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Erfahrungsbericht

für Bitter End Yacht Club, Virgin Gorda
4 Sterne Bitteres Ende auf Virgin Gorda Bericht mit Bildern
77 von 77 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen

Pro Schöne Natur

Kontra Albtraum Anreise

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

karlheinz46at Seit 9 Sep 2011

Hallo, ich bin Heinz. Manche kennen mich schon von dooyoo oder trivago. Ich bin 65 und lebe in Wien. mehr

45 Mitglieder vertrauen mir

Hallo aus Wien!

Auf unserer Luxuskreuzfahrt mit der Seadream I verschlug es uns in den malerischen North Sound. Da die Wellen durch den Hurricane es nicht zuließen, Jost van Dyke anzulaufen, wurden wir kurzerhand über Nacht dort einquartiert. Mit dem Tender kommt man am Steg an. Wie man dort aus dem Ausland anschippert, ist mir noch immer ein Rätsel. Das muß eine unsägliche Qual sein. Ich täte mir das nicht an.


Zuerst machten wir einen Orientierungschleifer durch die Anlage. Die Koffer und alles andere blieben am Schiff. Es war Saisonbeginn und vieles stand leer. Zur Auswahl stand wohl viel, aber wie bekamen die Seaview Villas.


Mit Koffern hätte ich gestreikt. Buchstäblich endlose Stufe durch die Pampa. Die Hütten sahen umso desolater aus, je näher man kam. Sie hatten Klimaanlage und Balkon. Die Liegen waren total zerschlissen. Innen war zwar kleiner Luxus und Standardeinrichtung. Nichts umwerfendes.


Die Lobby mit dem Holzindianer war eigentlich am schönsten. Die ist in dem einzig echten Haus auf der Insel untergebracht. Unten ein wunderschönes, grünes Schmiedeeisen Geländer mit grünen Metallpfeilern, die das erste rote Dach stützen. Dort steht dann das Hotelschild. Im ersten Stock gibt es dann nur mehr ein Holzgeländer und im 3.Stock ein sind 4 Fenster mit einem Emblem zu sehen.


Die Geschäfte in der Nähe machten ebenfalls einen guten Eindruck. Die Preise waren dementsprechend und viel zu hoch, um etwas zu kaufen. Nochdazu kann man da nicht einfach so reinschauen. Da kommt schon eine nette Dame und will einen beraten. Ich mag das nicht so besonders gerne, da sind wir dann gleich wieder gegangen.


Im blauen Reeftiques Gifts gab es so paar T-Shirts und Klimbim. Wir haben das Zeug aber nicht wirklich kaufen wollen.

Es gibt zwei Strände. Beide sind minimal. Sie wirken aber einladend, wohl wegen der Tatsache, daß sie auf den North Sound hinaus gehen. Dort stehen schon die Liegen und ein paar Sonnenschirme. Sonst kann man nur auf der Promenade dahintorkeln.


Ein Restaurant liegt direkt am Strand. Es ist meiner Meinung nach das Highlight der Anlage. Das Essen war vornehm, aber eher gering in der Menge. Wir haben da nur ein Sandwich gegessen, weil wir vom Schiff einen Gutschein für 10 Dollar / Person bekamen. Das geht sich damit gerade mal aus. Sehr schön ist die Steinmauer, die die Hotelterrasse vom seichten, blauen Wasser abtrennt.


Man kann sich auch zu einem Inselrestaurant schippern lassen. Das ist in 100 m Entfernung auf einem verlorenen Eiland. Das haben wir aber nicht gemacht.


Sonst hat man am Clubgelände noch die Chance, beim Chinese zu essen. Der hat eine Terrasse mit Sicht aufs Meer. Dann war noch die Crawl Pub mit ihrer Brick oven Pizza.


Nach 5minütigem Fußmarsch sahen wir die ersten Zimmer. Zimmer sollte ich nicht so sagen, denn es waren Bungalows. Diese sind zumeist nichts für Fußkranke. Wer eine schöne Sicht auf den North Sound will, der muss hoch hinaus. Das bedeutet in dem Fall eine schier endlose Anzahl an Holztreppen. Wir mussten 5 Minuten bis zum ersten Bungalow hochsteigen. Die Beleuchtung wurde erst montiert und es ragten nur schwarze Schläuche aus dem Geländer. Schöner waren dann doch die Gräser und die Aloe Vera um die Treppe herum.


Die Bungalows standen freilich auf schiefen Boden. Die Terasse war aus Pfeilern und die Liegesessel schon von Wind und Wetter gekennzeichnet. Alles war aus dunkelbraunem Holz. Unter der Terrasse eine Unmenge an Kühlelementen. Alles war nicht taufrisch und die Farbe schrie schon nach einer Neubemalung. Das Personal war aber vorerst mit Grünzeugpflege beauftragt. Die Eingangstüre hatte eine mittleres Braun und insgesamt 4 Fenster hatte so eine Hütte. Innen der Komfort mit Fernseher mit SAT TV, Sofa, Doppelbett, Ventilator, Bad mit Dusch und WC und einem Kühlschrank.


Nachts ist dort nichts los. Das Hotel liegt auf einer geschützten Insel. Alles Naturschutzgebiet. Wer heiß ist, auf Resortgeplämper, findet dort nicht sehr viel.


Nachdem ich dort war, frage ich mich, was man dort als Urlauber sucht. Eigentlich gar nichts. Empfehlen kann ich es für Wasserratten. Schwimmen ist weniger, aber es gibt einen großen Wassersportverleih. Die meisten Gäste sind dann wohl Jachtbesitzer, was den Namen des Resorts erklären würde.

Der Rundgang über die Anlage bot aber eine wunderbare Sicht über den North Sound. Leider mussten wir 2x dorthin da unser Schiff einen Hafen ausgelassen hat.

Die Anreise mit dem Flugzeug wäre mir viel zu kompliziert.

bis bald

Heinz


Bilder

für Bitter End Yacht Club, Virgin Gorda
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Bitter End Yacht Club, Virgin Gorda
von karlheinz46at karlheinz46at
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Kommentare

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  • celles 02.05.2012 18:42
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • hubbie 13.12.2011 11:11
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    wir sind den BVI mit einem Besuch auf den amerikanischen Virgins sehr nahe gekommen

  • Fredericke07 08.12.2011 21:49
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • mr.matze 19.11.2011 07:15
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • meinemiamaria 18.11.2011 10:14
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Auf dem Luxuskreuzfahrt der Seadream bist Du gewesen, ja wahnsinnig ! ----- Maria -----

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