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Pro Natur, Tierwelt, klasse Reiseleiterin, faszinierende Unterwasserwelt, Topp Hotels
Kontra Sydney nicht mit im Programm, teuer, im Sommer Australiens zu heiß
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
S i l b e r h o c h z e i t s r e i s e
21.07. bis 05.08.2007
Korallenriff und Tropeninseln
A U S T R A L I E N
*** warum so eine teure und weite Reise? ***
*** Tourunternehmen + Reiseleiter ***
*** Samstag bis Sonntag - Anreise 21. + 22. Juli (1.+ 2.Tag) ***
*** Montag 23.Juli - Sydney (3.Tag) ***
Temperatur bis 17°C - sonnig
Beginn der eigentlichen Reise:
16:00 Treffen der Reisegruppe und Vorstellung des Reiseleiters
*** Dienstag 24.Juli (4.Tag) ***
Sydney ---> Coffs Harbour 573 km
Pünktlich 8 Uhr stand der Luxusreisebus vor dem Hotel, die Koffer waren bereits eingeladen und wir konnten einsteigen. Da unsere Reisegruppe so klein war und der Bus eigentlich für 46 Personen Platz hatte, brauchte niemand den Platz zu wechseln und man konnte sich ausbreiten sowie alle Sachen liegen lassen die man nicht unbedingt mitschleppen wollte.
Daher hatte jeder einen Fensterplatz und freie Sicht auf die Naturschönheiten der gesamten Fahrt.
Erste Anlaufstelle war Bulahdelah, wo wir von 11:15 bis 11:45 Mittagspause machten. Hier konnte man eine Kleinigkeit essen und sich mit Getränke versorgen. In Australien darf das Busunternehmen im Bus keine Getränke verkaufen, dies ist verboten und strafbar. Also wird auch öfters angehalten um etwas kleines einzukaufen und mal die Toiletten zu besuchen.
Die Toiletten in Australien sind alle öffentlich und kosten kein Geld. Jetzt wird mancher sagen, igitt da kann man nicht drauf gehen, aber in Australien ist wohl alles anders, so eine Sauberkeit hatte ich nicht erwartet, Toilettenpapier war immer da, es waren keine Wände beschmiert und alle Toiletten die ich dort benutzt hatte waren sauber. Komisch das so etwas in anderen Ländern funktioniert. Im übrigen habe ich Australien als super sauberes Land erlebt, hier würde es schon mal 5 Sterne geben.
Danach ging es mit dem Bus nur 20 Minuten zum nächste Stop von 14:50 bis 15:40 in Port Macquarie.
Port Macquarie ist eine Hafenstadt und ein beliebter Badeort mit rund 40.000 Einwohnern im australischen Bundesstaat New South Wales. Sie wurde 1821 als Siedlung für Gefangene gegründet; in der Nähe mündet der Hastings River. Hier konnten wir uns die Beine vertreten, ein bisschen am Hafen herumspazieren, ein Eis essen oder einen kleinen Einkauf erledigen.
Im Hotel Opal Cove Resort angekommen, ging uns allen die Augen über, das war ein Hotel mit einer riesigen Lobby, mit Wasserspiele,n vielen Grünpflanzen, riesige Schachspiele und einer Glasfassade durch der wir erst am nächsten Morgen blicken konnten, da es leider bei Ankunft schon Dunkel war. Dort draußen gab es eine riesige Poolanlage und Liegewiese.
Von 19:00 bis 22:00 dinierten wir bei einem 3 Gänge Menü (im Reisepreis enthalten) und vielen letztendlich müde und übermäßig gesättigt ins Bett.
Weck Ruf: 7:00 Uhr
Frühstück: ab 7:00 Uhr
Abfahrt vom Hotel: 8:30 Uhr
Temperatur bis 22°C - sonnig
8:30 Uhr setzte sich unsere Reisegruppe in Bewegung und das erste Ziel des Tages war der Leuchtturm bei Bayron Bay. Nach einer kurzen Rast von 10:00 bis 10:25 Uhr kamen wir kurz nach der Mittagszeit an. Die Temperatur stieg auch auf 22°C und die Sonne meinte es an diesem Tag wieder gut mit uns, so wie auch an allen kommenden Tagen. Von 12:30 bis 13:00 besichtigten wir den Leuchtturm und genossen die Aussicht. Der im Jahr 1901 gebaute Leuchtturm ist weithin sichtbar und gilt als eine der Hauptsehenswürdigkeiten der kleinen Stadt Byron Bay. Durch die große und sehr lang gezogene offene Bucht ist Byron Bay ein ideales Surferparadies. Cape Byron ist auch als Ziel für Wale Watching bekannt, da Cape Byron regelmäßig von Buckel-Walen passiert wird. Wir hatten das Glück einen Wal zu sehen, leider war er in weiter Ferne, aber trotzdem ein unbeschreiblich tolles Gefühl.
Vom Leuchtturm aus konnte man auch das Städtchen Bayron Bay sehen, in dem wir von 13:00 bis 14:00 Mittagspause machten.Und weiter fahren wir in Richtung Gold Coast, nach Surfers Paradise, das wir ca. 15:00 Uhr erreichten. Hier wurden wir mit dem Bus durch die Stadt gefahren, um uns eine kleine Orientierung zu geben, wo man was findet. Danach ging es zum Hotel und der Rest des Tages stand zur freien Verfügung. Hier verbrachten wir 2 Nächte im Hotel Watermark.
Gold Coast ist eine Stadt an der Südostküste von Queensland, ca. 70 km südlich von Brisbane. Sie hat sich in 50 Jahren aus einer losen Zusammenfügung einiger Dörfer zu der zweitgrößten Stadt Queenslands mit 469.214 Einwohnern entwickelt. Sie ist Australiens sechst größte Stadt und Australiens größte Touristengegend.
Der südlichste Küstenstreifen Queenslands ist die populärste Ferienregion Australiens. Wolkenkratzer säumen den makellosen Sandstrand, der sich 70 km von Coolangatta im Süden bis Surfers Paradise im Norden erstreckt. Die Gold Coast ist ein Badeparadies á la Miami.
Anschließend gab es einen Stadtbummel bei Nacht sowie ein Abendessen. Hier probierte ich das erste Mal Känguru. Ich empfehle es jedem einmal zu probieren, es schmeckt ausgezeichnet und man kann es keinem Fleisch das man in Europa kennt zuordnen. Es hat eben seinen eigenen Geschmack und der ist hervorragend. So günstig wie wir hier gegessen haben, das gab es nirgendwo. 2 Abendessen mit jeweils einem Bier für 42,25 A$ (= 28,17 €).
So ging ein weiterer Abend in Australien zu Ende.
Ein freier Tag, der zur eigenen Verfügung steht.
Temperatur bis 24°C - sonnig
in der Sonne bis 30,5°C
In Sunshine Paradise gibt es auch ein riesiges Shoppingcenter, zu dem man mit dem Bus fahren kann oder es zu Fuß in 90 Minuten erreicht. Das Wetter ist super, und den angefressenen Pfunden tut ein Spaziergang auch gut. Somit entschließen wir uns zur Fuß-Variante. Unterwegs können wir unseren Augen nicht glauben, alles ist hier teuer nur der Spritpreis nicht. Super 122,9 A$ = 82 Cent und Diesel 125,5 A$ = 84 Cent.
Geht man erst einmal zum shoppen, dann findet sich auch immer etwas, was man mitnehmen möchte. Mein Mann hat sich einen Hut aus Känguruleder gekauft (er hatte an diesem Tag Geburtstag). So einen, den man zusammenfalten kann, ohne das man ihn kaputt macht. Aber auch das hat hier seinen Preis - Kosten: 89,95 A$ = 60 Euro.
Nur zur Info mal ein paar Preise:
250g Erdbeeren 3,50 A$ = 2,33 Euro, 1kg Bananen 4,99 A$ = 3,32 Euro, 1kg Äpfel 6,99 A$ = 4,66 Euro
*** Freitag 27.Juli (7.Tag) ***
Gold Coast (Surfers Paradise) ---> Harvay Bay (404km)
Heute stehen 2 Highlights auf unserem Programm. Die erste Station der Tagestour ist Brisbane.
Brisbane ist die drittgrößte Stadt Australiens und Hauptstadt Queenslands mit 1,73 Mio. Einwohnern und liegt ca. 20 km landeinwärts am Brisbane River, der die Stadt in zwei Teile teilt. Schillernde Wolkenkratzer und großzügig angelegte Parkanlagen bestehen neben den historischen Bauten aus der Gründerzeit. Brisbane wurde 1824 als Strafkolonie gegründet und ist nach dem damaligen Gouverneur von New South Wales, Sir Thomas Brisbane benannt.
Vor den Toren Brisbanes hält der Bus an einem Aussichtspunkt und wir haben einen tollen Blick auf die gesamte Stadt. Es ist schon eine beindruckende Metropole, die sich hier zu unseren Füßen legt.
Die Fahrt geht dann mit dem Bus durch Brisbane und uns werden Punkte gezeigt, die man sich ansehen kann und bekommt damit eine Orientierung und braucht keinen Stadtplan. Von 10:30 bis 12:30 haben wir jetzt Zeit uns die Stadt anzusehen, Mittagessen oder shoppen zu gehen.
Wir sind dann auch einmal über den stadtteilenden Fluss gegangen und haben uns die Stadt vom anderen Ufer aus angesehen, sehr beeindruckend. Auf dieser Seite war vor Jahren eine Weltausstellung. Somit stehen hier die Gebäude und Anlagen teilweise der Bevölkerung zur Verfügung. Alles ordentlich, sauber und gepflegt.
17:30 erreichen wir das Hotel Outrigger Hervey Bay. Das vor wenigen Jahren errichtete Hotel ist Teil der Hafenanlage und der dort befindlichen Fußgängerzone mit Restaurants und zahlreichen Geschäften. Hier kann man abends nett Essen gehen und dabei auf den Hafen schauen, mit den ganzen Jachten und Booten. Hier wurde es schon entschieden teurer, wir bestellten uns jeder ein Steak und ein Bier und mussten dafür 64,20 A$ = 42,80 € hinlegen.
So schnell kann eine Woche zu Ende gehen, morgen in einer Woche heißt es Abschied nehmen vom schönsten Kontinent, aber daran wollen wir eigentlich noch nicht denken, denn es liegt noch so vieles vor uns.
*** Samstag 28.Juli (8.Tag) ***
Hervey Bay ---> Fraser Island ---> Hervey Bay
ganztägiger Ausflug auf der Insel
Heute geht es nach Fraser Island. Was das ist, beschreibe ich euch gleich.
Wir fahren mit dem Bus nur 10 Minuten zum Hafen und der Fähre die hier nur nach Fraser Island ablegt. 8:30 geht es endlich los und die Überfahrt dauert genau 30 Minuten.
Fraser Island ist mit 165000 Hektar Fläche die größte Sandinsel der Welt, sie ist 120 km lang und besteht fast gänzlich aus Sand. Dieser türmt sich an einigen Stellen zu Dünen bis zu 250 m Höhe auf. Das Innere der Insel wird vom Regenwald geprägt. Zu den beliebtesten Ausflugszielen auf der Insel, auf der nur mit einem Geländewagen und einem Permit gefahren werden kann, gehört der Lake McKenzie mit kristallklarem Süßwasser und traumhaft schönen Stränden.
Weiter geht es auf die schönste Autobahn der Welt. Jährlich befahren bis zu 20.000 Allradfahrzeuge die berühmten Offroad- und Strandpisten, darunter den 75-Mile-Beach, eine als offizielle Autobahn ausgewiesene Uferregion an der Ostküste. Man glaubt gar nicht was das für ein tolles Gefühl ist, wenn der Bus mit 90kmh dahin rast, auf der linken Seite der Regenwald, auf der rechten Seite der wilde Pazifik und auf dem irrsinnig breiten Sandstrand fahren wir, wie auf einer Autobahn.
Der nächste Stop ist am Eli Creek. Er ist der größte Bach an der Ostküste der Insel, hier ergießen sich stündlich beeindruckende Mengen an Süßwasser in den Pazifik. Wir können uns hier ein wenig umsehen und auch auf Töschi gehen. Ich nutze die Zeit um einmal die Füße in den Pazifik zu halten, denn der Eli Creek ist verdammt kalt. Einige gehen aber doch darin schwimmen, soviel Mut hatte ich nicht. Im Pazifik darf man hier nicht baden, wegen der vielen Haie und den sehr starken Strömungen.Dann ein weiterer Halt an den Teewah Coloured Sands. Das ist eine heilige Stätte der Badtjalla Aborigines auf Fraser Island. Es sind große Sanddünen, die aus gepressten Sandschichten unterschiedlicher Färbung bestehen. Die Dünen erreichen eine Höhe von 200m. Die Farbschichten entstehen durch Beimischungen von unterschiedlich zusammengesetzten Pflanzenresten aus verschiedenen Epochen der Sandaufschichtung. Der Zerfall des organischen Materials setzt Stoffe frei, die den Sand verfärben.
Der letzte Stop vor dem Mittagessen ist beim Wrack der Maheno.Im Ausflug auf der Insel ist ein reichhaltiges warmes und kaltes Mittagsbüfett inbegriffen. Alle Ausflügler treffen sich hier und es geht zu wie in einer großen Mensa. Aber alles geht sehr schnell und in 20 bis 30 Minuten hat man sein Essen eingefahren.
Der letzte Höhepunkt des Tages ist die Fahrt zum Lake McKenzie. Ich glaube, er ist der sauberste Süßwassersee der Welt. Wir hatten hier 50 Minuten Zeit zum Baden, natürlich nur wer es sich traut in das eisige Wasser zu hüpfen. Mit den Beinen war ich drin und als ich aus dem Wasser kam war die Haut meiner Beine so glatt wie ein Kinderpopo. Ich habe so etwas noch nicht erlebt, es ist ein wahrer Jungbrunnen. Weiter beeindruckt war ich vom schneeweißen Sand der absolut fein und rein war. Ich bin ein Sandsammler und habe schon sehr viele Sandproben zu Hause, dieser hier sticht in seiner hellen Farbe und Reinheit absolut hervor.Und schon ist der Tag fast herum. Die letzte Fähre legt 16:25 ab und wir sind somit 16:55 wieder in Hervey Bay. Da das Mittagessen sehr üppig ausgefallen ist, gab es zum Abendessen nur einen Burger und Pommes, den wir uns in einem Imbiss holten.
Weck Ruf: 6:15 Uhr
Frühstück: ab 6:30 Uhr
Abfahrt vom Hotel: 7:45 Uhr
Temperatur bis 23°C - sonnig
Die eigentliche Anlaufstation heißt heute Langmorn Station, eine typischen Rinderfarm der Region.
Hier angekommen, werden wir ganz lieb von der Eigentümerin begrüßt und können uns das ganze Haus ansehen. Das bedeutet wirklich komplett alles ansehen und benutzen, vom Schlafzimmer bis zum Bad. Wir konnten es kaum fassen, aber diese Farmer lieben es, wenn deutsche Urlauber kommen und servieren sogar Kaffee, Tee und selbstgebackenen Kuchen.
Die Farmer haben schon seltene Haustiere, es sind keine Hunde, sondern es sind 3 Kängurus. Diese durften wir füttern und streicheln. Sie liebten es gestreichelt zu werden, natürlich bekamen sie von uns Unmengen von Streicheleinheiten. Es war irre, ich stehe Auge in Auge einem Känguru gegenüber und das lässt sich von mir auch noch anfassen. Das war einer meiner Wünsche im Leben. Ich habe mal gesagt, ich möchte einmal ein Känguru anfassen und einen Koala auf dem Arm haben. Der zweite Wunsch sollte auch bald in Erfüllung gehen.
Wir waren von 13:40 bis 15:40 hier und hätten gern noch länger die Kängurus geknuddelt.
*** Montag 30.Juli (10.Tag) ***
Rockhampton ---> Hamilton Island ( 430 km )
Ein neuer Morgen und die Sonne scheint bereits, als wir Rockhampton mit dem Bus verlassen. Bevor wir nach Airlie Beach kommen, gibt es einen kurzen Stop in Mackay von 12:00 - 12:30 Uhr.
Auf der Fahrt bekommen wir sogar einen Film gezeigt und erfahren vieles über die Bundesstaaten Australiens und ihrer Wirtschaft. Vorbei an unendlich langen Zuckerrohrfeldern, komme ich mir vor wie im Film bei "Dornenvögel". Zuckerrohr ähnelt vom Aussehen her dem Bambus oder Mais oder jeder anderen einkeimblättrigen Pflanze. Die Halme können einen Durchmesser von bis zu 5 cm und eine Höhe von bis zu 4 m erreichen. Blüht der Zuckerrohr, ist das ein Zeichen das er reif ist und geerntet werden kann. In dieser Gegend wird vorwiegend Zuckerrohr angebaut, aber ein wenig Viehzucht gibt es hier und da auch noch.
Hamilton Island gehört zu den Whitsunday Inseln, die aus 74 Inseln bestehen.
Auf acht von ihnen gibt es Hotels und Insel - Resorts, wie z.B. Hamilton Island.
Die Insel hat eine Länge von 4,5 km und ist 3 km breit. Obwohl Hamilton Island sich zu einem der größten Luxus - Reiseziele im Great Barrier Reef entwickelte, fügen sich hier die Resort Anlagen und der eigene Flughafen ( auf dem sogar Großraum - Flugzeuge landen können ) in die tropische Umwelt ein ohne zu stören. Immer noch mehr als 80% der Insel sind unbewohnt und in ihrem Naturzustand belassen.
Das Hotelzimmer war der Hammer, das Zimmer war ca. 7m lang und 5m breit, der Flur ca. 3,6m lang und 1m breit und das Bad ca. 3,5m breit und 4m lang. Das Schärfste war aber der riesige Balkon, ca. 10m² auf dem ein Tisch mit 2 Stühlen und sogar eine Sonnenliege stand. Die Aussicht war überwältigend, wir schauten über die Palmen hinweg auf den Pazifik. Dieser Blick ließ mir die Haare zu Berge stehen und dieses Gefühl bleibt unvergessen. Schnell laufen wir noch für ein paar Minuten zum Strand, bevor es dunkel wird. Der heutige Abend (19:00 Uhr) gehört der Reisegesellschaft, denn es ist ein 3-Gänge-Menü enthalten. Das Essen war wie jedes Mal phantastisch.
Weck Ruf: heute nicht
Frühstück: ab 7:00 Uhr (in 3 verschiedenen Restaurants möglich)
Temperatur bis 27°C - sonnig
Wassertemperatur: 25°C
Gut gefrühstückt wollten wir jetzt die Insel erkunden. Sollte von euch jemand dorthin reisen, nehmt einen Führerschein mit, denn man kann sich dort Golfbaggies ausleihen für 80,00 A$ = 53,00 Euro den ganzen Tag oder stundenweise. Wir hatten das Glück unserer Reiseleiterin zu begegnen, die sich einen gemietet hatte und uns anbot die Insel zu zeigen. Super, so bekamen wir eine private Führung. Es besteht auf der Insel auch die Möglichkeit mit einem Minibus mitzufahren, der kostenfrei ist. Einen Fahrplan bekommt man beim Einchecken im Hotel dazu.
Den Nachmittag verbrachten wir am Strand und paradiesischer kann es nicht sein, sehr wenig Leute am Strand, denn den Australiern ist es zu kalt zum Baden. Es sind 27°C im Schatten und der Pazific hat 25°, wo ist das denn kalt? Ich bin nicht böse, so ist der Strand fast menschenleer und ich kann unter Palmen im feinen Sand die Stunden genießen.Nun steht schon der Abend vor der Tür und Essen gehen ist uns hier doch etwas zu teuer, also gehen wir noch mal zum Hafen runter um uns etwas fürs Abendbrot zu holen, vorbei am teuersten Apartmenthaus der Insel. Ein Apartment geht hier über ein ganzes Stockwerk und kostet 1000 bis 2000 Dollar pro Tag, je höher desto teurer wird es.
Auch sehen wir hier sehr viele Kukabaras, das sind Vögel aus der Familie der Eisvögel. Von den Aborigines erhielten sie ihren Namen, bei uns sind sie unter dem Namen Lachender Hans oder Jägerliest bekannt.
Gekauft haben wir 125 g Magarine, 1 Flasche Schaumwein, 500 g weiches Brot, 200 g Sandwichkäsescheiben, 4 Bananen, 150 g Kochschinken und schon waren 40,40 A$ = 26,94 € los.
Auf dem Balkon machten wir es uns gemütlich und verspeisten unser teuer erstandenes Abendbrot unter den Augen der Kakadus, diese warteten schon in einer Vielzahl auf dem Balkongeländer um etwas abzustauben.
Kakadus kommen wild nur in Australien und auf einigen benachbarten Inseln und Inselgruppen (Tasmanien, Salomonen, Neuguinea) vor. Es sind mit 30-46 cm Länge mittelgroße bis große Papageien. Das beste Unterscheidungsmerkmal gegen die anderen Papageienfamilien ist die bewegliche Federhaube.
Man sollte auch keine Balkontür aufstehen lassen und das Zimmer verlassen, ganz schnell sind die Kakadus im Zimmer und schleppen alles weg was nicht Niet und Nagelfest ist. Wir haben es ausprobiert und gewartet nach dem wir die Tür aufgezogen hatten. Es dauerte wirklich keine 2 Minuten und ein Kakadu schaute uns, in unserem Zimmer mit großen Augen an. Ein Erlebnis der Sonderklasse.
Weck Ruf: 6:15 Uhr
Frühstück: ab 6:30 Uhr
Abfahrt vom Hotel: 7:45 Uhr
8:15 bis 8:45 Überfahrt mit der Fähre zum Festland
8:55 Weiterfahrt in Richtung Townsville
Temperatur bis 25°C - sonnig
Das nächste Ziel des heutigen Tages war dann der naturbelassene Tierpark Billabong Sanctuary. Hier verweilten wir von 12:30 bis 14:40 Uhr.
Es ist ein toller Tierpark, in dem jeder Besucher Koalas sowie Kängurus streicheln und füttern kann. Das Futter ist für 80 Cent am Eingang zu erwerben. Auch konnten wir hier gleich unser Mittagessen zu uns nehmen, da es hier kleine Snacks, Pommes und Getränke gibt.
Zu Hause hatte ich mich im Internet schon informiert, was es hier alles gibt. Zum Beispiel auch die Fotozeiten in denen man sich mit einigen Tieren fotografieren lassen kann. Mit Koalas und Wombats ist es kostenpflichtig, mit einer Pyton oder einem Krokodil kostet es nichts, wenn man sich mit dem eigenen Fotoapparat fotografieren lässt. Ich hatte schon Bedenken ob das von der Zeit her klappen würde, aber unsere Reisegruppe hatte in diesem Park eine separate Führung und separate Fototermine. Das Foto mit einem Koala hatte ich ja schon von Hamilton Island, also musste jetzt ein Wombat auf den Schoß.
Wombats leben nur auf dem australischen Kontinent und erreichen eine Kopfrumpflänge von 70 bis 120 Zentimetern und ein Gewicht von 20 bis 40 Kilogramm. Ausgewachsene Wombatweibchen übertreffen für gewöhnlich die Männchen in Größe und Gewicht. Ich hatte ein halbwüchsiges Weibchen mit 24 kg auf dem Schoß und das war wirklich richtig schwer. Das Foto hier kostete 12,00 A$ = 8,00 Euro, im Vergleich zu Hamilton Island schon günstig. Man bedenke auch, das sich der Tierpark nur von Spenden und den Fotos finanziert, er bekommt keinerlei staatliche Unterstützung.
Ja und ein Krokodil in den Händen und eine Pyton um den Hals hatte ich dann auch noch, eine ganz neue Erfahrung.
Hier mal ein paar Preise, man bedenke es war ein sehr sehr günstiger Supermarkt.
Salami 1 kg = 20,98 A$ = 13,98 €
Gehacktes im Angebot 1kg = 9,95 A$ = 6,62 €
Normal 1kg = 11,95 A$ = 7,96 €
1 kleine Flasche Bier, Inhalt 375 ml war hier spotbillig
1,91 A$ = 1,26 € (im Durchschnitt bezahlt man dafür 2 € bis 5,50 €)
Günstig ist das auch nicht, aber je höher man nördlich der Ostküste kommt, desto teurer das Essen.
Weck Ruf: 5:45 Uhr
Frühstück: ab 6:30 Uhr
Abfahrt vom Hotel: 7:15 Uhr
Temperatur bis 23°C – bewölkt
In Kuranda angekommen, haben wir 2 Stunden Zeit das Regenwaldstädtchen zu erkunden.
In den sechziger Jahren war Kuranda ein Mittelpunkt für Menschen die einen alternativ Lebensstil verfolgten und seitdem hat sich viel in Kuranda geändert. Historische Gebäude aus der Vergangenheit des Dorfes beherbergen jetzt anspruchsvolle Restaurants, Cafes und Bars. Kuranda hat immer noch den gelassenen Lebensstil aber mit einer Verfeinerung die Kuranda von den anderen Cairns Highland Orten und Attraktionen unterscheidet.
Hier essen wir eine Kleinigkeit, denn Restaurants gibt es reichlich und sogar ein Deutscher bietet die leckere Currywurst an.
In diesem Dörfchen gibt es auch sehr viele Schmuckläden mit Opalschmuck, der garantiert echt ist und für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.
Wir kommen aus dem Bahnhof, da erwartet uns schon unser Reisebus und die Fahrt geht gleich zum Hotel Rydges Esplanade Resort, wo unsere Koffer bereits im Zimmer stehen. Der Rest des Tages steht hier wieder zur freien Verfügung.
Die einzigartige Lage von Cairns im tropischen Norden macht die Besonderheit dieser lebendigen Stadt aus. Sie ist das Tor zu den Regenwäldern und zum Great Barrier Reef und verfügt so über zwei der außergewöhnlichsten Naturdenkmäler Australiens.
Cairns schauten wir uns am Abend an, da hier die Geschäfte teilweise bis Mitternacht geöffnet haben, kann man in aller Ruhe den Abend mit einem Dinner und anschließendem Einkaufsbummel ausklingen lassen. Unser Abendessen im Restaurant kostete, für 2x Känguru und 2Flaschen Bier, 70,00 A$ = 46,67 Euro.
Weck Ruf: 7:15 Uhr
Frühstück: ab 4:00 Uhr
Abfahrt vom Hotel: 9:10 Uhr
10:00 – 11:15 Fahrt zum Moore Reef
16:00 – 17:15 Rückfahrt nach Cairns
Temperatur bis 28°C – sonnig
Das Great Barrier Reef erstreckt sich auf einer Länge von mehr als 2000km östlich des australischen Kontinents in einer Entfernung von bis zu 300km von der Küste. Es ist das größte Riffsystem der Erde und gleichzeitig das größte von lebenden Organismen geschaffene Bauwerk. Manch einer bezeichnet das Große Barriere-Riff als das größte Lebewesen der Erde, und es besteht aus rund 2600 einzelnen Riffs, es ist die einzigste lebende Struktur, die man vom Weltraum aus sehen kann.
Die Korallen sind bis zu 18 Millionen Jahre alt, der größte Teil des Riffs datiert etwa zwei Millionen Jahre zurück. Das Riff bildet mit seinen 359 Hart-Korallenarten die größte von Lebewesen geschaffene Struktur auf der Erde. Es bietet Lebensraum für eine Vielzahl von weiteren Arten, unter anderem sind dort 80 Arten von Weichkorallen und Seefedern, 1500 Fischarten, 1500 Schwammarten, 5000 Arten von Weichtieren, 800 Arten von Stachelhäutern wie zum Beispiel Seesternen, 500 verschiedene Arten von Seetang und 215 Vogelarten heimisch.
Flossen, Brille, Schnorchel und Schwimmweste kann man sich hier kostenlos ausleihen. Und schon stand ich da und watschelte ins Wasser. Bei 25°C Wassertemperatur und 28°C Lufttemperatur ein wahres Vergnügen. Dazu strahlender Sonnenschein und ein ungetrübter Blick auf den Meeresgrund.
Der gesamte Meeresgrund war überseht von den verschiedensten Korallen und die vielen bunten Fische die hier herumschwammen, waren ein Traum.
Auf dem Schiff gab es Einmal-Unterwasserkameras zu kaufen, so eine musste ich mir holen. Nun hatte ich 27 Aufnahmen zur Verfügung und wusste gar nicht was ich zuerst aufnehmen sollte. Ein wenig Angst hatte ich schon, das die Aufnahmen nicht besonders werden könnten, aber die Angst war unbegründet, die Fotos sind Spitze geworden und die 28,00 A$ = 19,00 Euro waren gut investiert, denn so schnell sieht man so etwas nicht gleich wieder, nur in einem Aquarium, aber das ist kein Vergleich, wenn man es selber vor Ort erleben kann.
Und so ist es sehr schnell 16:00 Uhr und es geht zurück nach Cairns aufs Festland. Der Abschied von einem phantastischen Fleckchen Erde fällt schwer, da es hier faszinierend und unbeschreiblich schön war. Ein Tag, den man im Leben nicht vergisst.
Es ist der letzte Abend, es heißt Abschied nehmen. Ein gemeinsames Dinner in einem elegantem Restaurant in Cairns steht als Abschluss auf dem Programm. Hier konnten wir auswählen, aus 3 Vorspeisen, 4 Hauptgerichten und 3 Nachspeisen, nur die Getränke musste jeder selber bezahlen.
*** Samstag bis Sonntag 4. + 5.August (15.+ 16.Tag) ***
Cairns ---> Hongkong ---> Hamburg
Da wir erst am Nachmittag schweren Herzens Australien verlassen, haben wir nach dem Frühstück genug Zeit für einen Spaziergang am Strand von Cairns. In diesem Moment kommt schon etwas Wehmut auf, wie schön war die Zeit am anderen Ende der Welt und man muss die ganzen Eindrücke erst einmal verarbeiten.
12:15 Uhr kam der Transfer zum Flughafen und 14:30 saßen wir im Flieger. Fast pünktlich 15:30 startete die Maschine in Richtung Hongkong. Ankunft Samstagabend 20:20 Uhr bei 32°C, die wir im klimatisierten Terminal nicht spürten. Die ersten 7,5 Stunden Flugzeit waren geschafft. Ab zur nächsten Maschine, die 2,5 Stunden später starte. Weitere 12,5 Stunden später landeten wir früh morgens 5:50 Uhr in Frankfurt. Danach fuhren wir mit dem Zug nach Hause.
Ende August
- angenehme sommerliche Temperaturen
- keine Moskitos
- kleine Reisegruppen
- kein Andrang bei Sehenswürdigkeiten
Flug – pro Person 1446,00 € = 2892,00 €
Busreise Korallenriff und Tropeninseln – pro Person 2069,00 € = 4138,00 €
Aufpreis Bahn 1.Klasse – pro Person 52,00 € = 104 €
Accor Hotel Sydney eine Nacht – pro Person 64,00 € = 128 €
--------------
7262,00€
Gesamtkosten der Reise = 9530,00 €
2689 km sind wir an der Ostküste entlang gereist und haben nur einen winzigen Teil von Australien erleben dürfen. Es war ein Traum der wahr geworden ist, um es nun kurz zu beschreiben:
phantastisch, traumhaft, unbeschreiblich schön.
PS. Es waren 16 Tage und ich habe versucht euch einen kleinen Einblick der Reise zu geben, vielleicht bekommt der Eine oder andere Lust darauf, bedenkt ich habe auch 5 Jahre gespart und es war das Geld wert.
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quacky4321 18.02.2012 19:01
bh folgt
Cybersyssy 14.04.2011 20:20
amitom 13.04.2011 09:36
Wow was für ein traumhafter Urlaub. Grandioser Bericht mit tollen Fotos! BH und LG Thomas
DamarisAnklam 07.11.2010 07:45
Wirklich toll berichtet! LG Damaris :-)
BH UND LG