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Erfahrungsbericht

für Bibelschule Beatenberg, Schweiz
5 Sterne Dem Himmel so nah. Bericht mit Bildern
93 von 93 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Gemeinschaft mit Christen, leckeres Essen, schöne Atmosphäre, freundliches Personal

Kontra Bad im Gang

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

dahia Seit 30 Jan 2007

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79 Mitglieder vertrauen mir

Bibelschule Beatenberg

Dem Himmel so nah.


Schon vorigen Monat habe ich diesen Produktvorschlag angegeben und habe bis zum heutigen Tage gefürchtet, dass ein anderes Mitglied die Chance ergreifen könnte, und - statt mir - den ersten Bericht zur Bibelschule abliefern würde.
Dem war nicht so und daher geht es mir auch schon besser.
Doch der Abschweifungen sind genug getan, wir wollen endlich Taten sehen!

Also die alles entscheidende Frage - Wieso schreibt Dahia ausgerechnet über die Bibelschule in Beatenberg? Ist sie zur Nonne geworden? Wo liegt Beatenirgendwas überhaupt?

Nun wollen wir nach und nach zur Aufklärung dieser existenziellen Fragen beitragen…

Dahia ist Christin - aber wohl nicht das, was man sich bei den gängigen Vorurteilen in Deutschland vorstellt - nippt beim Schreiben dieser Worte an einem guten Glas Baileys, isst Oreo und besinnt sich zurück auf den 6. - 8. August…

Wie ihr sicherlich meinem Beatenberg Bericht entnehmen konntet, habe ich in der Zeit vom 6. - 8. einen Kurzurlaub in Beatenberg unternommen.
Für meine Mutter war es definitiv KEIN Urlaub, da sie zur besagten Zeit unter Knieproblemen litt. Ich allerdings freute mich auf die Zeit, und darauf, mit meinen Freunden aus meiner Kirchengemeinde gemeinsam reisen zu können.

Reisen in eine mir unbekannte Region und ins Herz Jesu. Denn im Grunde stand dieser Kurzurlaub unter dem Thema "Kirchenfreizeit 07 der Koreanischen Evangelischen Kirchengemeinde in Mannheim"

(Für mehr Fotos siehe mannheim.kehc.org)

Drei Tage hieß es also, sich zu Gott zu bekennen, mit Gleichgesinnten zusammen zu sein, Lobpreis kundzutun, zu singen, Spass zu haben, an Gottesdiensten und Seminaren teilzunehmen, die Landschaft zu genießen und auch Ruhe zu finden.

Aufmerksam gemacht wurden wir auf den hübschen verschlafenen Ort Beatenberg und die Bibelschule durch ein sehr nettes Kirchenmitglied, welches schon mal dort einen Urlaub verbrachte, und den Vorschlag bei einer Sitzung verlauten lies, dieses Jahr die Kirchenfreizeit in Beatenberg zu veranstalten.

Ich selbst trage hierfür also auch keine Verantwortung. Doch ich war dort sehr zufrieden.


Tag 1: Anreise und Ankunft

An Tag 1 unserer Reise hieß es: Punkt 10 Abfahrt, bitte 10 min früher da sein. Leider waren wir eher schon 1 Stunde früher da, weil uns eine Familie aus der Gemeinde abholte und noch Besorgungen machen musste.
Um halb 10 waren dann die meisten da, die beste Freundin meiner Mutter kam punkt 10 Uhr, und um 11 Uhr fuhren wir los, da jemand seinen Pass zu Hause vergaß. Aber kein Problem. Alle hatten es sich im 4 Sterne Bus gemütlich gemacht, ich saß neben meiner Mutter und der mit mir gleichaltrigen Pfarrerstochter.
In der 1. Fahrtstunde folgte ein kurzer, improvisierter Gottesdienst zur Einstimmung auf die christliche Zeit, danach hieß es: Essenspause.
Das können nur die Koreaner :-)

Nach 6 Stunden erreichten wir dann endlich Interlaken und mussten uns nun nur noch die beängstigend schmale Hauptstraße Beatenbergs hinauf schlängeln.
Nachdem dass allerdings auch geschafft war, dauerte es keine halbe Stunde bis jedem ein Zimmer und die dazugehörigen (Chipkarten-) Schlüssel zugeteilt wurden.

Von außen machte das Gästehaus schon einen guten Eindruck. Die Vorderfront sah sehr gepflegt aus; weltoffen, aber trotzdem standhaft und auch typisch schweizerisch. Die Haupttür, die zur Rezeption führte, sah etwas veraltet aus, aber das schadete nicht. Auf jeden Fall war es mal was anderes als die ewigen Jugendherbergen, in denen ich mich nie richtig wohl fühlte, und in denen die letzten Freizeiten stattfanden (Toleranz: Studenten haben eben kein so großes Reisebudget zur Verfügung).

Innen wurde ich dann auch positiv überrascht, denn es sah sehr heimelig und gepflegt aus. Gleich im Eingangsbereich sah man sich in einem langen, breiten Flur stehen, der mit dunklem Holz ausgekleidet war. Zur linken befand sich gleich die "Réception", weiter vorne, wiederum links, die Cafeteria, und noch etwas weiter vorne der Eingang zu dem uns zugeteilten Speisesaal, in dem wir ungestört zum Frühstück, zu Mittag und zu Abend essen konnten.

Zu unserer unmittelbaren rechten sah man sogleich ein sehr hübsches, antik anmutendes Treppenhaus aus schwarzem Geländer, dunkelbraunen Holzstufen (passend zur Wandtäfelung) und bodeauxrotem Teppich belegt. Im EG führt der linke Teil der Treppe nach oben, ins 1. Stockwerk, und der rechte nach unten, ins Kellergeschoss. Zwischen beiden Treppen befindet sich ein sehr schöner Fahrstuhl, der außen in Braun, Gold und Schwarz gehalten ist, mit grauen Flügeltüren, und innen mit Marmor ausgekleidet ist und einen großen Spiegel im hinteren Teil aufweist. Der Fahrstuhl ist relativ Klein und viereckig, aber hochgebaut. Es fanden 8 Personen darin Platz (ohne Koffer).

Mit dem Aufzug fuhren wir also in unser Stockwerk, das 2., schlossen die Tür auf (was ohne Probleme gelang) und wieder wurde ich positiv überrascht. Das Zimmer war sehr freundlich und in hellen Farben eingerichtet - Sonnengelbe Vorhänge, eine weiße Badezimmerecke, hellbraune, gut erhaltene Möbel (Bett, großzügiger Kleiderschrank, Tisch mit 3 Stühlen, Kommode, 2 Nachttischchen neben den Betten), schöner, silberner Teppichboden, ein großes Fenster am Zimmerabschluss, ein Plakat mit einem schönen Bibelvers und Blumenmotiv, usw.

(Zur Veranschaulichung habe ich ein paar Bilder zum Bericht hinzugefügt.)

Dann ging es also ans zeitige Auspacken, da sich unser Programm durch die verspätete Abfahrt verschoben hatte und wir daher vor dem Abendessen eine kleine Sitzung einlegen mussten.
Im Zimmer befanden sich auf der Kommode außerdem 2 Reiseführer über das Berner Oberland (als Geschenke der Bibelschule, zum Mitnehmen!), und ein kleines Informationsheft über das Gästehaus, das Programm der Bibelschule, touristische Infos (auch über die Réception), wichtige Telefonnummern, Essenszeiten, etc.

Die Essenszeiten verlauteten wie folgt:

Frühstück (in Buffetform) von 7.30 - 9.00 Uhr
Mittagessen (Essen wird an die Tische gebracht, Nachschub inbegriffen) von 12.00 - 13.00 Uhr
Abendessen (s.o. Mittagessen) 18.00 - 19.00 Uhr

Um 18 Uhr trafen wir uns im Speisesaal also zum Abendessen. Der Saal war wieder sehr hell und freundlich eingerichtet in frischen Farben, bevorzugt weiß.
Dazu der Panoramablick aus dem länglichen Saal heraus auf die Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau. An diesem Tag konnte man alles gut erkennen, da das Wetter sehr gut war: klarer, blauer Himmel mit einigen Zuckerwattewolken, strahlender Sonnenschein…

Zum Essen selbst: Es gab Ebly Weizengries mit Fleisch und einer herzhaften, leckeren Soße, dazu frischen Salat.
Man konnte so viel Nachschub bestellen wie man wollte, das Personal war sehr nett, es gab sehr leckeres, klares Wasser zu trinken (mein Favorit beim Abendessen!), und danach als Dessert eine Art Haselnusscreme mit Sahnehäubchen.
Es ist nicht zu vergleichen mit dem Essen, das man in Jugendherbergen bekommt. Dies war wirklich alles sehr frisch und ich habe herzhaft zugelangt :-)

Danach hätte es einen Gottesdienst gegeben, aber da ich zu müde war (und auch alleine sein wollte) habe ich mich in mein Zimmer zurückgezogen, um zu malen und zu lesen (ich hatte zur Sicherheit 4 Bücher im Gepäck verstaut - man weiß ja nie).


Tag 2: Erkundigung der Gegend

An Tag 2 hieß es früh Aufstehen, da es ja schon ab 7.30 Uhr Frühstück gab. Ab 5 Uhr hätte man auch am Frühbeten teilnehmen können (aus unserem Programm), allerdings war mir das doch etwas zu früh. Beim Frühstück konnte man sich in Buffetform bedienen. Das Buffet war im Hauptspeisesaal an der Panoramafensterscheibe angebracht. Es war reichlich Brot vorhanden, Butterkranz, Toast, Brötchen, verschiedene, hausgemachte Marmeladen, Schmelzkäse, Butter, Käse und Salami, verschiedene Müsli und andere Cerealien, Orangensaft, heiße oder kalte Milch, Nutella, Kaffee, Tee und Wasser.
Der Kaffee war frisch gekocht und schön heiß, die Milch hat sehr frisch und sehr lecker geschmeckt. Auch den Schmelzkäse habe ich probiert und war ganz zufrieden damit. Die Butter war absolut grandios, und der Orangensaft OK. Was mich gefreut hat: Dass es Butterkranz gab. Denn ich LIEBE Butterkranz!!!

Nach der leiblichen Stärkung ging es wieder auf das Zimmer. Meine Mutter war am Vortag schon so angetan vom lieblichen Thunersee, der sie ans Meer erinnerte. Ich machte ihr daraufhin den Vorschlag, eine Schiffsfahrt zu unternehmen, und sich vielleicht noch ein wenig Interlaken anzusehen. Während sie also bei einem weiteren Gottesdienst war, kümmerte ich mich um die Beschaffung von Infomaterial, um eine Nachmittagstour vorzubereiten.

Dabei stattete ich der Réception 2 Besuche ab - das erste Mal für die Beschaffung des Materials und zur Information über die öffentlichen Verkehrsmittel in Beatenberg und Interlaken (das wäre der Postbus gewesen, zu dem ich einen Fahrplan ausgehändigt bekam) und über Schifffahrttabellen vom Thunersee. Bei denen blickte ich aber bei genauerem Lesen im Zimmer nicht durch und bat die nette Frau von der Réception nochmals um Hilfe, welche sie mir auch bereitwillig gab. Wir suchten dann zusammen nach einer geeigneten Route, die in unserem Zeitrahmen lag.
Heraus kam dann eine 2-stündige Fahrt auf dem Thunersee von Interlaken West bis zur Beatenbucht und zurück, dazu ein einstündiger Aufenthalt in der Stadt Interlaken.
Ich stellte den Plan rechtzeitig zusammen. Nach dem Mittagessen sollten wir dann aufbrechen.
Vor dem Mittagessen sahen wir uns aber in der Aula noch Fotos an, die während der ersten Zeit Tage des Aufenthalts entstanden sind (Jong-In war der Fotograf und machte einige schöne Fotos).

Beim Mittagessen gab Cordon Bleu mit Kräutermarinade, dazu Nudeln und Soße und wieder frischen Salat.

Danach hieß es zeitig aufbrechen. Wir fuhren mit dem Postbus ab Beatenberg Post (die Haltestelle lag in unmittelbarer Nähe zum Gästehaus) nach Interlaken West, welches auch gleichzeitig die Endhaltestelle war. Die Fahrt dauerte 23 Minuten. Schön war es, dass die Schiffsstation nur knapp eine Minute von unserer Busendhaltestelle entfernt war. Wir erreichten also zeitlich genau das 14.08 Uhr Schiff.

Die Schiffsfahrt war wunderschön. Auch wenn es trüb war, und nicht sonnig wie an unserem Anreisetag. Die tief hängenden Wolken und der graue Himmel mit der Kulisse der maskulinen Schweizer Berg verliehen der Schiffsfahrt etwas mystisches.
Da es aber danach richtig anfing zu Regnen, und wir nur einen Regenschirm dabei hatten, beschlossen wir, direkt nach der Schifffahrt wieder zurück zu fahren. Glück für uns, dass der Postbus schon an der Haltestelle stand.

Vor dem Abendessen hatten wir noch etwas Zeit, also machten wir uns auf unserem Zimmer frisch und gingen danach in die Cafeteria des Gästehauses. Die Cafeteria ist wieder sehr gemütlich eingerichtet und sieht aus wie ein ländliches Wohnzimmer, mit einem Kühlschrank, einer Kaffeemaschine, einer Sitzecke mit sehr komfortablen, smaragdgrünen Sofas (herrlich bequem!) einer Sitzecke mit runden Tischchen und dazugehörigen Bastkorbsesseln, und Bücherregalen mit Kaffeebänden aus der Region des Berner Oberlandes, christliche Literatur, etc.

Dazu muss man sagen, dass in der Cafeteria Selbstbedienung herrscht. Es wird hier nichts kontrolliert. Die Preise für Kaffee, Schokoriegel und andere Kleinigkeiten sind angegeben. In der Réception kann man sich eine grüne Karte geben, auf der man all das draufschreibt, was man gegessen und getrunken hatte. Die Karte gibt man dann in der Réception ab um sie abzurechnen. Dies kann zu jedem Zeitpunkt geschehen: in der Mitte der Reise, am letzten Abreisetag, egal wann.
Wer sich wundert, sollte wissen, dass das Gästehaus zur Bibelschule gehört. Christen sind im Grunde ehrliche Menschen (einige nutzen es aus, aber von denen will ich nicht sprechen, weil sie eine Ausnahme bilden). Zu den christlichen Grundsätzen gehört auch, dass man anderen vertraut. Die Betreiber des Gästehauses vertrauen also in gewisser Weise ihren Gästen, dass sie nichts stehlen oder heimlich nicht bezahlen.

Die Auswahl war aber auch recht bescheiden: es gab Schokoriegel (Mars usw.), Lindt Schokolade, kleine Snacks wie Chips, Schokobrötchen, etc., und eben Kaffee. Diesen konnte man selbst kochen. Außerdem gab es in der Cafeteria eine Auswahl von verschiedenen Gesellschaftsspielen, die man dort benutzen konnte.
Wir haben dort nichts gegessen, aber ein paar Bilderbücher durchgeblättert, und uns noch weitere Impressionen des Berner Oberlandes angesehen.

Danach folgte das Abendessen (allerdings habe ich vergessen, was es dort genau zu essen gab…).
Und als Abschluss des Tages gab es noch einen kurzen Gottesdienst, ein Abendmahl bei Kerzenschein und eine darauf folgende Diskussionsrunde zu aktuellen Themen (Irak-Krieg, Terrorismus, Gottlosigkeit, Egoismus in der heutigen globalisierten Welt, Liebe, Ehe und Sex, usw.)

Und danach war ein langer, schöner Tag zu Ende…


Tag 3: Abschied und Wiedersehen

Nach dem Frühstück und schläfrigen Gesprächen mit anderen Kirchenmitgliedern hieß es Koffer packen und langsam auschecken (die Zimmer mussten um 10 Uhr verlassen werden). Den Putzfrauen gaben wir ein Trinkgeld, verabschiedeten uns und gingen in die Aula, um einen letzten Abschiedsgottesdienst zu feiern, die restlichen Bilder anzusehen, das Abschiedsfoto zu schießen, und der Familie Holstein zu gratulieren, die lange Zeit mit unserer Familie befreundet war. Das Ehepaar feierte in der Zeit ihren 20. Hochzeitstag.
Nochmals Gratulation zum durchhalten! :-D

Und um halb 3 hieß es dann Abschied nehmen von Beatenberg und unserem Gästehaus der Bibelschule. Allerdings konnten wir den Pfarrer und unseren Busfahrer überreden, noch eine Stunde in Interlaken zu verbringen. Sonst hätten die meisten unserer Kirchenfreunde nur die Bibelschule gesehen, aber nichts anderes aus Beatenberg und der Nachbarstadt.

Dieser Tag war auch wieder trüb. Bei der Fahrt nach unten mit dem Riesen Reisebus habe ich schon Herzklopfen gehabt, da man fast nichts erkennen konnte. Die Bibelschule lag in 1500 Metern Höhe, und wir waren sozusagen in einer Wolke gefangen, denn wo man auch hinsah: alles war weiß. Man erkannte noch nicht mal die Berge! Und man konnte nicht sehr weit nach vorne auf den Weg sehen. Autofahrer sollten bei solchem Wetter also vorsichtig sein. Aber unser Busfahrer fuhr sehr gewissenhaft und langsam, und brachte uns heil nach unten (wenn nicht würde ich wohl kaum diese Zeilen schreiben können *g*).

Nach dem kurzen Aufenthalt in Interlaken hieß es dann endgültig Abschied nehmen von der Schweiz, und nach einigen Pausen kamen wir dann abends gegen 20 Uhr wieder in Mannheim an…


Aufgaben der Rezeption

Ein Lob will ich an die Réception aussprechen, die sich wirklich so freundlich um alle meine Belange gekümmert haben. Sie helfen in touristischen Angelegenheiten (Zusammenstellung von Touren und Ausflügen, Bereitstellung von Prospekten und Infomaterial, Ausstellung von Gästekarten mit vielen Rabatten in Beatenberg und Umgebung), sie verkaufen Postkarten, christliche Grusskarten und Bücher, nehmen Briefe und Postkarten entgegen, verkaufen Briefmarken und bringen die Post zum nächsten Postamt. Außerdem ist das Personal wirklich sehr zuvorkommend, höflich und sehr nett gewesen. Höflich also nicht auf die kühle und distanzierte Art wie in großen Grandhotels (was mich eigentlich auch nicht so sehr stört), sondern auf warme, herzliche Art, die christlichen Geist zeigt.
Und auch die Réception und ihre Mitarbeiter brauchen mal eine Pause, welche sie von 12 - 13 Uhr haben durfte…
Auch die Putzfrauen haben gut gearbeitet, und auch jeden Tag (Durchgang durch die Zimmer, Reinigung des Bodens, Handtuchaustausch, Mülleimerentleerung).

Tatsächlich habe ich mich gefühlt wie in einem Hause Gottes, in dem jeder willkommen ist und in dem wirklich jeder gut und herzlich aufgenommen wird.

Die Bibelschule ist nicht nur Gästehaus, sondern auch Seminarforum, Hochschule für christliche Erziehung und Glauben, Kircheneinrichtung (mit sonntäglichen Gottesdiensten), Ruhepol für gestresste Seelen.

Dabei ist das Programm der Bibelschule auch sehr vielseitig.
Im Ferienprogramm 2007 gibt es sehr viele Reisepakete zu entdecken, darunter unter anderem:

- Osterfreizeit unter dem Thema "Christ sein hat Zukunft!" für Familien und alle, die sich über die Auferstehung Jesu freuen. Die Nachmittage und Abende durchwirkt ein abwechslungsreiches, christliches Programm rund um Ostern.
- Winter-Kurzbibelschule: Vormittags Christliches Programm mit Psalmen und Vorlesungen, am Nachmittag Freizeitprogramm mit Skifahren, Paragliding, etc.
- Winteraktion: Ab 5 Übernachtungen zahlt man einen besonderen, günstigeren Aktionspreis pro Erwachsenen und Übernachtung.
- Schneeschuhwochenende: ganz im Zeichen von Sportlicher und christlicher Erholung
- Sommer-kUrzbibelschule
- Outdoor Action: christliches Programm plus Nervenkitzel : Höhlenbesichtigungen, Rafting, Canyoning, Bergklettern, Tauchen, Paragliding…
- Convention Francaise: Programm für französischsprechende Freunde.
- Ehemaligenwoche: für Abgänger der Bibelschule Beatenberg
- Wanderwoche: Wandern und christliches Programm
- Familienfreizeit
- Beduinencamp. für Kinder
- Teeny-Freizeit
- Singleweekend

Die Preise pro Person und Übernachtung belaufen sich um rund 30-50 Euro. Für besondere Angebote wie z.B. die oben genannten Programme gelten besondere Preise.


Um noch mal alle wichtigen Eigenschaften des Gästehauses zu nennen:


Im Haus:

- Zimmer für verschiedene Ansprüche (mit oder ohne Bad, Einzel- oder Doppelbetten, etc.)
- Zimmer mit Halb- oder Vollpension
- Alkohol- und nikotinfrei geführtes Haus (sehr angenehm!)
- großer Speisesaal (200 Personen)
- Getränkebar, Cafeteria (Selbstbedienung)
- Sonnenterrasse über dem Thunersee mit Panoramablick
- Konferenzsaal mit Platz für 300 Personen
- Mehrere Seminarräume
- Jugendraum mit Tischtennis und Tischfussball
- Kinderzimmer und Mutter-Kind-Raum
- teilweise rollstuhlgängig
- Videothek
- Gesellschaftsspiele
- Schlittenverleih
- familienfreundliche, attraktive Preise
- Ganzjahresbetrieb

Im eigenen Park:

- Volleyballplatz
- Spielwiese
- Kinderspielplatz, Schaukel
- Liegestühle und Liegewiese
- Riesenschaukel
- Wasserrutsche
- Seilbähnli
- Grillplatz
- Pizzaofen
- Sitzbänke
- Tischtennis

Im Dorf:

- Tennisplatz
- Minigolfanlage
- Kinderspielplatz
- Trottinettv erleih
- Hallenbad mit Liegewiese und Sauna (mit Gästekarte ein Mal freier Eintritt!)
- Spazier- und Wanderwege
- Kegelbahn
- Natureisbahn
- Skigebiete
- Langlauf-Loipe

Für ihr geistliches Wohl:

- Gemeinschaft mit Christen
- Besuch eines Teils des Bibelunterrichts
- Gottesdienstbesuch (sonntags um 10 Uhr)
- Kinderstunden
- Andachten und besondere Seminarwochen

Auch bei Regen geeignet:

- Trümmelbachfälle
- Beatushöhlen
- Aareschlucht
- Schlösse r (Thun, Spiez, Oberhofen)
- Museen
- Solbäder In Merlingen und Sigriswil
- Modelleisenbahntreff Interlaken
- Freilichtmuseum Ballenberg
- Großer Indoor-Kinderspielpark Thun

Ich habe mich in der Bibelschule sehr wohl gefühlt. Klar ist, dass man nur zuhause den einzig wahren Komfort haben kann, aber in der Bibelschule konnte man es sich auch sehr gemütlich machen. Die heimelige, warme Atmosphäre hat mir besonders gefallen. Auch das zuvorkommende, freundliche Personal. Und die Réception hat wirklich jeden Wunsch erfüllt. Die Gäste waren alle Christen, daher herrschte eine ganz eigene Stimmung dort. Dazu die Höhe in 1500 Metern, ließen mich dem Himmel sehr nah sein.
Und es ist wirklich wunderschön dort, nicht nur bei strahlend Sonnenschein und blauem Himmel, sondern auch in Zuckerwattewolken gebettet in silbrigem Himmel.
Dazu die schöne Umgebung, die wunderbare Aula mit Flügel und nahe liegendem Ziegenstall (unglaublich süß!), die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten… Das hat eine wirklich wunderbare Atmosphäre geschaffen und einen erholsamen Kurztrip.
Es war wirklich wunderschön…


Bibelschule Beatenberg
Schul- und Direktionssekretariat
3803 Beatenberg

Telefon: +41 (0)33 841 81 00
Fax: +41 (0)33 841 15 00

www.bibelschule.ch
info@bibelschule.chP.S.:

Nur mal so am Rande. Für Kinder und Jugendliche gibt es etwas besonderes von der Bibelschule Beatenberg. Einen Bibelwettbewerb, genau auf das Alter des Teilnehmers zugeschnitten. Professoren der Bibelschule begleiten die Jugendlichen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden und auf dem Weg zu Gott.
Dabei muss man nicht in der Schweiz wohnen oder in der Bibelschule anwesend sein. Das Ganze wird per Post gemacht.
Weitere Infos und Anmeldebogen auf der Internetseite der Bibelschule:
http://www.bibelschule.ch/

Bilder

für Bibelschule Beatenberg, Schweiz
Fahrstuhl im 2. Stock
von dahia dahia

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Kommentare

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  • bellanotte 01.12.2007 00:32
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • swissflyer 26.10.2007 04:14
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Torombolina 08.10.2007 19:07
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    100. Lesung

  • luxusklasse1 04.10.2007 19:55
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Schade, daß ich kein BH mehr habe.

  • X-Large187 01.10.2007 00:43
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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