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Erfahrungsbericht

für Club Cala Serena - Mallorca, Spanien
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4 Sterne Robinson Club Cala Serena als Betriebsausflug Bericht mit Bildern
77 von 77 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Schöne Hotelanlage, viel Animation, für jeden etwas

Kontra Geschirrschnellabräumer, oft aufgesetzte Freundlichkeit der Animateure, teuer, kleiner Strand, nichts für Familien mit Kindern

Detailbewertung

Essen & Trinken

Der Autor

PandaSven

Die neuesten Berichte des Autors

Die bisherigen Berichte zu diesem Club stammen alle aus den Jahren 2000-2001 noch bevor fast die komplette Anlage abgerissen wurde und dann eine völlig neue Anlage draufgebaggert wurde.

Da mein Chef Alexander der ganzen Belegschaft aufgrund eines super Geschäftsjahres 2003 uns dann etwas ganz Besonderes als Betriebsausflug gönnen wollte, so hat er für uns für Ende September ein dreitätiges Wochenende im Robinson Club Cala Serena gegönnt.

In Sachen Urlaub selbst wird ein Club für mich wohl nicht gerade in Frage kommen, zum einen preislich und zum anderen auch betreffend meiner Interessen wie ich einen Urlaub erleben möchte, dennoch muß ich sagen daß trotz anfänglicher Skepsis mir der geschenkte Kurzurlaub doch sehr gefallen hat und er dann am Ende doch ruhig etwas länger hätte sein können ;o)

AUFENTHALTSDAUER
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3 Tage (2 Nächte) vom 24.-26. September 2004

Auch wenn 3 Tage eigentlich viel zu wenig sind von einer großen Erfahrung vom Club zu sprechen, möchte ich dennoch meine gesamten Eindrücke des Ganzen vermitteln und hoffe daß der Bericht dennoch alle notwendigen Informationen bereit hält die man wissen will oder wissen muß.

ANZAHL DER PERSONEN
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Insgesamt waren wir 21 Leute. Nun, das war praktisch die komplette Belegschaft - sicherlich ein Sicherheitsrisiko wenn der Flieger abgeschmiert wäre, dann wäre die Firma komplett ausradiert gewesen. Nur die Putzfrau ist nicht mit gekommen.

ÖRTLICHKEIT
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Fern ab vom Ballermann entfernt liegt Cala Serena bei der Ortschaft Cala D'Or im Süd-Osten der Insel Mallorca bei der es auch noch diverse Discos gibt wenn einem der Club in der Nacht dann doch zu langweilig werden sollte.

Der Hotelkomplex mit den Zimmern ist auf mehrere Häuser aufgeteilt die alle Namen von Ortschaften in der Gegend haben wie beispielsweise Inca wo wohl die meisten Kollegen untergebracht waren. Die Häuser waren nett und keine Hochhäuser wie sie sonst an manchen Stränden zu sehen sind, es hat einen etwas familiären Charakter.

An einem Teil des Hotelkomplexes war noch ein kleinerer Sandstrand in einer Bucht da. Dieser war jedoch nicht gerade besonders groß. Da es aber noch eine große Poolanlage mit insgesamt 3 Pools in verschiedenen Größen gab, konnte aber wohl jede Wasserratte befriedigt werden. Der Strand kam einem aber auch nie überfüllt vor.

Neben dem Wasserangebot was auch noch mit Tauchanzug-Verleih weiter ging, gab es noch ein paar spezielle Häuser wie die Rezeption (logisch!) und dann ein Haus bei dem der RobinSTORE ist, eine Art Einkaufsladen mit diversen Sachen wie etwas Bademode, Schmuck, Postkarten, Zeitungen und so Dinge. Auch noch das Hotelrestaurant ist in diesem Haus. Dann gabs noch die La Tasca, dort kann man wohl noch gesünder schlemmen, allerdings ist dort das Essen wohl kostenpflichtig.

Auch noch für Kinder ein Spielplatz, aber das ist schon alles für Kinder. Es gibt ferner noch ein Theater, eine Bar die abends auch zur Disco umfunktioniert wird wo oben noch eine Internetstation mit 4 Computern vorhanden ist.

Wer noch etwas aus dem Gelände gegangen ist, hat auch noch die Möglichkeit auf einer Driving Range Golf zu spielen, natürlich auch gegen einen Aufpreis.

In einer WellFit Oase gab es die Möglichkeit von zwei verschiedenen Saunen sich aufköcheln zu lassen. Man kann garnicht alles im Detail aufzählen was es so gibt, es ist schon ein umfangreiches Angebot, auch wenn nicht jeder alles im Einzelnen nutzen wird.

VOLLPENSION BEI ROBINSON
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Im Club ist fast alles inklusive, viele Sachen wie Ausflüge und besondere Attraktionen sind buchbar. In wie weit diese Dinge noch Geld kosten bin ich nicht im Bilde, da bei uns alles schon gebucht und bezahlt war vom Chef. Wir hatten selbst einen Robinson-Ausflug mit Pluriels gemacht. Dazu später mehr.

Die Vollpension beim Essen und Trinken war wie "All you can eat", man kann so viel nachholen wie man wollte und das ohne Aufpreis. An jedem Tisch gab es dabei noch morgens Kannen Kaffee und mittags und abends noch Tafelwein der auch wenn er leer war wieder neu gebracht wurde. Auch Bier gab es im Hotelrestaurant zu trinken.

Wer dagegen in der Bar ein Bier oder Wein oder andere alkoholische und nichtalkoholische Genüßlichkeiten reinziehen wollte, mußte diese aber bezahlen - über die Preise kann ich leider nix mehr sagen, da die ganzen Quittungen innerhalb 1 Woche leider ziemlich weiß geworden sind (schlechtes Thermopapier!).

Bezahlt wird bei Robinson übrigens nicht mit Kreditkarte oder bar, sondern mit einer Karte die man nach dem Checkin erhält, diese kann man mit Geld aufladen, aber man kann es auch generell auf die Rechnung vom Zimmer laufen lassen und sagt einfach nur den Betrag den man drauf gebucht haben will. Diese Karte dient auch als Türschlüssel und Stromgeber im Inneren des Zimmers (denn sonst steht man im Dunkeln wenn man die nicht im Zimmer in den komischen Schalter schiebt).

ANIMATION
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Wie für einen Club üblich, so braucht man den Club praktisch nie verlassen und es wird einem nie langweilig. Die Animateure des Robinson Clubs haben meist ein blaues T-Shirt mit dem weißen Robinson-Logo an und eine weiße Hose. Die Animateure und sonstigen Mitarbeiter nennen sich selbst Robins und haben auch immer ein - wenn auch manchmal aufgesetztes - Lächeln.

Prinzipiell wird man im Robinson Club gedutzt. Ein Sie gibt es nicht und wird dort laut Aussagen unserer Animateurin auch nur im Ausnahmefall wenn jemand darauf besteht gegeben.

Zur Animation gibt es viele Sachen, man kann Tauchgänge machen, wenn auch ich die Art der Animation für solche Dinge für stark übertrieben halte, da immer eine Show drumrum gemacht wird - aber dies ist wohl Geschmackssache.

BERÜHMTE BESUCHER
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Der Club wurde auch bereits von bekannten Persönlichkeiten wie Kylie Minogue besucht (die einzige die ich mir merken konnte, wohl auch weil es die Attraktivste dort war, hihi). Bei der Rezeption gibt es einige berühmte Besucher, vorallem aus dem Sportbereich zu sehen (also deren Autogrammkarte an der Wand und eventuell noch ein Artikel darüber).

Am Tag unserer Abreise hat sogar unser Senior-Chef gesagt noch Michael Schanze (1, 2, oder 3 .... plopp) dort gesehen zu haben.

ZIELGRUPPE
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Schon am Anfang wurde von unserer Animateuse gleich mitgeteilt, daß es sich beim Robinson Club um einen Club handelt der vorwiegend für Singles oder Paare genutzt wird und das auch so die Zielgruppe ist. Selten sieht man dort auch Leute mit Kind und außer den Schwimmeinrichtungen wird für Kinder auch nicht sehr viel geboten. Der ROBY CLUB besteht aus einem kleinen Spielplatz der den Club nicht unbedingt als sehr kinderfreundlich einstufen läßt. So läßt sich auch nur ein Kinderbett auf ein Doppelzimmer dazu stellen. Für einen Familienurlaub mit den Kindern kann man den Robinson Club daher abhaken.

DAS ESSEN
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Wer nicht satt wird, der ist selber schuld. Ich habe wohl sicher 3-4 kg zugenommen in den drei Tagen - wenns schon umsonst ist, dann gilt der Grundsatz: "Einer geht noch, ein Rösti geht noch rein!" ;o)

Also es war dort wirklich viel geboten und auch gab es auch immer spezielle Themen betreffend dem Essen. Wie beispielsweise Safari-Abend an dem es dann auch Känguruh- und Straußen-Fleisch gab. Aber es gab auch ganz normale Dinge, so daß eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Eines habe ich dort beim Essen auch bemerkt, es empfiehlt sich schon immer einen Blick auf das Menü zu nehmen, denn ich bin schon reingefallen daß eine für mich offensichtlich aussehende Frikadelle aus Schweinehack dann doch aus Fisch war - stand aber alles groß dran. Da waren die Augen mal wieder größer, haha, aber der Hunger treibts rein!

Auch gab es an einem Abend ein Büffet mit offensichtlichen Desserts die jedoch keine waren. Dort stand leider nichts dabei und nur wer genauer hingeschaut hat, der hat gemerkt daß es nur Gemüse-Creme und ähnliches war. Also bei Robinson gilt in jedemfall Augen auf bei dem was man sich auf den Teller tuht.

Dennoch es ist wie All You Can Eat, man kann sich den Teller immer wieder voll machen.

Beim Abräumen ist das Personal sehr schnell, ich habe meinen Teller leer gemacht, spreche kurz mit einem Kollegen und prompt war mein Teller und sogar mein Glas weg wo ich noch einen Wein einschütten wollte, obwohl ich noch da sitze. Einem anderen Kollegen ist es sogar so gegangen, daß er sich nur kurz etwas neues zum Essen holt und kaum ist er innerhalb 2 Minuten zurück war schon die volle Kaffeetasse schon wieder weg geräumt.

Sicherlich notwendig bei so vielen Gästen daß man den Tisch nicht zu lange mit den Sachen der vorherigen Gästen stehen läßt, doch ist es schon dumm wenn man gerade zurück kommt und alles ist weg. Meine Empfehlung ist da daß immer noch jemand den man kennt darauf am Tisch aufpaßt ;o)

Das Essen hat dort übrigens auch sehr gut geschmeckt. Das Fleisch war teils medium, aber es hat nicht mehr geblutet oder so. Hätte für meinen Geschmack noch etwas länger brutzeln können. Aber es gab so viele Sachen die wirklich lecker waren, egal ob Frühstück, Mittagessen oder Abendessen, man konnte sich voll stopfen! Absoluter Pluspunkt!

DIE ZIMMER
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Die meisten von uns waren in Doppelzimmern untergebracht. Zu den Doppel- und Einzelzimmern gab es eigentlich keine großen Unterschiede, jedenfalls im Haus Inca bei dem die meisten meiner Kollegen untergebracht waren. Die Doppelbetten waren sehr groß und auch gab es einen Fernseher mit diversen Satelliten-Programmen (natürlich hauptsächlich deutsche Sender). Nicht ganz so viele Sender wie ich hier daheim über Kabel bekomme, aber zum Fernsehen bin ich dort eh nie gekommen, außer kurz am Samstag um die Nachrichten anzuschauen.

Die Zimmer waren gut eingerichtet mit einem Fernsehgerät (sicher aber kein 55 cm Schirm, sondern kleiner), Minibar (war nichts drin, aber kann man also gut als kleinen Kühlschrank nutzen), Tresor und eben Dusche/WC. Dann noch das entsprechende Bett, jeweils ein Nachtkasten, ein Schreibtisch mit einem Stuhl und ein Schrank für die Wäsche. Es wirkt weder spartanisch, noch irgendwie billig, eher ein Mittelding. Etwas auffällig ist daß die Dusche in einem Zylinder ist wo ein Fenster direkt ins Schlafgemach geht. Es ist zwar mattiert, so daß man nix sieht, aber es könnte für den Einzelnen schon etwas unangenehm gewesen sein.

PREIS
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Da es ein Geschenk vom Chef war, so kann ich zum Preis des Ganzen nichts sagen, da wir so viele Leute waren, gab es sicherlich auch nochmal einen anständigen Rabatt. Aber ich habe verlauten hören daß dieser Vollpension-Aufenthalt für rund 1500 Euro pro Woche kosten soll. Für längere Aufenthalte ist das also eher etwas für größere Geldbeutel was man eigentlich auch an den anderen Gästen bemerkt hat die teils schon von höheren Gehaltsklassen zu sein schienen.

Zu den Preisen an der Bar kann ich leider auch nichts sagen, da meine Quittungen leider nicht mehr lesbar sind - nach einer Woche sind die auf Thermopapier gedruckten Belege schon fast nur noch weiß. Das ist wohl ein Manko wie man es auch bei alten Faxgeräten dieser Art kennt, irgendwann sind die Papiere wieder komplett unlesbar.

KRITISCHE PUNKTE
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Trotz guter Einweisung in die Hotelanlage wird leider versäumt den Besuchern die das erste Mal her kommen auch zu informieren wie das Zimmer funktioniert. Nur per Zufall haben wir (mein Kollege Torsten und ich) von anderen Kollegen erfahren daß man auch gleich neben der Tür bei so einem komischen Gehäuse noch die Karte rein tun muß um noch Strom für Licht und Fernseher zu erhalten.

Die Animateure waren teils zu übereifrig oder nervend, beispielsweise beim Mittagessen kommt einer mit Rastalook daher und spricht in einem Dialekt der wohl Englisch darstellen sollte und fragt die Leute in welchem Ort der Film JFK gedreht wurde - es sollte wohl eine Art Gewinnspiel sein und man konnte wohl etwas gewinnen. Mir und vielen meiner Kollegen kam dies jedoch etwas störend vor.

Auch war teils ersichtlich, daß das Gegrinse der Animateure etwas aufgesetzt war. Dies hing mitunter wohl auch an der jeweiligen Person ab, aber es schien mir als auch anderen meiner Kollegen auch nicht ganz so natürlich oder ehrlich.

Beim Auschecken wurde man noch gefragt, ob man den beim Checkin eingebuchten Geldbetrag per Bargeld bezahlt hätte - ein Kollege der seine Karte verloren hatte und in den frühen Morgenstunden nach ein paar Gläsern Alkohol eine neue Karte bekommen hatte wußte das natürlich auch nicht mehr. Es ging dennoch reibungslos aber ich denke ein solcher Club sollte doch die Möglichkeit haben zu ersehen wie der Betrag eingebucht wurde, einige Leute die bar eingezahlt hatten wurde diese Frage gestellt.

Der kleine Strand ist sicher auch etwas was nicht unbedingt so für den Club Cala Serena spricht, da er in einer Bucht liegt und daher recht klein ist.

Die Internet-Station mit 4 Computern war leider nicht ganz in Ordnung, so waren die beiden Münz-Computer garnicht zu verwenden und die beiden Karten-Computer liefen nur am ersten Abend noch, am zweiten Abend nur noch einer von den vier Computern. Hier sollte Robinson mehr die Computer pflegen und prüfen.

Dies sind eigentlich so die Kritikpunkte die ich hier zu bieten habe, weswegen ich einen Stern abziehen möchte.

DER ERSTE TAG
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Schon sehr früh um 5 Uhr haben wir uns bei der Firma die den Firmensitz in einer Gemeinde am Rand des württembergischen Nordschwarzwaldes beheimatet ist (ca. 35-40 km bis Stuttgart) getroffen und wurden mit einem großen Reiseomnibus abgeholt. Von dort aus ging es mit einem kleinen Butterbrezel-Sekt-Frühstück im Bus zum Flughafen nach Stuttgart.

Da unser Gepäck bereits am Vorabend eingecheckt wurde, hatten wir dann noch etwas Zeit uns am Stuttgarter Flughafen die Beine zu vertreten, oder bei den einzelnen nur sehr wenig um diese Uhrzeit geöffneten gastronomischen Geschäften noch einen Schluck zu sich zu nehmen.

Mit Flug HLX 530 (Hapag Lloyd Express) ging es um 6:40 Uhr dann in Richtung Mallorca per Direktflug. Dort waren seitens der TUI-Robinson-Club Buchung bereits auch ein Sandwich (Laugenstange mit Käsescheiben oder Käsestange mit Kasslerscheiben) plus ein nicht alkoholischer Softdrink (Cola, Fanta, usw) bereits inklusive. Der Flug dauert ca. 2 Stunden.

Das Gepäck kam im Mallorcinischen Flughafen von Palma de Mallorca innerhalb von 15-20 Minuten auch auf dem Fließband am laufenden Band heraus - natürlich waren die Gepäckstücke unserer Firma aufgrund des frühen Eincheckens am Vorabend natürlich erst ganz zum Schluß gekommen, da sie als erstes ins Flugzeug eingeladen wurden.

Am Flughafen hat bereits ein blauer Bus der TUI auf uns gewartet und es ging los auf die Autobahn. Die Abfahrt war schon ein Erlebnis, da es einem so vorkam wie wenn man auf einer anderen Insel gelandet wäre, denn die Ausfahrt zur Autobahn ging zunächst links herum vom Flughafen aus und es schien erstmal Linksverkehr zu sein, aber nur bis man letztendlich auf der richtigen Autobahn war. Die Fahrt zum Hotelkomplex des Club Cala Serena hat auch nochmal rund 1 Stunde gedauert.

Aufgefallen ist uns während der Fahrt, daß in den Straßen oft Müll am Straßenrand gelegen ist, das hätte ich so nicht erwartet - es soll aber früher wohl noch schlimmer gewesen sein. Es war mein erster Aufenthalt auf Mallorca.

Am Hotelkomplex angekommen wurden wir bereits von einer Animateurin begrüßt und es wurde kurz der Ablauf erklärt. Nach dem Einchecken konnten wir schnell das Gepäck aufs Zimmer tun (man hätte es uns aber auch kostenlos auf die jeweiligen Zimmer gefahren). Danach ab zum Langschläfer-Frühstück.

Danach folgte der Rundgang durch die Hotelanlage durch eine Animateurin und einer Praktikantin. Es wurde alles sehr gut erklärt, auch daß die Hotelanlage vor wenigen Jahren fast komplett abgerissen wurde - nur ein Brunnen und das Personalgebäude sollen noch vom alten Club übrig geblieben sein.

Nach dem Rundgang war der restliche Tag zur freien Verfügung. Bei den vielen Möglichkeiten die die Hotelanlage bietet war sicher für jeden etwas dabei. Am oberen Pool haben sich einige Kollegen mit einer Schlacht Wasserball die Zeit vertrieben, während andere sich am Strand gesonnt und dort gebadet haben.

Nachmittags und abends hat man sich noch nach bzw. vor dem Essen an der Bar getroffen und zusammen getrunken.

DER ZWEITE TAG
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Nach dem wir den ersten Tag gut rüber gebracht haben und mehr oder weniger gut ausgeschlafen (je nachdem wie schnarchend der Bett-Kollege ist *grins*) dann auf zum Frühstück. Danach noch ein wenig freie Zeit bei der einzelne an den Strand oder in den Pool sind oder wie ich sich eben in der Anlage zu Tode fotografiert haben.

Kurz vor 11 Uhr hat man sich dann an der Rezeption getroffen und ist dann zusammen hoch zu den Parkplätzen. Der heutige Tag stand mitunter vom Robinson Club für uns organisiertes Event unter dem Motto "Culture & Gourmet Rallye".

Mit 6 von der Autovermietung "autos ROIG) gemieteten Citroen C3-Pluriel (das Cabrio, etwas beengter Kleinwagen für vier Erwachsene) ging es dann zusammen mit ein paar Robins (so heißen ja die Animateure und Mitarbeiter dort) auf große Fahrt. Ausgestattet mit einem Roadbook (nicht zu verwechseln mit Notebook, es handelt sich hier um ein paar zusammengeheftete Ausdrücke für die Fahrt mit Hintergrundinfos und auch der Streckenführung damit man sich nicht verirrt). Die Robins haben immer auf uns aufgepaßt, auch wenn jemand mal halten mußte ... so waren auch zwei Autos der Robins unterwegs, eines welches voraus fährt um die Strecke zu zeigen und ein weiteres hinten dran.

Einmal bin ich mit meinen drei Kollegen Thomas, Marcus und Carsten falsch abgebogen - einem plötzlich auftauchenden weiteren falschen Pluriel hinter her gefahren. Die Robins hatten dies aber jedoch nicht gemerkt, aber wir haben den Weg dank des Roadbooks schnell wieder gefunden und hatten schnell wieder zurück gefunden nachdem wir auf einer Art Kraftfahrstraße ein Wendemanöver hingelegt haben (hier sei gesagt daß der Wendekreis des C3 nicht gerade sehr überzeugend auf mich gewirkt hat). Es war aber immerhin wohl die breiteste Straße die ich dort gesehen habe, denn der Rest auf Palma ist sehr eng, da kriegt man teils schon Platzangst - das Fahren empfehle ich auf der Insel schon eher nur geübten Fahrern.

Auf dieser sogenannten Culture & Gourmet Rally gab es mehrere Stützpunkte, deshalb haben die Robins auch diesen Namen so kreirt. Die erste Anlaufstelle war die Possessió S'Atalaia, eine Käserei bei der etwas über den Käse dort erzählt wurde mit Snack des Käses und Wein (letzteres aber natürlich eher nur für die Nichtfahrer gedacht). Dort konnten wir auch die lieben Lämmchen und Schafe sehen, die dem Käse wohl die Milch geben. Vom Inneren der Käserei wurde uns jedoch nicht großartig etwas gezeigt.

Danach ging es in eine Kleinstadt zu einer Schnapsbrennerei und zwar der Destilleries Oliver bei dem man auch Pato (oder so ähnlich) kosten durfte. Hier wurde auch sehr viel über die Hintergründe und der Geschichte der kleinen Firma erzählt und auch über die Hintergründe da es sich wohl um ein speziell mallorcinischen Schnaps handeln soll. Da ich nicht fahren durfte, so weiß ich nur daß es wohl eine Art süßer Gewürzschnaps sein soll.

Nachdem man sich noch einen kleinen Snack eingeworfen hatte ging die Fahrt auch gleich wieder weiter zu einer Ölpresse Olo Caimari. Dort wurde uns im Inneren des Ladens ein Film mit teils sehr grauenhafter Hintergrundmusik gezeigt - einige von uns haben sich da etwas nach draußen abgesetzt um noch Fotos zu schiessen oder mal mit dem Handy nach Hause anzurufen. Dieser Stützpunkt war eigentlich eher wie eine Verkaufsveranstaltung gedacht, so gab es in dem Laden einiges an eigenen Produkten zu kaufen, aber auch eine Reihe von Souveniers. Da nur ein erklärender Film gezeigt wurde, so konnte man von der Olivenpresse selbst nichts sehen, außer außen am Firmenschild bei dem so eine Presse stand die eher einem Dönerspieß ähnelte.

Von dort aus ging es zur vorletzten Etappe auf in die Berge im Norden von Mallorca. Wirklich eine tolle interessante Landschaft, doch die Straßen wirken oft gefährlich und interessant ist es zu sehen wie Busse in den Serpentinen die ganze Straße verspeeren. Hoch oben gab es ein Kloster was man besichtigen konnte, jedoch hatten die Animateure dort an einem Rastplatz beim Parkplatz dieses Klosters den Mittagsnack vorbereitet - es gab Tüten mit zwei Sandwichs, Obst, Wasser und Apfelsaft. Es wurde als von Seiten der Robins gut um uns gesorgt auch wenn bei uns das Obst wohl nicht so sehr auf der Wunschliste stand, haha. Das Kloster sollte also der kulturelle Teil sein, schade daß die Animateure da nicht auch hinein sind damit man etwas mehr erfährt, denn spanische Gruppen sind durch das Kloster geführt worden. Aber dies hätte wohl auch den Zeitplan durcheinander geworfen und so war es ganz okay.

Als letztes Ziel stand dann das Weingut Macia Batle auf dem Programm. Nun kam die echte Rally, denn wir mußten alleine per Roadbook dahin finden und die Zeit wurde gemessen. Unser Chef fuhr im ersten Auto und hatte das Glück nur eine Weile einen Bus vor sich zu haben. Bei den anderen Fahrzeugen waren es mindestens zwei Busse und das hat dann viel Zeit gekostet. An einer Kreuzung sind zwei Kollegen auch falsch abgebogen und so ist das Fahrzeug welches ich gelenkt habe ca. 8 Minuten nach dem Wagen des Chefs angekommen (wir sind als Drittes losgefahren). Der Spaß-Faktor ist bei dieser Rallye wirklich gegeben.

Bei Macia Batle angekommen wurde uns dann auch wieder einiges über das Weingut erzählt, auch die ganze Geschichte und alles wie bei den anderen Gourmet-Stützpunkten, hier jedoch nicht per Videofilm wie bei der Olivenpresse. Es wurde auch einiges erklärt, doch unser Senior Chef schien einiges besser übersetzen zu können als die Dolmetscher-Animateuse.

Bei Macia Batle hat sich kurz vor uns auch noch eine andere Gruppe eingefunden die ebenfalls mit Cabrios dort waren, ebenfalls vom Robinson Club veranstaltet bzw. begleitet, es sollen wohl Leute der Signal Iduna gewesen sein, diese hatten jedoch 3er BMWs, SLK, Audi TT und BMW Z4 als Cabrios zur Verfügung, aber die Fahrt mit dem Pluriel war schon sehr lustig und interessant - wir hatten in jedemfall sehr viel Spaß gehabt.

Bei der Heimfahrt hatten wir uns schier verfahren, aber einzelne Kollegen haben auch mal an einer Kreuzung gewartet denn so oft wie dort mußte man sonst nie abbiegen auf den teils sehr gleich ausschauenden Straßen. Das Roadbook hatte eine Heimfahrt von 35 Minuten vorgesehen, ich glaube aber es hatte dreimal so lange gedauert. Wir waren insgesamt wohl ca. 8 Stunden mit dem Auto unterwegs, das hat mir sehr viel Spaß gemacht!

Abends wieder zur freien Verfügung und etwas zu viel und durcheinander an der Bar getrunken, es gab dann bei einem Kollegen auf der Terasse mal abends einen kurzen "Regenschauer" *grins*.

DER DRITTE TAG
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Nachdem ich mit Kopfschmerzen aufgestanden war ging es zuerst zum Frühstück und danach noch einen letzten Rundgang durch die komplette Anlage und noch ein paar Bilder in der Morgensonne zu fotografieren (eines meiner Hobbies, also das Fotografieren).

Um 11 Uhr sollten wir auschecken und ich bin um 11:05 Uhr zurück am Zimmer gewesen und schon ging der Schlüssel nicht mehr, dies fand ich und mein Kollege der wenig später vom Langschläfer-Frühstück zurück kehrte nicht sehr komisch, denn wir kamen nicht mehr an unser vorgepacktes Gepäck heran und mußten erstmal wieder an die Rezeption, uns hinten anstellen und dann die Karte wieder freischalten zu lassen um noch die Koffer heraus zu bekommen.

Danach ging es wieder mit einem blauen MAN Bus der TUI weiter, auf dem Programm stand mit einem TUI-Reisebegleiter dann noch die Stadt Palme de Mallorca wo wir die Innenstadt angesehen haben und noch bei einem alten Café heiße Schokolade bekommen haben. Auch war noch ein Museum der modernen Kunst da (was auch immer man da auch als Kunst verstehen mag - da bin ich wohl ein Kunstbanause), auch wurde in der Innenstadt noch ein altes Bad aus arabischen Zeiten Mallorcas besichtigt.

Der Reiseführer der TUI hat uns sehr viel zur Historie Mallorcas während der Fahrt und der Besichtigung erzählt, es war echt super. Und zu unserem Glück war dann auch noch die Gorch Fock, das deutsche Segelschulschiff der Bundeswehr-Marine, im Hafen von Palma welches wir dann auch noch besichtigt haben.

Danach ging es zum Flughafen und wieder zurück per Flug HLX 535. Um ca. Mitternacht waren wir dann zurück in der Firma und sind dann nach Hause gefahren

FAZIT
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Dafür daß es nur 3 Tage waren, kann ich doch einiges erzählen, ich danke auf jedenfall auch den Schnellklickern die den Bericht innerhalb 12 Sekunden gelesen haben und denen die nicht eingeschlafen sind. Da auch der Ausflug am zweiten Tag vom Robinson Club organisiert und betreut wurde, lasse ich das auf jedenfall auch mit in den Club einfliessen.

Mir hat es alles sehr gefallen, auch wenn ich am Anfang nicht ganz so glücklich über so einen Club-Aufenthalt war. Sicher ist es nicht gerade das was ich privat auch als Urlaub in Erwägung ziehen würde, doch ich fand es schon toll und auch wenn es ein paar kritische Punkte gibt, so überwiegen die positiven Eindrücke des Ganzen. So ein Betriebsausflug macht Spaß und hätte dann am Ende doch etwas länger ausfallen dürfen ;o) Es hat allen Spaß gemacht.

Der Club bietet für jeden etwas, eine sehr schöne Anlage doch Vorsicht an die Leute die nackt in die Sauna in der WellFit Oase rüberwatscheln, das Glas ist nicht verspiegelt, sprich vom Pool bei der Bar kann man sehen wenn da so nackte Sachen umherbaumeln ;o)

Es hat sehr viel Spaß gemacht und das Wetter war auch super, Sonnenschein bis 30 Grad während es in Stuttgart ohne Ende geschifft hat mit 10 bis 15 Grad.

Wie bei eBay hier mein Kommentar: Alles in Ordnung, gerne wieder, super Robins

So, ansonsten lasse ich gleich noch ein paar Bilder für die Hotelanlage sprechen, also bitte abwarten mit dem Bewerten bis ich alle 7 Sachen hochgeladen habe ;o)

Bilder

für Club Cala Serena - Mallorca, Spanien
Der Pavillon bei der Bar am Sport-Pool
von PandaSven

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Kommentare

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  • Dr_Frantic 19.07.2005 00:20
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Mel09091979 07.12.2004 18:48
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Ein super Bericht, der mich davon überzeugen könnte, auch einmal einen Cluburlaub zu machen! Alles was man wissen möchte und sollte! Super gemacht! :) Lg, Mel.

  • Matze-2001 14.11.2004 12:40
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Schöner Bericht. Ich war auch gerade für eine Woche in diesem Club und ich fand es einfach geil. Bin eigentlich bisher kein Cluburlauber gewesen, das könnte sich aber ändern. Dieser Club hat mir sehr zugesagt. Großzügige Anlage. Trotz Ferienzeit waren nicht all zuviele Kinder da. Die Animateure waren nicht aufdringlich. Die Zimmer sehr geräumig. Ich hatte ja auch eine weibliche Bekleidung mit. ;-) Und die Verpflegung war Spitze. Von Fitgerichten bis zu deftiger Kost, alles vertreten. Gruß Matze.

  • hacker3171 13.11.2004 21:51
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • togri 06.11.2004 13:08
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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