Ciao - für Leute mit eigener Meinung
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Pro gute Lage,gemütlich,sauber,freundlich,günstig, Nichtraucher-Hotel
Kontra für Rollstuhlfahrer völlig ungeeignet
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Salve!
Letztes Jahr im November waren meine Mutter, mein Vater und ich für eine Woche in London! Die Wahl des Hotels ist in London sehr wichtig, denn hier zählt jeder Stern. Da meine Mutter schon gute Erfahrungen gemacht hatte, wählten wir das
. . . . BEST WESTERN PHÖNIX HOTEL LONDON . . . .
. . > . . BUCHUNG
Wir buchten das Zimmer gut 8 Wochen vor Reisebeginn. Wir hatten Glück das wir zu dieser Zeit noch ein Dreibettzimmer bekamen. Wir buchten bei Neckermann und bezahlten pro Person und Nacht 56 Euro mit Frühstück. Dazu haben wir gleich die Karten für die Tower Besichtigung, eine Bootsfahrt auf der Themse und die Travelcards gebucht. Bei Buchung bezahlt man bei Neckermann 10% an und den Rest wenn die Unterlagen kommen. Alles lief reibungslos.. . > . . ANFAHRT/ANKUNFT
Da meine Ma von Flugangst geplagt wird, sind wir mit dem Bus der Touring GmbH nach London gefahren. Dieser fuhr allerdings erst ab Frankfurt am Main und so mußten wir vorher mit dem Zug hinfahren. Die Busfahrt startete um 16 Uhr. In Dover ging es per Fähre weiter. Dies dauerte ca 1 Stunde. Noch länger und ich hätte die ganze Fähre vollgereihert. Etwa um 5 Uhr (Londoner Zeit) waren wir in London an der Victoria Coachstation (Busstation). Wir mussten erstmal zur nächstgelegenen Victoria Station laufen, wo unsere U-Bahn in Richtung Hotel fuhr. Alles ist verständlich ausgeschildert und auch London-Neulinge müßten sich da durchfinden.Da wir total übermüdet waren fuhren wir sofort nach Bayswater, einem Stadtteil von London, und liefen zum Hotel. Das war ca. gegen halb 7. Wir wurden sehr freundlich empfangen. Die Zimmer darf man ja erst nach 14 Uhr? beziehen. Zum Glück durften wir mit frühstücken für nur 5 Pfund pro Person. Unser Gepäck durften wir dort in einem kleinen Raum verstauen und so gingen wir nochmal auf Entdeckungstour bis unser Zimmer fertig war.
Unsere Tour endete schon gegen halb 1 und so saßen wir im Aufenthaltsbereich und saßen alle 3 fast schon schlafend darum. Unser Zimmer wurde wohl deswegen vorgezogen und so konnten wir es schon eher beziehen.
Das 3-Sterne Hotel liegt im Stadtteil Bayswater erstreckt sich über eine ganz schöne Länge und liegt gegenüber eines wirklich kleinen Parks. Von außen ist es komplett weiß und in einem älteren Stil. Es beherbergt 130 Zimmer vom Einbett- bis Dreibettzimmer. Öffnet man die Eingangstür schlägt einem zuerst ein ungewöhnlicher Duft in die Nase. Sehr intensiv und blumig. Es roch einwenig wie Teppichreiniger, aber ich nehme an es war schon eine Art Raumspray. Man fühlte sich als ob man in einer Wolke stand und das jedes Mal wenn man das Hotel betrat.
Um in unser Zimmer zu gelangen mußten wir mit dem Fahrstuhl in die 2 Etage fahren. Wir kamen in einen kleinen Flur der nach links und rechts recht lang war. Vor allem war er recht eng, also nebeneinander laufen war da nicht. Wir öffneten die Tür und schauten auf ein monströses Doppelbett, das genau in der Mitte vom Zimmer stand. Daneben gleich das Fenster und auf der anderen Seite ein Kleiderschrank und ein Schreibtisch. Neben dem Fenster stand ein Fernseher. In mir schrie es gleich "Oh Gott, wo ist mein Bett". Von der Tür aus haben wir nicht gesehen das neben dem Fernseher eine kleine Treppe war. Sie führte zu einer kleinen Nische wo mein Bett stand. Ich hatte sogar einen eigenen Schreibtisch und einen eigenen Fernseher. Das Bad befand sich gleich neben der Eingangstür. Auf den ersten Blick sah das Zimmer recht altmodisch aus, aber es war sauber. Es gab keine versteckten Dreckecken. Der Teppich war sauber und nicht abgenutzt. Die Bettwäsche sowie die Tagesdecken waren auch sauber. Die Betten an sich waren sehr gewöhnungsbedürftig. Recht hoch und die Matratze lag einfach lose drauf. Das TV empfing leider nur englische Kanäle. Aber das war auch mal interessant. Auf einem der Nachtschränke stand das Telefon. Verwandte oder Bekannte konnten bei der Rezeption anrufen, die Zimmernummer sagen und dann wurden sie durchgestellt. Man selber konnte natürlich auch anrufen, aber das haben wir nicht genutzt aus Angst vor einer zu hohen Rechnung.
Auf dem kleinen Schreibtisch stand ein Wasserkocher, 3 Tassen und es lagen kleine Tütchen mit Kaffee dabei. Ich muss sagen das fand ich besonders super. Denn im November war es schon recht kühl und hat auch das ein oder andere mal geregnet. Und wenn man dann abends aufs Zimmer kam, konnte man gemütlich einen Kaffee trinken. Und in den Läden auf dem Queensway hat man auch einzelne Kakaotütchen, für eine Tasse, bekommen für ca. 40 Pence.
Das Bad war normal groß, also man konnte sich gut darin bewegen. Toilette, Waschbecken und Wanne waren sauber. In den Fugen saß kein Schimmel und man fühlte sich sofort wohl. Duschen musste man ja dann in der Wanne. Dies war einfach und ohne große Umstände. Für eine geruchsfreie Luft sorgte eine Lüftung. Ein Fön war natürlich auch vorhanden.
Das Zimmer wurde täglich gereinigt, die Betten täglich gemacht und wichtige Utensilien wie Kaffee :-) und Toilettenpapier aufgefüllt.
. . > . . FRÜHSTÜCKVon 7 bis 10 Uhr stand das Frühstück bereit. Wir waren meist mit die Ersten. Der Frühstücksraum war sehr einfach gestaltet und vollgestellt mit Tischen. Zum Buffet mußte man nach nebenan gehen. Dort standen lange Tische in U-Form. Es gab: abgepackte Marmelade, Nuss-Nougat-Creme, Honig, Käse, Wurst (ab und zu 2 Sorten), natürlich Butter, Obst, Knäckebrot, Hörnchen, Brötchen, Weißbrot das man sich nach belieben toasten konnte, Joghurt den man sich mit Früchten mischen konnte und 4 Sorten Cornflakes. Man konnte sich auch Orangensaft, Apfelsaft und Wasser zapfen. Ab und zu gab es auch mal Kuchenteilchen. Alles recht einfach aber mir hat es gereicht. Kaffee oder andere Getränke wurden zum Tisch gebracht. Davon konnte man bestellen wie man wollte und er wurde auch prompt gebracht. Der Kaffee war nicht sehr stark und mir schmeckte er. Das finde ich wichtig, denn sonst startet man schon falsch in den Tag :-). Natürlich gab es auch eine Speisekarte wo man typisches englisches Frühstück bestellen konnte. Die Preise waren nicht so schick deswegen habe ich dies nicht probiert.
Punkt halb 8 begann Musik zu spielen. Erst Jennifer Lopez dann die Lighthouse Family :-). Jeden Tag zur selben Zeit immer die selbe Musik. Das sagt uns das es in England wohl auch Zeitschaltuhren gibt :-).
Man konnte am Buffet so viel essen wie man wollte. Es wurde auch immer recht zügig nachgefüllt und die Bedienungen waren sehr freundlich.
Wenn man in das Hotel kam, stieß man direkt auf die Rezeption. Ging man daran vorbei kam man rechter Hand direkt auf die Lounge mit angrenzender Bar. Alles war typisch engländisch eingerichtet. Alte Sofa's, alte Sessel und ein Kamin. Schön alt, urig und gemütlich. In Mitten dieser Zeitgeschichte stand ein Schreibtisch mit einem aComputer. Ich war total begeistert. Unser erster Tag endete wegen unserer Müdigkeit und Erschöpfung schon recht früh und da es fürs Bett doch noch etwas früh war begab ich mich in Richtung Computer. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber für 1 Stunde bezahlte ich 1,50 Pfund und für 2 Stunden 2,50 Pfund. Man bekam einen Code und konnte ins Internet. Mein erstes Begehr war natürlich Ciao. Aber so leicht kam ich da gar nicht rein. Die englische Tastatur besitzt ja keine Umlaute und in meinem Passwort befand sich eines. Also öffnete ich erstmal meine Mailbox und suchte in meinen Mails nach gewünschtem Umlaut damit ich den in mein Passwort einkopieren konnte :-). Ich dachte mir dann auch, jetzt fährste nach London und hockst vor Ciao. Naja so konnte ich wenigsten einigen Leutchens mitteilen das ich noch lebe.
Am Tag der Abreise haben wir noch einige Zeit gewartet bis wir zum Bus mußten. In der gemütlichen Atmosphäre konnte man nochmal kurz entspannen und über die ereignisreiche Woche nachdenken.. . > . . UMGEBUNG
Das Hotel liegt in einer kleinen Seitenstraße zum Queensway, der Hauptstraße in Bayswater. Auf dem Queensway findet man so ziemlich jeden Laden den man benötigt. Restaurants ohne Ende, ob Chinese, Inder oder Italiener. Mc Donalds und Burger King liegen direkt nebeneinander. Gegenüber ist Pizza Hut und Subway ist auch zu finden. Dazwischen tummeln sich eine Menge Souvenierläden wo fast alle unterschiedliche Preise haben. Es gibt einen großen Supermarkt und 2 Kleine, darunter einen Spar. Bei dem das meiste billiger war als in den anderen Geschäften. Dort kann man sich alles kaufen was man benötigt. Teuer ist es nicht unbedingt sich dort fürs Abendbrot einzudecken. Wechselstuben findet man auch massig. Man sollte aber vorher vergleichen bevor man sein Geld tauscht.Wie schon erwähnt befinden ich auf dem Queensway viele Restaurants wo man zu Mittag essen kann. Wir entschieden uns einmal für Tuk Tuk, eine thailändische Nudelbar. Beim hineingehen sah ich etwas, was mich eine zeitlang gucken ließ wie ein Uhu. Außen an der Scheibe hing ein Zettel. Ein Ciao-Bericht. Die Besitzer hatten sich den Bericht ausgedruckt um Werbung für ihren Laden zu machen. Ich muss ehrlich sagen, das fand ich absolut geil :-). Das Essen war übrigens auch nicht schlecht und nicht überteuert.
. . > . . ADRESSE1-8 Kensington Garden Square
London, England, W2 4BH
Tel: +44 (0) 20 7229 2494
Fax: +44 (0) 20 7727 1419
E-mail: info@phoenixhotel.co.uk
Hier buchen wir garantiert wieder. Die Lage könnte nicht besser sein. Egal ob man vom Bus oder vom Flugplatz kommt, man kommt von überall mit dem Bus oder der U-Bahn nach Bayswater. Zum Hotel sind es wirklich wenige Schritte. Trotzdem liegt es vom lauten Queensway noch so weit weg, das man den Lärm nicht hört. Dort ist es ja nicht wie bei uns, das man um 22 Uhr keinen mehr sieht. Wenn da der letzte ins Bett geht, steht der erste schon wieder auf.
Auf dem Queensway findet man alles was das Herz begehrt. Wichtig ist natürlich das man sich günstig verpflegen kann, da man im Hotel ja nur Frühstück bekommt. Das kann man hier auf jeden Fall und muss dafür nicht weit gehen.
Das Hotel ist gemütlich und gepflegt. Wer es modern mag ist hier fehl am Platz. Das ganze Hotel ist in einem älteren, englischen Stil eingerichtet. Die Zimmer sind einfach und doch gemütlich. Das Bad war sauber und das Zimmer ebenfalls. Was man brauchte war da. Für mich ist ja immernoch der Wasserkocher das Highlight. Gut, auch wenn im Fernsehen nur englische Kanäle liefen, konnte man doch gut dabei einschlafen.
Auch wenn das Zimmer für 3 Personen nicht gerade groß war, hält man es 1 Woche super aus. Wenn man mal im Zimmer ist liegt man eh nur auf seinem Bett. Am Schreibtisch konnte man essen und für die Klamotten war auch genug Platz. Für einen längeren Urlaub ist das Zimmer ausschlaggebend um rundum eine schöne Zeit zu erleben. Das war hier auf jeden Fall gegeben. Für Familien mit Kindern ist es eben nur zweckmässig. Das heißt es gibt hier keine Extra's die man nutzen kann. Also kein Spielzimmer oder -platz.
Zum Frühstück gab es zwar nicht allzu viel Auswahl, aber es ist auf jeden Fall ausreichend. Alles war immer frisch. Das Personal immer freundlich und der Kaffee hat auch geschmeckt. Insgesamt waren alle sehr freundlich. Selbst bei Kommunikationsproblemen fing keiner an mürrisch zu werden. Mein Englisch ist zwar recht gut, aber das ein oder andere Mal wußte ich trotzdem nicht was Phase war :-).
Die Anreise mit dem Auto dürfte auch nicht schwer sein, da man in London direkt wohl nur 4 mal abbiegen muss.
Das Preis- Leistungsverhältnis finde ich sehr gut. Die Behindertenfreundlichkeit, bezogen auf Rollstuhlfahrer, werde ich gemäß meinen Erfahrungen nicht als negativ in meine Wertung einbeziehen.
Ich vergebe 5 Sterne und eine Empfehlung!
. . > . . EMPFEHLUNGEN FÜR EINE GELUNGENE LONDONREISE
Euer Geld solltet ihr auch schon in Deutschland tauschen. Das ist vor Ort doch recht teuer und die Wechselstuben verlangen nicht wenig Gebühren dafür.
Eure Madeline_Elise
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domiaustria22 17.03.2010 11:30
heike79 02.03.2010 07:51
sunrise67 22.02.2010 15:35
AndreaRo 15.02.2010 15:25
calimero1111 14.02.2010 15:31
super informativer bericht, hab leider heut kein bh mehr...
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