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Nach ausgiebigen Studien fiel die Wahl auf den Robinson Club in Camyuva bzw. Kemer in der Türkei (all inclusive ist halt ne feine Sache).
Der Club liegt direkt an der türkischen Riviera, mit direktem Zugang zum Meer.
Nach ca. 3h Flug kamen wir in Antalya an, das ca. 60km vom Club entfernt ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von arne12345 über Club Camyuva - Kemer, Türkei 26.07.2005
Produktbewertung des Autors:
Preis-/Leistungsverhältnis
gut
Anbindung
mittelmäßig
Service
sehr gut
Essen & Trinken
ausgezeichnet
Sauberkeit
ausgezeichnet
Pro:
wirkliches hohes Niveau
Kontra:
ich gehörte nicht zur Zielgruppe . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Im letzten Sommer kam ich zum ersten mal seit längerer Zeit dazu, einen richtigen Urlaub zu machen. Als Student ist man ja finanziell etwas arg limitiert… Also los ins Reisebüro und einige Prospekte besorgt. Nach ausgiebigen Studien fiel die Wahl auf den Robinson Club in Camyuva bzw. Kemer in der Türkei (all inclusive ist halt ne feine Sache). Der Club liegt direkt an der türkischen Riviera, mit direktem Zugang zum Meer. Nach ca. 3h Flug kamen wir in Antalya an, das ca. 60km vom Club entfernt liegt. Dort wartete bereits der kleine Bus auf uns, der uns (uns: wir waren zu zweit) mit ca. einer Stunde Fahrtzeit zum Ziel brachte. Die Strasse war zu diesem Zeitpunkt im Ausbau, weswegen es keine besonders angenehme Reise dorthin war.
Bereits auf dem Weg dorthin wird deutlich: Oh nein, wir sind hier mitten in der Pampa. Der Club liegt ziemlich abgelegen, in einer „Gruppe“ mit einigen anderen Anlagen. Vor dem Eingang haben sich einige Händler mit dem üblichen Ramsch angesiedelt, um den Touristen ein bisschen ihres überflüssigen Geldes abzuschwatzen. Doch zuerst mal zum Club an sich…
Die Ankunft ************* Nach dem freundlichen Empfang gab es erst mal einen Begrüßungscocktail. Ein freundlicher junger (deutscher!) Herr führte uns über das große Gelände und erklärte uns die Lage aller wichtigen Orte. Währenddessen brachte der Zimmerservice unser Gepäck bereits zum Zimmer. Wie sich dann herausstellte, hatten wir leider in der Bungalowanlage ein unrenoviertes Zimmer zugewiesen bekommen. Diese sind zwar nicht wirklich richtig schlecht, die renovierten Zimmer aus dem Prospekt sahen aber schon um einiges besser aus. Also am besten bei der Reservierung gleich auf ein renoviertes bestehen.
Das Gelände *************** Also „erkundeten“ wir zuerst mal das Zimmer. Es war ein Zimmer mit Doppelbett, Fernseher (inkl. deutschem Programm und Videotext), einem kleinen Balkon, einer kleinen Terrasse, Dusche, einem begehbaren Schrank und ganz wichtig: einer Klimaanlage. Zum Glück waren alle Fenster mit Fliegenschutzgittern ausgestattet, sonst hätte ich etwas viel Blut in der Türkei gelassen. Im zweistöckigen Gebäude lag es im Erdgeschoss.
Nachdem das Zimmer geprüft wurde, sind wir erst mal zum Lageplan gelaufen und haben uns einen Überblick über das Gelände geschaffen. Der Club bietet:
- einen Swimmingpool - eine Bühne in der Art eines kleinen Amphitheaters, auf der jeden Abend Vorstellungen der Animateure statt finden - ein Hauptrestaurant - 2 Spezialrestaurants - Eine Freiluftdisko - Ein kleines Fitnesscenter inkl. Sauna - Einige Tennisplätze - Ein Bolzplatz - Volleyball- und Basketballplatz - Eine Bogenschiessanlage - Ein Atelier - Ein Aerobicfeld - Wassersportcenter für alle Möglichen Aktivitäten auf und im Wasser - eine Bar
Das Essen und Trinken *************************** Nach einem kleinen Rundgang war auch schon das erste mal Essenszeit. Ich möchte gleich vorne wegschicken, dass man ohne größere Probleme während des Aufenthalts mehrere Kilo zunehmen kann. Also hat man 3 Möglichkeiten: Vorher abnehmen, danach ne Diät machen oder jeden Tag an mindestens 2 Sportprogrammen teilnehmen. Ich habe gar nichts davon gemacht :) Die Büffets, egal ob Frühstück, Mittagessen oder Abendsessen sind sehr reichhaltig und abwechslungsreich. Und es schmeckt sogar… Man hat sogar im Marina Restaurant die Gelegenheit, zwischen den Mahlzeiten einen Snack zu sich zu nehmen. Auch abends werden z.B. an der Bar verschiedene Snacks angeboten. Man kann sich sogar sein eigenes Bier zapfen oder ein gutes Glas Wein genießen (auch wenn nicht mehrere Sorten außer einem Rot- und einem Weißwein zu Wahl stehen). Das Essen wird teilweise sogar direkt vor den Augen zubereitet. Ich glaube mehr muss man zum Essen an sich nicht sagen.
Für den späteren Abend bietet sich ein Aufenthalt an der Bar an, an der man sich auch einen Cocktail zubereiten lassen kann. Leider ist die Auswahl an der Bar nicht so riesig, aber ich hab auch kein Problem damit den ganzen Abend Cuba Libre zu trinken ;) Ganz spät am Abend kann man dann zur Disco, bei der aber nicht wirklich Party war, sondern die Jugendlichen eigentlich nur rumgesessen haben. Von der Disco sollte man wirklich nichts großartiges erwarten.
Mit den Sitzgelegenheiten verhält es sich wie in allen Robinsonclubs: Einzeltische sind Fehlanzeige. Wenn ich mich nicht irre, hatte jeder Tisch 8 Plätze. Man konnte sich nun also aussuchen, ob man sich zu andern setzt und sich auf ein Gespräch einlässt, oder ob man einen freien Tisch sucht und sich der „Gefahr“ aussetzt dass jemand auf die Idee kommt einen kennen lernen zu wollen.
Lediglich für die wenigen Jugendlichen, die gleichzeitig Urlaub machen sind meist ein oder zwei Tische als „Jugendtisch“ reserviert.
Achja, die Spezialitäten-Restaurants: Für dies muss man sich anmelden, was wir nie getan haben. Deswegen kann ich die auch nicht bewerten.
Das Drumherum ******************* Wie oben beschrieben gibt es viele Einrichtungen. Man kann diese teilweise auf eigene Faust nutzen. Man hat aber auch die Alternative, an diversen Kursen zu den jeweiligen Aktivitäten teilzunehmen. Dies haben wir allerdings nicht in Anspruch genommen, dazu aber später mehr. Generell sind diese Kurse natürlich eine ideale Gelegenheit, andere Urlauber kennen zu lernen.
Als Besonderheit wird jeden Abend im Theater ein Programm geboten, das von den Animateuren und einen Abend auch von den Gästen dargeboten wird. Hierbei handelt es sich z.B. um recht bekannte Musicals (Playback natürlich), Theaterstücke oder Choreographien. Das Niveau ist erstaunlicherweise relativ hoch und das Programm kann so wirklich zur Belustigung beitragen.
Außerdem gibt es Veranstaltungen wie z.B. Abendausflüge auf der Yacht o.ä., wie aber nicht im Inklusiv-Angebot enthalten sind und extra bezahlt werden müssen.
Auf großen Tafeln überall auf dem Gelände wird man über alle Möglichkeiten der Tagesgestaltung informiert.
Es gibt eine Mini-Ladenstrasse mit dem Nötigsten: Einen Kleiderladen, einen Krimskrams-Souvenirladen, einen Kiosk, einen Schmuckhändler, einen Frisör und eine Stelle, an der man sich die geschossenen Fotos bestellen kann. Die Preise kann man getrost mit einer Apotheke vergleichen, was natürlich unangenehm ist, da man für das all inclusive Angebot ja schon einiges an Geld losgeworden ist. Dafür kann man in Euro zahlen.
Der Strand ************* Der Strand ist leider ein Kiesstrand, was das laufen recht unangenehm macht. Man kann also entweder auf einer der zahlreichen Liegen Platz nehmen oder sich direkt über den Steg ins Wasser stürzen (wenn man nicht in den Swimmingpool will, von dem aus man das Meer sehen kann…). Ansonsten ist der Strand piccobello sauber und nicht zu beanstanden.
Die Belegschaft ******************* … ist durchweg sehr freundlich. Zu Gute zu halten ist, dass man nicht ständig angequatscht wird und zu irgendwelchen bescheuerten Spielchen animiert wird. Klarer Pluspunkt! Wenn man etwas vorhat kann man ohne Vorbehalte zum Termin gehen und wird stets freundlich aufgenommen. Genauso verhält es sich auch beim Büffet sowie allen anderen Gelegenheiten, bei denen man mit dem Personal zu tun hat.
Die Belegschaft spricht übrigens durchweg deutsch und ist auch zu 90% deutsch. Weswegen man sich, bis auf das Wetter, auch in Deutschland vermuten könnte. Wundert mich etwas, da ich hoffte wenigstens 3 Worte türkisch zu lernen…
Und außerhalb des Clubs? ****************************** Wie erwähnt haben sich ein paar Händler vor den Toren angesiedelt. Dort kann man mal einen Mittag vorbeischauen und vielleicht das eine oder andere nicht ganz so originale Markenprodukt für wenig Geld erwerben. Man kann auch mit Euros zahlen.
Ein Ausflug in die Altstadt von Kemer (nächster größerer Ort) oder gar Antalya ist ohne Taxi oder Mietwagen gar nicht möglich. Es werden zwar auch Reisen vom Club angeboten, aber die Kosten auch extra. So bekommt man leider ziemlich wenig von Land und Leuten mit, was ich persönlich sehr schade finde. Denn im Urlaub ist es für mich wichtig, auch etwas von der Kultur aufzuschnappen.
Meine eigenen Erfahrungen ******************************** Zuerst: Der Club hat ein durchweg hohes Niveau. Dass ich dennoch rummeckern muss, hat allein etwas mit meinen eigenen Ansprüchen zu tun. Wir waren beide Anfang 20, und damit ziemlich alleine im Club. Es gab lediglich eine ca. 10 Leute starke Jugendgruppe. Der Rest hat sich schätzungsweise von alleine reisenden 30 Jährigen bis zu 50 jährigen Ehepaaren erstreckt. Meistens Marke Fitnesstrainer oder gut situiertes älteres Paar. Bitte dies nicht als Beleidigung verstehen, aber das war nicht unsre Gesellschaft. Genau wie wir nicht die Gesellschaft für die anderen Gäste waren. Das hatte natürlich zur Folge, dass wir praktisch keine Bekanntschaften dort schließen konnten und auch demzufolge kaum an den angebotenen Aktivitäten teilgenommen haben. So kam man sich etwas isoliert vor. Dies ist natürlich insofern verheerend, da darauf ja das Prinzip eines Robinson Club-Urlaubs beruht. Wir haben also schlichtweg nicht zur Zielgruppe gehört – deswegen blieb uns nicht viel mehr als in der Sonne liegen, zu essen und abends ein paar Cocktails an der Bar zu genehmigen. Sehr schade war es auch, dass man im Club in einer eigenen Welt lebt und abgeschieden von der Außenwelt ist. Die Ausflüge ins Umland kosten nämlich stets einen Extra Obolus, was uns dies natürlich vergällt hat. Der Urlaub an sich war schon teuer genug.
Also gibt es von mir 3 Sterne. Aber noch mal: Der Club bietet ein absolut hohes Niveau, wenn man sich selbst zur Zielgruppe zählt und die entsprechenden Ansprüche an seinen Urlaub hat, kann man dort eine wirklich sehr schöne Zeit verleben. Wenn man nicht dazu gehört, sollte man die Finger von lassen.
Pro: Anlage, Personal, Sportmöglichkeiten, Wellness, Wohlfühlfaktor Kontra: Das "Ausserhalb der Anlage", kein Sandstrand
Robinson Club Camyuva (Kemer, Türkei)
Hallo zusammen,
Intro
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Im Jahre 2000 glaube ich machte ich, mit einem Kumpel, der schon des öfteren von dem Hotel geschwärmt hatte, das erste Mal Urlaub im Robinson Camyuva bei Kem ...
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Pro: Super Ambiente in naturnaher Umgebung Kontra: Unrenovierte Zimmer sind nicht empfehlenswert
...Ende April 2001 war es wieder einmal soweit, unser Urlaub stand vor der Tür! Dieses Mal ging es für 1 Woche in die sonnige Türkei, genauer gesagt in den Robinson Club Camyuva, um dort die Seele baumeln zu lassen und etwas Sport zu treiben.
Dafür erschien ...
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Pro: großes Sportangebot Kontra: nicht für Familien mit Kindern geeignet
...Hallo liebe Ciaoaner,
heute möchte ich über eine Robinson Club Anlage berichten, in der ich mich sehr wohl fühlte.
Es handelt sich um den Robinson Club Camyuva /Kemer/ Türkei.
Insgesamt war ich zweimal in dieser Clubanlage.
An die Clubanlage bin ...
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Hallo zusammen,
heute ein aktueller Bericht über den RC Camyuva. Ich hatte gerade das Vergnügen unseren jährlichen, 1-wöchigen Kolleschenurlaub dort zu verbringen.
Eine Top Clubanlage, die wunderschön und weitläufig in den Pinienwald an der Küste ...
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Mein bisher erster und allerdings auch einziger Besuch bei einem Robinson Club. Herausragendes Merkmal und der Grund für mich zu bichen, war das All-Inclusive Angebot und der im Verhältnis gute Preis von damals ca. 1500,-DM.
Der Flug war ganz regulär. Ei ...
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