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Ich möchte Euch heute einmal einen Bericht aus der Stadt meiner Wahl schreiben, in der ich seit dem Jahr 2000 lebe: Dresden und insbesondere das Zentrum der Stadt. Zu meinem Hintergrund muss man wissen, dass ich im Ruhrgebiet aufgewachsen bin, also die DDR-Zeiten nur aus der Zeitung kenne. Mir hat aber die Entwicklung, die Dresden in den vergangenen 8 Jahren gemacht hat, große Freude gemacht und daran möchte ich Euch teilhaben lassen. Aber wo fängt man an und wo hört man auf, wenn man einen Bericht über eine Stadt schreibt? Ich versuche mal mich auf die Dinge zu beschränken, die man nicht in jedem Reiseführer findet. Man kommt in Dresden nicht völlig ohne aus, aber vielleicht interessieren Euch auch ein paar Eindrücke, die man sonst nicht findet.
Man sieht der Stadt unschwer an, dass Sie einmal sehr reich war. Nicht nur die historische Altstadt ist geprägt durch berühmte alte Bauwerke, wie die Frauenkirche, den Zwinger, die Semperoper, eine Vielzahl alter Brücken, die Brühlschen Terassen, die Kasematten,das Albertinum, das Residenzschloss, der Fürstenzug, das Ständehaus der Stallhof ... ich könnte diese Liste unendlich fortsetzen, aber man muss die Stadt einmal selbst gesehen haben, um meine Euphorie nachvollziehen zu können.
Zusätzlich zu den architektonisch herausragenden Bauten der inneren Altstadt sieht man in Dresden und Umgebung eine einzigartige Villenbebauung, die sich in restaurierten Stadthäusern genauso wie in modernen Bauten in den Weinbergen an der Elbe widerspiegelt. Mir gefällt am meisten, dass in der Stadt viel Platz ist - sie ist in keinster Weise Beengt, sondern überall sind große und weitläufige Plätze auf denen man im Sommer draußen sitzen und einfach den Tag genießen kann.Möchte man einmal eine einzigartige Ansammlung alter Villen sehen, die sich hervorragend in die Landschaft einpassen, besucht man am besten die Stadtteile Loschwitz und Blasewitz, die rund um das Blaue Wunder durch herrlich restaurierte Villen auffallen. Hier findet man auch alte technische Meisterwerke (neben dem Blauen Wunder selbst, eine alte Standseilbahn, die zum Balkon von Dresden herauffährt).
Unseren Besucher haben am besten die folgenden Dinge gefallen:http://www.skd-dresden.de/de/museen/gruenes_gewoelbe/Onlin e_Ticket_Buchung_HGG.html
Denn sie sind an Wochenenden über Monate im Voraus ausgebucht. Man kann zusätzlich jeden Tag die Restbestände für den aktuellen Tag erwerben (man muss dann flexibel mit der Einlasszeit sein, weil der Einlass stark beschränkt ist), aber Freunde von uns waren durchaus schon erfolgreich wenn sie sich morgens um 09:30 angestellt haben und haben Tickets für 16:00 ergattert. Aber auch das neue Grüne Gewölbe ist sehr sehenswert, hier ist der Einlass unbeschränkt.Wir fahren mit unseren Gästen zusätzlich gerne mit der Weissen Flotte Elbaufwärts und besuchen Schloss Pillnitz oder mit sportlicheren Gäsen wagen wir den Aufstieg zur Festung Köngisstein aber da ist man gut 3 Stunden unterwegs und muss auch gut zu Fuß sein.
Ausflüge in die Sächsische Schweiz sind eh´ ein muss, aber hier ist das Thema die Innenstadt.
Heute droht die Aberkennung des Welterbetitels durch den Bau der Waldschlösschenbrücke (was ich an dieser Stelle nicht kommentieren möchte)
Als erstes fällt mir die Altmarktgalerie ein, die inmitten der Dresdener Altstadt eine gute Ansammlung der gängigen Kaufhausketten verbunden mit einem ebensoguten Gastronomieangebot bietet:
www.altmarkt-galerie-dresden.de/Ein weitere Shopping-Schwerpunkt ist die gesamte Fußgängerzone, die die Altstadt mit dem Bahnhof verbindet, die Prager Straße. Hier findet man Hotels, Kauf- und Warenhäuser, ein Kino und alles was das Herz begehrt. Ein weiteres Zentrum sind die Hauptstraße und die Königsstraße, die rechtselbisch in der Dresdener Neustadt liegen. Alle Bereiche sind bequem zu Fuß erreichbar und bieten ein sehr umfangreiches Angebot mit allen gängigen Ketten, aber auch verschiedenen Angeboten erzgebirgischer Volkskunst und anderen lokalen Produkten, wie natürlich Porzellan aus Meißen und Dresden.
Seit ich in Dresden wohne bin ich total verwöhnt was die Öffnungszeiten angeht. Die Geschäfte in der Innenstadt sind an jedem Werktag (inkl. Samstags) bis 21:00 geöffnet, einige Kaufhäuser öffnen regelmäßig bis 22:00 und auch verkaufsoffene Sonntage an den Advendssonntagen sind selbstverständlich. Ich weiss gar nicht wie häufig ich enttäuscht auf der Zeil oder der Mönkebergstraße vor geschlossenen Geschäften gestanden habe!Die sächsische Küche ist gar nicht nach meinem Geschmack. Ausser Kartoffelsuppe (die ich sehr schmackhaft finde) fällt mir noch die Eierschecke ein (laienhaft ausgedrückt ein Quarkkuchen) und natürlich Dresdner Christstollen, an dem mich das traditionell verwendete Zitronat und Orangeat abschrecken. Generell ist die Küche sehr deftig und eher schwer.
Das hindert Dresden aber nicht daran, sehr gute Restaurants in der Innenstadt zu haben. Die Weisse Gasse als Kneipenviertel zu bezeichnen ist schon fast eine Beleidigung. Hier befinden sich am Rande des Altmarkts verschiedene Gassen und Straßen mit Restaurants aller Nationalitäten. Auch um die Frauenkirche herum kann man sehr gut speisen und wer abends noch etwas unternehmen will, findet in der Dresdener Neustadt alles was das (Nacht-)Herz begehrt.WIr gehen ganz gerne in der Innenstadt in das Piazza Nova an der Frauenkirche (gehobene Italienische Küche), aber in der Regel essen wir etwas ausserhalb (z.B. Villa Marie am Blauen Wunder oder Hofgut Lössnitz in Radebeul).
http://www.striezel-markt.de/
Ich mag Weihnachtsmärkte nicht so gerne, denn sie sind immer sehr voll und irgendwie wiederholt sich alles... aber unsere Gäste haben das Gefühl etwas verpasst zu haben, wenn sie dort nicht waren. Und offensichtlich haben 1.000e von Holländern, Asiaten und Deutschen das gleiche Gefühl.Zusätzlich findet man eine gute Zusammenstellung des kulturellen Angebots, die laufend aktualisiert wird unter
http://www.meinestadt.de/dresden/veranstaltungenHier werden die Infos auch laufend aktualisiert.
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