Brasilien - Reiseerlebnisse

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barriga vazia não tem alegria

5  13.08.2010

Pro:
Landschaft, Größe, Preis

Kontra:
Größe

Empfehlenswert: Ja 

Tombo96

Über sich: Mal schauen ob ich wieder Zeit für Ciao finde! :-)

Mitglied seit:21.01.2002

Erfahrungsberichte:32

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So endlich wieder mal ein Bericht von mir und zwar handelt dieser von meiner Brasilienreise im Dezmeber 2009!

Berichtaufbau:
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1. Brasilien Allgemeines
2. unsere Reiseroute
3. Flug
4. Inlandsflüge
5. Reiseroute Details
6. Essen und Trinken
7. Kosten und Tipps
8. Fazit

1. Allgemeines (tw. Wikipedia)
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Brasilien (portugiesisch Brasil) ist der flächen- und bevölkerungsmäßig fünftgrößte Staat der Erde und mit über 186 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Südamerikas. Er nimmt 47 Prozent des Kontinents ein und grenzt (von Nordosten gegen den Uhrzeigersinn gesehen) an Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien, Paraguay, Argentinien, Uruguay und den Atlantik und hat so mit jedem südamerikanischen Land außer Chile und Ecuador eine gemeinsame Grenze.
„Brasilien“ geht auf den portugiesischen Namen Pau-brasil des Brasilholz-Baumes (Caesalpinia echinata) zurück. "Braz" steht im Portugiesischen für "glühende Kohlen" und bezieht sich auf die Farbe des Holzes, das, wenn geschnitten, rot leuchtet und in Europa zum Färben von Stoffen benutzt wurde.
Fläche: 8.514.215 km² / Einwohnerzahl: 195.1 Mio. (DSW-Homepage Mitte 2008))
(Vergleich Österreich: Fläche: 83.871 km² / EW: 8.376.761 (4. Quartal 2009 )
(Vergleich Deutschland: Fläche: 357.104 km² / EW: 81.882.342 (31. März 2009)
Währung: Reales
Umrechnung Reales / €: 1 € = 2,55 Reales

2. unsere Reiseroute
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a. Ankunft: Rio
b. Búzios
c. Iquaçu / Hotel Tropical das Cataratas
d. Salvador de Bahía / Salvador
e. Isla Morro de São Paulo


3. Flug
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Geflogen bin ich mit der Austrian Airlines und der brasilianischen Fluglinie ‚TAM’ Wien-> Paris (AUA), Paris-> Rio (TAM) und auch so wieder zurück. Damit habe ich einen Transfer über die USA gemieden und musst auch nicht noch mal in Brasilien umsteigen. Gekostet hat der Flug ca. 800 € / Person. Service und Essen waren in Ordnung. Auch das gratis Entertainment Center für den langen Flug fand ich sehr gut. Filme uns Serien gab es aber nicht in Deutsch. (Englisch, Französisch, Spanisch und klar Portugiesisch) Die Transferzeiten waren auch ok. Nach 20 Stunden Reise bin ich dann endlich in Rio angekommen.

Gleich nach dem Ausgang vom Gepäcksbereich kann man sich ein Taxi bestellen. Nicht direkt zu irgendeinem Taxi draußen gehen, da läuft man leicht in Gefahr betrogen zu werden. Und immer handeln. Da wir öfter vom Flughafen nach Rio hinein gefahren sind, konnte ich dann schon durch die Erfahrung mit den Taxlern bis zu 10 Reales runterhandeln. Aber wenn man das Taxi im Flughafen am Desk bestellt und zahlt sind die Preise recht einheitlich.

4. Inlandsflüge
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Die Inlandsflüge (Rio – Iguaçu, Iguaçu – Salvador de Bahía, Salvador de Bahía – Rio) hatten wir auch schon von Österreich aus gebucht (Österreichisches Verkehrsbüro), da diesmal unsere Route feststand – Kosten: ungefähr 400 Euro pro Person für alle 3 Inlandsflüge). Die Bootsfahrt von Salvador de Bahía nach Isla Morro de Sãu Paulo und den Flug von Morro de São Paulo nach Salvador de Bahía mit der Propellermaschine.
Bilder von Brasilien - Reiseerlebnisse
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Brasilien - Reiseerlebnisse
haben wir per Mail über die Tourist Info auf Isla Morro de São Paulo gebucht. CIT - Centro de Informação ao Turista, e-mail: cit@morrosp.com.br
Alles andere haben wir direkt gebucht!

5. Reiseroute Details
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Die Route haben wir uns natürlich schon zu Hause überlegt. Wir haben im Internet recherchiert und hatten auch das Glück, dass meine Frau beruflich öfters in Brasilien ist und sie uns daher tolle Tipps besorgen konnte. Leider hatten wir nur 2 Wochen Zeit, da meine Frau bereits eine Woche früher hinfliegen musste und sie dann nicht solange bleiben konnte, aber wir fliegen wahrscheinlich noch mal hin und holen noch die Dschungeltouren nach. Wieder mal hatten wir den Lonely Planet mit. Aber diesmal brauchten wir ihn aufgrund der einheimischen Tipps nicht sehr oft.

a. Rio
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Die ersten 3 Tage waren wir in Rio. Da ich um 6 in der Früh angekommen bin, war ich doch sehr geschlaucht, aber viel zu neugierig, um mich hinzulegen und so sind wir nach einem Frühstück gleich mit dem Taxi zum Zuckerhut aufgebrochen. Phänomenal! Rio von oben ist der Hammer. Sowohl vom Zuckerhut als auch vom Corcovado ist die Aussicht in alle Richtungen atemberaubend. Auch die Altstadt hat sehr schöne Gebäude, darunter die Oper oder Bibliothek, die man gesehen haben sollte. Wir haben im Viertel „Ipanema“ gewohnt, dessen Strand mittlerweile beliebter ist als die berühmte Copacabana, da Ipanema sicherer ist und genau dasselbe bietet. Der Sand ist ein Traum dort. Ich hatte noch nie einen so samtigen Sand in der Hand. Das ganze Leben spielt sich in Rio am Strand, der Promenade und den Lokalen in der Nähe des Strandes und der Promenade ab. Wir haben andere Bezirke auf Rat von Einheimischen gemieden und uns auf die klassischen Sehenswürdigkeiten und unseren Wohnbezirk Ipanema beschränkt, der alles bietet, was man von Rio erwartet. Auch die Lokale sind sehr schön und das Essen ausgezeichnet. In Rio haben wir uns hauptsächlich von Rindfleisch ernährt, das die Brasilianer himmlisch zubreiten können. Herzhaft und immer zart rosa gegart.

Das Rio Gericht ist quasi ‚„Picanha“! Aufgeschnittenes und rosa gebratenes Rindfleisch, das auf einer heißen Platte zum selber weiterbraten serviert wird.

Lokaltipps: Garota de Ipanema (sehr gute Picanha)
Churrascaria Porcão; www.porcao.com.br

b. Búzios
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Danach sind wir mit dem öffentlichen Bus von Rio nach Buzios gefahren. Auch da war ich wieder positiv überrascht, denn schon die Busstation in Rio wirkte eher wie ein moderner Flughafen (auch mit einem Check In) und genau so waren dann auch die Busse. Neu, sauber, komfortabel, klimatisiert und nicht teuer.

Unsere Pousada in Búzios war ca. 10-15min zu Fuß vom Zentrum entfernt und war traumhaft angelegt. Sie heißt „Glenzhouse Lodge“ (www.glenzhaus.com.br). Gebucht hatten wir sie per Internet zu einem sehr günstigen Preis über: www.hotelkatalog24.de

10 – 15min mit dem Taxi braucht man zu einem der schönsten Strände in Búzios, dem Praia Geribá. Erfrischendes Wasser, ein langer und breiter Sandstrand, nettes Bars und die Schirme und Liegen waren im Vergleich zu Europa sehr günstig. Auch Wind und Wellengang sind perfekt für Surfer und Wellenreiter. Ich wollte dort gar nicht mehr weg. Bei unserem nächsten Besuch werden wir uns auf jeden Fall dort eine Pousada nehmen.

Das Zentrum von Buzios ist auch sehr nett. Viele nette Lokale und Geschäfte, perfekt zum Shopen und herumflanieren. Entdeckt wurde das ehemalige Fischerörtchen von Brigitte Bardot, deshalb steht auch eine Statue von ihr auf der Promenade. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass es doch sehr touristisch dort ist, aber nach dem Stress und Dreck in Rio hab ich ein wenig Luxus gebraucht!

Herrlich zum Essen war in Buzios der Fischeintopf mit Kokos oder Weissweinsauce. Ich habe den jeden Abend gegessen. Dazu Chilenischer Weißwein.

c. Iquaçu
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In Búzios Zentrum haben wir uns dann ein wenig nach einem Bus umgesehen, der direkt zum Flughafen Rio gefahren ist, damit wir dann nicht von der Busstation erst wieder mit einem Taxi zum Flughafen fahren mussten . Diesen Bus kann man in der Touristinfo oder in einem dortigen Reisebüro buchen – und das auch noch sehr günstig. (spart sich ja das Taxi) Aber wieder einmal musste man viel Geduld mit den Brasilianern aufbringen, denn so einen Bus zu reservieren muss ja mindestens eine Stunden dauern…*mannmannmann*
Auf jeden Fall sind wir dann von Rio nach Iguaçu geflogen und dann mit dem Taxi in das einzige Hotel im Nationalpark ‚“Hotel Tropical das Cataratas“, was dementsprechend kostet, aber es hat schon was dort. Man kennt es aus etlichen Filmen und so ziemlich jeder Star ist dort schon mal gewesen. Und natürlich sieht man von den teuersten Zimmern auch die Wasserfälle. Gebucht haben wir das Zimmer vorab über www.hrs.de. Die Hotelbestätigung beinhaltet auch gleich den Eintritt in den Nationalpark – der ist bei Vorweis der Reservierung nicht extra zu bezahlen, da er im Zimmerpreis bereits inkludiert ist.
Ich würde empfehlen dort 2-3 Nächte zu bleiben. Zwei Nächte, also einen vollen Tag, wenn man nicht nach Argentinien fahren möchte, sonst 3.
Auf der Brasilanischen Seite sieht man die Wasserfälle schöner, dafür gibt es auf der argentinischen Seite mehr Wanderwege.
Die Rafting Tour auf keinen Fall machen, die ist ein Nepp, dafür ist die Bootstour in die Wasserfälle hinein (Macucu Safari) ein Spaß. Tipp: Vor der Bootsfahrt Badesachen anziehen und das Gewand dort in ein Kastl sperren lassen, denn man wird pitschnass. Bei allen Touren schadet es nicht ein zweites Gewand und Handtücher dabei zu haben.

d. Salvador de Bahía
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Von Iguaçu ging es dann wieder über Rio nach Bahia in die Stadt Salvador. Eine sehr süße Stadt, mit karibischem Flair, aber auch eine der gefährlichsten Städte. Spätestens wenn man in jeder 2ten Gasse Polizisten sieht, kommt man ins Grübeln.
Auch hier reichen 1-2 Nächte. An einem Tag hat man alles in der Stadt gesehen.
Wir haben im „Hotel Pelourinho“ gewohnt – direkt in der Altstadt. Hatten allerdings Pech mit dem Zimmer und würden es nicht unbedingt weiterempfehlen. Das Hotel „Casa do Amarelindo“ ist gleich daneben, also auch direkt in der Altstadt, etwas teurer, dafür angeblich sehr schön und sauber. Beide sind über das Internet und diverse Internetportale buchbar.

e. Isla Morro de São Paulo
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Dann kam mein persönliches Highlight in diesem Urlaub. Ein brasilianischer Kollege meiner Frau hat uns diese Insel empfohlen, da er auf dieser Insel oder eine der anderen, die in dieser Meerenge liegen, selber gerne seinen Urlaub verbringt. Wir sind von Salvador ca. 2 Stunden mit einem Boot dorthin gerast und meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen.
Vom Boot wird man von Männern mit Scheibtruhen, auf denen Taxi steht. abgeholt, das Gepäck kommt in die Scheibtruhe und man beginnt die Wanderung (je nachdem auf welchem Strand man wohnt) zu seiner Pousada. Dabei geht man gleich mal durch das Zentrum der Stadt. Alles auf Sand, da gibt es keine Straßen und keine Autos. Man geht auf den Sand durch größere Straßen und kleinen Gassen, vorbei an tollen Lokalen und Geschäften. Eines einladender als das andere. Dann kommt man zum Strand 1, der an das Zentrum angrenzt, dann ein paar Fußminuten weiter kommt man zum Strand 2 auf dem unsere Pousada war. Diese wurde uns vom dortigen Tourismusbüro empfohlen und wir hatten ein besseres Zimmer mit Ocean View reserviert und bekamen einen Traum von einem Zimmer. In vorderster Front im 1 Stock (gibt überlall nur einen Stock) mit einem großen Schlafzimmer und einer Megaterrasse mit einem extra Doppelbett und Doppelhängematte. Die Pousada heißt: Villa das Pedras. Man kann auch diese Pousada problemlos vorab per Internet buchen.
Auf unserem 2ten Strand, es gibt insgesamt 5, waren noch sehr viele Strandbars und Stimmung, am 3ten wurde es schon weniger und am 4ten waren dann nur noch Pousadas, am 5ten (Praia do Encanto), auf den man nur bei Ebbe kommt, ebenfalls. Damit will ich sagen, dass man sich seinen Urlaub hier ganz individuell gestalten kann. Party, angenehmes Ambiente, nur Pousadas oder sogar auf einer einsamen Insel.
Wir haben dort in keinem einzigen Lokal schlecht gegessen, daher kann ich keines besonders empfehlen, aber wo man auf jeden Fall hin sollte ist das Cafe del Mar von Brasil – die Chill out bar „Toca“, die sich auf einem Hügel am Beginn des Zentrums befindet – dort wo man mit dem Boot ankommt. Es ist so wie ein Cafe del mar meiner Meinung nach sein sollte – nicht falsch verstehen ich mag das Original auf Ibiza auch, aber das ist halt irgendwie ursprünglicher. Auf einer Klippe mit Polstern am Boden und ein paar Tischen, mit chilliger Musik, Wein, Bier, Cocktails und Snacks. Fast jeden Abend auch Live Musik bis die Musiker die Instrumente nicht mehr sehen. Natürlich auch ein sehr schöner Sonnenuntergang. Flyer zu dieser Bar werden jeden Tag auf den Stränden verteilt.
Zurück ging es dann mit einem absolut empfehlenswerten Flug mit einer Propellermaschine für 8 Personen. Man sollte schwindelfrei sein, aber das war echt eine tolle Aussicht und man landet direkt in Salvador am Flughafen und wird mit einem Shuttle zu seinem Gate gebracht.

6. Essen und Trinken
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Also wir waren vom Essen begeistert. Wir haben sowohl in billigen als auch in sehr teuren Restaurants gegessen und wurden nie enttäuscht.
Was man neben Rindfleisch und Caipirinhas unbedingt probieren sollte ist Açaí. Açaí ist eine süchtig machende, tief dunkelrote, vitaminreiche Beere aus dem Amazonasgebiet. Angeboten wird Açaí in Form eines Saftes und – vorwiegend auf den Stränden – in Form eines Sorbets. Schmeckt herrlich und ist wunderbar erfrischend!

7. Kosten und Tipps
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Nur mit Englisch kommt man nicht bzw. sehr schwer durch. Mit Spanisch allerdings schon. In den Hotels wird englisch gesprochen – in den Restaurants eher nicht und auch mit den Taxifahrern kann man sich besser auf Spanisch verständigen.

8. Fazit
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Es war einfach der Hammer!!! Ich hoffe wir fahren bald wieder hin und machen dann die Dschungeltour von Manaos aus und fahren noch mal nach Búzios oder auf eine andere Insel nach Bahia. Ich kann Brasilien einfach nur jedem empfehlen.
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Whitesnake83

Whitesnake83

31.05.2012 07:28

BH

MonaR

MonaR

13.04.2012 10:39

BH

RIESENFUSS

RIESENFUSS

13.03.2012 12:04

Klasse vorgestellt sh*************, aber nur da er schon ältwer ist und die Diamanten für den Monat verteilt. Ciao Thorsten

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