Erfahrungsbericht über

Cristoforo Colombo Hotel, Rom

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Cristoforo Colombo Hotel, Rom

2 Angebote von EUR 44,80 bis EUR 66,60  

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Leider mit der Unterkunft voll reingefallen

1  20.07.2006

Pro:
Schöne Zimmer

Kontra:
Verkehrslärm, Verkehrslärm, Verkehrslärm

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Preis-/Leistungsverhältnis

Anbindung

Service

Essen & Trinken

Sauberkeit

mehr


rheddi

Über sich:

Mitglied seit:28.06.2006

Erfahrungsberichte:10

Vertrauende:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 41 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wir waren im April 2006 für 4 Tage im Hotel Colombo in Rom, Via C. Colombo, 710, 00144 Roma und werden dort bestimmt nicht mehr hin fahren.

Eigentlich hatten uns wieder die Billigflieger, diesmal easy-Jet zu einem Städtetrip verführt. Der Preis war selbst mit diversen Zuschlägen mit knapp 160 EUR für Hin- und Rückflug völlig in Ordnung, da früh gebucht. Die Verbindung vom Flughafen Campino zum Bahnhof Termini per Bus war mit 27,-- EUR für Hin- und Rückfahrt/2 Personen auch gleich per Internet vorbestellt worden. So konnte also eigentlich nichts schief gehen, als wir uns entschlossen auch das Hotel über die Hotelseiten von easy-Jet zu buchen.

Da wir recht oft im Jahr zu Kurzurlauben bzw. Städtetrips aufbrechen, fühlt man sich bei der Zusammenstellung von Flug und Unterkunft irgendwann schon als Profi und glaubt auch nicht allzu sehr auf die Nase zu fallen. Ist ja immer nur für ein paar Tage, sagt man sich. Die Hotelbeschreibungen der Anbieter bzw. im Idealfall die Homepage der Unterkunft zusammen mit Berichten von bereits "dort gewesenen" gibt einem eine scheinbare Sicherheit.

Nun, beschweren konnten wir uns über die Zimmerausstattung des Hotels Colombo nicht. Aber irgendwie passte alles nicht so wirklich. Es begann schon damit, dass wir trotz diverser Stadtpläne und hoteleigener Empfehlung der U-Bahn Station auf der kilometerlangen Via Colombo herumirrten, weil wir nach einem recht anstrengenden Tag die Anfahrt in den Abendstunden noch erledigen mussten. Flug und Busfahrt waren topp, wenn man sich an das Niveau von easy jet gewöhnt hat und den Billigflug als genau so einen auslegt. Es geht schlechter wie uns Beispiele bei Ryan Air und selbst Hapag Lloyd-Flüge gezeigt haben. Aber dazu mal woanders mehr.

-Lage:
Direkt an einer der ein- ausfallenden Hauptverkehrsstraßen. Eben der 6-spurigen V. Colombo. Wenn ich direkt sage, dann glauben Sie es mir bitte. Ein einfaches Hotelschild hinter einer Tankstelle (wenn man dies stadtauswärts betrachtet), an der keinem Bürgersteig vorbeiführt weist auf die Hoteleinfahrt hin. Man ist also gezwungen an der Tankstelle - mit Blick nach rückwärts - an einer hecke vorbeizuhechten um dann rechts in die Hauseinfahrt einzuschwenken. Zu Fuß gleicht dies ein wenig einem Kamikaze-Abenteuer. Es gibt auf dieser Höhe nämlich noch eine 7. Spur. Das ist die Beschleunigungsspur auf die V. Colombo, die ab Hotel autobahnähnlich ist. Diese kommt von einer mittels Ampeln gesteuerter Kreuzung mit weiteren 2 spurigen Straße. Polizisten versuchen diese Ampel so zu schalten, dass sich der Verkehr irgendwie darüberhinweg quält. Irre. Und wer Rom kennt, weiß dass diese Stadt eigentlich nicht schläft. Wenn man nachts mal das Fenster aufmacht, hört man ihn: den Verkehrslärm. Eigentlich wollte ich sagen: der einduselnde Verkehrslärm mit den dauerhupenden Italiener wird dann vom unterschwelligen Lärm zum tosenden. Wenn man taub ist oder die Sensibilität für Gerüche nicht mehr aufbringt ist man hier gut aufgehoben. Ansonsten wird der Geruch von Dieselfahnen durch die vorher mörderisch schreienden LKW-Motoren angekündigt. Das steht so absolut nicht bei easy jet. Auch steht da nicht, dass es ringsherum aktivste Bautätigkeit gibt. Die noch recht grüne Landschaft wird gerade zubetoniert. Tagsüber. Nachts sind sie vielleicht so leise dass der Verkehr dies nicht mehr hörbar macht. Auf jeden Fall hat man bei leichtem Wind immer einen erdigen Geschmack im Mund. Von den Staubfahnen der Baumaschinen. Gleich neben dem Zaun zur Autobahn (sorry) hat man einen hoteleigenen Swimmingpool eingelassen. Mit Bar auf der straßenabgewandten Seite muss man dem Barkeeper wahrscheinlich seinen Wunsch aufschreiben. Wir konnten es noch nicht testen, weil der Pool noch nicht eröffnet war.

Man kommt von dort eigentlich nur mit dem Auto weg. Insofern ist die Aufnahme des Hotels bei einem Billigflieger eigentlich ein Witz. Die Bushaltestelle ist aber gar nicht so weit entfernt. Und hat man sich erstmal mit der Linienführung der diversen Buslinien vertraut gemacht, kommt man durchaus bis zu einer in ca. 3 km Entfernung liegenden U-Bahn-Station. Ab da ist ja dann alles klar. Die Linien sind in Rom optimal ausgerichtet und preiswert. Nur, man fährt nicht mit demselben Bus zurück mit dem man hingefahren ist. Ich will das nicht detailreicher ausführen, da ich keinem rate jemals dort übernachten zu müssen.

-Preis:
Für das gebotene Preis-/Leistungsverhältnis: unverschämt. Wir mussten 116 EUR pro Nacht zahlen. Das Frühstück hat satt gemacht, wenn man satt werden wollte. Andererseits mussten wir für römische Verhältnisse dankbar sein dort noch ein Zimmer bekommen zu haben. Zu dem Zeitpunkt jährte sich der Tod von Papst Paul und wahre Menschenscharen pilgerten mal wieder nach Rom.

-Unterbringung:
Das Zimmer ist eigentlich komfortabel zu nennen. Zwar konnte man die Klimaanlage nicht einstellen bzw. überhaupt in Betrieb nehmen, aber die Einrichtung war stimmig und ordentlich. Auch die Sauberkeit war in Ordnung. Da stimmte alles wie im Prospekt. Trotz des internationalen Anspruchs des Hotels gab es keine deutschen Radio- oder Fernsehsender. Oftmaliger, zu beobachtender Wechsel der Zimmer durch Busreisende verstärkte den Eindruck eines Stadthotels.

-Essen:
Das Frühstück ist unter aller S... Es wird im Haupthaus in der ersten Etage eingenommen. Absolut unfreundliche Kellner räumen nur das Geschirr weg, wenn sie mal dafür Zeit haben. Die Tische sind dreckig. Reste liegen auf dem Boden. Es gibt immer nur dasselbe: Pressschinken, 2 Marmeladensorten in Portionsverpackung. Honig in Verpackung. Joghurtbecher. Der Kaffee kommt aus zwei alterschwachen und lautstarken Geräten. Die "frische Aufbrühung" schmeckt ekelhaft. Die zwei Sorten Saft sind klebrige Kunstprodukte mit einem Nachgeschmack den ich nicht mehr bewerten möchte. Das war's. Ach nee, Entschuldigung: es gibt Brötchen, und die sind frisch, lecker und nur mit eingepackter Butter belegt auch schmackhaft.

-Allgemeines:
Die Rezeption im Hauptgebäude unterhalb des "Essenssaal" ist immer mit 2 Leuten besetzt. Wenn die mal den Mund aufbekommen, muss wohl gerade ein Lottogewinn im Haus eingeschlagen sein. Die Zimmermädchen dagegen sind nett und bringen das recht komfortable Zimmer immer wieder auf Vordermann. So ein Licht und Schatten-Verhältnis habe ich noch nirgendwo gesehen.

-Ausflüge
Nun, Rom eben. In gut einer Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind Sie in der Innenstadt mit all ihren wunderschönen Möglichkeiten. Ist ein eigener -späterer- Bericht wert. Aber schon mal vorweg: passen Sie auf Ihre Wertsachen auf. Erste Mal das wir es mit der Klauklientel zu tun bekommen haben. Rucksack auf die Brust - nicht auf den Rücken! -Bilder folgen-


Bilder von Cristoforo Colombo Hotel, Rom
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Cristoforo Colombo Hotel, Rom Bild 19949406 tb
Die Zufahrt zum Hotel Colombo
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
topware2002

topware2002

16.08.2006 23:22

Supi - SH - Gruß

offerendum

offerendum

21.07.2006 16:54

Nach dem Titel hätte ich es mir schlimmer vorgestellt

esp1

esp1

20.07.2006 16:11

schade um den schönen urlaub. lg

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