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Erfahrungsbericht

für Bischofsturm, Hamburg
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Der Autor

Jakini Seit 12 Mai 2000

Da ich nun wieder angefangen habe, zu arbeiten, bin nur noch kurz auf ciao zu finden, versuche... mehr

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Wie wir zu dem Bischofsturm kamen:
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Meine älteste Tochter hatte in der vierten Klasse der Grundschule endlich das Thema Hamburg. Da es mit der Klassenlehrerin von Anfang an Probleme gab, wollten wir sie auf dieses Thema nicht unvorbereitet lassen und nutzten die Pfingstferien, damit sie schon einmal ein bisschen Vorwissen von Hamburg hatte.

Angefangen haben wir diese interessante Geschichtliche Reise mit dem Besuch des Bischofsturm, dessen Fundamentreste am Speersort, unter dem Radio Hamburg in einem kleinen Museum zu finden sind. Eintritt haben wir vor knapp zwei Jahren 50 Cent je Person hier zahlen müssen, diesen Preis fand ich für angemessen, denn hier entstehen ja auch Kosten, die getragen werden müssen. Und zu hoch ist der Preis nicht, so dass es selbst für Familie wie uns mit drei Kindern ein erschwinglicher Eintrittspreis war. inzwischen soll der Eintritt für Kinder sogar frei sein, ob sich der Eintrittspreis für Erwachsene inzwischen erhöht hat, das kann ich leider nicht sagen.

Angeschlossen ist dieses kleines Museum dem Helmsmuseum, welches seinen Hauptsitz in Hamburg- Harburg hat.

Was ist der Bischofsturm:
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Der Bischofsturm ist das erste Steinerde Gebäude, welches sich innerhalb des Heinenwalls am Tor nach Osten befand.
Ob es sich bei diesen Steinen wirklich um den im Jahre 1035 erbauten Wohnturm, für den damals amtierenden Bischof von Bremen Bezelin-Alebrand handelt ist nicht ganz erwiesen, dies ist lediglich eine Vermutung. Auf jeden Fall hat man im Jahr 1962 bei Bauarbeiten einen außen 19 m und innen 11 mm dicken Ring gefunden, der vermuten lässt, dass es sich um den Bischofsturm.

Wie sieht es beim Bischofsturm aus:
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In diesem kleinen Museum kann man das Fundament des vermutlichen Bischofsturm, bestehend aus vielen großen Felssteinen, besichtigen.
Außerdem hat man einen 4,5 Meter tiefe Brunnen gefunden, der an der Westseite des Turmes zu finden ist. Dieser ist mit einem großen Gitter abgedeckt, damit niemand hinunterstürzen, man aber trotzdem einen Blick in die Tiefe machen kann. Von unten ist dieser Brunnen gut beleuchtet.
Weiterhin zu finden ist eine Nachbildung des Hamburger Domgeläut aus dem 11. Jahrhundert, welches dank einer 1987 von Archäologen ausgegrabenen Glockengussgrube originalgetreu rekronstuiert werden konnte. für Kinder natürlich ein absoluter Spaß, denn es besteht die Möglichkeit, die Glocken erklingen zu lassen, allerdings nur in einem leisten und leichten Ton mit einem kleinen Hammer.... .

Rund um das Fundament des Turmes gibt viele weitere Informationen durch Zeichnungen und Fotos zur Geschichte von Hamburg, was ich persönlich sehr interessant fand. Aber auch meine damals 9 Jahre alte Tochter hatte sich das alles gespannt angesehen, ebenso wie einen Film, der regelmäßig in dem Museum gezeigt wird. In diesem Film wird sehr interessant das Leben zur damaligen Zeit nachgespielt, wie die Menschen gelebt haben, was sie aßen, wie sie schliefen etc.

Für Schulklassen werden vormittags gesonderte Führungen angeboten, was ich persönlich sehr finde. Hier sollte man sich aber anmelden, denn mehr als eine Klasse zur Zeit könnte dieser kleine Raum nicht aufnehmen.

Wie hat mir der Besuch im Museum des Bischoffsturmes ======================================
gefallen: ==

Wir sind faul mit dem PKW in die Stadt gefahren, ich hatte mich hier auf meinen Mann, der täglich beruflich mit seinem PKW in der Innenstadt zu tun hat, verlassen. Und ich wurde erstaunlicher Weise nicht verlassen, wir fanden fast vor der Tür, nämlich gegen über auf dem leeren Platz, auf dem einst der im 9. Jahrhundert gebaute Mariendoom gestanden hat, einen Parkplatz, der sogar bezahlbar war. Aber man erreicht das Museum, welches sich mitten der Citiy Hamburgs befindet auch ohne weiteres mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Mir hat der Besuch in dem kleinen Museum sehr gut gefallen, denn ich fand das wirklich besonders informativ. Hier hat man vieles über die Entstehung von Hamburg lernen können, egal ob man es nun für die Schule brauchte oder nicht. Meine Tochter brauchte es übrigens kaum, zwei Wochen wurde kurz über die Hammerburg gesprochen, das war es. Alles andere, was meine Tochter über Hamburg weiß, das hat sie mit uns in den Hamburger Pfingstferien gelernt. Und einen Großenteil wirklich dank des Besuchs in diesem wunderschönen kleinen Museum.

Gut finde ich auch, dass Kinder hier anfassen dürfen, die Steine dürfen angefasst werden, die Glocken, die ja sogar ertönen dürfen, nichts ist hinter Glas versteckt und während man selber versucht, die Schilder an den Seiten zu lesen, muss man gleichzeitig seine Kinder im Auge behalten. Diese Sorgen muss man in diesem kleinen Museum nicht haben. Aber die Kinder fangen auch gar nicht an, vor Langeweile etwas unsinniges zu tun, denn alles ist wirklich sehr interessant dargestellt und wird sehr schön erklärt.

Wir haben uns in diesem kleinen Museum ca. eine gute Stunde aufgehalten, länger braucht man wirklich nicht. Und dann freut man sich auch wieder Tageslicht zu sehen, denn Fenster gibt es hier natürlich nicht. Die Schaukästen sind gut beleuchtet, ebenso der gefundene Brunnen.

Ich persönlich fand diese Zeitreise mit meiner Tochter auf jeden Fall noch einmal spannend. Natürlich hatte auch ich als Kind das Thema Hamburg in der Schule und wir haben viele Ausflüge gemacht, unter anderen auch zu dem Bischofturm, doch das war alles schon so lange her, vieles muss ich zu meiner Schande gestehen, hatte ich inzwischen wieder vergessen. Und auch nun ist leider nicht alles sitzen geblieben, doch ich habe ja noch zwei Töchter, die dieses Thema in der Schule bekommen werden, dann hoffentlich etwas ausführlicher als meine Große, und mit jedem Mal wird auch bei mir mehr hängen bleiben.

Fazit:
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Wer sich für Hamburg und seine Geschichte interessiert, dem kann ich das kleine Bischofsturm Museum auf jeden Fall empfehlen. hier sieht die Anfänge Hamburgs liegen, und erfährt eine ganze Menge über Hamburg und seine Entstehung. Kaum zu glauben, dass es als kleines Dorf angefangen hat, aus dem nun eine so große Stadt geworden ist.

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für Bischofsturm, Hamburg
Bischofsturm
von Jakini Jakini

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  • aurelia_aurita 09.03.2007 22:44
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • ciao2002 26.02.2007 13:30
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Bevor ich im Sommer zwei Tage in Hamburg sein werde, muss ich mir Deine Hamburg-Reihe nochmals durchlesen. LG, Daniela

  • netgirl18 25.02.2007 23:18
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Ingo_S 24.02.2007 18:24
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Pearl1703 24.02.2007 08:22
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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