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Die "neue" Condor
Pro akzeptaber Service, solide Leistung
Kontra nichts wirklich schlechtes gefunden
Nachdem ich bei meinem Urlaub im März noch mit „Thomas Cook powered by Condor“ nach Lanzarote geflogen bin, ging es diesmal mit der „neuen Condor“ von München nach Mallorca. Um es kurz zu machen – ich habe keinen wesentlichen Unterschied germerkt.
Hinflug:Auch dieses Mal habe ich wieder den Vorabend-Checkin genutzt. Als ich gegen 19.00 Uhr an den Condor-Schaltern ankam, waren 3 Schalter geöffnet und vor jedem standen maxmial 3-4 Leute. Bei dem, den ich mir ausgesucht hatte, war gerade ein Pärchen am fertig werden. Nach nur 2 Minuten Wartezeit war ich auch schon dran.
Die Dame hinter dem Schalter war freundlich, schnell und kompetent. Als es zum Thema Sitzplatz kam, schaute sie mich an und meinte: „ was halten Sie vom Notausgang?“. Genau um diesen Platz hätte ich sonst gefragt. Nach rund 5 Minuten war die ganze Prozedur abgeschlossen und ich machte mich auf den Heimweg.Am nächsten Abend um 18.00 Uhr sollte es dann ab nach Mallorca gehen. Gegen 17.00 Uhr war ich am Flughafen und begab mich gleich zur Sicherheitskontrolle im neuen Münchner Terminal 2. Hier waren mehrere Kontrollstellen geöffnet und vor jeder stand eine gute Handvoll „Kunden“. Es ging aber sehr flott und nach maximal 3 Minuten Wartezeit war ich auch schon dran. Mein Handgepäck wurde nur geröntgt und obowohl ich eine Videokamera, einen Fotoapparat samt Objektiv und noch das Ladegerät für die Videokamera dabei hatte fand keine weitere Kontrolle statt. Gute 5 Minuten später war ich dann auch schon ab Abfluggate.
Das Einsteigen begann rund 10-15 Minuten später als geplant, aber immer noch rund 30 Minuten vor dem geplanten Abflug. Das Einsteigen selbst ging relativ flott und problemlos. Rund 10 Minuten vor 18.00 Uhr waren bereits alle Passagiere an Bord, lediglich die letzten Gepäckstücke mussten noch verladen werden. Bei der Maschine handelte es sich um einen ca. 4 Jahre alten Airbus A320 der CondorBerlin. Diese hat Platz für rund 160 Passagiere sowie 4 Personen Kabinenpersonal. Die Maschine war bis auf 3-4 Plätze ausgebucht. An Bord waren zahlreiche kleine Kinder im Vorschulalter (Bayern hat noch keine Sommerferien), sodaß es relativ laut war. Aber bei knapp 2 Stunden Flugzeit hält man das schon mal aus.Der Start erfolgte mit rund 10 Minuten Verspätung aber dank einer direkten Flugroute waren wir trotzdem rund 10 Minuten zu früh in Palma. Der Flug selbst war absolut ereignislos. Ca. 30 Minuten nach dem Start kamen die Flugbegleiterinnen mit Getränken und einem Snack. Man konnte zwischen einem Salami- oder Käsebaguette wählen. Zusätzlich gab es noch für jeden einen Becher mit Griespudding. Die alkoholfreien Getränke waren wie üblich kostenfrei. Für alkoholische Getränke musste man (wie bisher auch schon) bezahlen. Dank dessen, dass ich ziemlich in der Mitte der Maschine (Reihe 14) saß, gehörte ich mit zu den ersten, die etwas bekamen. Ich hatte das Gefühl, daß zumindest nach vorne der Service relativ langsam war. Die beiden Flugbegleiterinnen haben bestimmt eine gute halbe bis dreiviertel Stunde gebraucht, bis sie vorne angekommen sind. Vielleicht war es aber auch Absicht, die Prozedur etwas zu strecken, da ein zweiter Service aufgrund der kurzen Flugzeit nicht vorgesehen war. Die Beiden hatten das Ganze so gut im Griff, dass nur noch Zeit fürs Abräumen und den Duty-Free-Verkauf blieb, bevor der Landevorgang begann.
Film gab es aufgrund der kurzen Flugdauer nicht, es gab lediglich das Condor-Videomagazin. Etwas negativ war (wie auch schon im März), dass für alle 160 Passagiere nur 3 Waschräume zur Verfügung stehen. Dank des kurzen Fluges waren die Wartezeiten diesmal nicht ganz so heftig.Nachdem wir in Palma unser Ankunftsgate erreicht hatten, mussten wir gute 5 Minuten warten, bis endlich die Tür geöffnet wurde. Für die lieben Mitreisenden, die am liebsten noch während des Rollens aufgestanden wären, natürlich ein Grund zur Ärgernis. Ich denke da eher: 1. ich bin im Urlaub und 2. muß ich sowieso auf mein Gepäck warten. Was soll also der Streß.
Der Weg vom Gate zu den Gepäckbändern war wie üblich in Palma ziemlich weit. Etwas negativ aufgefallen ist mir, dass die beim Einsteigen abgegebenen Kinderwagen erst an den Gepäckbändern zurückgegeben wurden. Ich kann mir vorstellen, dass für manche Family der lange Weg ganz schön beschwerlich war. Etwa 15 Minuten nach der Landung kamen auch schon die ersten Gepäckstücke. Unmittelbar nach der Sperre warteten dann auch schon die diversen Repräsentanten der Veranstalter. Mehr zu diesem Thema gibt es in meinem separaten Bericht „Thomas Cook Reisen“.Der Rückflug:
Dank der frühzeitigen Abholung im Hotel war ich rund 2 Stunden vor dem geplanten Abflug am Flughafen in Palma. Nachdem uns im Bus gesagt wurde, an welchem Schalter der Flug nach München eingecheckt wird, konnte ich mich direkt auf die Suche nach diesem machen. Es waren sogar 3 Schalter geöffnet, vor jedem eine Schlange von rund 10 Personen. Die spanischen Schaltermitarbeiter waren ziemlich flott, nach nur rund 10 Minuten Wartezeit war ich auch schon dran. Auch bei mir ging es ziemlich schnell. Mein Wunsch nach dem üblichen Gangplatz am Notausgang wurde prompt erfüllt. Die Mitarbeiterin war freundlich und sprach ausreichend deutsch. Durch die Schnelligkeit hatte ich nun rund 1 ½ Stunden Zeit, bevor das Boarding beginnen sollte.Ich bin dann in aller Ruhe durch das Flughafengebäude geschlendert und habe irgendwie die Zeit totgeschlagen. Zwischendrin kam dann nach einem Blick auf die Anzeigetafel etwas Missmut auf: die Maschine nach München wurde als verspätet angezeigt, statt 14.15 Uhr sollte sie nun um 14.50 Uhr starten. Naja, eine halbe Stunde ist ja noch akzeptabel. Irgendwann bin ich dann mal zum Abfluggate getigert, aber die Maschine war immer noch nicht da. Als sie dann endlich kam, musste sie natürlich entladen und gereinigt werden. Außerdem musste ja unser Gepäck eingeladen werden. Alles in allem hatten wir dann beim Start eine Verspätung von ziemlich genau einer Stunde.
Der Rückflug war ebenfalls wieder ereignislos. Eine Gruppe von „Ballermann-Touristen“ war etwas lauter, aber absolut harmlos. Als sie die Stewardess beim Getränkeservice fragten, ob sie denn auch Sangria hätte, antwortete diese „dieses Mal nicht, aber wenn Du das nächste Mal fliegst, haben wir bestimmt welchen dabei“. Die Maschine war ebenfalls wieder ein Airbus A320 der CondorBerlin, diesmal rund 6 Jahre alt. Auch diese Maschine war wieder nahezu vollständig ausgebucht. Wie auf dem Hinflug gab es wieder eine Auswahl von 2 verschiedenen Baguettes (Truthahn oder Käse) und einen Becher Joghurt. Etwa eine Viertelstunde vor der Landung in München wurde es ziemlich unruhig in der Maschine, da sich in diesem Bereich gerade heftige Gewitter bildeten und es entsprechend turbulent war. Auch im Landeanflug schaukelte es ziemlich, war aber in Ordnung. Etwa ein Stunde später ging dann am Flughafen „die Welt unter“ mit Orkanböen und Starkregen. Ich bin froh, dass wir noch davor landen konnten.Von der Verspätung konnten die Piloten aufgrund starkem Rückenwinds und einer guten Route einiges wieder gutmachen, sodaß wir letztendlich mit rund einer halben Stunde Verspätung in München landeten. Hier ging der Aussteigevorgang deutlich schneller und das Gepäck kam rund 15 Minuten nach der Landung.
Fazit:Also ich persönlich habe keinen Unterschied zwischen der „alten“ und der „neuen“ Condor gemerkt. Da der Flug Teil eine Pauschalreise war, kann ich mir zu den geänderten Flugpreisen kein Urteil erlauben. Der Service war genauso gut oder schlecht wie immer. Bei einem Kurzstreckenflug wie diesem gibt es halt nur einmal Getränke und auch kein richtiges Essen. Die Flugbegleiterinnen waren freundlich, aber nicht übermäßig. Der Service war korrekt.
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Dr.Claudia 01.05.2006 16:50
HALLO024 04.01.2006 00:28
Guter Bericht.
Carolinma 24.11.2004 13:11
Maedbjda 16.09.2004 16:21
ich fand deinen bericht gut aber für ein bh fehlten mir ein paar information wie z.B Preis und sauberkeit ausserdem würde ich gerne wissen warum du so gerne am notausgang sitzt?