Brasilien - Reiseerlebnisse

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Brasilien - der Traum eines Urlaubs

5  20.12.2005

Pro:
Land und Leute, Strände, Kultur, Eindrücke

Kontra:
Armut

Empfehlenswert: Ja 

VanessaKellermann

Über sich:

Mitglied seit:31.01.2005

Erfahrungsberichte:120

Vertrauende:138

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 305 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

So, heut möchte ich euch über einen Urlaub berichten, der zwar schon ein bisschen her ist, aber dennoch mein geilster Urlaub war, den ich je gemacht habe. Meine Rundreise in Brasilien. Das war zwar schon im Sommer 2004, aber ich habe beschlossen, dass er es wert ist, euch davon zu berichten. Der Bericht handelt nicht von dem Land, Fakten, Daten..., sondern nur von meinen Erlebnissen auf meiner Rundreise.

Anreise:
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Der Urlaub war damals noch mit meinem Freund, heute sind wir nicht mehr zusammen. Aber immer noch gute Freunde.

Wir sind am 14. August 2004 um halb 7 Früh ab Frankfurt abgeflogen. Da ich ja auch der Nähe von Nürnberg komme, haben uns die Eltern von meinen Exfreund zu dem Flughafen gefahren. Man kann den aber auch ganz leicht mit dem Zug erreichen, der fährt direkt in den Flughafen.
Der Flug war mit der Gesellschaft TapAir Portugal, eine Fluggesellschaft, die eigentlich aus Portugal kommt (wie der Name schon sagt) Den Flug hat mein Exfreund damals im Internet gebucht. Bezahlt habe ich dafür 860 Euro, also ein nicht gerade billiges Ding, aber wir wollten diese Reise unbedingt machen.
In Lissabon hatten wir eine Zwischenlandung und ca. ne Stunde Aufenthalt. Die ist sehr schnell vergangen. Bis Lissabon sind wir 3 Stunden geflogen, die noch relativ schnell vergangen sind. Nach dem Umsteigen kam dann der Flug nach Rio de Janeiro. Es war zwar die selbe Fluggesellschaft, aber es musste ja aufgetankt werden, neue Gäste sind hinzu gestiegen usw. Der Flug von Lissabon nach Rio dauerte 9 lange Stunden! Das Flugzeug war eigentlich ziemlich groß und bequem und ich habe den Vorteil, dass ich eigentlich überall schlafen kann. So auch im Flugzeug. Am Anfang habe ich noch etwas Musik gehört, an Bord waren eigene Sender, die recht unterhaltsame Musik gebracht haben. Dann habe ich Fern geschaut, es wurden 2 komplette Filme und viel Werbung gezeigt, so genau habe ich nicht darauf geachtet. Gelesen habe ich auch noch viel und irgendwie ist die Zeit schon vergangen. Man ist ja in voller Vorfreude auf den Urlaub und dann vergeht die Zeit schon schnell. Wir waren dann aber trotzdem echt froh, als wir endlich angekommen sind, denn nach so einer langen Zeit im Flugzeug kann man doch fast irgendwie nicht mehr sitzen.
Um ca. 16 Uhr am gleichen Tag sind wir dann in Rio de Janeiro gelandet. Es gibt einen Zeitunterschied von 5 Stunden zurück zu unserer Zeit. Das ist der Vorteil bei der Hinreise, weil man dann zwar schon lange unterwegs ist, aber man ja Zeit gewonnen hat.

Rio de Janeiro:
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Wir haben unser Hotel in Rio schon von zu Hause aus gebucht, das hat damals alles mein Exfreund erledigt, aber wie ich mitbekommen habe, aus dem Internet. Nach der Ankunft am Flughafen sind wir dann gleich zu unserem Hotel gefahren. Da ist uns dann das erste Missgeschick passiert: der Taxifahrer hat uns voll ausgenommen. Wir haben uns vor dem Abflug schon erkundigt und sind schon gewarnt worden, dass die Gepäckträger am Flughafen einen fast das Gepäck aus der Hand reißen, aber das war dann gar nicht so schlimm. Man konnte halt nichts unbeobachtet lassen, aber das ist ja überall so. Zu dem Taxifahrer: wir sind für umgerechnet 50 Euro zu unserem Hotel gefahren worden, die nächsten Tage haben wir aber dann erfahren, dass so was von der Strecke her höchstens 20 Euro kosten dürfte! Wenn man halt mal länger in dem Land ist, dann erfährt man so einiges. Und so schnell sind wir dann nicht mehr von einen Taxifahrer ausgenommen worden.
Endlich im Hotel angekommen, haben wir unsere Zimmer bezogen und waren schon ziemlich geschafft. Unser Hotel lag zwischen den beiden Stränden Copacabana und Ipanema, also super zentral und alles war gut zu Fuß zu erreichen. Deswegen war das Hotel auch nicht so ganz billig, wir haben umgerechnet 50 Euro pro Nacht inkl. Frühstück bezahlt. Ipanema ist auch ein kleiner Ortsteil von Rio, hat einen super schönen Strand und ist nicht ganz so überlaufen wie die Copacabana.
Wir haben uns am ersten Abend nur noch uns etwas die Umgebung angeschaut, uns im Hotel schlau gemacht wegen Frühstück, das war nämlich dabei. Abends haben wir dann noch was gleich um die Ecke gegessen und dann sind wir ins Bett.
Die ersten 4 Tage unserer Rundreise sollten also in Rio de Janeiro verbracht werden.
Am 15. August haben wir uns erst mal in der Umgebung schlau gemacht. Unser Hotel hatte oben auf dem Dach einen kleinen viereckigen Swimmingpool und es waren ein paar Liegen auf dem Dach. Von dort aus hatte man eine super Sicht sowohl zum Strand von Ipanema also auch auf die Copacabana oder die Hotels. Eine Sauna hatten wir auch, aber die brauchten wir nicht. Bei der Hitze war man froh, dass man eine Abkühlung bekam.
Als wir angekommen sind, hatte es ca. 25°C und im August ist ja eigentlich in Brasilien Winter. Am ersten Tag war es dann zwar etwas bewölkt, so dass wir nicht an den Strand konnten, aber es war immer noch warm. Und eine etwas niedrigere Temperatur ist ja auch angenehmer, wenn man was unternehmen will.
Ganz in der Nähe unseres Hotels haben wir ein ganz nobles Viertel entdeckt (Santa Teresa), mit einem Museum, in dem Bilder von Dali, Monet, Picasso... ausgestellt waren, also echt sehenswert! Zu diesem Ortsteil musste wir mit einer uralten Straßenbahn fahren - war echt aufregend! So ein Ding könnte man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Wie in Deutschland 1930. Dieser Ortsteil war nicht so von Touristen überlaufen, das haben wir auch ganz zufällig entdeckt. Also wenn man etwas die Augen aufmacht, kann man wunderbare Flecke sehen.
Die Stadt an sich ist einfach unvorstellbar groß und dabei ist dann immer sehr bewundernswert, dass die Favelas, so bezeichnet man die Armenviertel, immer mitten zwischen riesigen Hochhäusern oder auch meistens an Berghängen zu finden sind. Diese Viertel sollte man lieber nicht betreten, weil man nicht genau weiß, was einen da erwartet. Man muss also schon aufpassen, wo man sich aufhält und wo man hingeht, denn in solchen Vierteln möchte ich nicht geraten. Die Favelas erkennt man eben daran, dass abends, wenn alles beleuchtet ist und man auf die Hänge schaut, immer einzelne Flecken vorhanden sind, bei denen es dunkel ist. Die Menschen dort sind einfach so arm, dass sie nicht mal Strom haben. In diesen Vierteln gibt es keine Polizei, die einen helfen könnte. Aber wenn man sich vorher etwas schlau macht und das haben wir mit einem Reiseführer und Internet getan, dann kann man sich schon sicher in Rio aufhalten. Natürlich sieht man an diesen Dingen, dass der Unterschied zwischen Arm und Reich extrem groß ist. Auf der einen Seite die protzigen Hotels und daneben die heruntergekommenen Holzhütten, wo die Ärmsten der Armen wohnen.

Essen und Ausgehen:
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Am Abend haben wir dann etwas die Straße an der Cobacabana angeschaut. Das ist die Promenade und da ist am meisten los. Meist waren wir erst etwas Essen und danach sind wir noch etwas Trinken gegangen. In Rio ist alles ziemlich billig, man braucht für Essen und Trinken kaum Geld. Die Währung heißt Real und ein Real ist umgerechnet ca. 0,50 Euro.
Es gibt in Rio Restaurants, bei denen man nach Gewicht zahlt und auch hier ist mal total satt geworden für wenig Geld. Es gab ganz unterschiedlich Gerichte, mal was typisch Brasilianisches mit Fleisch, wird meistens immer alles frisch vor den Augen der Gäste zubereitet. Oder auch Sushi ist dort spottbillig. Bei uns in Deutschland zahlt man für ein paar so Röllchen schon ein Vermögen, dort werden die einem nachgeschmissen.

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Flagge
Somit waren wir auch oft Sushi essen. Es gab aber auch Mexikanische Restaurants, sogar Deutsches Essen war vertreten. Ganz viel Fisch kann man auch genießen, also wie man sieht, für jeden ist was dabei. Wir hatten einen ganz netten Mann an unserer Rezeption, der hat ein wenig Deutsch gesprochen und hat uns erklärt, wo man gut und billig Essen gehen kann.
Also wenn man abends weggehen möchte und was erleben möchte, dann sollte man sich in der Nähe der Cobacabana aufhalten.

Cobacabana:
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Am 16. August sind wir am Vormittag endlich zu der Copacabana als Strand gekommen, die ist einfach traumhaft!!! 4 km lang, aber wir haben uns meistens nur am Anfang aufgehalten, weil wir nicht erst ewig laufen wollten! Aber wo man hinsieht, nur Sand, Meer und einfach super viele Menschen jeder Hautfarbe und Alters, sehr interessant, das alles mal zu beobachten. Da bei uns jetzt ja Winter war, war für die sommerlichen Verhältnisse wenig los, aber mir hat es gereicht. Ich möchte dann gar nicht wissen, was im Sommer los ist. Viele kommen einfach nur zum Baden hierhin, anderen spielen Volleyball oder Surfen. Hinter dem Strand ist eine Straße und dann die Strandpromenade. Dahinter sieht man massig Hochhäuser.
Unser Hotel war nicht weit weg vom Strand, genauer gesagt zwischen 3 Stränden (Ipanema, Arpoador und eben Copacabana) somit ideal! Bei Ipanema man 2 bewundernswerte Berge wie der Doi Irmaos "Zwei Brüder" sehen, echt ein Traum. Der Strand sowohl bei der Copacabana also auch Ipanema war sauber, kein Dreck, aber es gab auch genügend Leute, die sich darum gekümmert haben. Das Wasser und die Wellen waren auch der Hammer! Sehr groß und super zum Rumalbern! Surfer gab's auch en mass, aber ich kann leider nicht surfen! Die Wellen waren zum Schwimmen noch geeignet, also nicht zu hoch.
Von den Temperaturen her hatten wir dann die nächsten Tage ca. 27°C, doch die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch, was das Ganze etwas anstrengend gemacht hat. Am Strand war das Ganze ja noch ok, denn da hatte ich ja meistens nur meinen Bikini an, aber wenn man was unternehmen wollte, dann war es schon sehr anstrengend.
Diesen Tag haben wir dann einfach nur zum Relaxen genutzt, ab und zu sind wir dann am Strand in Bars gegangen, die alle 200 m waren. Diese Bars sind kleine Holzhütten, in den man z.B. Kokosnüsse essen kann, Caipirinhas trinken, die einfach spottbillig waren (ca. umgerechnet 50 Cent-1 Euro) und dementsprechend sind wir dann den ganzen Urlaub über auf über 30 Caipis gekommen (ich hab ne Strichliste geführt!) Diese Bars sind so etwas wie Bambushütten, total gemütlich mit Stühlen an der Promenade. Die Kokosnüsse, die wir gegessen haben, waren echt, man hat einen Strohhalm dazu bekommen und konnte die frische Milch daraus trinken. Super lecker kann ich da nur sagen. So etwas habe ich ja vorher noch nie ausprobiert.
Was mich etwas am Strand genervt hat, aber das ist ja auch in anderen Ländern so, sind die Leute, die alle 3 Minuten vorbeigekommen und dir allen möglichen Kram andrehen und verkaufen wollen. Das nervt nach einer gewissen Zeit schon, vor allem wenn man wirklich nichts braucht und es 100 mal sagen muss. Es waren auch immer welche unterwegs, die bettelten, aber nicht sehr aufdringlich. Die wollten halt alle nur Geld, um sich etwas zum Essen kaufen zu können. Also an der Promenade sieht man sehr wenige betteln, halt mal vereinzelt, aber wenn man dann etwas in das Stadtinnere kommt, sollte man schon aufpassen. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber das sollte man nicht herausfordern.
Wir hatten aber nie zuviel Geld dabei, denn da sollte man schon vorsichtig sein. Gerade so, was wir den Tag am Strand brauchten oder abends beim Weggehen. Ich habe mein Geld oft in den Schuh gesteckt, denn da konnte man keinen Geldbeutel sehen. Man sollte auch keine Uhren oder Schmuck bei sich tragen, sonst ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man überfallen wird.

Am 17. August, das war dann unser vorerst letzter Tag in Rio war, haben wir uns um ne Weiterfahrgelegenheit gekümmert. An der Strandpromenade haben wir ein kleines Reisebüro entdeckt, wo uns ein Bus nach Buzios angeboten wurde. Das war eben unsere nächste Station und den haben wir dann gleich gemietet. Wir hatten ja nur so grob geplant, was wir alles in den 2 Wochen anschauen wollten und die sind dann ganz schön schnell vorbei gegangen.
Somit ging es dann an diesen Tag auch auf den Corcovado, dann wir wollten ja auch die bekanntesten Wahrzeichen der Stadt sehen.

Corcovado:
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An dem letzten Tag in Rio haben wir die Christus-Statue auf dem Corcovado gesehen. Die "Erlöser-Statue - Cristo Redentor" wie sie richtig heißt. Dieser Berg ist 710 m hoch und man hat erst einen Ausblick über ganz Rio de Janeiro, da konnte man mit einen Taxi bis zu einer Plattform fahren, bei der man alle Stadtteile und einen Rundum-Blick hatte. Super Ausblick, einfach traumhaft.
Der Corcovado liegt inmitten des Nationalparks Tijuca. Durch diesen ging es eben mit einem Fußmarsch von 1 km den Berg rauf zu der Statue! Man konnte aber auch eine Zahnradbahn nehmen, doch die schien mir irgendwie nicht geheuer. Ist halt etwas nostalgischer. Da habe ich dann lieber den Fußmarsch in Kauf genommen. Und bei dem Marsch durch den Wald haben wir auch wunderbare Pflanzen und auch seltene Tiere entdeckt, die wir zuvor noch nie gesehen haben. Man kam sich irgendwie vor wie im Regenwald, Lianen, tropische Bäume, einfach alles, was das Herz begehrt.
Oben angekommen war man zwar etwas außer Atem, weil es schon ziemlich steil hinauf ging, aber den Ausblick entschädigte alles! Ich habe auch ein paar Fotos am Schluss an meinen Bericht, da könnt ihr mal sehen, wir toll es dort ist. Man sieht den Zuckerhut, sie Buchten und die gesamte Größe der Stadt. Wenn man beim Ende der Zahnradbahn angekommen ist, dann sieht man schon einige Stände, bei denen man Souvenirs kaufen kann, aber alle viel zu teuer. T-Shirts, Postkarten, kleine Anhänger der Christus-Statue...Oft halt auch ziemlich viel Grusch.
Auf dem Corcovado ist ganz oben dann die bekannte Christus-Statue, die ihre Arme über Rio ausbreitet. Das ist die Geste, dass der Herr über Rio seine Arme breitet und die Menschen dort beschützt. Die Christusstatue ist 38 Meter hoch und 1145 Tonnen schwer, also ein ganz schönes Monstrum.
Viele stellen sich dann vor die Statue und breiten auch die Arme aus. Wir haben auch so ein paar Bilder geschossen. Die kann man sich aber auch oben machen lassen, dann kostet es halt ein Haufen Geld. Wir hatten an dem Tag noch Glück, dass wir super Wetter und Sonnenschein hatte, denn wenn es bewölkt ist, dann kann man leider nicht viel erkennen. Aber da ja in Rio nur ganz selten schlechtes Wetter ist, hat man meistens Glück.
Der Abstieg von dem Berg haben wir wieder zu Fuß gemacht, es warten dann aber am Ende auch einige Taxis, die einen wieder zurück in die Innenstadt fahren würden.

Zuckerhut:
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An diesem letzten Nachmittag wollten wir unbedingt den Sonnenuntergang vom Zuckerhut aus noch sehen, was uns dann etwas Hecktick beschert hat, denn im Winter geht die Sonne bei denen um halb 6 unter. Wir haben uns beim Corcovado ein Taxi geschnappt und sind dann zu dem Zuckerhut gefahren. Wir haben es dann noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang geschafft und das war wieder ein genialer Anblick. Ich habe schon viele Sonnenuntergänge gesehen, aber wenn man so was erlebt, ist es einfach einmalig.
Richtig heißt der Zuckerhut "Pao de Acucar" und liegt zwischen den beiden Teilen Botafogo und Copocabana.
Zum Zuckerhut kann man mit einer Seilbahn nach oben fahren, die kostet natürlich wieder Geld. Und das ist umgerechnet auch kein billiger Spaß. Wir haben für eine Hin- und Rückfahrt pro Person 12 Euro bezahlt. Also die wissen schon, wie Geld in die Kassen kommt.
Die erste Teilstrecke geht auf den kleineren Berg Urca, der vor dem Zuckerhut ist. Die Fahrt ist auf jeden Fall ein Erlebnis, die Aussicht ist wunderbar. Bei der Gondel konnte man die Fenster öffnen, was auch zu einer frischen Luft geführt hat. Von diesem Berg aus hat man wieder einen tollen Ausblick auf die Stadt, es sind kleine Souvenirläden vorhanden oder man kann sich was zu Essen kaufen. Da haben wir uns aber nicht lange aufgehalten, sonder sind gleich weiter. Mit der zweiten Gondel ging es dann direkt auf den Zuckerhut hinauf. Der ist ca. auf 394 Meter. Die Aussicht ist auch hier wieder wunderbar und es ist nicht mehr so touristisch wie auf dem Corcavado. Den kann man übrigens vom Zuckerhut aus auch sehen. Wie ich ja schon geschrieben habe, hatten wir an diesem Abend einen herrlichen Sonnenuntergang und das war für uns das Wichtigste. Dann ist es aber auch ziemlich schnell dunkel geworden und wir sind wieder mit der Seilbahn nach unten gefahren.

So, das waren dann unsere ersten 4 Tage in Rio. Unser Abflug sollte ja auch wieder von Rio aus sein, aber jetzt begann unsere Rundreise:

Buzios:
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Am nächsten Tag sind wir dann mit einem ziemlich kleinen Bus zu einer Halbinsel weitergefahren, die sich Buzios nennt. Die Halbinsel war ca. 180 km von Rio weg und es gab 230 Strände aller Art, einer schöner als der andere! Das kann man sich einfach nicht vorstellen. Das Küstengebiet ist ca. 8 km lang. Es waren nur Naturstrände mit Muscheln, Krebsen, Krabben, Seeigeln, Seesternen. Bei dem einen Strand hat ein Budenbesitzer sogar die Seeigel direkt aus dem Meer gefischt und dann frisch dort gemacht. Ich habe die nicht probiert, weil ich ja noch gesehen habe, als die gelebt haben. Buzios wird als Saint Tropez von Brasilien bezeichnet. Buzios, deren vollständiger Name "Armacao de Buzios" lautet, wird in der Nacht von Bars, Tanzlokalen und vielen Leuten belebt.
Bis in die sechziger Jahre war Buzios ein einfaches Fischerdorf, bis es von Brigitte Bardot und ihrem damaligen brasilianischen Freund "entdeckt" wurde. Eine Statue von BB ist auch auf der Insel zu entdecken.
Die Strände hingegen waren alle einsam und verlassen, denn man merkt daran eben, dass es in Brasilien Winter ist und keiner von den Einheimischen wollte da baden. Wenn man mal einen getroffen hat, dann war es sicher auch ein Tourist. Die Strände waren nicht überlaufen, wir waren bei manchen sogar ganz allein. Die Strände waren manchmal nur ganz kleine Buchten, aber wie im Paradies. Unsere Unterkunft dort war ein kleines Bungalow mit Balkon und Frühstück war auch dabei. Ein kleiner Pool, den wir aber nie genutzt haben. Die Unterkunft war etwas einfacher, aber dennoch super schön. War alles sehr nett gemacht, einen Frühstücksraum mit super leckerem Essen. Wir waren mit noch 2 anderen Pärchen die einzigen in der Anlage, aber das war uns ganz recht. Somit waren wir aus dem Trubel von Rio mal draußen.
Am Abend sind wir meistens so lange am Strand geblieben, bis die Sonne untergegangen war, also jeden Abend die schönsten Sonnenuntergänge gesehen!
Auf der Insel waren wir 3 Tage, haben uns jeden Tag 2 Strände angeschaut, die alle ein paar hundert Meter auseinander waren, also locker zu Fuß zu erreichen waren! Waren da natürlich baden, haben uns gesonnt, also wieder ein etwas entspannenderer Teil.
Abends waren wir nach dem Essen in Bars und Tanzlokalen unterwegs, man ist wieder schnell ins Gespräch gekommen und hat einige Leute kennen gelernt. Unsere Lieblingsgetränk war immer noch die Caipis, aber wir haben natürlich auch andere Cocktails ausprobiert.

Nach 3 Tagen ging es wieder zurück nach Rio, denn von Buzios aus konnte man nicht weiterfahren. Unsere nächste Station war dann Salvador, wo wir aber mit einem Inlandsflug hingeflogen sind. Die Strecken sind in Brasilien einfach unvorstellbar weit und weil wir ja nur 2 Wochen hatten, musste halt alles etwas schneller gehen. Salvador ist ca. 1000 km von Rio weg und da müsste man 29 Stunden mit dem Bus fahren und das wollten wir uns nicht antun! Der Inlandsflug war auch gar nicht so teuer, wir haben umgerechnet ca. 120 Euro pro Person gezahlt.

Salvador de Bahia:
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In Salvador haben wir uns die Stadt angeschaut und uns vorgenommen, die Kultur, Land und Leute besser kennen zu lernen. In Salvador ist 80% der Bevölkerung schwarz und auch dadurch viel ärmer, was man am Bettelverhalten gemerkt hat.
Den historischen Teil der Stadt haben wir zu Fuß erlebt. Das ist einfach das besten Fortbewegungsmittel. Wir haben einen einigermaßen umfassenden Eindruck von den vielen Beispielen kolonialer Vergangenheit gewinnen können. Wir sind über die historischen Plätze geschlendert, alles mit Kopfsteinpflaster angelegt. Man konnte barocke Fassaden der Paläste bewundern, die Architektur der kolonialen Villen, der Klöster und Kapellen, Kathedralen und Festungen und man fühlt sich schnell in ein vergangenes Jahrhundert zurückversetzt.
An jeder Ecke sind Kinder zu sehen, die einen entweder ein Glücksbändchen des "Senhor de Bonfim" umbinden wollen. Dieser "Senhor" ist der Schutzpatron oder eher wie ein Wahrzeichen von Bahia Diese Bändchen werden den Touristen ums Handgelenk gebunden und kosten einen REAL. Während das Bändchen umgebunden wird, darf man sich was wünschen und die gehen in Erfüllung, wenn sich die Knoten von selbst lösen. Die Bändchen gibt es in allen erdenklichen Farben, ich hatte meins fast ein Jahr nach dem Urlaub noch dran. Ein anderes hängt bei mir im Auto, vielleicht bringt das ja auch Glück.
Es sind auch sehr viele Schuhputzer an den Straßenecken zu sehen, die Männergruppen auf den Plätzen, die sich angeregt unterhalten. Also alles sehr interessant, so was zu beobachten.
Gleich am ersten Abend hat uns ein kleiner Junge übers Ohr gehauen. Aber da war mein Exfreund halt auch etwas gutgläubig, denn der hat uns erzählt, dass er der Bruder von der Bedienung ist, und dann haben wir dem des Geld gegeben, und der ist natürlich verschwunden! Na ja, wenn man dann halt nu etwas getrunken hat. Aber das ist uns danach nimmer passiert! Je mehr man ausgenommen wird, desto vorsichtiger wird man auch. Aber das waren immer so kleine Erlebnisse, die gehören halt dazu.
Wenn man die vielen bettelnden Kinder sieht, wird einen schon anders. Und wenn man dann irgendeinem kleinen Kind etwas gibt und die anderen sehen das, dann hat man gleich ne ganze Horde an der Backe. Die Kinder ziehen einen an der Kleidung und laufen einen nach, bis man in irgendein Restaurant verschwindet. Irgendwie schon lästig, aber denen Kindern bleibt halt keine andere Wahl.
Das Problem ist in ganz Brasilien, dass dort fast keiner Englisch spricht, sondern nur portugiesisch, auch etwas spanisch. Und das konnten wir leider nicht. Also ich würde jedem, der in das Land reist, empfehlen, zumindest vorher einen kleinen Portugiesisch Kurs zu machen. Es ist echt hilfreich und man kann sich verständigen. Kommt halt auch drauf an, was man für einen Urlaub machen will, aber wenn es eine Rundreise sein soll, dann ist portugiesisch sehr wichtig. Sonst hat man leider überall Probleme. Ich hatte in der Schule mal etwas Latein und das hat ein wenig Ähnlichkeit mit Portugiesisch und dann haben wir uns mit Händen und Füßen durchgekämpft! Als wir unsere Bustickets gekauft haben, hat die Frau auch kein Wort verstanden und wir haben mit Händen und Füßen geredet. Aber anscheinend hat es geklappt, denn wir sind ja dann richtig angekommen.
In Salvador haben wir uns einige Souvenirs gekauft, vor allem Klamotten. Da sind zahlreiche Läden vorhanden. Abends sind wir immer was trinken gegangen in verschiedene Bars, meist mit brasilianischer Live-Band! Also das muss man einfach mal erlebt haben. Da kommt eine Stimmung auf, die kann man keinen beschreiben. Da tanzen auch viele einfach auf der Straße, weil ihnen gerade danach ist.
Unsere Unterkunft war diesmal ein kleines Hotelzimmer, irgendwie ein Betonbau, aber wir wollten halt gern in der Innenstadt sein und da gab es nichts anderes. Es war ja auch nur für 2 Tage und da genügt ein Zimmer mit Bad. Sauber war ja alles, aber nicht komfortabel. Aber das wollten wir ja auch nicht.
An einem Abend war in Salvador ein Umzug, so ähnlich wie bei uns an Fasching. Da laufen alle mit Masken und verkleidet herum, tanzen Samba und da war echt die Hölle los. Der Zug ging direkt an unserem Hotelzimmer vorbei.
Salvador ist unterteilt in eine Unter- und eine Oberstadt. Beide Teile sind durch einen riesigen Aufzug, den "Elevador Lacerda", verbunden, der immer noch den spektakulärsten Panoramablick auf Salvador vermittelt, wenn man mit ihm nach oben fährt.
Die Oberstadt ist das historische Salvador, mit seinen barocken Gebäuden. Die wichtigsten Gebäude hat man oben errichtet, um eine bessere Verteidigung zu haben.
In der Unterstadt ist der moderneren Teil mit Bürohochhäusern und Geschäften zu finden und natürlich der Hafen.
Also ich glaube, wir haben in Salvador alles wichtige und sehenswerte angeschaut.

Porto Seguro:
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Nach 2 Tagen sind wir dann weiter mit nem Schlafbus 12 Stunden nach Porto Seguro gefahren, das im südlichen Bahia liegt. Übersetzt heißt es sicherer Hafen. Es ist ein Dorf im Kolonialstil an einer Flussmündung.
So einen Schlafbus haben wir uns in Salvador am Bahnhof gemietet. Der Bus sieht wie ein normaler Reisebus aus, nur dass man viel mehr Platz hat und die Sitze kann man so verstellen, dass es wie Betten sind. Also mit Fußteil, schon sehr bequem. Ich habe ja schon am Anfang mal geschrieben, dass ich überall schlafen kann und so was es auch hier in dem Bus. Wir hatten Glück, dass diese Busse immer abends losführen und am morgen dann ankamen, denn so hatten wir uns eine Nacht gespart, in der wir keine Unterkunft brauchten und wir haben auch keinen Tag verloren.
In Porto Seguro angekommen, haben wir uns direkt an der Busstation erkundigt, ob es irgendein gutes Hotel gibt. Es gab eine Anschlagetafel, auf der mehrere Hotels waren und da haben wir uns einfach eins ausgesucht. Die Hotels und Zimmer, in denen wir den ganzen Urlaub über waren, haben wir immer erst 1 Tag vorher gebucht, aber das war kein Problem, weil dort im Winter nicht viel los ist, und wir hatten auch einen super Reiseführer mit sehr vielen Hotels, Bars und Infos zu allem!
Dieser Teil unseres Urlaubs war dann mal wieder etwas mehr der Badeteil. Unser Hotel war dann schon mal wieder etwas nobler, schon ein einladender Empfangsbereicht, also der volle Gegensatz zu Salvador. Es hatte 4 Sterne, einen Pool mit Whirlpool, Wasserrutsche, Sauna, Dampfbad, Poolbar... war sehr schön! Der Strand vor unserem Hotel war etwas dreckig, aber wenn man den Strand entlang gelaufen ist, hat man wunderschöne Ecken gefunden. Also die letzten Tage hier haben wir wieder nur relaxed, den Strand, Meer und Sonne genossen.
Abends mussten wir mit einem Bus ins Zentrum fahren, um was zu erleben. Der Ort an sich war zwar etwas ruhiger, aber wir haben genug erlebt. Das Lustige war, dass in Porto Seguro oft jemand ankommen ist und uns Drogen andrehen wollte, also die schütteln kurz die Hand und schon hat man ein Päckchen in der Hand! Da haben wir am Anfang ganz schön geschaut. Aber wir haben natürlich nix genommen. Wo wir dann abends unterwegs waren, gab's einige Bars und an einem Abend sind wir dann mit einer Fähre auf ne benachbarte Insel gefahren. Wir kamen dann mit sehr vielen Leuten ins Gespräch. Hier hat man gemerkt, dass wieder mehr Leute Englisch gekonnt haben und es waren auch manche so unterwegs wie wir, also ne Rundreise.
Die Leute dort sind einfach super nett, sprechen einen gleich an, fragt, wo man herkommt, einfach total freundlich. Das hat mir auch sehr gut an meinen ganzen Urlaub gefallen, weil einen auch immer irgendjemand geholfen hat und man schnell Kontakt geschlossen hat.
Es spielen Musikgruppen, es wird Lambada getanzt, also man kann einen abwechslungsreichen Abend in Porto Seguro verbringen.

Back to Rio:
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Nach 3 Tagen in Porto Seguro ging es dann weiter mit dem gleichen Schlafbus wie von Salvador zurück nach Rio. Die letzten beiden Tage haben wir dann noch in Rio de Janeiro verbracht, wir waren wieder in dem selben Hotel wie am Anfang. Das haben wir gleich zu Beginn so ausgemacht, weil es uns dort gefallen hat, wir zentral gelegen waren und somit mussten wir uns nichts mehr suchen.
An dem vorletzten Abend waren wir noch mal bei der Statue, haben uns diesmal von da aus den Sonnenuntergang angeschaut. Am nächsten Tag waren wir noch mal faul an der Copacabana und in Ipanema gelegen, haben unsere Caipis genossen und einfach unsere Eindrücke wirken lassen und relaxed! Am letzten Tag sind wir ja erst um 17 Uhr abgeflogen, somit hatten wir noch den ganzen Tag für uns. Wir haben noch mal nach Souvenirs geschaut, ich habe ein 360° Poster gekauft, eine Kokosnuss habe ich mit nach Hause genommen und natürlich Sand von der Copacabana.
Zum Abschluss habe ich mir am Strand noch ein Henna-Tattoo auf die Schulter machen lassen, hat ca. 3 Wochen gehalten. Danach musste ich es mit Spiritus abmachen, weil es nicht mehr schön ausgesehen hat.

Heimflug:
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Der Flughafen von Rio de Janeiro ist auch gigantisch groß, aber sehr übersichtlich gestaltet, so dass man genau wusste, wo man seinen Abflug finden kann.
Den Heimflug nach Lissabon habe ich eigentlich die ganze Zeit geschlafen, worüber ich echt froh war. Denn es war schon eine lange Zeit, die man noch absitzen musste. Vor allem will man dann einfach nur noch nach Hause, keinen Stress mehr. Das Essen im Flugzeug habe ich auch nicht mitbekommen, aber das hat mich nicht sonderlich gestört.
Im Flugzeug nach Frankfurt war ein Mann neben mir, der war mal für 10 Jahre in Brasilien und mit dem hab ich mich den ganzen Flug unterhalten. War sehr interessant, was er alles so zu erzählen hatte. Ich war dann trotzdem sehr froh, als ich endlich wieder von dem langen Flug zu Hause war!
Meine Eltern haben mich in Frankfurt abgeholt und ich musste dann noch ganz schön mit dem Jet-Lag kämpfen. Bis ich mich mal wieder an unsere Zeit gewöhnt hatte und vor allem musste ich ja dann am Montag nach meiner Rückkehr wieder in die Arbeit.

Fazit:
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Ich kann einfach nur jedem empfehlen, dieses Land mal anzusehen!! Ich hatte leider nur 2 Wochen, aber mehr Urlaub war mir nicht vergönnt. Ich habe auch noch nicht alles von dem Land gesehen, was sehenswert ist. Aber das, was ich gesehen habe, war einfach traumhaft. Ich würde jederzeit wieder hinfliegen, einfach das Land kennen lernen. Ich hatte unvergessene Momente an der Copacabana, wenn man den ewig langen Strand sieht. Dann den Zuckerhut, die Aussichten über die Stadt, den Corcovado...Rio ist einfach eine Reise wert. Aber wir haben ja auch nicht so touristische Gegenden kennen gelernt, sowohl von Rio als auch von dem Rest des Landes. Die muss man einfach auf eigene Faust erkundigen, da sieht man am meisten von dem Land, lernt die Kultur und die Leute einfach besser kennen.
Wie ihr schon merkt, ich bin begeistert und ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Reisebericht etwas neugierig machen.
Ich kann es einfach nur jedem empfehlen!!

LG, Vanessa

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
meinemiamaria

meinemiamaria

02.02.2011 15:29

Ich bin nun auch unter anderm in Braslien und Rio gewesen und habe Deinen Bericht mit ganz anderem Verständnis gelesen ! ---- Ja, Südamerika ist schon etwas ganz anderes ! ------ Und toll ! ---- Allerdings hat uns der Reiseleiter über die Favelas etwas anderes erzählt, ich glaube, das hat sich in der Zwischenzeit geändert, denn dort wohnen NICHT mehr nur arme Leute ! Es gibt Hügel, die sehr begehrt sind, wo sich auchgern der Mittelstand niederlässt ! ---- Maria

bongilein

bongilein

09.05.2008 18:57

Ein sehr schöner und ausführlicher Bericht - der ist ein BH wert ... :-))) LG bongilein

Mungi60

Mungi60

11.12.2006 19:58

Dieser sehr ausführliche Bericht hat ein BH verdient, das ich dir aber leider nachreichen muß! Gruß Achim

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