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Pro traumhaft schön, ruhig
Kontra weit weg
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Ich möchte euch heute mal die Cook Islands und im speziellen Rarotonga näher bringen, wo wir im Jänner eine wunderbare Woche im Rahmen unserer Hochzeitsreise verbracht haben.
Überblick:(1) Wissenswertes
(2) Demographische Daten
(3) Politik
(4) Gliederung
(5) Bevölkerung und Religion
(6) Wirtschaft
(7) Geschichte
(8) Fazit
Kosten:
Da wir bei unserem Aufenthalt in den Royale Takitumu Villas nur die Übernachtung mit Frühstück gebucht hatten, mussten wir Essen bzw. Getränke immer kaufen bzw. auch essen gehen. Grundsätzlich unterscheidet sich das Preisniveau nicht wesentlich von mitteleuropäischen Standards oder neuseeländischen Preisen. Die Übernachtungskosten divergieren je nach Kategorie, einfache Unterkünfte meist ohne Aircondition gibt es schon um 40 Euro pro Zimmer, Luxusklasse hat natürlich auch auf den Cook Islands seinen Preis.Eintritte bzw. sportliche Aktivitäten sind im Vergleich relativ teuer, aber für Touristen jetzt auch kein unüberwindbares Hindernis, wobei die Art der Aktivitäten doch etwas eingeschränkt ist. Im Vordergrund stehen natürlich Tauch- oder Fischerfahrten. Einige Wanderungen, Inselsafari, Islands Nights etc. Unsere Safari zum Beispiel kostete 40 Euro pro Person.
Essen:Das Essen ist überraschenderweise eigentlich sehr gut. Ich hatte ja Befürchtungen, dass man doch sehr Fisch lastig ist, was natürlich zum Teil zutrifft, doch gibt es immer wieder auch Alternativen. Generell muss man sagen, dass die Auswahl in den Restaurants eingeschränkt ist. Meist kann man nur zwischen 4-5 Gerichten wählen und auch die Öffnungszeiten sind meistens eher eingeschränkt.
Man geht so zwischen 18 und 19 Uhr essen, um 21 Uhr ist man meist schon wieder alleine im Lokal. Viel los war eigentlich nie, dennoch sollte man unbedingt reservieren, denn die Lokale kaufen frisch ein, so wie ich den Eindruck hatte. Meistens gab es den sogenannten "Catch of the day", einen weiteren Fisch, ein Hühnchengericht und Steak auf die eine oder andere Art. Man muss aber sagen, dass alles immer sehr lecker geschmeckt hat und sehr schön angerichtet war.Beliebt sind vor allem sonntags sogenannte BBQs, denn da haben viele der Restaurants geschlossen. Unser Hotel machte mittwochs einen BBQ Abend. Da gab es gegrillten Fisch und Steak in Buffetform mit Salat und Gemüse. Schmeckte wirklich toll, einfach aber gut, kann man sagen. Sonntags waren wir im nächst gelegenen Restaurant (rund 10 Minuten zu Fuß) ebenfalls beim BBQ Abend, da gab es außerdem noch Würstchen und Huhn. Dazu spielte eine Familie Südseeweisen und das direkt neben dem Sandstrand unter freiem Himmel. Die größeren Hotels veranstalten an unterschiedlichen Tagen sogenannte "Island Nights". Das ist ein folkloristischer unterhaltsamer Abend mit Buffet
Shopping:Märkte sind eher selten anzutreffen, eigentlich gibt es nur den Samstag Vormittags-, Mittagsmarkt, den wir natürlich als pflichtbewusste Touristen besucht haben. Es wurde auch allerhand gekauft, zum Beispiel Armreifen, CD, Wickelröcke etc. Im Großen und Ganzen war der Markt allerdings nicht aufregend. Doch das gilt für die gesamte Insel Rarotonga, wobei das nicht negativ gemeint ist. Im Gegenteil! Das Leben verläuft hier herrlich unaufgeregt und das macht auch den Reiz der Insel aus.
Generell haben die Geschäfte ab 10 Uhr geöffnet, schließen um 12 Uhr und sperren dann nochmals um 14 Uhr auf, bis 16 Uhr oder maximal 16 Uhr 30. Mit Ausnahme des größten Supermarktes der am Donnerstag erst um 20 Uhr schließt, wenn ich mich recht entsinne. Also ist das Südseeparadies kein echtes Shopping Paradies, was aber auch mal sehr angenehm ist, muss ich sagenWir hatten den Marc o Polo Südsee Reiseführer dabei, der ein paar Seiten über die Cook Islands enthielt und davon waren 3 oder 4 über Rarotonga. Doch wirklich brauchen tut man einen Reiseführer ohnehin nicht. Die Restaurants und Unterkünfte kann man vorher auch im Internet auswählen bzw. bekommt man die Tipps fürs Restaurant auch im Hotel und so groß ist die Auswahl ja nicht.
Fortbewegung:
Es gibt eigentlich vom Hotel weg nur 5 Möglichkeiten, um sich um die Insel zu bewegen:
Taxis gibt's zwar, müssen aber immer relativ weit her gerufen werden, vor allem, wenn man, so wie wir, genau auf der anderen Seite der Insel wohnt, vom Hauptort aus gesehen.
Mofa, Mietauto, Fahrrad kann man mieten, wobei für die ersten beiden ein Cook Islandischer Führerschein notwendig ist, den man aber sehr leicht bekommt und als schönes Souvenir angepriesen wird.(2) Demographische Daten:
Staatsname: Cook Islands; in Cook Islands Maori: Kuki ´Airani
(3) Politik:
Aufgrund einer Vereinbarung von 1973 hat Neuseeland im Rahmen eines Konsultationsmechanismus Aufgaben der Außenvertretung und der Sicherheitspolitik übernommen. Das Assoziierungsverhältnis steht dem Abschluss völkerrechtlicher Vereinbarungen durch die Cookinseln nicht entgegen. Derartige Vereinbarungen sind bilateral und multilateral getroffen worden. Das Assoziierungsverhältnis mit Neuseeland hat sich seit 1965 fortentwickelt.
Seit 1971 sind die Cookinseln Mitglied des Pacific Islands Forum. Im Commonwealth of Nations sind sie assoziiertes Mitglied; sie sind aber nicht Mitglied der Vereinten Nationen. *)
*) Wikipedia
Bei den einzelnen Inseln, die die Cookinseln bilden unterscheidet man eine südliche Gruppe mit der Hauptinsel Rarotonga und den Inseln bzw. Inselgruppen Aitutaki, Atiu, Mangaia, Manuae, Mauke, Mitiaro, Palmerston und Takutea und eine nördliche Gruppe mit den Inseln Manihiki, Nassau, Penrhyn, Pukapuka, Rakahanga und Suwarrow.
Den größten Teil der Bevölkerung bilden die Cook Islands Maori mit weit über 80 % Anteil an der Gesamtbevölkerung. Der Rest stammen von Maoris oder anderen Bevölkerungsgruppen ab.
Da die Inseln vor rund 200 Jahren von christlichen Missionaren missioniert wurde, ist das Christentum auch die am weitest verbreitete Religion. Wir haben den Sonntag genutzt, um eine Messe der nahe gelegenen Cook Island Christian Church zu besuchen. In erster Linie wurde viel und laut gesungen. Im Unterschied zur katholischen Kirche gab es keine Wandlung und keine Gabenbereitung bzw. Kommunion. Neben dem Gesang war auch der Predigt ein zentraler Teil zugedacht. Die Predigt wurde zweisprachig vorgetragen. Insgesamt war es ein schöner Einblick in die religiöse Inselkultur.
Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei etwa 89 Millionen Euro.
Die Landwirtschaft der Cook-Inseln besteht überwiegend aus tropischen Feldbau. Der tropische Feldbau ist nur zum Teil marktorientiert. Davon betroffen ist vor allem der Anbau von Papaya, Paprika, Melonen, sowie der Bananen- und Kokospalmenanbau. Marktorientierte Anbaufrüchte sind Orangen, Gemüse (Tomaten, Peperoni und Zucchini) und Ananas.
Ein immer wichtigerer Teil der Wirtschaft ist der Tourismus. Daher soll in den kommenden Jahren auch der Flughafen ausgebaut werden und die Landepiste neu asphaltiert werden. Im Augenblick sind in erster Linie neuseeländische Gäste auf den Inseln. Was nicht weiter verwundert, weil diese traumhaften Inseln natürlich ein erstklassiges Ziel für Hochzeitsreisende darstellen. In den vergangenen Jahren hat sich neben Neuseeland vor allem China als starker Partner entwickelt. Mit chinesischer Hilfe wurde eine Polizeistation hingeknallt, die den Schluss nahe legt, dass es viel Verbrechen auf der Insel geben muss, was aber natürlich nicht der Fall ist. Auch die Renovierung und der Ausbau des kleinen Nationalstadions wird mit chinesischer Finanzhilfe abgewickelt.
Ein wirtschaftliches Desaster war die geplante Errichtung eines Riesenhotels, wofür sich die Regierung in Schulden stürzte und die Verschuldung jedes Bewohners auf 5000 NZD verursachte. Doch das Hotel wurde zwar zum Teil gebaut, steht aber bis heute leer und verfällt vor sich hin. Erst seit kurzem versucht man, einzelne Teile, als Ferienwohnungen zu verkaufen. Erschwerend kommt bei allen Investitionen hinzu, dass Ausländer absolut kein Land kaufen können. Nur von den Bewohnern mieten. Wenn nach Ablauf des Mietvertrages der Landbesitzer das Land wieder haben will, dann hat man praktisch keine Chance auf Ablöse. Das erzählte uns unser Guide bei der Insel Safari.
Quelle: wikipedia
Die Cookinseln wurden vermutlich im 9. Jahrhundert durch Polynesier von den Gesellschaftsinseln und Samoa aus entdeckt und besiedelt.
Der erste europäische Kontakt mit den heutigen Cookinseln wird auf das Jahr 1595 datiert, als der Spanier Alvaro de Mendaña de Neyra auf der nördlichen Insel Pukapuka landete. Im Jahre 1606 landeten Spanier unter dem Portugiesen Pedro Fernández de Quirós auf Rakahanga.
(8) Fazit:
Cook Islands bzw. Rarotonga wunderschönes Land bzw. Inseln, mit einer ausgesprochen herrlichen Landschaften, klein und beschaulich. Für eine Hochzeitsreise absolut ideal, wenn man dafür nicht so weit fliegen müsste. Die Menschen sind zwar ein wenig distanziert, aber doch sehr freundlich und freuen sich, dass man ihr Land besucht und vor allem wenn man so weit herkommt. Im Gegensatz zu Asiaten, wissen die Cook Islander beinahe alle wo Österreich ist. Viele kennen auch unsere Hauptstadt.Wir haben uns sehr wohl gefühlt in dem Land und könnten uns durchaus vorstellen und wenn es nach meiner Frau geht, dann werden wir sicherlich nochmals dorthin zurückkehren. Doch ich befürchte, das wird noch einige Zeit dauern, denn wie gesagt, über 20 Stunden Flug sind doch sehr lange für einen Strandurlaub. Aber vielleicht wenn wir wieder mal nach Neuseeland fliegen, dass wir es wieder so machen wie dieses Mal mit einer Weltumrundung.
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Teilsmit 12.04.2011 09:45
monja43 24.12.2009 20:19
wie du ja von meinem hubbielein weisst, sind wir totale Fischfans und haben uns entsprechend wohlgefühlt auf Raro und Aitutaki
imjustme 21.12.2009 21:44
BH nachgeliefert :) LG
imjustme 13.12.2009 17:17
Da wär ich jetzt gern. Genialer Bericht, keine Frage, ich komme wieder, versprochen !! LG
Janet74de 29.04.2009 09:06