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Erfahrungsbericht

für Best Western Premier Hotel City-Con, Berlin
5 Sterne Best Western - immer wieder gern besucht
98 von 98 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro saubere und gepflegte Zimmer, freundliches Personal, einfach zu erreichen

Kontra auf unserer Straßenseite war es nachts etwas laut

Der Autor

Wurzelzwerg22 Seit 23 Feb 2002

"Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt" ... mehr

28 Mitglieder vertrauen mir

Ab und zu verschlägt es mich durch Weiterbildungslehrgänge nach Berlin. Unser Schulungszentrum befindet sich im Ostteil von Berlin, infolgedessen übernachten wir auch in dieser Gegend. Verschiedene Unterkünfte stehen dabei zur Auswahl, im November 2003 hatte unser Arbeitgeber für uns Zimmer im Best Western Premier Hotel City Consul Berlin reservieren lassen.

* Das Hotel:

Best Western Premier Hotel City-Con Berlin
Rathausstraße 2 – 3
10367 Berlin

Tel.: 030-55 75 70
Fax: 030-5575 72 72
info@citycon.bestwestern.de
www.cityconsul.bestwestern.de

Best Western ist die weltweit größte Hotelkette mit rund 1.400 Hotels in Europa und insgesamt mehr als 4.000 rund um unsere Erde. Dabei unterliegen die Best Western Premier Hotels noch strengeren Qualitätsprüfungen als die Best Western Hotels. Getestet werden dabei u. a. die Innenarchitektur, die Ausstattung der Gästezimmer und die Freundlichkeit des Service-Teams.

Unser Hotel verfügt außer den Gästezimmern noch über 3 Veranstaltungsräume, einem Fitnessbereich mit Sauna, einem Gastronomiebereich und einer Lobby-Bar.

* Lage:

Das im Jahre 1998 erbaute Hotel liegt im Ostteil von Berlin zwischen den Fernbahnhöfen Ostbahnhof und Lichtenberg in der Nähe des U- und S-Bahnhofs Frankfurter Allee und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln ebenso gut zu erreichen wie mit dem PKW.

* Parkmöglichkeiten:

Das Haus verfügt über 100 unbewachte kostenfreie Parkplätze gegenüber dem Hotel sowie über eine Safe-Park-Garage (dort kostete 2003 die Nacht allerdings 8,00 €).
Vor dem Haus befindet sich ein Busparkplatz.

* Anreise:

Unsere Anreise verlief problemlos. Mit dem Zug ging es bis zum Ostbahnhof. Von da aus waren es nur noch wenige Stationen mit der U-Bahn bis zur Frankfurter Allee. Dabei testeten wir diesmal, ob es eine Station vorher (Magdalenenstraße) nicht sogar kürzer bis zum Hotel ist – und siehe da: bei unserem Fußweg von nur wenigen Minuten konnten wir noch ein kleines bisschen Zeit einsparen. Sicher auch, weil der Aufgang von dieser U-Bahnstation aus auf derselben Straßenseite liegt wie das Hotel.

Der Eingangsbereich des Hotels liegt zwar in der Rathausstraße, das Haus an sich grenzt allerdings bereits an die Frankfurter Allee, ist also auf keinen Fall zu verfehlen.

* Empfang:

Freundliches Servicepersonal empfing uns im Foyer des Hauses. Das Einchecken für die vorbestellten zwei Übernachtungen verlief schnell und unkompliziert.
Einer unserer Kollegen war einige Wochen vorher bereits zweimal Gast des Hauses gewesen. Mit viel Spaß stellten wir fest, dass man ihm auch diesmal wieder das selbe (Raucher-) Zimmer reserviert hatte. Meine Kollegin und ich zeigten sich über die Reservierung eines Nichtraucherdoppelzimmer zufrieden. Bewaffnet mit unserer elektronischen Türschlüsselkarte machten wir uns mit dem Fahrstuhl auf den Weg in die 4. Etage.

Vorher deckten wir uns noch mit einem Stadtplan und verschiedenen touristischen Werbeangeboten ein, die im Foyer erhältlich waren.

* Die Zimmer:

Das sechsstöckige Hotel mit vier Nichtraucheretagen verfügt insgesamt über 99 Zimmer. Davon sind:

27 Einzelzimmer
71 Doppelzimmer
68 Nichtraucherzimmer
1 behindertengerechtes Zimmer

* Kategorien/Ausstattung:

Man unterscheidet zwischen den Kategorien Business, Comfort und Consul. Der Unterschied liegt angefangen in der Zimmergröße (von geräumig bis 28 m²), der besseren Ausstattung über Obst und Tageszeitung bis hin zu Bademantel und 10 bis 30 freien Telefoneinheiten.

Alle Zimmer verfügen u. a. über Wannenbäder, Klimaanlage, Hosenbügler, Minibar, Radio, TV, Haartrockner und Telefon.

* Preise:

Die Preise richten sich nach der Zimmerkategorie und liegen die Woche über beim Einzelzimmer zwischen
98,00 – 105,00 € (Business),
110,00 – 118,00 € (Comfort) und
122,00 – 129,00 € (Consul).

Analog dazu kosten die Doppelzimmer
119,00 – 132,00 €,
132,00 – 145,00 € bzw.
152,00 - 165,00 €.

Ein 3. Bett im Doppelzimmer kann man für 23,50 € aufstellen lassen.
Am Wochenende sind die Zimmer zwischen 20,00 und 40,00 € preiswerter zu bekommen.
Unser Doppelzimmer (Business) kostete aufgrund unseres Mengenrabatts übrigens 88,00 €.

Weiterhin gibt es noch Tagungspauschale und Urlaubspakete.

Die Telefoneinheit kostet 0,33 €.

* Unser Zimmer:

Als wir unser Zimmer betreten, ist mein erster Gedanke: Schön. In einem warmen Orangeton gestrichene Wände erwarten uns, dazu passend abgestimmt ein im gleichen Farbton gehaltener gemusterter Teppichboden. Auch die Bettwäsche passt farblich sehr gut. Da ich Farben liebe, sind sofort meine Sympathien geweckt.

Das Zimmer betritt man über einen kleinen Vorraum, in dem sich ein kleiner Kleiderschrank und eine Ablage für die Koffer befinden. Das eigentliche Zimmer ist ca. 18 m² groß. Es ist genügend Platz für unsere beiden Betten (eins steht an der Wand, eins im Raum), einen kleinen Tisch mit zwei Sesseln, Schreibtisch mit Stuhl und Kühlschrank mit der obligatorischen Minibar vorhanden. Der Grundriss des Raumes ist nicht einfach viereckig, sondern wird durch eine Ecknische aufgelockert. Natürlich fehlt auch der Farbfernseher nicht, mit dem wir uns vor dem Schlafen gehen noch etwas die Zeit vertreiben. An der Wand ist der Hosenbügler befestigt, für den wir allerdings keine Verwendung haben.

Die Betten erweisen sich als bequem und garantieren uns eine angenehme Nachtruhe, so dass wir morgens nicht unausgeschlafen zum Lehrgang erscheinen. Eins stört uns allerdings etwas: Das ist der Verkehrslärm von der Frankfurter Allee, der trotz geschlossener Fenster zwar gedämpft, aber trotzdem nicht zu überhören ist. Ganz so ruhig, wie in der Werbung beschrieben, ist die Lage des Hotels für uns also nicht. Vielleicht sind wir beide aber auch nur allzu sehr verwöhnt von der heimatlichen Stille, denn unsere beiden mitgereisten Kollegen loben die nächtliche Ruhe (daher auch kein Sterne-Abzug).

Das Radio mit Weckfunktion wird von uns nicht genutzt. Jede hat einen Reisewecker einstecken, das reicht uns. Und aufgrund der Telefonpreise im Hotel haben wir die Tel.-Nummer des Zimmers zu Hause mitgeteilt und lassen uns lieber anrufen.

Dann schnell noch einen Blick ins Bad geworfen: Uns erwarten in dem genügend großen Raum Waschbecken, Seifenspender, Fön sowie eine Badewanne mit Duschmöglichkeit und kuschlig weiche Handtücher.

Wie man merkt, sind wir also völlig zufrieden mit unserer Unterkunft.

* Gastronomie:

Da man nach einer langen Bahnfahrt etwas für seinen Gaumen tun sollte, machen wir uns noch auf den Weg ins Restaurant. Dabei handelt es sich um das ins Hotel eingebundene Wirtshaus „Fünf-Länder-Eck“, das mit 130 Plätzen auch der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Geöffnet ist es täglich von 6.30 Uhr bis open end. Vorrangig werden dort herzhafte Spezialitäten aus Berlin-Brandenburg serviert. Im Gewölbekeller ist für private Feierlichkeiten Platz für bis zu 30 Personen.

Da wir an einem Mittwoch angereist sind, kommen wir in den Genuss eines Bufetts mit den verschiedensten kalten und warmen Speisen, bei dem man sich für pauschal 15,50 € bedienen kann, so viel man Lust hat.

Da es allerdings mit 21.00 Uhr schon reichlich spät ist, um sich den Magen allzu voll zu schlagen, fragen wir bei der Bedienung nach, ob man sich nicht auch für weniger Geld nur eine kleine Portion nehmen könnte. Dies ist problemlos möglich. Für 8,90 € lassen wir uns dann Kasslerscheiben und Grillwürstchen, Tomaten und Mozarella schmecken.

* Frühstück:

Das Frühstücksbufett am nächsten Morgen fällt reichlich aus. Verschiedene Brot- und Brötchensorten bilden eine ordentliche Grundlage für die reichliche Auswahl an Wurst- und Käsesorten. Gebratener Schinken mit Ei ist allerdings mehr was für Hartgesottene als für mich um diese Tageszeit. Wer mag, kann unter mehreren Konfitüren auswählen oder sich verschiedene Joghurts mit Früchten und Müsli zusammenstellen. Auch an Obst und Säften fehlt es nicht. Da ich gern Süßes esse, ist für mich ein Stück des frischgebackenen Marmorkuchens der Höhepunkt des Frühstücks. Bei einer große Kanne frisch gekochten Kaffees gehen wir also den Tag genüsslich an.

* Ausflugsziele:

Dazu nur eine kurze Bemerkung am Rande: Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage erreicht man vom Hotel aus in nur wenigen Minuten z. B. den Alexanderplatz, die Hackeschen Höfe, den Berliner Tierpark oder die Friedrichstraße. Für uns ist es bei einem Berlinbesuch schon obligatorisch, dem IMAX-Theater in den Arkaden auf dem Potsdamer Platz einen Besuch abzustatten und dabei einen 3-D-Film anzuschauen (diesmal „New York“, ist aber nicht unbedingt empfehlenswert, es gibt Besseres).

* Auschecken:

Dabei gibt es diesmal ein paar Probleme, die aber an uns liegen.

Bezahlen kann man entweder mit Bargeld, American Express, Euro-Mastercard, Diners Club und Visa Card bzw. mit verschiedenen Scheckmitteln.
Meine Kollegin zückt also ihre nagelneue EC-Karte, die sie erst in der vergangenen Woche von der Sparkasse Chemnitz erhalten hatte – und dann kommt der Schock: Die Karte wird vom Kartenlesegerät nicht erkannt. Trotz mehrerer Versuche lässt sich das Gerät von nichts anderem überzeugen.

Dann stelle ich fest, dass meine elektronische Türkarte im Schulungszentrum liegt. Da meine Kollegin am Tag zuvor die Tür mit ihrer Karte geöffnet hat, ist mir das noch gar nicht aufgefallen. Ich muss jedoch diese Karte nicht erst noch holen, wie von mir befürchtet. Für die Dame am Empfang stellt dies überhaupt kein Problem dar. Die Karte würde man einfach sperren und ich könnte sie als Andenken an das Haus behalten. Prima!

Zum Glück habe ich genügend Bargeld einstecken, so dass ich unser Doppelzimmer bezahlen kann. Ansonsten hätten wir beide wohl in der Küche unsere Schulden abarbeiten müssen. Dies wird von uns allerdings nicht abschließend geklärt, da die Sache ja noch ein gutes Ende genommen hat.

* Unser Fazit:

Das Hotel entsprach voll und ganz unseren Erwartungen. Das Personal überzeugte uns durch Freundlichkeit und Kompetenz. Überall war es sauber und ordentlich, das Haus machte einen gepflegten Eindruck. Unserer Meinung nach war das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung. Unser Arbeitgeber hat jedenfalls mit der Wahl dieses Hotels für uns einen guten Griff getan und wir werden gern wieder in diesem Haus unser Quartier beziehen. Das Hotel bekommt von mir alle 5 Sterne.

Herzliche Grüße vom eigentlich überhaupt nicht lernbegierigen Wurzelzwerg.

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Kommentare

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  • Dobbylein 03.10.2006 21:46
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Lily 04.09.2006 16:23
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Endlich mal ein Bericht, der wirklich ALLES enthält, was man wissen will. Grüße! Lily

  • lueckingb 17.07.2006 09:26
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Ich kann dem Bericht nur zustimmen - war in diesem Jahr selber Gast dieses Hotels - Einziger "Kritikpunkt": der super salzige Baccon zum Frühstück und das die Plätze beim Frühstück nicht für alle Gäste gereicht haben. Ansonsten war es prima

  • lueckingb 17.07.2006 09:26
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Ich kann dem Bericht nur zustimmen - war in diesem Jahr selber Gast dieses Hotels - Einziger "Kritikpunkt": der super salzige Baccon zum Frühstück und das die Plätze beim Frühstück nicht für alle Gäste gereicht haben. Ansonsten war es prima

  • TschetanSapa 27.06.2005 02:55
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Ein ausgezeichneter Hotelbericht. Wenn wir endlich auch mal nach Berlin kommen, wissen wir jetzt auch wo wir unterkommen könnten. VLG Wolfgang :-)

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