Central YH Pulcinella, Antwerpen

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Central YH Pulcinella, Antwerpen

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Stromausfall im Designhostel mit neugierigen Bauarbeitern

4  14.09.2011

Pro:
Preis  |  bequeme Betten  |  modernes Design

Kontra:
Sauberkeit  |  Serviceorientierung

Empfehlenswert: Ja 

travelgirl

Über sich: Gegenlesungen werden nun nach und nach abgearbeitet, wer welche vermisst, bitte melden! - neue Missi...

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INTRO


Ich brauchte Urlaub. Sofort. Eigentlich wollte ich ja in die Schweiz. Da die Anreise aber reichlich teuer war, es kaum Hostels gab und der Preis der günstigsten Hotels meine Kinnlade nach unten fallen ließ, musste eine Alternative her. Belgien! Nunja, Belgien ist zwar nicht die Schweiz, hat dafür aber den Vorteil, dass man innerhalb Belgiens günstig reisen kann. Dafür brauchte ich aber eine Homebase, und diese fand ich in einem wenige Monate zuvor neu eröffneten Hostel, das zum Jugendherbergswerk gehört. Was ich im Belgien erlebt habe, erzähle ich nun.


ANREISE


Angereist bin ich mit der Bahn. Innerhalb Belgiens kann man übrigens – sofern man denn jünger als 27 Jahre ist – mit dem sog. Go-Pass günstig verreisen, lediglich 5 Euro bezahlt man pro Strecke, egal wo es hingeht. Für alle, die die 27 überschritten haben, gibt es in diesem Jahr auch das Sommerticket, für 7,50 Euro pro Strecke ist man dabei. Soweit zum angenehmeren Teil meiner Anreise. Nach Umsteigen in Brüssel landete ich dann irgendwann in Antwerpen. Der Bahnhof war beeindruckend, leider auf ein bisschen unübersichtlich. Das Hostel, das sich auf dem Bogaardeplein 1 [im GPS gibt es den noch nicht, deshalb sollte man
Bogaardestraat 2 eingeben, wenn man per Navi fährt] befindet, gab zwar auf seiner Website Hinweise zur Anreise, allerdings wurden nur Verbindungen genannt, die gar nicht existierten. D.h. es existierte zwar eine Straßenbahnlinie mit der angegebenen Nummer, nur fuhr die leider nicht – wie angegeben – am Bahnhof ab. Dumm gelaufen. Dank meines Brüssel Kurztrips im Dezember, bei dem ich im Use-It Office so ziemlich alle Verfügbaren Belgienkarten mitgenommen hatte, hatte ich auch eine Antwerpenkarte, in die ich zu Hause – in weiser Voraussicht – die Adresse des Hostels gekennzeichnet hatte. Irgendwie habe ich dann herausgefunden, dass der Groene Plaats wohl meine Haltestelle ist und bin dann quasi vom Bahnhof zur Bahnhofs-Metrostation Astrid (zu Fuß etwa 7 Minuten mit vollgepacktem Rolltrolleykoffer – dummerweise hat der Metroeingang weder einen Aufzug noch eine Rolltreppe, sondern einfach nur megasteile Treppen) gelaufen. Nachdem ich mir ein Tagesticket gekauft hatte, gings zum Groeneplaats und von dort aus konnte ich mich ziemlich gut mit der Use-It Karte orientieren. Irgendwann, inmitten von zahlreichen Baustellen erreichte ich dann das Hostel.


DAS HOSTEL + PREISE


Das Pulcinellahostel wurde vor wenigen Monaten mit knapp 2 Jähriger Verspätung eröffnet. 162 Touris können im Design-Betonklotz unterkommen. Dabei gibt es drei Zimmerkategorien, nämlich Doppelzimmer (21 Stück), Vierbettzimmer (18 x vorhanden) und die (insgesamt 8) sog. Familienzimmer für 6 Personen. Einzelzimmer gibt es keine, was ich insofern komisch finde, als das Jugendherbergen ja in der Regel auch Schulklassen beherbergen und ich mir kaum vorstellen kann, dass Lehrer es sonderlich lustig finden, in Mehrbettzimmern zu übernachten.
Aber gut. Auf der Website der der Jugendherberge ist noch kurz aufgelistet, was das Hostel bietet, so nämlich:
  • Aufenthaltsraum
  • Aufzug
  • Familienzimmer
  • Frühstück inklusive
  • Internetrechner (waren ehe nicht umsonst und nach dem Stromausfall Schrott)
  • Rollstuhlzugang
  • Bettwäsche
  • Mahlzeiten
  • Einkaufsmöglichkeit in der Nähe (nunja, 10 Minuten zu Fuß….)
  • Gepäckaufbewahrung
  • Kreditkartenzahlung möglich
  • Herberge rund um die Uhr geöffnet (ja, aber nur mir Schlüsselkarte…)
  • Café/Bar
  • Nichtraucherzimmer o. –bereich
  • Fahrradschuppen

So, dann wäre nur noch die Frage zu Klären, wie viel man zahlen muss, was etwas komplizierter ist, da die Preise gestaffelt sind, je nach dem, wie alt man ist, bzw. ob man Mitglied des Jugendherbergswerks ist. Am günstigsten ist es natürlich, wenn man jünger als 26 Jahre ist und eine Mitgliedskarte hat. Im Mehrbettzimmer sind dann 19,50 Euro
Bilder von Central YH Pulcinella, Antwerpen
  • Central YH Pulcinella, Antwerpen Frühstück mit "Graubrot"
  • Central YH Pulcinella, Antwerpen Etagenbett
  • Central YH Pulcinella, Antwerpen Flur mit Fenstern
  • Central YH Pulcinella, Antwerpen Frühstücksbuffet
Central YH Pulcinella, Antwerpen Frühstück mit "Graubrot"
Frühstück mit "Graubrot"
fällig, im Doppelzimmer 23,50 Euro. Für alle, die älter als 26 Jahre sind, kostet das Dormbett 22 Euro, und die Übernachtung im Doppelzimmer 26,50 Euro. Bettwäsche und Frühstück jeweils inklusive. Nichtmitglieder sollten sich vorher einen Ausweis kaufen, anderenfalls sind pro Nacht 3 Euro Aufschlag fällig. Lunchpakete gibt es für 6,30 Euro, eine warme Mahlzeit kostet 10,20 Euro.


CHECK-IN


Da ich zuvor auf der Website des Internationalen Jugendherbergsverbandes reserviert und anbezahlt bzw. mir einen Jugendherbergsmitgliedsausweis gekauft hatte (unbedingt in Deutschland kaufen, da dieser in Belgien teurer ist - ein online-Preisvergleich lohnt sich in jedem Falle), verlief das Check-In [generell von 7 bis 23 Uhr möglich] relativ zügig. Ich musste ein Blatt mit meinen Angaben ausfüllen – Perso nicht vergessen – fühlte mich allerdings etwas vernachlässigt, da der Hostelmitarbeiter zwischendurch öfters telefonierte, ohne sich später dafür zu entschuldigen. Schließlich musste ich den Rest der knapp 60 Euro für 3 Tage bezahlen. Da ich nicht mit Kreditkarte bezahlen wollte, beglich ich den Betrag in bar und bekam daraufhin meine Schlüsselkarte und die Bettwäsche ausgehändigt. Mein Zimmer im 1. Stock konnte ich bequem per Aufzug erreichen.


ZIMMER(TAUSCH) – DIE ERSTE


Die Fahrt im Aufzug funktionierte problemlos, was nicht so problemlos gelang war das Finden des Zimmers, da das Hostel doch relativ verwinkelt ist und es lediglich neben dem Aufzug eine große Tafel gibt, auf der mit Pfeilen die ungefähre Richtung der Zimmer aufgemalt ist. Nunja, nach 5 Minuten hatte ich das Zimmer gefunden. Es ließ sich problemlos mit der Schlüsselkarte öffnen, hatte ein freies Bettchen und war eigentlich ganz ansprechend (zwei Einzelbetten, ein Etagenbett) eingerichtet. Das Problem bestand allerdings daran, dass drei der vier Schließfächer besetzt waren und das Schließfach, das noch frei war, kaputt war. Da ich einige Wertsachen mithatte, fand ich das natürlich weniger lustig. Ich entschied mich also, meine Sachen zusammenzupacken und noch einmal zu Check-In Schalter zu gehen, um mein Problem zu schildern. Man versuchte mir zu erklären, dass man leider erst am nächsten Tag das Schloss reparieren könne, man meine Wertsachen aber gerne am Check-In aufbewahre. Nunja, nachdem ich dann darauf hinwies, dass meine Wertsachen da ja nicht wirklich sicher seien, da der Schalter nicht 24/7 besetzt ist, ich für ein Bett im Zimmer mit Schließfach bezahlt habe …. etc. wollte man mir dann einen Rabatt anbieten, den ich aber dankend ablehnte, da mir ein Rabatt ohne Schließfach nichts bringt. Nach einer Viertelstunde Diskussion erfüllte man mir den Wunsch, in ein Zimmer mit funktionierendem Schließfach wechseln zu dürfen, obwohl man kurz zuvor noch behauptete für die nächsten drei Tage komplett ausgebucht zu sein (was allerdings wohl kaum stimmte, da wir 3 Tage lang ein freies Bett im Zimmer hatten….)


ZIMMER – DIE ZWEITE


In der zweiten Etage sollte sich dann also mein Ersatzzimmer befinden, direkt neben dem Aufzug – von dem hörte man allerdings glücklicherweise nichts. Ich betrat also das Zimmer, Steckte meine Schlüsselkarte in eine Elektizitäts-Aktivierungs-Vorrichtung, und konnte dann das Zimmer bei Licht bestaunen. Alles ist in einem sehr minimalistischen Betondesign. Boden Beton, Wand Beton… - manch einer soll dafür auch Architekturpreise gewonnen haben. Modern siehts jedenfalls schon aus. Links vom Eingang befanden sich zwei Etagenbetten – von denen lediglich ein Schlafplatz belegt war, so dass ich freie Auswahl hatte - und ein Tisch mit zwei Stühlen, rechts vom Eingang befanden sich ein Heizkörper so wie einige Türen. Hinter der ersten Tür befanden sich die Schließfächer und eine Kleiderstange mit Kleiderbügeln. Links gab es eine Tür, die zur Dusche führte, rechts befand sich die Tür zum stillen Örtchen. Was man vielleicht noch erwähnen sollte: Das Zimmerchen war ein Eckzimmer. Wir hatten also zwei Wände, die nur aus Fenstern bestanden. Dummerweise gab es gegenüber unseres Zimmers Büros, Baustellengerüste bzw. Wohnungen, so dass man beim Duschen immer dran denken sollte, die Vorhänge zu schließen, wenn man sich nicht Pfiffen der Bauarbeiter aussetzen will. Achja, theoretisch gibt es überall im Hostel WiFi umsonst. Theoretisch. Praktisch funktioniert es eigentlich nur unten, in der Bar-Lounge neben dem Check-In.


BETT


Im Zimmer – ich hatte ja ein Bettchen im 4-Bett-Zimmer gebucht – zwei befanden sich zwei Etagenbetten, und zwar in blau-grauer Holzoptik, natürlich mit Leiterchen. Auch ein Nachtlämpchen war vorhanden, leider aber ohne Steckdose. Für den Betrieb musste aber zu mindest eine Schlüsselkarte eingesteckt sein. Ansonsten lag im Bett eine Matratze mit einer Art Gummibezug, was ich gut fand, schließlich wirkte die sie daher nicht so versifft wie in manch einem Hotel. Ansonsten gab es ein Kopfkissen und eine Wolldecke – beides in beige, zusammen mit dem Bettwäschepaket, konnte man sich daraus sein Nachtlager basteln. Wider erwarten waren die Betten relativ bequem, einzig und allein die Zimmertüren konnten einen um den Schlaf bringen, da diese sich nur schwer und laut schließen lassen.


BADEZIMMER


Da das Hostel wenige Monate zuvor fertiggestellt wurde, waren Bad und WC noch relativ neu und wenig abgenutzt. Die Dusche befand sich in einem zweigeteilten Raum, im Eingangsbereich hingen ein Waschbecken und ein Spiegel, im zweiten Bereich befand sich die Dusche. Die Dusche war vom Rest des Bades durch ein kleines, nicht einmal Handhohes Mäuerchen getrennt – Duschvorhang: Fehlanzeige! Dummerweise befand sich nur in der begehbaren Dusche (Bedienung wie im Schwimmbad… Also auf einen Knopf drücken, und hoffen, dass die Temperatur sich regeln lässt) ein Abfluss, auf der Seite des Waschbeckens befand sich keiner. Da es ja leider keinen Duschvorhang gibt, hatte sich nach einem Tag eine Art kleiner See im Badezimmer gebildet. Dies fanden wir weniger lustig, ebenso den nicht geleerten Mülleimer auf der Toilette, das fehlende Toilettenpapier, etc. Wir beschwerten uns also am zweiten Tag und man meinte, dass eigentlich täglich geputzt würde, derzeit aber die Putzfrau krank wäre, so dass man nicht dazu käme zu putzen. Ahja. Man gab uns Toilettenpapier mit und versprach, dass man irgendwen zum durchwischen schicken würde. Es kam dann auch irgendwann jemand. Trotzdem ist das Badezimmer eine Fehlkonstruktion, vielleicht sollte man nachträglich Duschvorhänge und einen Abfluss in den Boden des Waschbeckenbereichs einbauen.


FRÜHSTÜCK + ESSEN


Naja, das Frühstück war so eine Sache für sich. Nachdem ich am ersten Morgen um kurz nach 7 Uhr vom Baustellenlärm wach wurde – an Ausschlafen ist derzeit in diesem Hostel nicht zu denken – wollte ich erst einmal ins Bad. Obwohl wir immer eine Schlüsselkarte eingesteckt hatten, um so das Licht anschalten zu können, gab es kein Licht. Als es auch auf dem Flur unruhiger wurde, riskierte ich einen Blick – jede Menge aufgescheuchte Leute gackern im ebenfalls lichtfreien Flur. Als dann auch noch der Aufzug nicht funktionierte, war den meisten klar, dass es irgendein Problem gibt. Stromausfall! Nach einer Katzenwäsche am Waschbecken wollte ich dann zum Frühstück. Also ab zu Fuß die kerzengesäumten Treppen runter bis ins Untergschoß – praktischweise konnte man dank der Fensterwand wenigestens etwas sehen. Dummerweise wusste ich nicht, dass die gesamte Getränkeversorgung – sieht man einmal von der Kaffeemilch ab – maschinenabhängig ist. Sowohl der Orangensaft, der eigentlich ein wässriges Multivitamingesöff ist, als auch Teewasser und Kaffee kommen aus einer Maschine. Immerhin konnte etwas essen. Im Angebot stand Weißbrot –einmal normal, mal mit Körnern, mal etwas dunker – in gummiartiger Konsistenz mit Butter, Margarine, Wurstaufstrich, Schinken, Käse oder Schokoladencreme (wahlweise in Milch oder Puur); der Morgen war also gerettet. An den anderen Tagen bekam ich zu meinem Schokobrot auch Tee – die Auswahl ist groß und gut; den Saft habe ich nur einmal probiert und für schlecht befunden. Dafür, dass das Frühstück im Preis inbegriffen ist, kann man nicht meckern, auch wenn sicherlich andere Reisende richtig dunkles Brot und Brötchen vermisst haben.
Theoretisch hätte man auch ein warmes Abendessen im Hostel buchen können. Dies geht allerdings nur, wenn ohnehin auch angemeldete Gruppen dies gebucht haben und wird mit einem Preis jenseits der 10 Euro berechnet. Da ich zeitlich flexibel sein wollte – 18 Uhr waren mit zu früh – und keine Pastetchen essen wollte, verzichtete ich nach den Erfahrungen des Frühstücks auf eine Zubuchung des Abendessens. In der use-it map, die man am Check-In bekommt, findet man zahlreiche Tipps für günstig(er)es und besseres Essen, so dass ich am ersten Abend bei der Fritkot landete und landestypisch Fritten verspeiste. Am Groeneplaats gibt es im Übrigen auch Supermärkte, Pizzerien (es locken dort 20% Studentenrabatt) und für die ganz Verzweifelten auch einen Mc Doof.


BAR | LOUNGE


Direkt neben dem Check-In befindet sich die Bar bzw. die Lounge. Man kann für belgische Verhältnisse mehr oder weniger kostengünstig Softdrinks, Bier, Wein etc. erwerben. Für mein 0,2 l Wasser habe ich glaube ich 2 Euro bezahlt. Alternativ – bzw. wenn die Bar nicht besetzt ist – kann man auch etwas am Automaten ziehen, allerdings nur Softdrinks. Im Barbereich befinden sich neben normalen Tischen mit Stühlen (Steckdosen gibt es auch…) auch eine Ledersofalandschaft mit kleinen Beistelltischen, die um einiges gemütlicher ist als die Stühle. In der Bar hat man auch die Möglichkeit

MITBEWOHNER


seine Hostel-Mitbewohner zu treffen. Das Publikum ist international und altersmäßig war vom Baby bis zum Rentner alles dabei. Auffällig war auch, dass es mehrere Gruppen gab, so beispielsweise das radelnde Rentnergrüppchen aus Holland, die Jugendnationalmannschaften irgendeiner Ballsportart aus England und der Slowakei, französische Pfadfinder, spanische Junggesellenabschiedsgruppen, etc. Allerdings gibt es auch jede Menge Alleinreisende, bzw. Zweiergrüppchen, wo beste Freunde zusammenreisen. Mit meinen Zimmergenossinnen habe ich mich blendend verstanden, wobei ich natürlich sagen muss, dass dies immer Glückssache ist.


SERVICE


Tja, ob es daran liegt, dass das Hostel neu und das Personal noch nicht eingearbeitet ist, weiß ich nicht, allerdings hatte ich das Gefühl, dass man im Hostel nicht sonderlich serviceorientiert ist. Sinnlose und ellenlange Diskussionen über kaputte Schließfächer, fehlendes Toilettenpapier und dreckige Zimmer bin ich eigentlich aus keinem Hostel gewohnt. Etwas kritisch fand ich auch, dass man hinterrücks über Gäste herzog und relativ unflexibel war, was Probleme betraf. So hatte ich u.a. einen falschen Internetfreischaltcode für den WiFi-Zugang bekommen, den ich reklamieren musste, weil die Nutzungsdauer angeblich ein Jahr zu vor ablief, woraufhin man mich dann auch mehrmals fragte, ob ich wirklich im Hostel wohne. Sehr komisch.


DRUMHERUM


Drumherum befindet sich leider eine große und v.a. laute Baustelle. Ansonsten gibt es in der Querstraße ein paar Boutiquen. Einen Supermarkt habe ich leider nicht gefunden, der nächste befindet sich am Groene Plaats. Sollte man dennoch Hunger bekommen (eine Gästeküche gibt es ja nicht….) gibt es direkt gegenüber vom Hostel eine Frittenbude, bei der man für belgische Verhältnisse relativ günstig – bis 22 Uhr – essen kann.


AUSFLUGSTIPPS


Da Belgien ja ein verhältnismäßig kleines Land ist, sollte man nicht nur Antwerpen, sondern auch ein paar andere Städte besuchen. Vom Bahnhof gibt es relativ gute Verbindungen nach Brüsse, Brügge, Gent, Leuven etc. Ein Blick in die zahlreichen Prospekte bzw. die Use-it maps lohnt sich. Antwerpen habe ich auch mit einer solchen Karte erkundet und war nicht enttäuscht. Was auch immer praktisch ist: andere Hostelreisende fragen, was sie schon gesehen haben, so kann man den einen oder anderen Insidrtipp abstauben.


FAZIT


Das Hostel hat noch einige Kinderkrankheiten, allerdings kann man für die knapp 20 Euro pro Nacht nicht sonderlich meckern. Die Betten sind bequem, fließend Wasser ist vorhanden, man hat in der Bar Internetzugriff, man kann umsonst frühstücken und ist zu Fuß relativ schnell in der Stadt. Was allerdings nervt ist, dass man im Bad keinen vernünftigen Abfluss hat, Handys oder Kamerakkus nur geladen werden können, wenn man selbst im Zimmer ist – Stichwort Schlüsselkarte – und die Servicebereitschaft des Personals noch steigerungsfähig ist. Ich vergebe 3.5 Sterne und eine Empfehlung für alle, die eine günstige, zentrale Jugendherberge (neudeutsch: Designhostel) in Antwerpen suchen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Buure5

Buure5

14.10.2013 15:30

Immerhin günstig, aber so nervige Diskussionen mit den Mitarbeitern müssten trotzdem nicht sein.

hochsauerlaender

hochsauerlaender

25.09.2013 06:53

bh

Suse321

Suse321

11.08.2013 21:46

BH

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