Brasilien - Reiseerlebnisse

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Haiattacken in Recife--> gefährlich!!!

5  09.04.2002

Pro:
sehr schöne Landschaften, jede Menge spass, Erlebniss pur

Kontra:
nix

Empfehlenswert: Ja 

bRaZ

Über sich:

Mitglied seit:11.01.2002

Erfahrungsberichte:37

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 53 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

WICHTIG!!!
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Der Bericht hätt nicht ganz in die Kategorie Auslandsschuljahr rein gepasst, weil dieser Teil ein reiner Reisebericht ist und nicht über das Auslandschuljahr darum poste ich ihn hier rein, bitte habt dafür Verständnis. Ich hab auch andere Leute zu rate gezogen und die haben auch gemeint das ich ihn besser hier Posten sollte, weil mehr als Reisebericht zusehen ist. BITTE BEWERTET DEN BEITRAG NICHT AB!!


Endlich habe ich die Fortsetzung von ihm gekriegt.
Jetzt kann ich den Bericht übern Auslandschuljahr in ''Südamreika'' (Brasilien) fortsetzen.
Wie schon in meinen ersten Bericht erwähnt ist dies hier der Originalbericht von nem Kumpel und ich darf ihn Posten. Also keine Sorge. Achja in den Winterferien hatte er Besuch von seiner Mum.
Nun geht es los
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Wie ich es im letzten Bericht schon einmal angedeutet habe, werden von Reisebüros, die mit Rotary (die das Auslandschuljahr ermöglicht haben) zusammenarbeiten, Rundreisen durch Brasilien angeboten. Da gibt es zum Beispiel eine Reise durch den Süden von Brasilien, eine durch den Norden, eine im Amazonasgebiet und wiederum eine durch Pantanal, einem artenreichen Sumpfgebiet. Natürlich würde ich gerne alle diese Reisen machen, aber das ist leider für mich unmöglich, weil dafür einfach keine Finanzen vorhanden sind.

28 Tage unterwegs
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Also habe ich mich für die Nordosten- Rundreise entschieden, weil sie meiner Meinung nach die interessantesten Städte und Strände (ganz meiner Meinung) von Brasilien aufzeigt; und weil die Reise für den grossen Zeitraum (28 Tage) immer noch ''recht günstig'' ist.
Die Rundfahrt sollte am 11. Januar beginnen und am 7. Februar enden. Da die Reisein Belo Horizonte ihren Starthatte, ergab sich für mich die Möglichkeit, die Familie meines ''Gastbruders'' (kann man nicht so recht nen, weil er ja nicht da ist) Matheus zu besuchen. Seine Familie lebt in Belo Horizonte, und er verbringt wie ich in Brasilien ein Jahr in Deutschland, wobei er fast vier Monate in meiner Familie lebte.
Also bin ich schon am 7. Januar nach Belo Horizonte aufgebrochen, um dort die Familie von Matheus kennenzulernen, was auch sehr interessant für mich war. Dabei habe ich mir noch die Sehenswürdigkeiten Belo Horizontes angeschaut und genügend Fotos geschossen.
Dann kam auch schon der 11. Januar, und ich wurde vom Busbahnhof von der Resie- Gesellschaft Belo Tours International zu unserem Hotel gefahren. Und nun sollte auch schon eine, wenn nicht sogar die spannendste und interessanteste Reise meines Lebens beginnen: Was auch schön für mich werden sollte, war, dass Marie Ackermann aus Eilenstedt (irgendwie kenn ich die nicht vom Namen her, hmm?) auch an der Reise teilnehmen sollte, das gab natürlich eine Menge Gesprächsstoff.

Internationale Gruppe
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Nur einmal ein paar Eckdaten der Reise: 10.000 km mit dem Bus zurücklegen, 116 Austauschschüler aus 23 verschiedenen Nationen wie Taiwan, Indien, Australien, USA, Kanada, Belgien, Ungarn, Russland, Venezuela, Mexico, Norwegen, Island... Und die maximale Anzahl von Aufenthaltstagen in einer Stadt lag bei 3 Tagen.
Also, wie muss man sich denn das genau vorstellen? Wir sind, nachdem wir wichtige organisatorische Dinge in Belo Horizonte abgeschlossen hatten, dann auch schon in Richtung Ouro Preto aufgebrochen.
Diese Fahrt war die kürzeste von der ganzen Reise mit nur zwei Stunden Busfahrt. Dort haben wir uns die historisch wichtige Stadt näher angeschaut und eine Menge Kirchen mit einer wahnsinnigen Menge verarbeitentem Gold angeschaut. Trotz alledem haben wir uns dort nur ca. vier Stunden bis zum Nachmittag aufgehalten und sind noch am gleichen Tag nach Brasilia aufgebrochen. Dort sind wir morgens nach ca. 22. Stunden Nacht- und Tagfahrt in der Hauptstadt Brasiliens angekommen. Geduscht und schon brachen wir wieder auf, um uns Kongreß und staatswichtige Organe anzuschauen.
Brasilia ist übrigens auch eine geplante Hauptstadt wie washington oder Canberra, dadurch hat die 1964 fertiggestellte jüngste Hauptstadt der Welt eine sehr moderne und eigenwillige Architektur. Deshalb kann man sagen, dass manche Brasilianer sie hassen und andere wiederum lieben.

24 Stunden- Tour
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Den nächsten Tag sind wir sehr früh aufgestanden, um uns auf die längste Fahrt unserer Reise vorzubereiten und zwar nach Lencois, einer sehr kleinen Stadt am Rand vom Samba- Reaggue Bundesstaat Bahia. Wir haben fast 24 Stunden benötigt, um dort anzukommen. Was ich auch noch nicht erwähnt habe, ist, dass wir in jeder Stadt neue Zimmerordnungen (was man darunter verstehen kann, ist jedem selbst überlassen) hatten, man war also stets mit anderen Leuten in einem Raum. Und das war auch gut, um nicht von Anfang bis zum Ende der Reise inden selben Grüppchen zusein.
warum also nach Lencois, einer kleinen unbedeutenden Stadt im Inland Brasiliens fahren? Das haben wir spätestens bemerkt, als wir dort die Chapada Diamantina ins Blickfeld bekamen, eine Canyon Landschaft mit vielen Höhlen, Wasserfällen und Flüssen - einfach wunderschön, Dort haben wir viel Trecking unternommen, und wir sind wasserälle heruntergerutscht, was manchmal nicht ganz schmerzfrei war.
Und abends, als wir alle im Hotelwaren, sind uns manchmal auch ein paar Tiere begegnet, wie riesige Frösche. Man kann wirklich nicht erklären, wie gross die waren, man muss es einfach gesehen haben. Diese Frösche könnten nicht einmalö springen, sie mussten ein Bein vors andere setzen.

Sonnenbrand geholt
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Nach zwei Tagen in Lencois sind wir dann auch schon nach Maceió, unserer ersten Strand- Stadt auf dieser Reise, aufgebrochen. Wir sind nach ca 17 Stunden fahrt angekommen. In den nächsten zwei Tagen haben wir uns an den Strand gelegt und angefangen zu bräunen(hatte er nicht die paar Monaten davor auch schon Zeit dafür gehabt?). Dabei sollte man in Brasilien schon Schutzfaktoren (wenn man noch nicht in der Sonne war) von 30 bis 50 benutzen und häuig auftragen. Woran die meisten, wie ich auch, nocht gedacht und sich dabei einen Sonnenbrand geholt hatten und somit die nächste Zeit '' ein wenig'' Schmerzen hatten.
Die restliche Zeit haben wir mit Shopping und auf Märkten verbracht. Wir durften in dieser Stadt auch das erste Mal in eine Disko bis 3 Uhr morgens, was uns allen ein bisschen früh vorkam. Aber naja.
Dann sind wir auch schon wieder aufgebrochen. Diesmal hat unsere Reise nach nur 12 Stunden nach Natal gebracht. Ich werde ab jetzt nicht mehr erwähnen, das wir in Strandstädte fahren, da nach Maceió alle Städte am Strand waren. Natal heisst Weinachten im Portugiesischen. Und diese Stadt heisst deswegen Natal, weil sie am 25.12.1599 gegründet worden ist. Leider hat es den einen Tag, den wir nur dort waren, geregnet. Schade, dass wir deshalb nicht an den Strand konnten, da die Stadt angeblich sehr schöne Strände besitzt. Also haben wir uns ein Fort aus der kolonialzeit und den grössten Cajueiro (benannt nach seiner Frucht) angeschaut.

Spass mit Buggys
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Also weiter nach Fortaleza, der Sonnenstadt Brasliens (240 Tage Sonnentage im Jahr (nicht 340? nochmal nachfragen)). Angekommen nach ca 9 Stunden, haben wir den ersten Tag mal wieder vollständig am Strand verbracht. Da Belo Tours uns immer die besten Strände zeigen wollte, sind wir oft bis zu 1,5 Stunden noch vom Hotel zum Strand gefahren. Am zweiten tag stand Buggytour auf dem Plan, was eine der Aktionen war, die mir am meisten Spass auf der Reise gemacht haben. Man muss sich das wie Achterbahnfahren vorstellen, weil der Fahrer mit den vier Mitfahrern so schnell über die Dünen fährt, die manchmal so steil sind, das man denkt, man fällt herunter. Deshalb verkrampfen sich die Hände auch nach kurzer Zeit auf dem Buggy. In der Tour war auch Sandboarding mit inbegriffen. Das muss man sich wiederum so vorstellen:
Man hat ein Hohlbrett, auf das man sich setzt oder hinstellt und dann die Düne herunterrutscht, um dann in einem Süsswassersee mitten in den Dünen abzutauchen. Am gleichen Abend durften wir wieder in eine Disko, was uns gefallen hat.

Höchstgelegene Stadt
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Nachdem wir in der nördlichst gelegensten Stadt unserer Reise waren, mussten wir wieder ein bisschen südwärts, also nach Recife. Recife heisst übersetzt: Riff. Und so sehen aicj die Strände aus, die alle mit einem Riff ausgestattet sind. Recife ist einer der wenigen Städte Brasiliens, in denen Haiattacken vorkamen. Und wie sollte es sein, unser Hotel befand sich am Strand Boa Viagem (gute Reise), der einzige Strand, an dem es bis jetzt Haiattacken in Recife gab. Doch uns ist natürlich nichts passiert. Recife sollte einmal das zweite Amsterdam werden, wurde aber leider wieder von der Portugiesen erobert. Aber es ist eine sehr schlöne Altstadt aus der Zeit der Holländischen Bestazungszeit übriggeblieben.
Olinda ist auch eine sehr hübsche, aber viel kleinere stadt als Recife und befindet sich ca. 2 km davon entfernt. Es lohnt sich, wenn man mal in Recife ist, sie zu besuchen. Nicht nur wegen des guten Karneval, sondern auch wegen den vielen historischen Gebäuden.

die Fortsetzung folgt nächste Woche, wenn ich den Rest habe.

bRaZ

P.S Danke für das Verständnis... und ihr könnt euch ja mal mein Bericht zum Auslandsschuljahr in Brasilien (Südamerika) anschauen und durchlesen, würde mich freuen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
regenbogensammlerin

regenbogensammlerin

17.05.2002 22:49

Da bekommt man ja direkt wieder Lust zum Reisen.

Sn_Piccolo

Sn_Piccolo

05.05.2002 11:08

Du hättest das ja in zwei berichjte aufteilen können! MfG Sn_Piccolo

sSinner

sSinner

14.04.2002 16:59

Mach Dir mal keinen Streß. Passt hier sehr gut rein und ist somit auch ein "SH" ;) Greetz vom Seb

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