Casa din Lunca, Moldawien

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Urlaub auf moldawisch

5  13.10.2011 (28.06.2012)

Pro:
ländlich und gutes Essen

Kontra:
Nichts

karlheinz46at

Über sich: Hallo, ich bin Heinz. Manche kennen mich schon von dooyoo oder trivago. Ich bin 66 und lebe in Wien....

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 64 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo aus Wien!

Ich berichte heute über eine 2Sterne Pension in Moldawien.

Im Juni 2011 waren wir in Trebujeni. Das ist ein kleines Dorf in Moldawien. Das besondere dort ist die Nähe zu Orheiul Vechi, welches ein archäologischer Komplex ist. Die meisten Pensionen dort sind Bio-Pensionen. Ich kann nicht sagen, wie viel das für normale Touristen kostet, da wir in der Gruppe mit amadeus-travel gereist sind.


Die Fahrt zum Hotel war sehr holprig. Die Straßen sind nicht asphaltiert und uneben. Wie wir ankamen, habe ich gleich am grünen Gebäude die Sat-Anlage gesehen. Beim Hineingehen war da sogar eine rote Tafel mit einer Klassifizierung mit 2 Sternen. Das geschnitzte Pensionsschild also das war total reizend und heimelig.


Wir wurden von der Besitzerfamilie äußerst freundlich begrüßt. Dann wurden wir in die Rezeption gebeten, um unsere Sachen abzustellen. Der Eingang ins Haus war eine verglaste, braune Holztüre.


Zwei unserer Mitreisenden nahmen auf der Hollywoodschaukel im Garten Platz. Wir kamen zu Mittag an und sollten am nächsten Tag zeitigst in der Früh die Rundreise fortsetzen. Wir wurden folglich gleich zu Tisch gebeten. Dazu mussten wir mal die Treppe rechts hochsteigen und auf der überdachten Terrasse Platz nehmen. Der anschließende Balkon war mit Weinreben überwachsen.


Wir bekamen Wasser zum Essen gratis dazu. Ein deutscher Mitreisender konnte aber nie ohne Bier auskommen und forderte das mehrmals ein. Das Mädchen der Familie rannte dann in den Dorfladen und besorgte ihm eine Flasche. Das Geld dafür wollten sie aber vom Gast nicht annehmen. Und das im ärmsten Land Europas!


Da alles frisch zubereitet wurde, mussten wir auf das Essen etwas warten. Wir saßen an einem großen, saubern und weiß gedecktem Tisch. Was dann daher kam, kann nur als super köstlich bezeichnet werden.


Wir haben uns sofort in die Zucchini mit Sahne und Tomatenklecks verliebt. Die hat mein Partner so schnell verfuttert, dass fast niemand kosten konnte. So etwas Gutes habe ich noch nie gegessen. Als vortrefflich muss ich den Teller mit Schafskäse, Tomaten und Gurken loben. Den habe ich leer geräumt. Weiter ging die Fressorgie mit mit Topfen gefüllten roten und grünen Paprikas. Die waren weich und schmackhaft zubereitet.


So das Essen ist vorbei? Fehlanzeige. Eine Suppe mit Paprika und Zwiebeln ist zu Essen. Kaum war die vertilgt, kam ein mordstrum Maispapp. Er lag auf einem runden Holzteller. Der große Hügel musste erst fachgemäß mit einem Zwirn durchgeschnitten werden und dann durfte sich jeder an den Ecken bedienen. Der war so gut, dass ich das schon 3x in Wien nachgekocht habe.


Plötzlich spürte ich etwas nass-kaltes bei meinen Füßen. Es war der Hund des Hotels. Der Hund machte sogleich auf superausgehungert und wollte seinen Hundeblick nicht mehr von mir abwenden. Da noch Fleisch mit Eierspeis nachkam und ich total satt war, bekam er 2 Stücke. Dann bettelte er bei den anderen Gästen weiter. Sein Blick konnte Steine beleben.


Nach dem voll ausgiebigen Mahl machte ich einen Streifzug durch den Garten. Er war wunderbar, so wie in meiner Kindheit in Oberösterreich. Da war eine Holzsauna, die wir nicht nutzen. In der Mitte war da ein Swimmingpool, in welchem ein Kind planschte. Was nicht fehlte und ich dann gleich am Geschmack spürte, war dass alles Gemüse aus dem Garten kam. Der Gemüsegarten machte rund 50% der Fläche aus. Das ist echtes Bio!


Das Grundstück hat an einem Bach geendet, wo Ziegen standen.


Der Zimmerbezug ging schnell. Die Zimmer waren klein und ländlich eingerichtet. Neben einem Bett gab es eine kleine Heizung. Waschen konnte man sich mit bereitgestelltem Wasser. Ich mag solche ursprünglichen Hotels. Das Zimmer war sauber und ich habe im Juni sehr gut geschlafen. Das Licht kam noch bis 9 Uhr in mein Zimmer. Dann machte ich die Vorhänge vor. Mehr fällt mir zum Zimmer nicht ein.


Am nächsten Morgen sind wir schon um 7 Uhr abgereist. Wir haben uns auf rumänisch für alles bedankt und die Familie hat uns freudig nach gewunken. Das ist Moldawien ein Land wo viele leider nicht hinreisen (wollen).


bis bald

Heinz

Bilder von Casa din Lunca, Moldawien
  • Casa din Lunca, Moldawien 0000praia - Casa din Lunca
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Casa din Lunca
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
romantikramona

romantikramona

02.07.2012 02:43

waren aber keine 4 sterne???? ODER .....lg

miss_chocolate

miss_chocolate

27.11.2011 16:01

Die Zucchini find ich grad ganz toll :D

meinemiamaria

meinemiamaria

21.11.2011 18:42

Das finde ich ja toll, daß die meisten Pensionen dort Bio-Pensionen sind ! ----- Maria -----

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