzes Loch.“
Die erste Schleuse auf dem Werder wurde 1734 in Betrieb genommen und das „schwarze Loch“ war Geschichte.
Heute erübrigt sich dieses Schauspiel also durch die Wehre, wovon eins direkt vom Werder aus betrachtet werden kann.
Man kann über dieses Wehr die Insel auch verlassen oder betreten, es sins somit zwei "Eingänge" vorhanden.

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Die Praxis:
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Am 29. Mai 2009 wurde das Restaurant „Die Insel“ 10 Jahre alt.
Kaum zu glauben, denn kurz nach der Eröffnung saß ich mit meinem Freund bei strahlendem aber kaltem Wetter vor dem Restaurant und wir unterhielten uns darüber, wie lange sich „das Ding“ in Hameln wohl halten würde.
Es hat sich gezeigt, dass es das Zeug zum absoluten Dauerbrenner hat, wie man heute sehen kann.

Den Grund für diesen Bericht lieferte mir aber eigentlich mein Bruder, der seit geschlagenen 54 Jahren in Hameln wohnt, aber noch nie das Werder besucht hatte.
Ich konnte nicht fassen, dass ich erst aus Hamburg kommen musste, um ihn davon zu überzeugen, die Insel doch einmal zu besuchen!
Er war der Meinung, dass das „was für Touristen ist“, und dass er sich dort irgendwie unwohl fühlen würde.
Ok, wer in Hameln aufgewachsen ist, und gefühlte 20.000 x von Japanern und Amerikanern auf Film gebannt wurde nur weil man Einwohner der Rattenfängerstadt ist, der kann die leicht vorhandene Anti-Touristen Einstellung vielleicht verstehen.
Es ist ja auch nicht wirklich eine Anti- Einstellung, man gewöhnt sich halt daran, muss den Rattenhype aber nicht mögen. ;-)


Zuerst einmal ist man etwas überrascht über die Größe des Areals, nämlich 3.500m², obwohl man es ja von den Weserbrücken aus eigentlich gut erkennen kann.
Ich selbst aber, das muss ich zugeben, habe auch zuerst über die relative Weitläufigkeit gestaunt, erwartet hatte ich sie nicht.
Hat man die blaue Brücke überquert, so sieht man zu seinerRechten ein dichtes Grün, durchbrochen von einer Art Laufbahn für Weitspringer.
Was es damit auf sich hat kann ich leider nicht sagen, allerdings kann das auch sonst niemand den ich kenne.
Setzt man seinen Weg nach rechts fort, so kommt man irgendwann unter der neuen Weserbrücke hindurch, an deren Ende sich das Krankenhaus an der Weser befindet, das man aber von der Insel aus nicht erreichen kann.

Wendet man sich nach dem Überqueren der Brücke nach links, so stößt man sofort auf die „Blockhütte“, die das Restaurant beherbergt.

Direkt davor und an der rechten Querseite befinden sich auf der Sonnenterasse Tisch und Stühle, so dass man an schönen Tagen im Freien sitzen kann.
Früher mussten die Hartgesottenen, die nicht im Innenraum sitzen mochten, das Wetter noch ungeschützt über sich ergehen lassen, heute sieht das ganz anders aus.
Eine riesige Markise überzieht die gesamte Terasse des Restaurants, so dass Regen hier keine Chance hat.
Na klar, manchmal kommt der Regen von der Seite, allerdings ist auch hier Vorsorge getroffen worden, denn es gibt „Vorhänge“ aus transparentem Plastik, die bei Bedarf zugezogen, und bei schönem Wetter einfach wieder fast unsichtbar befestigt werden.

Ende Mai gab es ein paar nicht so schöne Tage, und einer davon war natürlich der, an dem wir die Insel besuchten.
Kuschelig vor dem Regen geschützt saßen wir hinter den Vorhängen bis die Sonne sich wieder blicken ließ, danach wurden die Dinger geöffnet und wir konnten die lang ersehnten Sonnenstrahlen genießen.

Mein Bruder, der ja nun zum ersten Mal das Werder besuchte, war sofort so begeistert vom Innenraum des Restaurants, dass er uns vorschlug, doch nach drinnen zu gehen, er stieß dabei aber auf taube Ohren, denn das Wetter war zwar nicht besonders warm aber wir wollten lieber raus.
Verstehen konnte ich ihn aber schon, denn das Restaurant selbst ist eine absolute Augenweide.
Die Blockhütten Atmosphäre, die man schon beim Anblick des Hauses spürt, setzt sich innen nahtlos fort.
Durchgehend in hellem Holz gehalten, kann sich diese „Hütte“ mit jedem skandinavischem Heim messen.

Große Äste mit Lichterketten geschmückt und ein eiserner Ofen, kombiniert mit dem vielen hellen Holz, das absolut unbehandelt wirkt, machen das Innenleben zur Wohlfühloase, in der man gerne verweilt.
Die große Theke fällt als solche nicht einmal auf, es ergibt sich hier keine typische Kneipenatmosphäre, in der man „den Ort der Kasse“ sofort erkennt.

In den zehn Jahren, in denen es „Die Insel“ jetzt gibt, habe ich nur einmal wirklich viel Zeit im Inneren verbracht, denn es war März und nicht sonderlich warm.
Wohl gefühlt habe ich mich aber ohne Ende, denn der große Raum war (wohl gerade weil es draussen so kalt war) kuschelig, der Duft nach Holz wirkte heimelig und am liebsten wäre ich überhaupt nicht aufgestanden.
Irgendwie erinnert mich das alles an eine skandinavische Sauna, nur dass es nicht so heiss ist. ;-)

Die Toiletten passen haargenau zum Restaurant, denn auch dort kann man sich absolut wohl fühlen.
Es gibt eine Wickelstation, auf der eine weiche Unterlage zu finden ist, was ich als Mutter sehr begrüße.
Über dem Waschbecken in der Damentoilette befindet sich ein riesiger Goldgerahmter Spiegel, der eine so dezente Hintergrundbeleuchtung aufweist, dass man sich zu jeder Tageszeit und in jedem Zustand umwerfend schön fühlen muss.
Man darf halt nur nicht wieder raus gehen. ;-))

Die Toiletten sind durchgehend sauber, ich habe sie noch nicht ein einziges Mal in verdrecktem Zustand gesehen, dabei war es völlig egal, ob ich morgens, mittags oder in der Nacht dort war.
Eine Toilettenfrau habe ich dort nie gesehen, weshalb ich davon ausgehe, dass die Angestellten damit betraut wurden, auf die Sauberkeit zu achten.
Wer immer es macht, er macht einen richtig guten Job, denn nicht einmal das Papier hat dort jemals gefehlt.


Die Bedienung ist durchweg klasse, wobei wir gerade beim letzten Mal über einen Kellner lachen mussten, der an dem Tag etwas „verpeilt“ wirkte.
Er brachte unsere Getränke an einen anderen Tisch, um sich dann mit einem super dummen, aber ebenso genialen Spruch aus der Affäre zu ziehen.
Danach vergaß er den Apfelsaft für meinen Sohn gleich zweimal, worauf der Kleine mit seinen gerade mal fünf Jahren in das Restaurant ging, um sich deutlich zu beschweren.
Das Resultat war, dass besagter Kellner mit eine Verbeugung vor dem Zwerg und einem Strohalm im Saft an den Tisch kam.
Es hätte nur so lange gedauert weil er erst einen genau passenden Strohalm aussuchen musste.
Der Zwerg fand die Erklärung toll und wir Erwachsenen haben uns mal wieder beömmelt. ;-)

Solltet Ihr einmal „Die Insel“ besuchen, so haltet Ausschau nach einem sehr schlanken, sehr großen und blondem Kellner mit Brille, der Mann ist genial und hat sein Trinkgeld wirklich verdient. *gg*

Direkt gegenüber der Sonnenterasse befindet sich ein mit Buchenholz gefeuerter Steinbackofen, in dem Brot, Pizza,sowie Gänse- und Schweinebraten gebacken werden.
Super lecker.

Das Essen generell ist absolut frisch und schmeckt hervorragend.
Meine Nichte bestellte sich ein Pastagericht von dem ich nur träumen kann.
Al dente, super gewürzt und die Portion war kaum zu schaffen.
Mein Schwager hatte Lust auf frischen Spargel, und obwohl ich zum dem Zeitpunkt keinen Hunger hatte, so musste ich doch probieren.
Lecker, lecker, lecker!
Kein einziges holziges Stück in Sicht, super frisch und perfekt geschält, die Sauce ein Gedicht.
Lobend erwähnen muss ich hier noch die Bratkartoffeln, denn die kann ich nicht besser machen, obwohl ich auf meine Bratkartoffeln schon wirklich stolz bin.
Die Beilagen wie Salate kann man sich übrigens am Buffet im Restaurant aussuchen.

Schön ist, dass man von draußen durch ein großes Fenster freie Sicht in die Küche hat.
Nervig sicherlich für die Köche, toll aber für die Gäste, denn denen entgeht dadurch kaum etwas.


Natürlich ist „Die Insel“ nicht nur etwas für den Sommer, aber gerade in der warmen Jahreszeit ist sie natürlich besonders gut besucht.
Die Gründe dafür finden sich schnell:

Die Aussenfläche weist dutzende Biertische- und Bänke auf, an denen man unter der Sonne oder dem Sternenzelt sein Getränk oder sein Essen genießen kann.
Dabei muss man nicht einmal auf die Bedienung des Restaurants warten, denn es gibt auf dem Gelände weitere „Tankstationen.“

Da wäre einmal die Pommesbude, in der man ausser Currywurst, Bratwurst, Pommes und Braten auch noch Eis am Stiel, Bier, diverse Schnäpse und alkoholfreie Getränke bekommen kann.
Etwas verwirrend ist dort, dass man an der einen Seite bestellt, und an der anderen Seite bezahlt.
Stellt man sich also in die falsche Schlange (was für ein Satz *g*), kann man sich noch einmal anstellen und doppelt so lange warten.
Meiner Meinung nach ist die ganze Geschichte nicht gut genug gekennzeichnet.

Das Essen dort?
Hmm….

Wir standen an einem nicht wirklich sonnigen Tag mit nicht wirklich vielen Besuchern der Insel an dieser Hütte an und warteten… und warteten … und warteten…
Es waren genau zwei Leute vor uns in der Schlange und wir hätten gern 4x Currywurst Pommes gehabt, denn vier von uns hatten nicht im Restaurant gegessen, da der Appetit sich da noch nicht eingestellt hatte.

Die, wenn auch recht nette, so doch trotzdem sehr langsame Angestellte, hatte einfach alle Zeit der Welt.
Sie scherzte lauthals mit den anderen Angestellten, vergaß mal das Currypulver auf der Wurst, dann mal das Salz auf den Pommes.
Mein Bruder, der mit mir auf die Bestellung wartete, meinte dann irgendwann, dass sie Gott sei Dank nicht zu große Füße habe, obwohl es auch schon dauern würde, ihre kleinen Schuhe zu besohlen….

Gegessen haben wir dann schließlich halb durchgebratene Currywurst mit Pommes ohne Salz.
Die Mayonaise kostete 30 Cent extra, wobei wir aber alle der Meinung waren, dass uns eine Portion für alle gegeben wurde, denn die Mayo musste man auf den Pommes wirklich suchen.
Andere Leute hätten sich vielleicht beschwert, wir aber haben uns einen Spaß daraus gemacht, auszurechnen, was die Bude allein an der Mayo verdient und haben uns einen Ast gelacht. ;-)

Anmerken muss ich aber, dass die Hütte vielleicht nur einen schlechten Tag hatte, denn so mies gegessen wie an dem Tag habe ich dort noch nie.

Des weiteren gibt es auf dem Gelände eine "Weinlaube", direkt gegenüber des Pommeshauses.
Ganz gemütlich kann man dort entweder auf Barhockern direkt am Tresen sitzen, oder aber seine Getränke mitnehmen an die Biertische unter den Bäumen.
An warmen Sommertagen fühlt man sich mit dem Rauschen der Weser im Hintergrunde und den Flitterstäbchen im Cocktail fast wie im Urlaub.
Mir schmeckt der Weißwein in einer solchen Atmosphäre immer besser als im heimischen Wohnzimmer. ;-)

Von Baum zu Baum gespannte Lichterketten mit großen aber dezenten Birnen, sorgen dabei für eine sommerliche Wohlfühlatmosphäre.

In der Sommersaison finden im Biergarten zudem Konzerte statt und diverse Partys.
Das Beste aber, und ganz wichtig jetzt zur WM: Liveübertragungen auf Großbildleinwand. ;-)Auf dem Gelände gibt es auch Außentoiletten, über die ich natürlich noch berichten möchte, denn die haben uns alle nicht begeistert.
Es handelt sich hier um ein relativ großes Toilettenhaus, das sich leider nicht immer in bestem Zustand präsentiert.
Nun war ich ja wie schon angeführt, auch früher recht oft auf dem Werder und auch damals waren diese Toiletten alles andere als sauber.
Ich kann durchaus verstehen, dass bei regem Betrieb nicht immer Zeit ist für eine gründliche Reinigung, allerdings hat man hier manchmal das Gefühl, eine Toilette zu betreten, die gerade von einer Horde Wanderarbeitern benutzt wurde.
Muss absolut nicht sein, über eine Lösung sollte nachgedacht werden.


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Für Kinder:
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Der Spielplatz auf dem Gelände ist nicht nur absolut kindgerecht, er sorgt auch für die Entspannung von Mama und Papa.
Früher bestand er aus einem Sandkasten und kleineren Spielgeräten, allerdings fehlte eine Umzäunung (jaja, hört sich nach Pferdekoppel an *g*) und man durfte somit nicht ein Auge von den Kleinen lassen.

Heute gibt es eine große Sandfläche mit Autoreifen, in denen gebuddelt werden darf, eine große Rutsche mit Gummimatte davor, ein Klettergerüst und ein Karussell.
Das Beste aber ist der Zaun, den kleinere Kinder nicht überwinden können, und dessen Tor.
Besagtes Tor ist nämlich in Richtung des Restaurants und Biergartens gelegen, so dass sich die Zwerge kaum ungesehen vom Acker machen können.
Rumtollen können sie natürlich auf dem gesamten Gelände, wobei die Insel auf der Gastronomieseite umzäunt ist, über die andere Seite schweige ich mich aus, das kann ich nicht genau sagen, ich habe darauf nie geachtet.

Nun befindet sich auf dem Gelände auch eine alte Kutsche, die von den Kindern gern bespielt wird.
Bei unserem letzten Besuch wurden die Kinder von dem Mann, der im Biergarten die Gläser einsammelt, dann recht rüde darauf hingewiesen dass es sich hier nicht um ein Spielzeug handelt, und dass sie die Kutsche verlassen sollen.

Die Kinder waren recht eingeschüchtert und ich als Mutter ziemlich sauer über den Ton, denn immerhin wusste niemand, dass man das heilige Ding nur ansehen darf.
Hier fehlt ganz klar ein Hinweisschild, denn dass so ein Ding zum Spielen einlädt, dass sollte dem Betreiber eigentlich klar sein.

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Die Karte:
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Ist unterteilt in:

*Mittags-/Tageskarte
~~~~~~~~~~~~~~~

*Sonntagslunch-Buffet (von 12 bis 14 Uhr)
Dort gibt es dann:
"Tagessuppe, Salate der Saison mit Schafskäse, Oliven, Peperoni, Joghurtdressing und
Kräutervinaigrette, Anti Pasti Vorspeisenbuffet, frische Früchte,
zwei warme Hauptgerichte, zwei verschiedene Beilagen, div. frische Gemüsebeilagen,
Preis pro Person: € 12,50 (Kinder bis 5 Jahre frei, 5 bis 12 Jahre € 6,50)"

(Der Insel Homepage entnommen)

Mittwochs und Samstags gibt es von 12 bis 14 Uhr ein

Mittagsbuffet
~~~~~~~~~~

Ähnlich wie das Sonntagsbuffet.
Die Preise pro Person:
€ 7,50 (Kinder bis 5 Jahre frei, 5 bis 12 Jahre € 4,--)

An allen anderen Tagen gibt es täglich wechselnde Mittagsgerichte für € 6,90

************************

Aus der

Abendkarte
~~~~~~~~

hier mal ein kleiner Auszug, bzw. ein paar Beispiele:


• Bruschetta
Stangenbrot in Olivenöl gebraten, mit Tomaten, Knoblauch und Kräutern
• Gebratene Steinchampignons
mit gehacktem Knoblauch, dazu Kräuterquark und ofenfrisches Baguette
• Caprese
Tomaten belegt mit Mozzarella, Basilikum Olivenöl, Balsamico und Baguette
• Garnelen
gebraten in Rosmarin-Knoblauchöl, dazu Aioli und ofenfrisches Baguette
• Ofenkartoffel
mit Sourcreme und frischen Kräutern

• Oma´s herzhafte Bratkartoffeln
mit Spiegeleiern und Gewürzgurke
oder mit Matjes "Hausfrauen Art"
oder mit Sauerfleisch und Sc. Remoulade


• Gebratene Champignons auf Ruccola
und Kirschtomaten, Balsamico-Vinaigrette Parmesan und frisches Baguette
• Zarter überbackener Schafskäse
auf feinen Blattsalaten, exotischen Früchten, Honig-Vinaigrette und frisches Baguette


• Spaghetti al Pesto
mit grösteten Pinienkernen und frischem Parmesan

• Zartes Juwelenwelsfilet
auf Gemüsestreifen in Rieslingrahm, frischer Gartensalat und Petersilienkartoffeln
• Medaillons vom Rind, Schwein und Hähnchenbrust
mit Kräuterbutter,frischer Gartensalat und Grillkartoffeln
• Rumpsteak vom Grill
mit Kräuterbutter, gratinierter Tomate, dazu knusprige Bratkartoffeln

Dessert
• Rote Grütze
wahlweise mit Vanillesauce o. Vanilleeis und Sahne
• Tartufo
mit gerösteten Mandelblättchen auf einem Schokogitter und Sahnehäubchen

(Der Homepage entnommen)

************************


Dann hätten wir da noch das

BBQ
~~~

welches auf der Sonnenterasse abgehalten wird.

Tagessuppe,
div. Vorspeisen wie Anti Pasti, Tapas, Salate,
Dip´s und frische Backwaren,
div. marinierte Fisch- und Fleischgerichte vom Grill und aus dem Backofen,
versch. Gemüse- und Kartoffelbeilagen,
frisches Obst und Dessert.

Das BBQ ist für Gruppen ab 30 Personen buchbar, weitere Infos darüber findet man auf der Hompage am Ende des Berichtes.

Selbstverstädlich kann man auf der Insel auch ganz gemütlich Kaffee trinken und dazu hausgemachte Waffeln, Torten und anderes Gebäck verzehren.

Sehr gern würde ich mich jetzt genau über die Preise auslassen, nur leider habe ich mir die natürlich nicht aufgeschrieben, denn auf die Idee, einen Bericht über die Insel zu schreiben, kam ich erst später.
Sagen kann ich aber auf jeden Fall, dass die Portionen wirklich groß sind, und die Preise absolut nicht überzogen.
Bis jetzt war ich mit meinen Rechnungen dort immer sehr zufrieden, man kann hier bei der Frische der Produkte und den Portionen absolut nicht meckern.

Mehr Infos und auch Bilder (leider konnte ich nur zehn hochladen) gibt es unter:

http://www.die-insel-hameln.de/

Solltest Ihr also einmal in Hameln sein oder in der Nähe wohnen, dann nix wie hin. ;-)

Bilder

für Die Insel, Hameln
171 - Die Insel, Hameln
Der gemütliche Innenraum
von Kuschelsocke77 Kuschelsocke77
171 - Die Insel, Hameln

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Kommentare

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  • bambie34 16.01.2012 09:56
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    BH

  • Jollynchen 31.12.2011 12:08
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • schotterkoenig 22.09.2011 06:39
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Sehr ausführlicher und guter Bericht,gerne ein bh für diesen Bericht!

  • PatMcNamara 21.07.2011 22:03
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • MaJa2509 03.07.2011 06:33
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Sehr ausführlicher und guter Bericht :)

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