Dreckig
06.05.2001
Pro:
Klamottenkaufen, Essen
Kontra:
Alles Andere
Empfehlenswert:
Nein
 grummeln
Über sich:
Mitglied seit:05.05.2001
Erfahrungsberichte:6
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 18 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich weiß ja nicht, wer oder was diejenigen geritten hat, die von Colombo so begeistert waren, wahrscheinlich muß man dazu backpacker sein. Wir haben in Colombo vier Jahre gelebt, ich glaube daher, ganz gut mitreden zu können.
Colombo ist schrecklich übervölkert, man findet praktsich kaum einen Quadratmeter, der nicht besiedelt ist. Die "Parks" ähnlen wohl auch eher heimlichen Müllkippen. Es gibt praktisch keine funktionierende Müllabfuhr, woran man immer und überall erinnert wird. Auch sollte man immer ein Auge nach oben gerichtet haben, um nicht von einer der Millionen (keine Übertreibung!) Krähen was auf den Kopf zu kriegen. Die Stadt verfügt, wie wohl alle Hauptstädte Süd/Südostasiens über kein gewachsenes Zentrum, die Gegend um die Galle Road könnte wohl als etwas wie Zentrum gelten. Es gibt praktisch keine Sehenswürdigkeiten, wenn man von einer mißlungenen Kopie des Capitols (Town Hall) absieht. Man trifft ständig auf Straßensperren, ab 19 Uhr sind viele Haupstraßen gesperrt. Die Soldaten sind -gerade gegenüber weißen Frauen- häufig sehr zudringlich (hallo, whats your name, wher are you from, give me your telephone-number), auch die Anwesenheit des Gatten stört da selten. Ein Muß in Colombo ist der Besuch des "ODEL" eines großen Kaufhauses, wo man Klamotten zu lächerlich günstigen Preisen erwerben kann. Es handelt sich dabei sämtlich um für den Export -auch nach D- produzierte Qualitätsware. Im "House of Fashion" an der "Duplikation Road", sowie im Barefoot auf der Galle Road findet sich ebenfalls allerlei an Klamotten und Haushaltsartikeln. Kulinarisch ist einiges geboten, hier sei das Mongalian Barbeque bei "Don Stanleys" erwähnt, all you can eat, lecker und preiswert. Wenn man schon mal dort ist, muß man den hausgemachten Käsekuchen probieren. Für Freunde der seafood: Beach Wardiya ist, wo Ihr hinmüsst! In Colombo 6, man sitzt direkt am Strand, zwar alles etwas einfach, aber dafür sehr lecker. Unbedingt vorbestellen. Sonntags im Hilton das Chinese Buffet, hier gibts für DM 20,-- all you can eat so ziemlich alles, was die chinesiche Küche zu bieten hat. Die Liste der guten Restaurants ließe sich noch beliebig fortsetzen. Innerhalb der Stadt haben wir uns per Tuc-Tuc fortbewegt, Preis unbedingt vorher aushandeln, Ihr werdet sowieso furchtbar abgezogen! Auch Taxis sind recht günstig und unter 688 688 zu bestellen.Diue Taxis verfügen über Taxameter, darauf achten, daß sie die Dinger einschalten. Die Fahrer kennen sich meist sehr gut aus, im Gegensatz zu den Tuc-Tuc-Fahrern. Keinesfalls sollte der Ungeübte hier versuchen, selbst zu fahren, es gibt pro Kopf ca. 80mal soviel Verkehrstote wie in Deutschland!! Frau sollte abends nicht unbedingt allein unterwegs sein, Freundlichkeit oder ein Lächeln wird von den Männern oft als "Aufforderung zum Tanz" verstanden. Dies mag daher rühren, daß Sri Lanka stark von Sex-TouristINNEN frequentiert wird.
Alos, zum Klamottenkaufen und für Backpacker, die unmbedingt jeden Hinterhof gesehen haben müssen, um sich als "echte Individualtouristen" zu fühlen okay, sonst eher lassen. Immer daran denken, die nächste Bombe kommt bestimmt. Gruß Grummeln
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24.03.2004 10:37
ok es mag zwar sein das die stadt nicht alt zu sauber ist aber schau dir doch das sozialverhalten an das ist doch wirklich nicht so gut weil halt viele menschen arm sind. Aber ich muss auch sagen schau dir dochmal Berlin an dort ist es auch nicht besonders sauber, obwohl dies die hauptstadt von Deutscland ist!!!!! schönen tag noch gruß Dexter !!!
20.11.2001 20:16
Wir waren im April 2001 unter anderem in Colombo, und können nur bestätigen, was Du in Deinem Bericht schreibst. Leider werden derzeit bei Ciao keine neuen Produktvorschläge aufgenommen, denn wir haben etwas über den Ort geschrieben, in dem wir am längsten genächtigt haben: Beruwala. Gruss Anne und Micha
17.06.2001 15:41
Vieles von dem, was Du schreibst konnte ich selbst vor Ort beobachten, aber als "Einheimischer" konntest du noch ne Menge zusätzlich berichten.