Home > Reisen > Europa > Schweiz > weitere Städte in der Schweiz > weitere Reiseberichte & Tipps zur Schweiz > Davos-St. Moritz-Bernina-Express > Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht

für Davos-St. Moritz-Bernina-Express
5 Sterne Kurzurlaub Schweiz 2010: Davos - St. Moritz - Bernina-Express Bericht mit Bildern
180 von 180 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro malerische Gegend, tolle Aussicht auf Berge, erlebnisreich

Kontra vieles ist teuer

Detailbewertung

Wann besucht:
Gruppengröße:
Kulturangebot:
Naturangebot (Strände, Berge etc.):
Shopping-Möglichkeiten:
Reisebudget pro Tag:
Art der Reise: Pauschalreise
mehr

Der Autor

Sydneysider47 Seit 20 Feb 2005

Nach fast 4 Wo. im Krankenhaus und 2 OPs ist mein Mann wieder zu Hause. - Keine Leserunden! Kein... mehr

149 Mitglieder vertrauen mir

Reise in die Schweiz 2010: Davos – St. Moritz – Bernina-Express

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mein Mann und ich nahmen vom 4. bis 6. September 2010 an einer Busreise in die Schweiz teil. Interessant an dieser Busreise war, dass wir Halbpension hatten und in eine Gegend kommen würden, die wir kennen und mögen (Davos), aber auch gleichzeitig St. Moritz sehen würden – eine Stadt, die wir noch nicht kannten. Außerdem war eine Fahrt mit dem Bernina-Express vorgesehen, auch das versprach, sehr interessant zu werden.

Nachdem unsere Fahrt mit dem Glacier-Express 2002 sehr verregnet war, was nicht nur die Sicht auf die Berge getrübt hatte, sondern auch unsere Laune, hofften wir, dass wir diesmal in der Schweiz gutes Wetter haben würden.

Es war mein fünfter Aufenthalt in Davos, für meinen Mann war es der zweite.

Wir nahmen vom 4. bis 6. September 2010 an folgender Busreise teil:

Davos – St. Moritz – Bernina-Express


Der Preis betrug: 248 Euro pro Person
Darin waren enthalten:
- An- und Abreise von Heilbronn nach Davos (Schweiz)
- zwei Übernachtungen im Club Hotel Davos in einem Doppelzimmer mit 2 x Frühstück und 2 x Abendessen
- Ausflug nach St. Moritz
- Fahrt mit dem Bernina-Express von Poschiavo (Schweiz) nach Tirano (Italien)

Weiterhin bezahlten mein Mann und ich noch jeweils 19 Euro Reiserücktrittsversicherung.
Wir buchten bei folgendem Anbieter:

Schäfer Touristik
Sontheimer Straße 44
D-74074 Heilbronn

Telefon: 07131-5033-0
Fax: 07131-5033-80
Homepage: www.schaefer-touristik.de


Wir bezahlten 30 Prozent des Reisepreises bei Buchung der Reise mit Überweisung, und wir überwiesen dann den Restbetrag, als wir wussten, dass diese Reise definitiv zustande kommt.
Wichtige Tipps zum Kofferpacken

Mein Mann und ich waren schon im Hochgebirge – ich schreibe hier von meinem fünften Davos-Besuch und vom zweiten Davos-Besuch meines Mannes. Wir wissen: außer Kleidung für wärmere und kühlere Tage (T-Shirts werden beispielsweise genauso eingepackt wie Pullover) sind Wanderschuhe/Wanderstiefel wichtig, die man braucht, wenn man irgendwelche Wanderwege benutzt. Weiterhin braucht man, um durch Davos und auch St. Moritz zu gehen gute Halbschuhe – Stöckelschuhe oder Sandalen kann ich absolut nicht empfehlen, da es oft bergauf geht.
Weiterhin empfehle ich, pro Person eine Sonnenbrille mitzunehmen! (Wir hatten unsere vergessen…). Auch Sonnenschutzmittel ist nicht verkehrt.

Reisebericht:


Hier werde ich in der Gegenwart schreiben, weil mir bei Reiseberichten diese Erzählzeit besser liegt – und unsere Erlebnisse dann noch plastischer vermittelt werden.
Samstag, 4. September 2010: Anreise nach Davos – Ausflug auf die Schatzalp

Mein Mann und ich fahren morgens um 6.30 Uhr los im Reisebus in Heilbronn auf dem Betriebshof von Schäfer Touristik (unser schwerbehinderter Sohn ist nach fünf Wochen Ferien seit 1. September in Kurzzeitpflege in Stuttgart, wir wissen ihn dort sicher und gut betreut).

Unser Auto können wir während unserer Abwesenheit auf dem Betriebshof von Schäfer Reisen kostenlos parken. Unsere Reisegruppe fährt im 4-Sterne-Bus. Darunter versteht man moderne Reisebusse mit diversen Annehmlichkeiten, beispielsweise Klimaanlage, Anschnallgurte, verstellbare Sitze. Auch eine Toilette ist im Bus.

Anschnallen müssen wir uns, und wir können auch kalte Getränke, beispielsweise Mineralwasser, Cola und Apfelschorle, im Bus beim Busfahrer kaufen.

Unser Busfahrer ist gleichzeitig unser Reiseleiter.

In Ludwigsburg und am Stuttgarter Hauptbahnhof steigen noch Reisende zu – und von dort aus fahren wir über Singen – Engen (Hegau) – Konstanz (Bodensee) – Kreuzlingen (CH) – Rorschach (CH) – Romanshorn (CH) nach Davos.

Wir machen zweimal Rast – einmal in der Autobahnraststätte Hegau, einmal in der Schweiz im „Heidi-Land“, das ist eine Raststätte der Marché-Gruppe. Dort besteht Möglichkeit zu essen oder einen Kaffee zu trinken – aber auch eine Toilette aufzusuchen.

In ungefähr sieben Stunden (inklusive Pausen) ist man in Davos von Heilbronn aus (von Heilbronn bis Davos beträgt die Entfernung 400 km). Zwischen 14 und 15 Uhr erreichen wir unser Hotel – das Club Hotel Davos in der Promenade (darüber habe ich einen Extra-Bericht bei Ciao eingestellt).

Wir beziehen unsere Zimmer und haben jetzt Zeit zur freien Verfügung. Mit der „Davos-Karte“, die jeder von uns gegen Hinterlegung von 10 Euro Pfandgebühr bekommen haben, können wir die Linienbusse in Davos und in einem bestimmten Bereich außerhalb von Davos benutzen, außerdem den Zug nach Klosters und mit den Bergbahnen auf die Schatzalp, auf den Parsenn (Höhenweg)/Weißfluehjoch sowie auf das Jakobshorn (das ist ein Berg) benutzen.

Ich bin bereits das fünfte Mal in Davos. Zweimal war ich dort zur Kur in der Alexanderhaus-Klinik (das war eine deutsche Klinik mit deutschen Ärzten), da ich an Neurodermitis (chronische Hautkrankheit) leide, zweimal war ich privat jeweils für ein paar Tage dort – und jetzt bin ich wieder privat hier – das zweite Mal mit meinem Mann. 2004 war ich schon einmal mit ihm dort – allerdings reisten wir damals privat mit dem Zug an und wohnten in einem anderen Hotel in Davos-Platz, in dem wir ein Doppelzimmer über das Internet reserviert hatten.

Davos ist ein Kurort – die am höchsten gelegene Stadt in den Alpen (1.560 m über dem Meeresspiegel). Die Stadt hatte Ende 2008 11.050 Einwohner (diese Zahl entstammt Wikipedia).

Da Davos so hoch liegt, gibt es dort keine Hausstaubmilben, was besonders für Leute, die eine Allergie dagegen haben, positiv ist. Aber auch andere Hautkrankheiten erfahren dort Linderung. Leider gibt es die Alexanderhaus-Klinik in Davos-Platz nicht mehr – sie musste Ende 2004 wegen Insolvenz schließen. Es gibt jedoch wieder eine deutsche Kurklinik in Davos – im Ortsteil Davos-Wolfang -, die Kurgäste aus Deutschland betreut.

Aber auch für Wintersportler und Wanderurlauber ist Davos geeignet – mehr Informationen über Hotels und Freizeitmöglichkeiten gibt es auf der Webseite der Stadt Davos unter www.davos-ch

Davos liegt im Schweizer Kanton Graubünden. Hier spricht man sowohl schweizerdeutsch, als auch rätoromanisch. Interessant ist, dass auch das Schweizerdeutsche – gegenüber der deutschen Sprache – einige Besonderheiten aufweist. So gibt es in der Schweiz das scharfe S nicht – man sagt also „Busse“ sowohl für den Plural von (Auto-)Bus also auch für eine Geldstrafe (bei uns Buße) – und so kann man erst aus dem Satzzusammenhang ersehen, was wirklich mit „Busse“ gemeint ist. Weiterhin gibt es einige Wörter, die wir nicht kennen – so sagt der Schweizer nicht „Anlieger“, sondern „Anstößer“ und ein Sieb in der Waschmaschine heißt dort nicht „Flusensieb“, sondern „Flausensieb“.
„Fahrräder“ sind nicht Fahrräder, sondern „Velos“. Das sind nur einige Beispiele.

Die Zebrastreifen in der Schweiz sind gelb – und wer als Deutscher gewohnt ist, dass vor Zebrastreifen automatisch Autos halten, wenn man als Fußgänger davorsteht, wird sich in der Schweiz wundern. 99 Prozent der Autos fahren über den Zebrastreifen, wenn ein Fußgänger davorsteht – das sind Schweizer Autos. Wenn ein Auto davor anhält (also ein Prozent), dann handelt es sich um ein deutsches Auto.

Die Davoser sind stolz, dass ihre Luft so sauber ist, deswegen ist eine Anreise mit dem Bus oder dem Zug empfehlenswert – die Davoser wünschen das sogar! Also: so wenig Autos im Ort wie möglich, um die gesunde Hochgebirgsluft zu erhalten.

Wer Davos zu Fuß erkunden sein, muss fit sein – es gibt viele steile Straßen und Berge.

Die „Davos-Karte“, die von der Stadtverwaltung umsonst gegen ein Pfand von 10 Euro pro Person ausgegeben wird, ist eine Chipkarte, die Leuten, die zu Fuß in Davos unterwegs sein möchten, diverse Vorzüge bietet, wenn sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen wollen.

Ich selbst war schon in der Region Davos auf fast allen Bergen – auf manchen zu Fuß (beispielsweise Seehorn, Jöriseen/Jörigletscher), auf manchen mit der Bergbahn (beispielsweise Parsenn, Weißfluehjoch), auf manchen sowohl zu Fuß als auch mit Bergbahn (zum Beispiel Jakobshorn, Schatzalp, Pischa, Strela-Alp, Strela-Pass), ich kenne mich in Davos und auch in Klosters aus, bin schon viel gewandert – und finde es immer wieder schön, in diese Region zu kommen.

Mein Mann und ich gehen durch die Innenstadt in Richtung Schatzalpbahn. Viele Geschäfte haben noch offen bis 16 Uhr an diesem Samstag. Ich springe in Gebäude und Ladenpassagen, die ich von vorigen Davos-Aufenthalten her kenne – und will einfach nur wissen, ob sich irgendwas dort verändert hat. Das Einkaufszentrum „Rätia-Center“ mit einem Migros-Supermarkt drin und anderen Geschäften gibt es noch, genauso das Einkaufszentrum mit dem „Co-op“, ein Supermarkt, in dem man auch günstig ein Mittagessen einnehmen kann. Sie sehen noch genauso aus wie vor sechs und auch vor 16 Jahren oder noch länger. Ja, ich kenne Davos schon ziemlich lange…

Die Promenade ist, wie schon erwähnt, die Hauptstraße von Davos. Sie zieht sich von Davos-Platz bis hin zum unteren Teil von Davos, der sich Davos-Dorf nennt. In der Promenade gibt es Sport- und Schmuckgeschäfte, Hotels und Restaurants, deren Preise oft so hoch sind, dass sich „Otto-Normalverbraucher“ nur die Speisekarten ansieht, mehr nicht. Aber es gibt auch Eiscafés und Kneipen, die man sich leisten kann und die ich schon – als ich in Davos zur Kur war – besucht habe.

Heute ist dafür wenig Zeit, wir spazieren daran vorbei – und ich sinniere darüber, welche Läden 2004 bei unserem letzten Davos-Besuch schon da waren und welche neu sind. Auch Davos ändert sich. Bahnbrechend ist für mich, dass „meine“ Kurklinik nicht mehr mitten in der Stadt ist – und auch die Informationsstelle, in der es Prospekte und Information über Davos und Umgebung in schriftlicher Form gibt, ist aus dem Ort neben der Schatzalpbahn jetzt in die Eishalle gezogen. Die Zeiten ändern sich, und auch vieles in Davos hat sich geändert.

Und immer wieder erkennen wir, dass wir an der Schweiz sind – nicht nur an der Währung Schweizer Franken (CHF), sondern auch an Namen einiger Läden. So gibt es beispielsweise eine Schreinerei, namens „Chuchichäschtli“ (ein Küchenkästchen?). Das Wort kenne ich nicht, finde es aber nett.

An der Schatzalpbahn-Station in Davos-Platz angekommen, warten wir auf die nächste blaue Bahn, die uns nach oben bringen wird. Die Fahrt ist für uns kostenlos – und das ist gut so. Ich bin schon oft zu Fuß zur Schatzalp hinaufgewandert. Auf der Wanderung trifft man viele Wanderer, die „Gruetzi“ sagen (es empfiehlt sich hier, mit „Gruetzi“ zu antworten), und viele Eichhörnchen, die auf die Hose der Wanderer springen – wenn sie hoffen, von ihnen Nüsse zu bekommen. Achtung: man soll den Eichhörnchen Haselnüsse geben – wenn man ihnen überhaupt was gibt – und keine Erdnüsse, davon bekommen sie Bauchschmerzen.

Noch 2004 mussten wir eine Fahrt zur Schatzalp und zurück selbst bezahlen (zur Zeit kostet die Fahrt einfach 3,50 CHF) – die Jahre davor auch. Was für ein toller Service der Stadt Davos, dass wir jetzt mit diesem „Davos-Stadtausweis“ kostenlos hinauf- und hinunterfahren dürfen! Das wollen wir ausnützen, jede Viertelstunde fährt eine der blauen Schatzalpbahnen hinauf, die Abfahrtzeiten sind an der Station vermerkt.

Mein Mann und ich gehen in einen der Waggons der straßenbahnähnlichen Bergbahn und finden einen Sitzplatz. Es gibt auch Stehplätze, die im Winter gerne von Skifahrern belegt werden.

Fünf Minuten dauert die Fahrt von Davos-Platz zur Schatzalp. Die Fahrspur ist eingleisig – nur in der Mitte der Bahn gabelt sich die Bahn in zwei Spuren. Das ist sinnvoll, denn genau, wenn die Bahn nach oben die rechte dieser zwei Spuren verwendet, fährt eine andere Bahn nach unten und verwendet die linke Spur.

Von der Bahn aus hat man eine wunderbare Sicht auf Davos. Oben angekommen, können wir eine atemberaubende Sicht auf die Berge genießen. Im Restaurant Schatzalpbahn kann man eine Tasse Kaffee trinken oder etwas essen – dazu wollen wir uns jedoch nicht die Zeit nehmen. Ein Ansichtskartenverkäufer (laut Dialekt offensichtlich ein Deutscher und kein Schweizer) erzählt uns von zwei botanischen Gärten, die man auf der Schatzalp bestaunen kann. Ich war schon so oft hier oben und habe noch keinen einzigen davon gesehen! Das muss sich ändern, denken sich mein Mann und ich, und laufen in den Eingang eines älteren Hotelgebäudes hinter dem Restaurant und befinden uns in einem Garten, in dem es viele Pflanzen gibt, die mit Namen beschriftet sind.

Der Garten ist klasse – und vom Ambiente her fühle ich mich wie in einer Szene aus dem Film „Der Zauberberg“ (nach einem Roman von Thomas Mann). Das Hotel vor uns ist alt und muss mal vor vielen Jahren eine anerkannte Höhenklinik (ein Sanatorium) für die Schweiz gewesen sein. Ich stelle ein Foto ein, damit ich hier nicht mehr beschreiben muss.

Neben dem Hotel ist eine Schlittelbahn (eine Bahn, auf der man auch im Sommer auf einer Art Schlitten fahren kann) – dahinter soll sich nochmals ein botanischer Garten befinden. Um diesen zu sehen, muss man allerdings einen steilen Aufstieg zu uns nehmen, wozu mein Mann und ich heute keine Lust mehr haben. Wir laufen in Richtung Strela-Alp, das ist ein Restaurant, acht Minuten Fußweg vom Restaurant Schatzalp entfernt. Auch dort habe ich vor Jahren mal Kaffee getrunken und Heidelbeerkuchen gegessen – also muss ich das heute nicht mehr machen. Mein Mann und ich setzen uns auf eine Bank und genießen den tollen Ausblick auf die Berge. Es ist sonnig aber kühl im Hochgebirge – man sollte also im September entsprechende Kleidung mitbringen, auch lange Unterhosen.

Das merken wir, als wir mit der blauen Schatzalp-Bahn wieder nach unten gefahren sind und auf der Promenade in Richtung Davos-Dorf unterwegs sind. Mein Mann fängt auf einmal an zu frieren und jammert, er werde gleich krank werden, wenn wir nicht gleich umkehren und ins Hotel zurückgehen. Gehen müssen wir nicht, wir nehmen den Bus. Zurück im Hotel geht es meinem Mann wieder besser, zum Glück wird er nicht krank.

Wir essen zu Abend im Hotel, unterhalten uns mit unseren Tischnachbarn – und gehen schon recht bald ins Bett, denn am morgigen Sonntag werden wir um 6.30 Uhr aufstehen.
Sonntag, 5. September 2010 – Ausflug nach St. Moritz und Fahrt mit dem Bernina-Express

Nach dem Frühstück im Club Hotel Davos fahren wir um 8 Uhr mit dem Bus los. Draußen herrschen zwei Grad minus, warme Kleidung ist also Pflicht, damit man sich keine Erkältung holt. Die Sonne scheint jedoch – die Sicht ist gut und klar, es verspricht, ein schöner Tag zu werden.

Wir fahren durch Orte, die Schmitten, Alvaneu, Tiefencastel und anders heißen - durch das Hochgebirge, durch Dörfer mit engen Straßen. Der Bus schafft es, durch sehr enge Straßen zu fahren, ohne Häuser zu beschädigen. Die Häuser in Graubünden sind oft schon alt, irgendwie antik, mit einigen Holzverzierungen an den Fassaden, manche von Verzierungen hängen herunter, und der Bus fährt ganz knapp dran vorbei, ohne irgendeine Holzverzierung herunterzureißen.

Wir machen uns Gedanken, wovon die Leute in diesen engen einsamen Dörfern überhaupt leben. Vielleicht sind es Künstler oder Homepage-Designer, die von zu Hause aus arbeiten und selten ihre Dörfer verlassen müssen. Oder sie leben von den Touristen und haben Hotels oder Pensionen – wobei man sich fragen muss, ob manche dieser Dörfer – bedingt durch ihre Einsamkeit – überhaupt für einen Urlaub geeignet sind. Manche der Dorfbewohner sind bestimmt Bauern – ich habe schon etliche graue „Graubündner“ Kühe gesehen – man begegnet ihnen immer wieder auf Wanderungen.

Die Landstraßen sind kurvig, sie schlängeln sich an den Bergen vorbei. Am Marmorera-Stausee machen wir eine zehnminütige Fotopause. Da kann man malerische Fotos schießen – genauso am Julierpass, den wir danach ansteuern. Dieser Pass liegt 2.284 Meter hoch (Quelle: Wikipedia). Hier können wir uns eine Viertelstunde aufhalten und machen Fotos von der Berglandschaft und einem wunderschönen kleinen See mitten in den Bergen. In einem Kiosk kann man sich Souvenirs und Ansichtskarten kaufen. Wer will, kann auch eine Suppe dort essen.

Einige Motorradfahrer blockieren mit ihren Maschinen die Einfahrt zu Kiosk und Toiletten. Aber wir bleiben sowieso nicht lange am Julierpass – und fahren mit dem Bus weiter nach St. Moritz.

St. Moritz ist eine Stadt im Schweizer Kanton Graubünden, sie gehört zum Kreis Oberengadin (Quelle: Wikipedia). Da Italien hier nicht weit entfernt liegt und viele Italiener gerne in die Gegend kommen, gibt es einige Leute dort, die sowohl deutsch als auch italienisch sprechen.

Eigentlich hat St. Moritz nur 5.175 Einwohner – da jedoch viele Touristen von überallher gerne in diesem Ort Urlaub machen, bekommt man den Eindruck, dass diese Stadt viel größer sei (Quelle: Wikipedia). St. Moritz besteht aus den Teilen St. Moritz-Dorf – hier ist auch das Stadtzentrum mit den Geschäften – und St. Moritz-Bad (der Stadtteil unten am See).

Unser Busfahrer setzt uns am Bahnhof ab – es ist 10.30 Uhr. Zwei Stunden haben wir Zeit, St. Moritz zu erkunden. Mein Mann und ich gehen am See entlang, genießen die tolle Aussicht auf das andere Seeufer und die Berge und den Ort – und machen viele Fotos. Es ist jetzt etwas wärmer als am Morgen in Davos, die Sonne scheint – aber warme Jacken brauchen wir immer noch. Wir gehen ins Stadtzentrum über eine überdachte Rolltreppe nach oben (wer will, kann auch etliche Steintreppen nach oben steigen).

Auch um durch St. Moritz-Dorf zu gehen, braucht man eine gewisse Fitness, denn das Zentrum ist bergig, die Straßen sind teilweise steil. Gehbehinderte haben es schwer, das Zentrum erstreckt sich über einige Anhöhen, die man nach oben klimmen muss. Aber außer dem Palast-Hotel, dessen prunkvoller Bau mit vielen Türmen sofort auffällt (vor dem Hotel stehen viele teuere Autos als „Präsentationsstücke“ herum, und viele Touristen lassen sich vor und neben den Autos fotografieren. Offensichtlich hat Gunter Sachs lange in diesem Hotel gelebt – er konnte sich den Aufenthalt einfach leisten), und dem malerischen See, gibt es noch den „Schiefen Turm“ (Teil einer Kirche) sowie weitere auffällige Gebäude.

Mein Mann und ich gehen durch die Straßen – viele Läden gibt es, aber es ist Sonntag, und die meisten von ihnen haben geschlossen. Die Preise jedoch würden uns jedoch meistens nicht zum Kaufen verleiten – da gibt es Handtaschen für 3.200 CHF (das sind Schweizer Franken), Kleider zu 4.000 CHF (die nicht mal besonders schön aussehen) und Stöckelschuhe, mit irgendwelchen künstlichen Klunkern verziert, die doch tatsächlich 1.240 CHF kosten sollen. Wir fragen uns: wer kauft denn so was? Wir nicht. Aber offensichtlich muss eine Käuferschicht dafür da sein, denn sonst gäbe es ja solche Dinge nicht.

Um 12.30 Uhr geht es weiter mit unserem Reisebus (der unsere Reisegruppe vom Bahnhof abholt) nach Pontresina. Auch das ist ein Nobelort in der Schweiz im Kanton Graubünden, ebenso hier gibt es viele Reiche – laut Busfahrer -, die ein exklusives Ambiente wünschen – und dementsprechend teuer und luxuriös ist der Ort. Wir nehmen uns nicht die Zeit, Pontresina zu erkunden, denn um 13.04 Uhr geht der Bernina-Express vom Bahnsteig 4 am Bahnhof nach Tirano in Italien. Wir wollen mitfahren – für unsere Reisegruppe ist ein ganzes Großraumabteil reserviert.

Auch der Bernina-Express gehört zur Rätoromanischen Bahn – die Züge sind rot. Ich finde diese roten Züge einfach klasse und muss ein Foto machen, als der Zug einfährt. Der Zug ist so bequem wie ein deutscher Eilzug, auch Toiletten sind im Zug – nur lässt sich bei der Toilette in der Nähe unseres Abteils die Türe schwer öffnen.

Wegen eines Kommentars hier muss ich noch eine Ergänzung anbringen: der Bernina-Express hält tatsächlich an mehreren Stationen, wie man auch der offiziellen Webseite der Rhätischen Bahn über den Bernina-Express (Fahrplan im Sommer und Fahrplan im Winter) entnehmen kann. Und es handelt sich tatsächlich immer um einen Schnellzug, der von Chur bis Tirano insgesamt über vier Stunden unterwegs ist (auch diese Information habe ich der Webseite über den Bernina-Express sowie Wikipedia entnommen). Wie ich selbst schon gesehen habe, kann der Schnellzug an vielen Stellen der Strecke nicht schnell fahren - da er ja durchs Hochgebirge fährt.

Wie soll ich diese Zugfahrt beschreiben? Sie ist sagenhaft, das Wetter ist ideal – es könnte nicht besser sein! – wir haben eine grandiose Sicht auf Berge, Gletscher, Gletscherseen und Skiorte.

Die Fahrt ist mal langsam, mal schnell – je nachdem, wo der Zug fahren muss. Die Fahrt ist sehr kurvenreich. Ich mache viele Fotos (wir können die Zugfenster öffnen) – mal mit Digitalkamera, mal mit Fotoapparat. Es kann sein, dass man ein gutes Fotomotiv sieht – aber dann, wenn man das Foto machen will, auf einmal Bäume und Sträucher die Sicht darauf versperren. Das ist so lange ärgerlich, bis dann das nächste Fotomotiv auftaucht.

Berühmte Gletscher, die wir sehen, sind der Piz Palü und der Piz Bernina.

Wir fahren durch Orte wie Surovas, Morteratsch, Bernina-Suot, Bernina-Diavolezza (das soll ein bekanntes Skigebiet in den Alpen sein), Bernina-Labalb, Ospizia Bernina, Alpgrün, Pocchiera, Le Prese, Cavaglia, Poschiavo. An manchen dieser Orte hält der Zug automatisch – an manchen nur dann, wenn Passagiere vor dem Bahnhof einen Halteknopf drücken. Die Stationen werden in deutscher und in italienischer Sprache angekündigt.

Poschiavo, ein Ort in der Schweiz, hat schon einen italienischen Touch. Also graue Steinhäuser, ebensolche Kirchen – all das erinnert mich an Filme mit Don Camillo und Peppone.

Als der Zug Le Prese erreicht, fährt er dort mitten auf der Straße wie eine Straßenbahn. Das finden wir interessant.

Weiter geht die Fahrt vorbei am Lago di Poschiavo, an Miralago, Brusio, Alviadot und Campocologno. Auch wenn die Orte italienisch klingende Namen haben, gehören sie immer noch zur Schweiz. In Campocologno schließlich ist die Grenze zu Italien – und schon sind wir in Tirano in Italien. Hier fährt der Zug wieder auf der Straße – und wir wundern uns, wie eng die Gehsteige zwischen den Gleisen und einigen Häusern sind. Die Leute, die dort wohnen, müssen ja immer wissen, wann der Zug fährt, damit sie nicht zur falschen Zeit aus dem Haus gehen und vielleicht vom Zug verletzt werden!

Wir sind in Italien, es ist 15.20 Uhr, es ist warm und sonnig, irgendwie frühlingshaft mit 20 Grad Außentemperatur. Der Zug endet hier am Bahnhof, wir steigen aus. Am Platz vor dem Bahnhof erwartet uns unser Busfahrer. Einige Leute aus unserer Reisegruppe kaufen sich ein Eis in der nahe gelegenen Eisdiele. Es ist nicht billig – ein Euro pro Kugel, aber es scheint zu schmecken. Mein Mann und ich haben uns kein Eis gekauft.

Um 15.35 Uhr fahren wir mit dem Reisebus zurück nach Davos. Wir fahren fast „parallel“ zum Bernina-Express – nur manchmal verläuft „unsere“ Landstraße etwas höher als die Gleise des Bernina-Expresses. Wir sehen viel von der Landschaft wieder, die wir im Bernina-Express gesehen haben – und das Wetter ist immer noch traumhaft.

Wir fahren über den Flüela-Pass (2.380 m) nach Davos – vorbei am Davosersee und Davos-Dorf nach Davos-Platz zum Club Hotel Davos. Es ist 18 Uhr. Abendessen gibt es um 19.15 Uhr. Mein Mann und ich ruhen uns bis zum Essen im Hotelzimmer aus. Auch nach dem Abendessen unternehmen wir nichts mehr.
Montag, 6. September 2010: Fahrt mit der Parsennbahn zum Höhenweg/Weißfluehjoch – Spaziergang zum Davosersee – Rückfahrt nach Heilbronn

Wir frühstücken ab 8 Uhr und von 9 bis 10 Uhr können wir unser Gepäck zu unserem Reisebus bringen. Unser Fahrer hat den Bus vors Hotel gestellt und lädt die Gepäckstücke schon mal ein.

Den Vormittag über haben wir noch Zeit in Davos. Das Wetter ist wieder wunderschön, die Sonne lacht, und die Sicht auf die Berge ist grandios.

Wir könnten kostenlos mit unserer Davos-Karte auf das Jakobshorn (ein Berg) fahren – dort war ich allerdings schon oft, sowohl mit der Gondelbahn aber auch zu Fuß. Mein Mann war 2004 mit mir auf diesem Berg, erinnert sich noch gut daran und will nicht schon wieder dorthin.

Wir könnten aber auch kostenlos mit dem Bus nach Davos-Dorf fahren und an der Haltestelle Parsennbahn aussteigen. Und genau das machen wir. Ich bin auch schon mehrfach mit der roten Parsennbahn zum Höhenweg gefahren, dort auch gewandert – ich war aber auch schon am Weißfluehjoch, das ist eine Bergstation weiter. Mein Mann war noch nicht dort, also machen wir das. Auch diese Bergbahn dürfen wir kostenlos mit unserer Davos-Karte benutzen (normalerweise kostet die Fahrt mit der Parsennbahn zum Höhenweg und zurück zur Zeit 18 CHF).

Die rote Bergbahn sieht aus wie eine Straßenbahn. Sie fährt uns in zehn Minuten bis zur Endstation Höhenweg. Dort gibt es ein Restaurant, das wir aber nicht besuchen wollen. Wir wollen wandern. Ich kenne einen Weg, der fast schon ein Spazierweg ist – für Schweizer Bergverhältnisse. Dieser Höhenweg ist ziemlich eben – und man hat von dort aus auch gute Sicht auf die Berge. Gutes Schuhwerk ist hier natürlich Pflicht, da auf dem Weg viel Geröll liegt.

Blöderweise ist jedoch der Weg gerade nicht begehbar, Bauarbeiten werden getätigt, Leute arbeiten daran, dass die Parsennbahn irgendwann in nächster Zukunft nicht nur den Höhenweg anfährt, sondern auch das Weißfluehjoch. Die Bahn dafür steht schon herum, nur die Gleise sind noch nicht vollständig verlegt für diese Strecke. Und so geht der einzige Wanderweg, der im Moment von den Bauarbeitern nicht gesperrt ist, steil nach oben auf das Weißfluehjoch. Das ist nur was für „hartgesottene Wanderer“, die viel Zeit haben – die haben wir nicht.

Wir entdecken einen Sessellift von der Station Parsenn bis zum Weißfluehjoch, den wir mit unserer Davos-Karte auch nutzen dürfen. Pro Sessellift-Gondel können sechs Personen mitfahren, und die müssen schnell Platz nehmen. Einige Schweizer helfen dabei. Mit einer festen Stange werden wir quasi „fixiert“, wir sitzen also sicher in der Gondel, mir wird aber schon mulmig, als ich nach unten sehe. Da schweben wir fast „frei fliegend“ über die Davoser Bergwelt, unter uns sattes Grün und viele Felsen, unsere Beine baumeln nach unten aus der Gondel heraus. Ein Schweizer, der neben uns sitzt, macht Witze. „Diese Gondel hat einen Riss“, meint er scherzhaft. Wir glauben ihm nicht – aber blöd wäre es schon, wenn die Gondel einen Riss hätte.

Ich schieße einige Fotos, wobei ich die Digitalkamera ganz fest halte. Es wäre ja schade, wenn sie nach unten fiele – die würden wir nie wiederbekommen…

Bei Regen ist es übrigens möglich, einen durchsichtigen Regenschutz aus festem Material (Plastik?) über die Sesselliftgondel anzubringen, was wir bei dem schönen Wetter nicht machen müssen (und auch nicht tun).

Fast schon erleichtert erreichen wir nach zehn Minuten Fahrt im Sessellift die Bergstation Weißfluehjoch. Die Außentemperatur ist hier 5 Grad plus (in Davos herrschen 9 Grad plus), auch ist es gut, dass wir feste Schuhe tragen. Wir laufen ein bisschen herum. Es gibt ein Selbstbedienungsrestaurant, in dem ein Spaghetti-Gericht 14 CHF kostet. Aber da wollen wir nicht hingehen.

Wir sehen viele Skilifte, die im Winter wieder in Betrieb genommen werden – und wir genießen eine wunderbare Aussicht auf viele Berge. Wir können sogar bis zum Matterhorn sehen! Eine halbe Stunde bleiben wir auf dem Weißfluehjoch, dann fahren wir mit einer Sessellift-Gondel wieder zur Station Parsenn/Höhenweg – und von dort aus mit der roten Parsennbahn wieder nach Davos-Dorf.

Bis unser Reisebus abfährt, haben mein Mann und ich noch Zeit. Die wollen wir nützen, um zum Davosersee zu laufen. Auch an diesen See habe ich viele gute Erinnerungen. Im Sommer kann man dort baden (was ich nie gemacht habe). Leider wird gerade in Davos-Dorf, in der Nähe des Bahnhofs, viel gebaut. Straßen sind aufgerissen, Maschinen lärmen, wir als Fußgänger müssen immer wieder über Holzstege laufen, die Luft ist staubig. Das gefällt mir gar nicht! Und auch direkt am Davosersee soll ein großer „Klotz“ hingebaut werden – der wird die schöne Aussicht auf den See und die Berge, die man vom gegenüberliegenden Ufer aus hat und die auf vielen Postkarten zu sehen ist, total verschandeln!

Mit dem Bus fahren wir wieder in unser Hotel. Um 13 Uhr ist auch Abfahrt zurück nach Deutschland (unsere "Davos-Karte" haben wir wieder im Hotel abgegeben und unsere 10 Euro Pfand zurückbekommen). Nach ungefähr einer Stunde Fahrt erreichen wir die Autobahnraststätte „Heidiland“, in der unter anderem ein Marché-Restaurant ist, das teuer ist. Eine kleine Tasse Kaffee kostet 4 CHF, eine große Tasse Kaffee 5,50 CHF, eine kleine Tasse Ovomaltine kostet 4 CHF. Aber wenn man in der Raststätte auf dem Klo war und 1 CHF Toilettengebühr bezahlt hat, bekommt man einen Gutschein über 1 CHF, den man in diesem Marché-Restaurant einlösen kann. Genau deswegen trinken wir Kaffee und Ovomaltine. Das Essen ist noch teuerer – es gibt kein Essen, das weniger als 20 CHF kostet…

Wir bleiben dort ungefähr eine Stunde – und fahren dann über Liechtenstein und Österreich (Feldkirch, Bregenz, am Bodensee entlang) nach Deutschland. Unser Busfahrer will nämlich nicht durch den Pfändertunnel fahren, was hohe Gebühren kostet.

Einmal machen wir noch Rast an einem Autobahnrestaurant, dessen Namen ich vergessen habe – und gegen 20 Uhr sind wir wieder zurück am Schäfer-Betriebshof in Heilbronn.

Unser Fazit


Meinem Mann und mir hat diese Busreise gut gefallen – auch wenn sie kurz war. Aber das Wetter war wunderbar, wir hatten wunderschöne Sicht auf die Berge und wir haben viel gesehen.

Von uns bekommt diese Reise fünf Sterne und eine Empfehlung.

Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten!



Bilder

für Davos-St. Moritz-Bernina-Express
Bild 1 - Davos 2 - Davos-St. Moritz-Bernina-Expres
Auf der Straße "Promenade" in Davos
von Sydneysider47 Sydneysider47
Bild 1 - Davos 2 - Davos-St. Moritz-Bernina-Expres

Bewerten Sie diesen Erfahrungsbericht

Wie hilfreich ist dieser Bericht für Sie? Leitfaden zum Bewerten

Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors

Anstatt dem Mitglied eine negative Bewertung zu geben, bitte daran denken:

  • Helfe diesem Mitglied durch nützliche Tipps

  • Melde einen Missbrauch wegen unerlaubter Kopie oder anderer Gründe an das Ciao Support Team.

Aktiviere die Funktion für negative Bewertungen

Kommentar schreiben

 Kommentar abgeben  Kommentar abgeben

JavaScript sollte aktiviert sein, um eine Bewertung oder einen Kommentar abgeben zu können.

Kommentare

Haben Sie eine Frage zu Davos-St. Moritz-Bernina-Express? Frage stellen
Vorherige Seite Nächste Seite Seite 1 von 37 | 1 - 5 von 185 Kommentaren
  • vredina 28.12.2011 18:25
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    bh ist nuun da

  • olsenbande 05.11.2011 14:50
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    BH nachgereicht

  • Janny18 11.10.2011 19:58
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Dana16w 27.08.2011 17:16
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    bh folgt

  • MarenF 26.06.2011 10:38
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
Vorherige Seite Nächste Seite Seite 1 von 37 | 1 - 5 von 185 Kommentaren