Burgers Zoo Arnheim

Erfahrungsbericht über

Burgers Zoo Arnheim

Gesamtbewertung (8): Gesamtbewertung Burgers Zoo Arnheim

 

Alle Burgers Zoo Arnheim Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


Ich wollte doch schon immer mal tauchen

5  17.10.2008

Pro:
klasse

Kontra:
ok, der Preis

Empfehlenswert: Ja 

Birgit1201

Über sich:

Mitglied seit:10.09.2008

Erfahrungsberichte:17

Vertrauende:2

Diesen Bericht empfehlen auf Google+
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 82 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Am Sonntag war mal wieder Zootag.


Diesmal war dran:

Burgers' Zoo •
Antoon van Hooffplein 1 •
6816 SH Arnhem • Nederland •
(026) 442 45 34 •
info@burgerszoo.nl
www.burgerszoo.nl


Zoo Informationen:

Eintritt
Erwachsene 17,50 Euro
Kinder zwischen 4 und 9 15,50 Euro
Senioren ab 65 16,50 Euro

geöffnet Sommersession von 9 Uhr bis 19 Uhr
Wintersession von 9 Uhr bis 17 Uhr (Sonnenuntergang)

Rollstühle (kostenfrei) und Elektrorollstühle (geringe Gebühr) können gemietet werden. Sollten aber evtl. vorbestellt werden.
Buggys (Kinderkarren) gegen geringe Leihgebühr
Allerdings sind diese Kinderwagen nicht empfehlenswert, es sind nur komische Metallgestelle mit einer Achse, in die ich mein Kind nicht den ganzen, Tag verfrachten würde wollen

Soviel vorab zu den Fakten die man jederzeit im Internet nachlesen kann.

Livebericht:

An der Kasse tief durch atmen und den Eintritt zahlen, weil ist schon ein stolzer Preis.
Neben der Eintrittskarte gibt's dann auch einen kleinen Wegeplan und eine Broschüre mit etwas Hintergrundinformation. Dazu kann man eine BurgersZoo Zeitung bekommen. Da drin enthalten, Neuigkeiten rund um den Zoo.
Bei uns wanderte aber alles erst mal in den Kinderwagen.
Wir dachten, wir gehen einfach lost und schaun dann viel später.

Links zur Begrüßung die Pinguine.
Eine ansehnliche Gruppe der Gattung stand auf einem Felsen. Das Wasser davor wurde von ihnen nicht genutzt. War es ihnen zu kalt?


Rechts Ne Bude, Andenkenshop. Eine Frau, bot an Fotos zu machen. Man stellt sich einfach hin, nicht mal ein besonderer Hintergrund und lässt sich knipsen. Fotos die da gemacht wurden hab ich nicht gesehen. Von daher kann ich zum Preis und der Qualität nichts sagen.
(Shop und Fotoaktion waren nicht aufdringlich)

Weiter, ohne Plan. Eher links rum. Und rein in...


Den Tropenwald- den Bush
Warm-feucht
"Riesenraum" nein Halle. In der wir uns einfach treiben ließen.

Immer der Nase nach. Och, guck mal hier. Und weiter immer irgendwo lang.
Bei den Wegen geht's immer mal ab. Rechts, links ohne das man sagen kann wo man endet. Ohne das man weiß wo man hin kommt. Ich war/bin nicht mal sicher das wir alles gesehen haben.

Pflanzen, Tiere. Vögel aller Art. Vögel, Tauben der unbekannteren Art laufen einfach so über den Weg. Lassen sich nicht anfassen, flattern aber auch nicht sofort weg.

Ein Weg geht ab. Mit "Rindenmulch" ausgestattet. Da hängt auch schon mal ne Pflanze mitten im Weg runter. Man fühlt sich wie im echten Urwald. Nur die Machete hatten wir nicht dabei.

Eine Art Brücke führt über ein Gewässer.
Brücke, ein Brett gerade etwas breiter als ein Fuß, das an Seilen hängt. Obwohl. Es ist wohl nicht sichtbar irgendwo fest, weil stark wackeln tut es nicht. Und wenn man fällt, es ist nicht tief. Nur evtl. nass.
Auf einem Ast, sitzt einfach so, mitten drin, ein Gecko (oder so was in der Art). Ein kleineres Tier.

Entdecke auch die Seekühe. Man sieht Wasser auf dem lauter Salatköpfe schwimmen. Und hier und da sieht man das noch was im Wasser ist. Mit etwas Geduld sieht man wie sich die Seekühe (ich hab mindestens 2 "gesehen") drehen.

An einer Stelle kann man über eine Brücke gehen. Rechts Wasser und links Wasser. Man geht auf einen Wasserfall zu. Neben dem Wasserfall ein Weg. Es stehn keine Schilder da. Darf man oder darf man nicht? Ich hab entschieden, das man darf. Links der Wasserfall davor einige Steine die im Wasser liegen. Diese als Trittfläche nutzend, kann man eine flache Stelle im Wasser überwinden. Man kommt allerdings dem Wasserfall schon arg nah. So nah das die Hose hinterher schon an einigen Stellen nass war. Von dort gelangt man dann in den "Dschungel". Ein enger Pfad führt wieder auf den Hauptweg.

Ich musste gleich zweimal durch. Die Enkelin fand es wohl zu gut.

Diesem "Treibhaus" angeschlossen ist ein Restaurant.
Man kann die dort gekauften Speisen im "Freien" verspeisen.
Man sollte nur aufpassen das diverse Vögel nicht einen Gruß auf dem Essen hinterlassen.
Ab und an fällt einem auch ein Tropfen auf den Kopf. Ich hoffte immer, das es nur Wasser sei.

Desert oder zu Deutsch Wüstenlandschaft

Wir sind weiter in der Wüste.

Wenig Tiere, ein paar Steinböcke, Schweine und Schlangen. Inmitten einer Landschaft wie man sie aus dem Western kennt.
Jede Menge verschiedenartige Kakteen.
Dazu Schautafeln die erläuterten welche Pflanzen dort beheimatet sind.

Die Luft warm und trocken. Bei den Böcken ein Restaurant, Bistro. Aber der Duft dort, ich nehm an von den Tieren? Na ja, es lässt sich angenehmer Nahrung zu sich nehmen. (Wie kann man auch gleich neben Böcken egal welcher Art, ein Restaurant auf machen?)


Ozean.
Bow eh. Hat mich umgehauen. Ich fand der Oberhammer.
Ich kenne Aquarien. Also ich kenne den Aquazoo in Düsseldorf. Sehe sonst in Zoos Fische. Von da kenne ich kleine "Becken" bzw. mehr oder weniger kleine Scheiben, hinter denen Wasser und die dazu gehörigen Fische sind.

Anders im Burgers.

Anfangen tut es da auch mit Becken. Aber die schon größer als ich sie kannte.
Zwei Becken mit Quallen. Quallen wie man sie aus dem Urlaub kennt. Das eher dunkle Becken, da drin die hellen Quallen. Es schien etwas von innen zu leuchten. Vollkommen Ruhe ausstrahlend bewegten sich die Tiere durchs Wasser. Konnten so von allen Seiten betrachtet werden. (Die Bilder davon sind geil geworden. Wie leuchtende Ufos sehen die Quallen aus.)

Dann geht man sozusagen ins Wasser rein, immer tiefer ins und unter Wasser.

Links wenn man rein kommt, ist ein Riff dargestellt. Ein Riff wie man es am Strand von oben sehen kann, sehen könnte. Man hört Meeresrauschen.
Schautafeln erklären was man sieht.

Man hat die Wahl von einer Erhöhung zu schauen oder gleich davor zu stehen.
Eine ca. 1,50 hohe Glaswand. Man sieht das Riff von oben und von unten wie Querschnitt der Wasserwelt.
Das ganze nicht nur nen halben Meter breit.
Eine Größe wie ich das eben bisher nie gesehen hab.

Man geht weiter und ist noch tiefer im Wasser.

Der nächste Raum, noch tiefer unter Wasser. Die Fische werden größer. Das Licht wird anders. Das offene Meer. Ein Schiffswrack. Haie. Ein Gitarrenrochen.
Vollkommen ruhig ziehen die Tiere ihre Runde.
Es gibt wenige kleine Fische. Die paar die da sind halten sich am Schiff und an den Korallen auf.


Die nächste Abteilung zeigt dann eher die Korallen, und damit die Orte wo sich die Fische aufhalten weil sie dort Versteckmöglichkeiten haben.

Bunte Fische. Korallen. Eben alles was es im Wasser gibt.

Irgendwann kommt ein Becken das komplett dunkel ist. Schwarz, nur hier und da blinkt es da drin.
Eine Tafel erläutert das dieses Becken die ganz tiefe Region im Meer darstellt. Wo dann Tiere leben die ohne Licht leben. Die sich diesem Leben angepasst haben.
Die wahrscheinlich um überleben zu können selber "Licht" machen.


Der Abschluss, war dann einfach nur geil. (fand ich)

Man ist vollkommen unter Wasser. Rechts, links und oben ist Wasser.
Der Rochen gleitet über den Kopf hinweg. Ich fand er sah von unten aus wie ein Halloween Gespenst. Ein Kind mit einem Bettlaken drüber.
Ein Leopardenrochen lag einfach so im Wasser.
Alles zum Greifen nah. Keine Beckenumrandung behinderte den Blick.


Gorillas. Flachlandgorillas.

Eine Herde ca. 8 bis 10 Tiere. Der Große alte "Herrscher" der Herde. Ein großes Tier mit grauen- nein silbernen Haaren. Es saß überwiegend auf einem Baum, hoch oben. Und hielt Wache.
Oder hielt er Hof?
Die Tiere hatten meiner Meinung nach viel Platz. Ein großes Außengelände.
In dieses Gehege hinein, ein Weg der in einem Unterstand endete. Von diesem Unterstand aus konnte man die Tiere sehr gut beobachten. Man war nur durch eine Scheibe entfernt an den Tieren dran.
Ich fragte mich, was die Tiere wohl denken wenn sie durch die Scheibe sehen und die Menschen beobachten.

Erdmännchen

Erdmännchen müssen wir grundsätzlich in jedem Zoo sehen. Hier gab es eine Gruppe von ca. 10 bis 15 Tieren.
Bei den Erdmännchen ist es ja so. Die Herde sucht Futter, spielt, liegt faul in der Sonne. Eins der Tiere steht dann abseits, gern auch an erhöhter Stelle und hält Wache. Kommt Gefahr auf, pfeift das Tier und alle laufen blitzschnell in ihre Erdhöhlen.

Bei den Erdmännchen war dann gerade Fütterung. Die Pflegerin setzte sich auf die Umrandung des Geheges. Die aus großen Felsbrocken bestand. Aus einem Tablett holte sie allerlei Futter für die Tiere.
Obst, Eier und Maden.
Die gesamte Gruppe lief sogleich zur Mauer um sich das Futter zu holen. Die wuselten nur so rum. Das Erdmännchen das zur Wache abkommandiert war, war standhaft. Stand auf seiner Erhöhung, schaute sorgsam ob ein Feind in der Nähe war.
Irgendwann, die Pflegerin stellte die Reste des Futters an der Rückseite des Geheges hinein, sauste der arme Kerl dann auch los um sich seine Ration zu holen.


Die Elefanten waren auch nicht schlecht.

Von der einen Seite war einer zu sehen. Futterte sein Heu. Hinter einem Felsen ragte dann ein Rüssel hervor. Was zur Vermutung, da müsse noch einer sein, führte.
Auf der Rückseite des Geheges stellte man dann fest das es mindestens 4 Elefanten waren.
Zwei lieferten eine "Schau". Sie schupsten sich etwas hin und her. Der eine ging vor dem anderen in die Knie. Der eine legte sich auch mal.
Jetzt beim schreiben, evtl. haben die ja nen Tanz aufgeführt.
Im Prospekt lass ich dann später das, dass ursprünglich Zirkuselefanten waren. Im Zirkus hatte man sie verwahrlosen lassen. Alte Elefanten zudem alte Elefantendamen werden schon mal leicht dominant, so das man die Tiere nicht überall hin geben konnte. In diesem Zoo haben sie einen Ort gefunden wo sie ihr Gnadenbrot bekommen.


Safari.
Ein riesiges Gebiet. Der Steppe nachempfunden. Wie in der freien Natur halten sich dort Zebras, Giraffen, Nashörner und andere Vierbeiner auf.
Weil es sonst sicher nicht so friedlich abgehen würde ist das Löwenrudel auf der anderen Seite unter gebracht.

Getrennt ist die gesamte Fläche von einer "Brücke". Von etwas erhöhtem Platz, dieser Brücke kann man die Tiere gut beobachten.


Die Mangrove gibt es auch noch.
Mangrove hat viel mit Wasser zu tun.
(Wikipedia sagt dazu: ein Ökosystem tropischer Gezeitenwälder)
Schlammspringer. Und allerlei Tierzeug das nicht gar so üblich ist. Wir sind auch durch gegangen.
Und sicher war es auch gut. Aber nachhaltig im Kopf geblieben ist mir davon nichts.


Spielplatz?
Sehr großzügig. Klettertürme verschiedene Schwierigkeitsstufen, die alle eine
Rutsche hatten.
Richtigen Kleinkinderbereich konnte ich nicht feststellen.
Gleich daran anschließend ein Restaurant. So das die Eltern essen oder einen Kaffee trinken können, während die Kids spielen.
Tasse Kaffee, die sehr lecker war, 1,80 Euro
Pommes die wir nicht versucht haben 3,00 Euro


Wickeltische- sind nur schmale Bretter an denen man nur quer wickeln kann. Ob das in Holland immer so ist?


Als wir schon auf dem Weg raus waren, studieren wir doch mal den Plan. Unterwegs hatten wir immer mal bemerkt das auf den Wegweisern Ziffern standen. Im Plan steht dann erläutert das, wenn man den Zahlen folgt man alle Wege entlang kommt, und automatisch den ganzen Zoo sieht.

Tja hätte man....

Hatten wir aber nicht und so stellte ich nur immer wieder fest, das auf den Wegweisern immer das gleiche stand. Immer ging es Richtung Safari. Oder Rimba. Der Zoo macht einen wahnsinnig großen Eindruck. Den Verdacht, das aber doch alles kleiner ist als es scheint hab ich schon.
Ich bin nicht sicher ob wir alles gesehen haben aber der Aufenthalt von 9:30 bis 17 Uhr war ausreichend.


Vorab hatte ich gelesen, das der Zoo eine Zumutung und nicht geeignet wäre für Kinderwagen.

Gut der Zoo liegt nicht in einem total platten Gelände. Es gab Steigungen. Aber Zumutung??
Nein nicht wirklich.

Vorher hatte ich gelesen jemand war in drei Stunden durch.
Ich hätte allein einen Tag im Ozean verbringen können.

Morgens war es sehr leer, angenehm. Nachmittags waren wie dann noch mal in den Ozean. Da war er mir zu voll, zu laut und viel zu warm.

Fazit.
Ich bin jetzt seit einer Woche an dem Bericht dran. Habe mehr als jemals zuvor über einen Zoo gelesen. Die Prospekte habe ich alle angesehen, mehrfach gelesen.
Vieles fand ich dann einfach nur interessant.
So hat das "Aquarium" 8 Millionen Liter Wasser. Um diese Menge Wasser in Seewasser umzuwandeln benötigt man 240.000 kg Seesalz.
Das es Haie gibt die müssen 24 Stunden am Tag schwimmen, weil sie sonst ersticken würden.
Das einer der "Vogelarten" im Bush die größte Taubenart der Welt ist.
Das Seekühe rund 30 Kilo Endivien (nicht Salat) am Tag verdrücken.
Das die Pinguine am Eingang des Zoos Schwarzfußpinguine sind.

Wer jetzt den Eindruck hat das ich leicht beeindruck von diesem Zoo bin. Der irrt.
Ich bin schwer beeindruckt.
Und werde auch, wenn der Preis schon recht hoch ist wieder hin fahren.

Diesen Bericht empfehlen auf Google+
Sponsoren-Links
Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Snoopystar

Snoopystar

28.01.2009 19:04

Da war ich auch schon ein par mal, ist wirklich super toll da! LG

Lilia81

Lilia81

27.10.2008 17:11

Supi Bericht! LG

noname_6032

noname_6032

26.10.2008 20:44

Keine Fotos?

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken


Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 1313 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"besonders hilfreich" von (9%):
  1. Lilia81
  2. Queen500
  3. MC_Laudi
und weiteren 4 Mitgliedern

"sehr hilfreich" von (91%):
  1. jockel2001
  2. Snoopystar
  3. Karry2000de
und weiteren 72 Mitgliedern

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.
Verwandte Tags für Burgers Zoo Arnheim