***** UPDATE AM ENDE DES BERICHTES*************
VORSICHT VORSICHT VORSICHT !!!!!!!!!!!!!!!!
Der jährliche Urlaubsbericht des Fernfahrers folgt.
Also Leute: Nehmt euch ein wenig Zeit und genießt die die folgenden Zeilen.
Der heurige Urlaub brachte mich und meine Familie in den Magic-Life Club Bodrum Imperial.
Ich werde den Bericht folgendermaßen aufgliedern damit die Übersicht nicht verloren geht.
1, TECHNISCHE DATEN
2, ANREISE UND EMPFANG
3, ZIMMER
4, ANLAGE IM ALLGEMEINEN
5, POOLS UND STRAND
6, VERPFLEGUNG
7, SERVICE
8, PREIS-LEISTUNGSVERHÄLTNIS
9, FAZIT
1, TECHNISCHE DATEN :
Adresse:
Hotel Magic-Life Bodrum Imperial
Bagla Koyu, 48400 Bodrum, Mugla
Lage:
Direkt am Strand gelegen. Etwa 55 km vom Flughafen und ca. 23 km von der Stadt Bodrum entfernt.
Größe:
Ca. 40000 m² 9 Wohnblöcke mit insgesamt 377 Zimmer, das ergibt so ca. 1000 bis 1200 Gäste.
Weitere Informationen gibt es unter www.magiclife.com
2, ANREISE UND EMPFANG:
Am Freitag den 22.07.2005 um 7.30 ging es endlich los.
Wir traten den Weg zum Flughafen an, denn unser Flug sollte um 9.35 von Linz abheben.
Alles funktionierte einwandfrei und so hoben wir sogar 10 min früher mit einer Boeing 737-800 der türkischen Fluglinie "Pegasus" in Linz ab.
Über die Fluglinie möchte ich mich jetzt nicht mehr äussern, da ich dies schon letztes Jahr in einem eigenen Bericht getan habe, jedoch gab es leider keine Alternative, da unser Reiseveranstalter Gulet nur DIESE Linie für Reisen nach Bodrum gechartert hatte.
Aber es war nicht so schlimm, denn die 21/2 Stunden Flugzeit gingen auch trotz des miesen Service an Bord vorbei.
Am Flughafen angekommen funktionierte alles sehr gut (wie bisher immer bei ML).
Die Passkontrolle und die Gepäckausgabe war schnell erledigt da der Flughafen Bodrum auch nicht mit einem Kaliber wie Antalya zu vergleichen ist.
Wir waren nämlich zu dieser Zeit das einzige Flugzeug das abzufertigen war.
Vor den Flughafengebäude erwartete uns schon der klimatisierte Mercedes-Bus der Firma VASCO welche für Magic-Life in der Türkei die Transfer bzw. die verschiedenen Ausflüge macht.
Nach ca. 30min Fahrt bekamen wir einen ersten Blick auf die Stadt Bodrum zu sehen die ausschließlich aus lauter kleinen weißen Häusern besteht.
Nach weiteren 30min Fahrt über eine wirklich abenteuerliche Zufahrt erreichten wir einen Bergkamm von dessen Gipfel man einen herrlichen Blick in die Koyu-Bucht hat in der sich der Club befindet.
Beim Hotel angekommen wurden wir sehr freundlich und mit einem Willkommens-Cocktail begrüßt.
Die Anmeldekarte hatte ich schon im Bus ausgefüllt und so wurden wir aufgefordert in der Lobby kurz Platz zu nehmen bis die Zimmereinteilung erledigt war, was allerdings keine 10min dauerte.
Wir bekamen ein Kuvert mit unserer Zimmernummer überreicht in dem sich die Zutrittskarten (2 Stück) die Strandtuchkarten (4 Stück) der Safeschlüssel (1 Stück) sowie Klebe-Etiketten mit der Zimmernummer für unser Gepäck.
Auch ein paar Informationen über die Öffnungszeiten der Bars und Restaurants sowie der Animationen waren beigelegt.
Weitere Informationen sollte man dann am frühen Abend beim Gästeempfang bekommen, wo einem alles weitere erklärt wurde.
3, ZIMMER:
Wir hatten ein sogenanntes Familienzimmer gebucht, was heißt dass die Kinder ein eigenes Schlafzimmer hatten.
Die Familienzimmer sind folgendermaßen gestaltet:
Vorraum mit Einbauschrank (in dem sich auch der Safe befindet) welcher allerdings für einen 2wöchigen Aufenthalt mit 4 Personen viel zu klein ist und so mussten wir einige Kleidungsstücke in den Koffern lassen.
Rechts davon das Badezimmer, kompakt und ein wenig "gebraucht" aber im großen und Ganzen in Ordnung, bis auf die Tatsache dass man die Tür nicht abschließen konnte.
Links vom Vorraum aus ging es ins Kinderzimmer in dem 2 getrennte Betten, ein Schreibtisch mit dazugehörigem Hocker und 2 Nachtkästchen standen.
Außerdem war in diesem Zimmer auch der Ausgang auf den Balkon, welcher zwar nicht sehr groß war aber zum abendlichen relaxen völlig genug.
Noch dazu wo unser Zimmer nach hinten raus war und wir so den Blick frei auf einen der Tennisplätze hatten.
Das hat aber auch seinen Vorteil, denn am Abend hat man es dafür sehr ruhig.
Vom Vorraum gerade aus ging es in das Elternschlafzimmer das im Prinzip die gleiche Ausstattung wie das Kinderzimmer hatte nur dass statt den Einzelbetten ein Doppelbett drinstand.
BEIDE Zimmer verfügten über einen Fernseher eine Minibar(wurde täglich mit Wasser und Softdrinks gefüllt) und ein Telefon sowie einen Regler für die Klimaanlage.
Die Klimaanlage war allerdings so eine Sache:
Tagsüber war es wunderbar kühl wenn man mal kurz auf das Zimmer ging und vorsichtshalber eine der Zutrittskarten in dem dafür vorgesehenen Schlitz stecken lies um den Stromkreis zu schließen
Nachts allerdings, wenn ich es gerne kühl gehabt hätte zum schlafen, stieg die Temperatur kontinuierlich an und erreichte so gegen Mitternacht 25° und gegen Morgen passte man sich so in etwa der Außentemperatur von 28-30° an.
Auch nach Intervention beim Gästeservice konnte man das nicht ändern da dies anscheinend mit der mangelnden Stromversorgung zu tun hatte.
4, ANLAGE IM ALLGEMEINEN:
Der Club liegt mitten in der "Koyu Bucht" und ist dort das einzige Hotel weit und breit.
Rund um die Anlage gibt es noch Dutzende private Ferienhäuser, jedoch keine einzige Bar oder ein Restaurant geschweige denn ein Geschäft.
Wenn man was anderes erleben wollte musste man sich schon mit dem Dolmus (türkischer Kleinbus, auf deutsch "überfüllt") nach Bodrum begeben.
Diese Dolmusse bleiben direkt vor der Anlage stehen, jedoch aufgrund der kürzlich erfolgten Anschläge war ich ehrlich gesagt zu feig in einen solchen einzusteigen.
Die Anlage ist recht hübsch architektonisch gestaltet und zwar im Stil eines osmanischen Dorfes.
Wenn man vom Empfang rauskommt steht man auf einer Terrasse und hat schon einen recht netten Blick auf die Anlage und vor allem auf den Springbrunnen der direkt davor platziert ist und von dem sich in beide Seiten je ein Kanal durch die ganze Anlage zieht.
Das Wasser welches für diesen Brunnen bzw. für die Kanäle verwendet wird ist allerdings schon recht brackig und entwickelt, besonders am Abend, schon manchmal einen wirklich ekelhaften Geruch.
Die Zimmer befinden sich in 9 Wohnblöcken mit je drei Etagen die wirklich recht gelungen gebaut sind und sich auch hübsch in das saftige grün der Anlage einpassen.
Hinter dem ersten Wohnblock links befinden sich die ersten zwei Tennisplätze mit Flutlicht.
Die anderen drei Plätze liegen neben dem Hauptrestaurant in der Nähe des Strandes.
Wenn man an den Wohnblöcken vorbeikommt steht man am Activity-Pool der von der riesigen Wasserrutsche (dem Markenzeichen des Clubs) dominiert wird.
Ich bin zwar kein sehr guter Schätzmeister aber den Pool würde ich bestimmt auf 500 m² Wasserfläche bei einer Tiefe von 1,45 m schätzen.
Links vom Pool erhebt sich ein großes zweistöckiges Gebäude in dem sich im Erdgeschoss die Poolbar mit dem angeschlossenen Spezialitäten- Restaurant "la Careta" befindet.
Im ersten Stock befindet sich das Hauptrestaurant "Magico" und auf der Dachterrasse findet sich das Restaurant "Sofra" sowie das "Cafe Türk".
Rechts neben dem Pool und direkt bei der Rutsche steht der Kinderclub vor dem sich auch der Kinderbecken erstreckt.
Auch das Planschbecken ist ausreichend groß und hat etwa 20 m² bei einer Wassertiefe von 30 cm.
Noch weiter rechts befindet sich dann der Weinkeller, den ich vorbehaltlos empfehlen kann, allerdings sind dort keine Kinder erwünscht und die werden auch gnadenlos von dort weggeschickt.
Dies ist eine Oase die wirklich nur den Erwachsenen gehört (übrigens die einzige in diesen Club)
Etwas weiter zurückgesetzt steht dann das Gebäude mit dem Indoorpool sowie dem türkischen Bad, der Sauna und dem Massage- bzw. Wellnessbereich.
Die Angebote Massage, Wellness, Peeling etc. waren übrigens nicht im Preis inbegriffen, jedoch hält sich der Preis in Grenzen.
30 min. Massage kosten z.B. 20€ .
Links von diesem Gebäude befindet sich der Relaxpool mit einer Größe von ca. 30x15 m und einer Tiefe von 1.6 m .
Dahinter ist dann das Restaurant "Milanese" und rechts davon, etwas in den Hang hineingebaut steht das obligatorische Amphitheater und der Bogenschiessplatz ist auch dort hinten.
Nun wenden wir den Blick vom Relaxpool wieder etwas weiter rechts und wir sehen den Clubeigenen Basketballplatz der auch als Fußballplatz verwendet wird.
Es handelt sich dabei um einen Hartplatz und so gab es schon so manche Abschürfung wenn ein Spiel gar zu heftig wurde.
Der Platz ist mit einem 5 m hohen Zaun umgeben und so passierte es auch ganz selten dass der Ball mal rausgeschossen wurde.
Hinter diesem Platz wiederum befindet sich die Beachbar denn mittlerweile sind wir schon an der Grenze zum Strand angekommen.
Neben der Beachbar gibt es noch den Stand mit den Sandwichs sowie einen Döner-Stand und dahinter das Fitnessstudio.
Direkt an der Sandgrenze befindet sich dann noch das Restaurant "la Brise".
Was einem sofort auffällt ist auch der ständige Wind dort.
Dieser ist teilweise so stark dass schon mal ein Sonnenschirm durch die Gegend fliegt oder das lesen der Zeitung völlig unmöglich macht.
Auch ist es nicht ungewöhnlich dass sich die Auflagen auf den Liegen selbstständig machen.
Einen besonderen Hinweis habe ich auch noch:
Wenn man eine Katzenallergie hat dann sollte man diese Anlage auf keinen Fall buchen, denn Katzen laufen dort überall herum.
Und nicht zu vergessen:
Für Körperbehinderte, sprich Rollstuhlfahrer ist die Anlage gänzlich ungeeignet.
5, POOLS UND STRAND:
Die einzelnen Pools habe ich ja schon im vorigen Kapitel beschrieben, nur noch soviel:
Die Becken waren im Großen und Ganzen sauber nur das Wasser war extrem stark chloriert und es fanden sich immer wieder leere Plastikbecher darin.
Dies ist allerdings nicht verwunderlich denn unter der großen Wasserrutsche befand sich die sogenannte "Aqua-Bar" die allerdings nicht betreut wurde sondern mit Selbstbedienung funktionierte, was soviel heißt wie: Die Leute (hauptsächlich Kinder) schwimmen dort hin, nehmen sich einen der Einweg-Plastikbecher und bedienen sich selbst an den Zapfhähnen die direkt an den Pool gebaut sind.
Dabei handelt es sich hauptsächlich um Kinder und zwar deswegen weil man dort nur Softdrinks wie Cola, Fanta oder Sprite bekam, jedoch kein Bier, Wein oder sonstige alkoholische Getränke.
Die Einwegbecher blieben halt dann gerne mal im Pool liegen.
Die Wasserrutsche ist ein ganz tolles Ding, gebaut wie ein großer Leuchtturm an dessen Aussenseite man ringförmig runterrutscht.
Der Nachteil der Rutsche ist halt dass sie ganz und gar aus Stein ist, auch der Rutschkanal und somit können männliche Besucher schon manchmal ein etwas "erschütterndes" Erlebnis haben.
Dafür gibt es keine Schweißnähte wie bei anderen Anlagen wo man mit der Badehose hängen bleiben kann.
Übrigens sollte man das Ding nicht unterschätzen.
Die Rutsche sieht zwar nicht sehr steil aus aber durch die spezielle Bauweise bekommt man doch ganz schönen Speed drauf.
Die Liegen, Auflagen und Schirme im Poolbereich sind teilweise aus Holz und teilweise aus Plastik.
Es wären genügend Liegen für alle Gäste da wenn nicht schon um 7 Uhr früh alles reserviert wäre.
Am Strand sind die Liegen ausschließlich aus Plastik und auch Schirme gibt es nicht so viele, dafür sind aber die Bereiche wo die Liegen stehen mit einer Art Segeltuch überspannt um sich vor der Sonne zu schützen.
Der Club liegt, wie schon beschrieben, in einer Bucht und so gehört das ganze Halbrund des Strandes zur Anlage dazu, nur links und rechts werden die Ausläufer von den Mietern der privaten Ferienhäuser genutzt die rund um die Anlage angesiedelt sind.
Der Strand ist ein Sandstrand der an der Wasserlinie ein bisschen kieselig wird, dann jedoch sehr schön flach ins Meer abfällt.
Was soviel heißt dass man sicher 50m ins Wasser gehen kann bis einem das Wasser förmlich bis zum Hals steht.
Wer allerdings gerne reinspringen möchte hat auch noch die Möglichkeit über den Steg ins kühle Nass zu gelangen.
Das Wasser ist trotz Sandstrand glasklar und hat etwa eine Temperatur von 25° gehabt.
Am rechten Ende des Strandes befindet sich dann noch die Wassersportstation mit dem Kajak-Verleih dem Wasserschifahren usw. darauf komme ich noch später zu sprechen.
Ganz am Ende war noch ein privater Anbieter der so Aktivitäten wie Jetskifahren , Parasailing, Tauchen anbot, welche allerdings zu bezahlen waren.
Übrigens. 25€ für 10 min Jetski war mir dann ein bisschen zu teuer.
6, VERPFLEGUNG:
Das ist jetzt ein ganz heikles Thema.
Ich fange mal mit dem positiven an:
Die Anlage verfügt über 4 Spezialitäten Restaurants:
"La Careta" brasilianische Speisen sehr zu empfehlen
"La Brise" Fische und Meeresfrüchte sehr zu empfehlen
"Milanese" italienische Spezialitäten ebenfalls sehr gut
" Sofra" türkische Küche kann ich nicht beurteilen, da nicht versucht
Wenn man in einem dieser Restaurants zu Abend essen möchte (sie haben nur abends geöffnet) muss man sich einen Tag vorher an der Rezeption anmelden und mit der Zimmernummer sowie der Personenanzahl einen Tisch reservieren.
Die Reservierung beginnt um 8 Uhr früh und man kann davon ausgehen dass um spätestens 9 Uhr auch der letzte Tisch weg ist.
Also früh anstellen.
Dafür wird man in diesen Lokalen auch am Tisch bedient und kann a'la carte bestellen.
Ein Hauch von gehobener Gastronomie könnte man sagen.
Weiters gibt es dann noch die diversen Snack-Bars die unter dem Titel "all World Cuisine" geführt werden.
Dazu gehören:
"Mc. Magic und Coke" dort gibt es zb. Pizza, Spaghetti. Hamburger oder auch Pommes etc.
Das ist logischerweise die beliebteste Snackbar bei den Kindern und auch geschmacklich absolut vertretbar.
Außerdem konnte man sich selbst bedienen und soviel oder sowenig man will auf den Teller laden.
"Zapata" dort gibt es mexikanische Snacks wie Tortillia oder auch Nachos und Quasidillas
allerdings sind die Speisen dort etwas sehr scharf.
In diesem Lokal musste man von der Karte bestellen und wurde am Tisch bedient.
"Basta Pasta" Wie der Name schon sagt gibt es dort Nudelspezialitäten die man auch individuell zusammenstellen konnte.
Auf der Speisekarte befanden sich 6 Nudelsorten, 6 Soßen und ebenso viele Beilagen wie Mozarella, Shrimps oder Hühnerstückchen etwa.
Also wenn man jetzt wollte bestellte man einfach Spaghetti (nr3) mit Bolognesesauce (auch Nr3) und Mozarella drauf (Nr.5) dazu vielleicht noch einen Nachtisch mit den Buchstaben A B C und D (Eis, Kuchen Etc.) .
Die Bestellung lautet also ganz einfach : 335A
Kann ich nur wirklich empfehlen.
"Cizz Bizz" dort gibt es türkische Spezialitäten in Snackform, habe ich allerdings nicht probiert.
"Green Leaf" ist die vegetarische Snackbar, die allerdings auch nicht mein Geschmack war.
Zu guter Letzt gab es dann noch den Stand mit den Sandwiches die man sich beliebig zusammenstellen lassen konnte. Geschmacklich absolut in Ordnung, und den Dönerstand der nicht wirklich den Erwartungen entsprach, denn der Döner war extrem trocken und es gab keine Soße dazu.
So das waren nun mal die halbwegs positiven Aspekte der Verpflegung.
Manch Leser wird sich wundern warum noch mit keinem Wort das Hauptrestaurant erwähnt wurde.
Ganz einfach weil das NICHT unter die positiven Aspekte fällt.
Frühstück im Hauptrestaurant:
Bei weitem nicht so abwechslungsreich wie ich es bisher von anderen MLC's gewöhnt war.
Kaffee ist eigentlich ganz gut und Tee oder Kakao werden genauso angeboten.
Nur bei den anderen Sachen konnten sie einfach nicht so mithalten.
Bei den Brot und Gebäcksorten konnte man sicher sein dass die nicht jeden Tag frisch waren.
Das Rührei wurde nur als "Rührei mit Gemüse" angeboten, was soviel heißt wie Rührei mit Zwiebel Tomate und Pfefferoni und noch dazu maximal lauwarm so wie alles Essen in diesem Restaurant.
Zu Mittag war das Hauptrestaurant geschlossen, denn man hatte wirklich mit den diversen Snackbars das Auslangen.
Abendessen im Haupthaus:
Es gab 3 mal einen Themenabend und zwar:
"türkischer Abend" wobei ich mich eigentlich von Pommes ernährte, denn die türkische Küche sagt mir nicht zu.
"italienischer Abend" bei dem die Sachen eigentlich geschmacklich in Ordnung waren, jedoch so wie alles KALT oder maximal lauwarm.
Und wenn ich schreibe KALT dann meine ich auch wirklich kalt und ich bin bestimmt kein Nörgler.
"fernöstlicher Abend" Bei dem sich das Essen eigentlich auch nicht von den anderen Tagen unterschied, einzig und allein das Personal war anders gekleidet.
Beim Süßspeisenbuffet gab es auch immer die gleichen drei bis vier Torten und wenn man viel Glück hatte auch mal einen Vanillepudding oder ähnliches.
Allerdings habe ich auch in dieser Richtung schon wesentlich bessere Erfahrungen gemacht.
Die Torten waren ziemlich süß, aber das ist in der Türkei normal.
Obstangebot und Speiseeis waren zwar nicht sehr reichhaltig, aber in Ordnung.
Zusätzlich zu den "warmen" Speisen gab es auch immer noch diverse Salate und kalte Platte, welche man durchaus empfehlen kann, jedoch nach dem 3ten Tag hatte man davon auch garantiert die Nase voll.
Im Großen und Ganzen gab es täglich das gleiche und auch täglich KALT!!!!
Auch Intervention über die Reiseleitung hat da nichts gefruchtet, denn das "Problem sei bekannt" sagte man mir.
Wenn möglich also in den a'la carte Restaurants essen gehen!!
Zu den Bars:
"Wunder Bar" im Empfangsbereich, 24 Std. geöffnet und recht gut sortiert
"Poolbar" Von 10 bis 2 Uhr früh geöffnet und genauso gut sortiert.
"Beachbar" Von 10 bis 18 Uhr offen und vor allem auf Erfrischung und Fruchtsaft spezialisiert.
Dass heisst es gibt dort nicht jeder Art von Cocktail oder Schnaps.
"Vitaminbar" beim Indoorpool von 10 bis 18 Uhr, besteht nur aus einem Getränkespender (Orange und Ananassaft) und einem Obstkorb.
"Cafe Wien" beim Eingangsbereich von 12 bis 24 Uhr , dort gibt es nur Kaffee und nachmittags auch Kuchen.
"Cafe Türk" neben dem Restaurant Sofra, von 12 bis 22 Uhr, nur türkischer Kaffee.
"Tennisbar" bei den Tennisplätzen von 12 bis 22 Uhr, ist ebenfalls nur ein Getränkespender zur Selbstbedienung.
"Aquabar" habe ich vorhin schon beschrieben.
"Wine House" ist von 12 bis 24 Uhr geöffnet und wirklich einen Besuch wert.
Es gibt dort nur Flaschenweine aber wirklich sehr gute.
Für alle "Nicht Magic-life Kenner" : Mit dem Titel "Imperial" versteht man bei MLC dass man bei den Bars auch ausländische Alkoholika wie Bacardi, Johnny Walker etc. bekam.
7, SERVICE:
Unter Service möchte ich nun unter anderem auch auf die Animation hinweisen.
Das einzig wirklich positive kann ich da nur über den Mungo-Club schreiben, denn die Leiterin davon war wirklich sehr bemüht und hat sich herzlich um die Kinder gekümmert.
Alle anderen Animateure brachten nicht wirklich Stimmung auf, doch sie hatten auch keinen leichten Stand denn:
Seit die Magic-Life Gruppe komplett von TUI übernommen wurde, wird dieser Katalog international vermarktet.
Früher hatte man halt hauptsächlich Österreicher und Deutsche und vielleicht ein paar Schweizer in jedem Fall hauptsächlich deutschsprachige Urlauber und so war es auch kein Problem bei den diversen Poolgames oder sonstigen Turnieren (Beachvolleyball, etc) sich mit seinen Teamplayern zu verständigen.
Heuer hatten wir unter anderem: Holländer, Belgier, Ungarn, Slowenen, Israelis, Russen, Deutsche, Österreicher, Schweden, Iren, Engländer und Franzosen und vor allem sehr viele Türken.
Bei diesen Sprachbarrieren KANN keine Stimmung aufkommen.
Aber auch bei den üblichen Abendshows im Amphitheater die immer von den Animateuren gestaltet wird waren deutliche Mängel zu sehen, das Theater war auch höchstens halbvoll und sogar da sind viele Gäste schon mitten in der Show gegangen.
Wenn ich da an andere Clubs denke dann weiß ich was möglich ist, denn diese Shows sind sonst immer sehr gut gelungen gewesen, aber DIESES Animationsteam hat wirklich nichts auf die Füße gestellt.
Das Personal in den Bars bzw. Restaurants konnte auch nicht abstreiten dass sich die Türken wieder mehr auf nationalistische Werte besinnen.
Türkische Gäste bekamen ihre Getränke grundsätzlich als erster und auch in Gläsern und die anderen mussten sich schon mal gedulden und dann auch noch mit dem obligatorischen Plastikbecher zufrieden geben.
Wenn man sich dann erdreistete etwas zu sagen konnte man davon ausgehen dass man auf Sprachbarrieren traf………. "Nix verstehen".
Thema Ausflüge:
Ausflüge werden von den jeweiligen Reiseveranstaltern angeboten und ich würde dringend empfehlen welche zu buchen, denn außerhalb der Anlage ist ja nichts wo man sonst hinkönnte.
Allerdings ist die Region bei weitem nicht so attraktiv wie z.B. Die Gegend um Antalya und zwar sowohl landschaftlich als auch in Sachen Gepflegtheit.
Soviel Müll wie dort habe ich in den ganzen 4 Besuchen in Antalya nicht gesehen.
Bodrum ist eine Stadt die eigentlich nur aus Hafen und Basar besteht, ansonsten gibt's dort nichts Besonderes.
Einmal fuhren wir mit der Fähre rüber nach Kos und ich muss euch sagen, das war eine ganz andere Welt obwohl wir nur wenige Seemeilen entfernt waren.
Die Menschen viel freundlicher und die Gegend wesentlich sauberer.
Thema Gästebetreuung:
Die war zwar sehr engagiert, jedoch konnte sie gegen die wirklichen Probleme auch nichts ausrichten.
Beim Thema Geburtstag allerdings hat es super geklappt:
Meine Frau hatte am Sonntag Geburtstag und wir hatten einen Tisch im "la Careta" gebucht.
Dieser Tisch wurde sehr nett mit Blumen dekoriert und nach dem Essen wurde vom Personal eine Schokotorte mit persönlicher Widmung serviert und die Kellner sangen Happy Birthday.
Das war wirklich toll arangiert.
Ansonsten war das gesamte Personal recht ordentlich bis auf die Macken die ich schon beschrieben habe.
8. PREIS-LEISTUNGS VERHÄLTNIS:
Hat dieses Jahr ganz einfach nicht gestimmt.
Ich habe die Reise über Gulet in Österreich gebucht und habe für 2Erwachsene und 2 Kinder im Familienzimmer 4523 € für 2 Wochen bezahlt.
Diesen Preis habe ich auch letztes Jahr im MLC Waterworld bezahlt, aber der war den Preis wert.
9. FAZIT:
Liegt es an den politischen Veränderungen in der Türkei oder sind sie einfach übersättigt.
Möglicherweise liegt es auch daran dass Bodrum das Urlaubsparadies der Türken selbst ist und man als Tourist ein bisschen stört.
Jedenfalls fühlte ich mich heuer einfach nicht wohl, sowohl in der Anlage als auch bei den Ausflügen.
Um es kurz zu sagen:
Ich war bisher 4x GAST in der Türkei
Heuer war ich TOURIST.
Die Hauptpunkte warum ich diesen Club nicht wirklich empfehlen kann sind:
Mangelnde Freundlichkeit
Kaltes Essen
Zuviel Wind
Schlechte Infrastruktur
Viel zu viele Kleinkinder
Nicht zu vergessen das viel zu stark chlorierte Wasser in der Dusche.
Für diesen Club kann ich leider nur 3 Punkte vergeben, denn es gibt doch einige positive Aspekte (Snackbar zb.) aber die negativen waren so gravierend das leider nicht mehr drin ist.
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Wegen mehrmaliger Kritik (gerechtfertigt) möchte ich noch mal auf das Thema Kinder zu sprechen kommen.
Ich habe bei den Kritiken den Punkt "zu viele Kleinkinder" angeführt, was so manche Dame dazu verleitet hat mich mit Häme zu überschütten, denn in einem Ferienclub wären nun mal Kinder.
Natürlich ist mir klar daß in einem Familienclub auch Kinder sind, deswegen fahre ich ja auch mit MEINEN Kindern hin.
Ich habe jedoch ausdrücklich KLEINkinder geschrieben und damit meinte ich die (hauptsächlich) türkischen Familien die mit Säuglingen angereist waren.
Das ist keine faule Ausrede, aber es waren einige Mütter mit Babys die noch gestillt werden in der Anlage, und dafür habe halt ICH kein Verständnis, auch wenn es vielleicht dem Zeitgeist nicht entspricht!