Ciao - für Leute mit eigener Meinung
Neueste Erfahrungsberichte
|
Neue Fragen
|
Erfahrungsbericht schreiben
|
Produktvideos
|
Pro Schöne Ausstellung / Die Turtle-Nachbildungen
Kontra Wegen des Brandes konnten wir nur eine Etage anschauen
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Öffnungszeiten | |
| Spaßfaktor |
Am sechsten Morgen unserer USA-Reise checkten wir aus dem Hotel aus und machten uns auf den Weg nach Essex. Dort besuchten wir das Connectucut River Museum über das ich heute berichten möchte …
Das Museum befindet sich direkt auf der Hauptstraße, viel mehr am Ende der Straße. Entlang der Straße gibt es mehrere Parkplätze. Wem das nicht reicht, der kann sein Auto auf dem großen Parkplatz am Ortseingang abstellen. Von dort ist man auch in 5 bis 10 Gehminuten am Museum, denn groß ist der Ort nicht. Eigene Parkplätze hat und benötigt das Museum nicht.
Obwohl es ein wenig zurückgelagert ist und von der Straße nicht gleich ins Auge springt, ist es nicht schwierig das Museum zu finden, denn es gibt Schilder und wenn man durchs Dorf spaziert landet man früher oder später sofort davor. Bei unserer Ankunft wurden wir von einem Kürbis-Feuerwehrmann am Laternenmast begrüßt, der die Flagge des Museums in der Hand hält. Diese blaue Flagge mit den drei weißen Wellen und der Möwe ist auch gleichzeitig das Logo des Museums und so sollte das Museum auch außerhalb der Kürbiszeit nicht zu übersehen sein.Das Connectucut River Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt kostet normalerweise 8 Dollar (also ca. 6 EUR) für Erwachsene. Kinder von 6 bis 12 Jahren zahlen 5 Dollar (also knapp 4 EUR) und Senioren zahlen 7 Dollar (ca. 5 EUR). Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.Da das Museum nur wenige Wochen vor unserem Besuch einem Brand zum Opfer gefallen war, konnten wir nur etwa ein Drittel der Ausstellung ansehen, da fleißig restauriert und erneuert wurde, damit das Museum Ende des Jahres wieder normal eröffnen kann. Bis alles wieder hergestellt ist, wird kein Eintrittspreis erhoben, sondern nur um eine Spende gebeten. Aber auch wenn man den normalen Preis zahlt, finde ich ihn für amerikanische Verhältnisse recht günstig, sodass es hier nichts zu bemängeln gibt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir nur eine von drei Etagen sehen konnten und uns auch schon eine Stunde dort aufgehalten haben.
Beim Betreten des Museums wurden wir sehr freundlich von einer Dame begrüßt, die uns gleich erzählte, das große Teile des Museums abgebrannt seien und wir deshalb nur die Ausstellungen im Erdgeschoss ansehen könnten, da die zweite und dritte Etage zurzeit wieder hergestellt wird. Sie erklärte uns dann auch, dass wir keinen Eintritt bezahlen müssen, aber Spenden sehr willkommen seien. Dann erzählte sie uns noch kurz, was es nun noch zu sehen gäbe und wünschte uns viel Spaß.
Wir wendeten uns nach rechts in die unversehrte Ausstellung. Das Produktbild zeigt, was man als allererstes zu sehen bekommt. Dieser Bereich des Museums erzählt 450 Jahre Geschichte des Lebens am Connecticut River. Die Informationstafeln sind ausführlich und man bekommt einen guten Eindruck über das Leben entlang des Flusses. Neben den Figuren in authentischer Kleidung gibt es auch einzelne Exponate wie Werkzeuge aus dieser Zeit. Die vielen Fässer und Kisten, die herum stehen, runden den Gesamteindruck ab, denn Fässer und Kisten verbindet man doch oft mit dem Leben am Wasser und den damit verbundenen Handel.Highlight des Erdgeschosses ist sicherlich die Nachbildung der Turtle. Dabei handelt es sich um das erste U-Boot der Welt, das nur durch Muskelkraft betrieben wurde. Wie auch das Original ist das U-Boot eher rund, fast eiförmig und bietet Platz für eine Person. Da es vorne offen ist, kann man sich hinein setzen und selbst kurbeln und drehen um einen Eindruck zu bekommen, wie man sich mit diesem U-Boot fortbewegt hat.
Damit waren wir aber auch schon am Ende was diesen Raum betrifft, denn die beiden oberen Etagen, die von hier normalerweise zugänglich sind, waren ja abgesperrt. Wir begaben uns also ins Bootshaus, wo es noch eine – diesmal aber verschlossene – Replikation der Turtle gibt, die insgesamt aus dunklerem Holz ist, aber dem original U-Boot am nächsten kommt, was man auch auf Bildern sehen konnte, die dort ausgestellt waren. Im Bootshaus ist bis auf das U-Boot nicht mehr viel ausgestellt. Man kann noch Vogellaute anhören und zuordnen und sich das eine oder andere Exponat ansehen, aber lange hielten wir uns hier nicht auf.So beendeten wir unseren Besuch nach etwa einer Stunde, schlenderten einmal durch den Shop und hinterließen eine Spende bevor wir gingen.
Connectucut River Museum
67 Main Street
Essex, CT 06426
Ein Besuch der Internetseite lohnt sich auf jeden Fall, denn dort kann man auch das U-Boot anschauen, von dem ich leider kein Foto hochladen kann, weil immer Menschen mit auf dem Bild waren – die ich nicht mit hochladen möchte. Überhaupt habe ich diesmal nur Fotos von außen, weil die Exponate größtenteils hinter Glas waren und sich so nicht wirklich gut fotografieren ließen. Aber dafür gibt es ja eine sehr informative Internetseite und ein paar Eindrücke von außen.
Der Kürbis-Feuerwehrmann vor dem Museum mit der Flagge des Museums in der Hand
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
Anstatt dem Mitglied eine negative Bewertung zu geben, bitte daran denken:

Helfe diesem Mitglied durch nützliche Tipps

Melde einen Missbrauch wegen unerlaubter Kopie oder anderer Gründe an das Ciao Support Team.
Kommentar schreiben
BeastyGirl 05.01.2011 10:12
Chapikra 18.12.2010 13:06
Nein wie klasse, der Kürbisfeuerwehrmann ist ja der Brüller =) LG & bh Sandra
leamaus75 11.12.2010 20:31
manuelmama 09.12.2010 08:21
Sehr interessant. LG Sabine
offerendum 08.12.2010 19:06