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Club World - Türkei, Magic Life

Erfahrungsbericht

für Club World - Türkei, Magic Life
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3 Sterne Ein erster Versuch im Magic life...
109 von 109 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Preis-Leistungs-Verhältnis, grosse Anlage

Kontra überforderte Servicekräfte, wenig animierende Animation

Detailbewertung

Essen & Trinken

Der Autor

Clarinda

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Im Frühjahr 2002 fuhren wir - der Resturlaub wollte in der Sonne verbracht werden - zum ersten Mal für 14 Tage in einen Magic life Club, nach Kemer.Kiris, in den Club World.

Anreise
Nach einem ruhigen und pünktlichen Flug mit Hapag Lloyd landeten wir am späten Vormittag in Antalya. Die Passkontrolle erforderte ein wenig Geduld, landeten doch mehrere Maschinen gleichzeitig und nicht alle Pass-Stellen waren besetzt. Dann mussten noch einmal ein wenig Wartezeit hinter uns bringen, bis der Koffer auf dem Band einlief. Anschliessend ging es problemlos durch die Zollkontrolle und nach Information durch eine Tui-Dame zum Bus. Als dieser vollbesetzt war, was bei den vielen eingetroffenen Fliegern nicht lange dauerte, ging es direkt gen Kemer. Die Fahrt war an der Küste entlang recht abwechslungsreich und nach einer guten Stunde waren wir im Magic Life angekommen. Der erste Eindruck war recht imposant: grosse Säulen trugen ein Vordach, unter diesem Marmorboden. auf denen sich Koffer stapelten.
Die nächste Warteschlange gab es an der Rezeption zur Anmeldung und zum Schlüsselempfang. Der Koffer wurde mit einem Aufkleber mit Zimmernummer versehen und von hiflreichen Händen zum Zimmer transportiert.

Anlage
Das Magic Life World besteht eigentlich aus einem Haupthaus und sechs Nebenhäusern. Diese sind alle durch überdachte Gänge verbunden. Im Haupthaus findet man die Rezeption, eine Bar, die Hauptrestaurants, Boutique, Fotografen und die Infotafeln der Reiseveranstalter sowie einige Konferenzräume. In den Nebengebäuden sind auf drei Etagen die 763 Zimmer zu finden. In der oberen Etage sind die Familienzimmer. Meerblick haben nur einige wenige Zimmer, meist guckt man seinem Nachbarn auf den Balkon. Vom Haupthaus führt ein breiter Weg, zum Teil über Brücken zum Strand. Vorbei geht es an drei Pools, einer davon als Wellenpool, einer als Pool mit Rutsche und Wasserfall. Zu unserer Reisezeit war im Wellenpool kein Wasser, die anderen wurden wegen der Wasserkälte kaum genutzt. Die Rutsche wird nur einige Stunden am Tag unter Aufsicht zur Benutzung freigegeben. Am Pool erhält man Handtücher, Liegen stehen bereit, ebenso findet man Auflagen. Im Poolbereich ist ein weiteres Restaurant und die Poolbar. Ein Ruhepool (ohne wirkliche Ruhe) liegt zwischen zwei Nebengebäuden, auch da findet man eine Bar.
Die Anlage wirkt insgesamt recht karg, viele Blumen blühten nicht, jedoch gab es hohe Palmen.

Strand
Der bewachte Strand ist recht grobbieselig. Es werden Holzbohlen ausgelegt, um das Laufen zu erleichtern. Am Strand gibt es auch Liegen, Auflagen und Sonnenschutz (jedoch nicht im Frühling) sowie eine Strandbar. Drei grosse Stege führen zu Booten oder ins Wasser. Für Strandläufer ist der Strand ungeeignet, landet man doch bald an den Aufpassern der Nachbarhotels.

Zimmer
Wir wohnten in einem sogenannten Familienzimmer im dritten Stock. Diese bestehen aus einem "normalen" Doppelzimmer mit Doppelbett, kleinem Schreibtisch mit Sat.-TV/deutsche Programme, zwei Korbstühlen und Korbtisch, kleinem Kühlschrank, der aufgefüllt wird, wenn er leer ist (Cola-Getränk, Limonade, Wasser), Teppichboden. Im Bad Badewanne und WC, die Waschbecken separat im Vorraum des Zimmers. Über eine steile, enge Treppe erreicht man ein weiteres Zimmer mit zwei Einzelbetten, Dusche und WC. Im oberen Zimmer ist auch der sehr kleine Safe.
Unzureichend ist der Schrankplatz, hier bekommt man für zwei Wochen oder gar eine Familie seine Sachen nicht unter. Manch einer wird aus dem Koffer leben.
Auf dem Balkon waren ein Stuhl und ein Tisch.
Zum Teil waren die Zimmer recht verwohnt, wurden jedoch neu gestrichen, als wir dort waren. Die Zimmer sind sehr hellhörig, wir hatten mehrfach Kontakt mit unseren Nachbarn, um um leiseres Fernsehen zu bitten. Auch Telefongespräche sind in diesen Zimmern nicht privat.
Die Zimmer wurden täglich gereinigt, es war sauber.

Essen und Trinken
Morgens kann man im Hauptrestaurant (Raucher/Nichtraucher) oder auch auf der Restaurantterasse frühstücken. Das Frühstücksangebot ist recht gut, verschiedene Brotsorten und Teilchen, Wurst und Käse (ohne viel Würze), Eierspeisen - manchmal frisch zubereitet incl. Pfannkuchen, Marmeladen, Säfte, Obst, Oliven. Besonders fein war, dass man sich Orangen oder Grapefruit selber auspressen konnte. Der türkische Tee ist zu empfehlen, der Kaffee in wechselnder Qualität. Das Frühstück begann um 7 Uhr, ab 8 Uhr kamen die Servicekräfte, so dass erst zu diesem Zeitpunkt Tische abgeräumt wurden. Morgens kann man auch - nach Voranmeldung - in zwei Schichten im Wiener Cafehaus frühstücken. Dort wird man bedient, es werden Eierspeisen frisch zubereitet und die Atmosphäre ist wirklich etwas besonderes, ein Brunnen plätschert und es wird Walzer gespielt.
Mittags kann man auch in den Hauptrestaurants (warme und kalte Speisen, Grillspeisen), am Pool (Grillspeisen, Salate und Pizza), sowie im sogenannten Schnitzelgarten (Hähnchenschnitzel, Kartoffeln, Salate) essen. Leider kommen die Servicekräfte oft mit dem Nachfüllen der Speisen nicht hinterher oder das Essen ist kalt. Dafür ist der Wein oft zu warm. Am besten bedient man sich an Getränken selber, sonst kann man evt. lange auf Wein, Wasser, Bier, Cola warten.
Nachmittags gibt es am Pool und im Wiener Cafehaus Kuchen, wenig abwechslungsreich, aber süss.
Abends gibt es in den Hauptrestaurants Buffet, davon einmal Fischbuffet und einmal Türkischen Abend ( lecker!). Auf der Terasse sind mehrere Speisestationen aufgebaut, innen finden sich die üblichen warmen und kalten Speisen. Man sollte pünktlich oder sehr spät kommen, da der Platz beschränkt ist und auch abends Getränkeservice und Abräumen sehr schleppend vor sich gehen.
Alternativ zum Hauptrestaurant kann man in verschiedenen Spezialitätenrestaurants essen. Wir probierten das Fischrestaurant, das italieniesche Restaurant und die Sushi-Bar. In allen Spezialitätenrestaurants muss man sich anmelden, die Plätze sind beschränkt.Man wird bedient und der Service ist um Klassen besser als im Hauptrestaurant.
Das Essen schmeckt in der Regel gut, ist jedoch oft nicht wiklich warm. Die Speisen mittags und abends im Hauptrstaurant wiederholen sich jedoch oft. Man sitzt an Zweier- und Vierer-Tischen.
An den Bars empfiehlt es sich, sich an "pure" Getränke zu halten. Der Sekt war echt gut, ebenso der Wein, Bier, Raki. Die Cocktails sind sehr unterschiedlich gemixt, entsprechen jedoch selten dem, was der Name verheisst. An der Poolbar gibt es neben Alkoholika und Anitalkoholika auch Kaffee, Tee, Cappucino, an der Hauptbar auf Anfrage türkischen Kaffee. Sehr zu empfehlen!!!! Mit etwas Trinkgeld wird man an den Bars in der Regel deutlich besser bedient.

Animation
Hier gibt es wenig positives zu sagen. Wenn man sich hier viel erhofft, eventuell Erfahrung mit Robinson oder Aldiana gemacht hat, wird man enttäuscht! Die Animation findet an 6 Tagen/Abenden in der Woche statt. Sie wirkte wenig professionell, wurde auch z.B. in Sachen Aerobic und Shows wenig genutzt. Die Animateure waren freundlich, wenn man sich mit ihnen unterhielt, sie kamen aus aller Herren Länder.

Sport
Die vielen Aussen-Pools habe ich schon erwähnt, Zusätzlich gibt es einen gelungenen Indoor-Pool, dort auch Hamam und Massage (extra zu bezahlen). Um die Anlage herum führt eine Tartan-Bahn, auf der eifrig gejoggt wurde. 11 Tennisplätze, im Winter 2 Innenplätze laden zum Tennisspielen ein. Mountainbiking ist nur im Rahmen geführter Touren möglich. Tauchen, Segeln und Surfen wurde im Frühjahr nicht angeboten. An "Wassersport" gab es das Tretbootfahren über die zum Teil brackigen Wasser der Kanäle zwischen den Häusern. Bogenschiessen wird auch angeboten, aber dort habe ich nie jemanden gesehen, ebenso bei Beach-Volleyball und Basketball.

Publikum
Im Frühjahr fanden sich mehr Leute über als unter 50 im Magic life. Überwiegend östereichische und deutsche Touristen, einige Ungarn, am Wochenende auch schon mal türkische Familien. Das Klima ist recht anonym, manchmal recht laut.

Drumherum
Sobald man das Hotel verlääst, findet man sich auf einen kleinen Einkaufsstrasse wieder mit allem was man braucht (Supermakrt, Telefonkarten, Apotheke) und nicht braucht. Ausflüge werden angeboten, einige Souvenirs. Insgesamt wurde wir jedoch sehr in Ruhe gelassen. Zu Fuss oder per Dolmus (Sammelbüschen direkt vor dem Hotel) kan man gen Kemer gelangen, von dort weiter nach Antalya.

Mein Fazit
Für Euro 750 für zwei Wochen war das Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen, wobei man vielen Versprechungen aus dem Katalog nicht glauben darf, insbesondere was Unterhaltung und Sport angeht. Die Servicekräfte sind oft überfodert, ein Trinkgeld wirkt echt Wunder! Während unsere Reisezeit wurde das Hotel renoviert, es wurde gehämmert, gebohrt und mehr. Viele Gäste beschwerten sich! Mit einem Cluburlaub a la Robinson oder Alidana ist MAgic life, zumindest Magic life Word Imperial, in keinster Weise zu vergleichen.

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Kommentare

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  • Thomasina 13.03.2005 13:40
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Ronja77 17.10.2004 19:04
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Schöner Bericht. Ist der Club auch für Alleinreisende geeignet? Gibt es auch so grosse Tische wie bei Robinson/Aldiana? LG Ronja

  • Maryan66 08.10.2004 19:40
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • soykan 31.08.2004 17:43
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Kornilein 09.05.2004 16:42
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Ganz meiner Meinung - Robinson ist im Bezug auf Cluburlaub führend, dann kommt lange nichts, dann Aldiana, dann noch länger nichts und dann erst Magic Life.

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