Erfahrungsbericht über

Best Western Imperial Hotel am Palmengarten, Frankfurt am Main

Gesamtbewertung (4): Gesamtbewertung Best Western Imperial Hotel am Palmengarten, Frankfurt am Main

 

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Im Garten waren gar keine Palmen...

4  26.12.2005 (22.01.2006)

Pro:
Günstige Onlinekosten

Kontra:
Etwas bieder

Empfehlenswert: Ja 

Travelwriter

Über sich:

Mitglied seit:17.01.2003

Erfahrungsberichte:190

Vertrauende:79

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 165 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Anfang Dezember 2005 besuchte ich im Frankfurter Städel die Ausstellung 'Ägypten - Griechen - Römer' und musste mir dafür wieder eine Unterkunft suchen.

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Buchung
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Leider verrechnete die von mir bevorzugte Hotelkette IBIS gerade relativ hohe Preise, so dass ich mir auf der Plattform www.hrs.de um ein günstigeres Angebot umsah. Traditionellerweise buchte ich nicht zwei Nächte in einem Hotel, sondern je eine Nacht in verschiedenen Hotels. Vom zweiten Hotel, dem Best Western Hotel Imperial am Palmengarten möchte ich jetzt erzählen.

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Preis
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Meine Entscheidung für dieses Hotel fiel wegen dem sehr günstigen Preis von 49 Euro inkl. Frühstück. Lt. Aushang könnte das Zimmer bis zu 255 Euro kosten (während Messezeiten).

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Lage/Anfahrt
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Die Anfahrt zum Hotel war etwas komplizierter. Ich fuhr vom Hauptbahnhof mit der U4 bis zur Endstation Bockenheimer Warte. Dann guckte ich mich in der U-Bahnstation nach der Straßenbahnlinie 16 um und folgte den Hinweisschildern. Dadurch kam ich am richtigen Ende der U-Bahnstation raus. An der frischen Luft folgte ich der Straßenbahnlinie vielleicht 5 Minuten lang und stand vor dem Hotel. Insgesamt ist man vom Bahnhof vielleicht 15 Minuten unterwegs, allerdings sollte man sich vorher den Stadtplan angucken.

Der Name des Hotel leitet sich übrigens von dem nahe gelegenen Palmengarten von Frankfurt ab. Allerdings liegt dieser meiner Meinung nach auch nicht gerade um der nächsten Ecke (eher so um die 300 Meter weiter)

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Parken
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Das Parken des Autos war im Hinterhof kostenlos und in der Tiefgarage für 8 Euro die Nacht möglich.

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Check-In
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Der Check-In erfolgte sehr rasch, ich musste nur mehr den Meldezettel unterschreiben. So hatte ich mehr Zeit die Eingangshalle zu mustern, die insgesamt zwar sehr klein war, aber durch eine Runde besonders bequem wirkende Polstermöbel dominiert wurde. Da möchte man sich doch glatt lieber gleich reinkuscheln, als rauf ins Zimmer fahren.

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Aufzug/Barrierefreiheit
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Aber die Neugierde aufs Zimmer überwog. Ich nahm einen der beiden Aufzüge und fuhr in den zweiten Stock. Dort umhüllte mich mal Finsternis, da man das Ganglicht selbst betätigen musste. Weitere Barrieren konnte ich nicht entdecke, wenn ich mal von der Badewanne im Bad absehe. Interessant ist vielleicht zu wissen, dass das Hotel von den 68 Zimmern, 8 Stück als Allergikerzimmer ausweist, allerdings kein einziges als behindertengerechtes Zimmer.

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Zimmer
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Nachdem ich die Tür mit einer magnetischen Schlüsselkarte geöffnet hatte, betrat ich ein recht großes Zimmer, in dem neben den getrennt stehenden Betten noch ein Sofa, ein großer Abstelltisch und ein bequemer Polstersessel gut Platz fanden.
Dazu noch eine ausreichend große Garderobe in Form einen Schrankes, in dem sich auch der Tresor befand. Leider war seine Größe für 15'' Notebooks nicht ausreichend. In der Garderobe befanden sich Kleiderbügel, die durch ihre Konstruktion nicht außerhalb des Schrankes verwenden werden können. Das war schade, den im Zimmer befand sich noch ein praktischer Haken zum Aufhängen der feuchten Wintersachen.

Die Farben großen Raumes wurden durch einen blauen Spannteppich mit gelben Lilien, den gelben Tapeten und dem Holz der Möbel dominiert. Insgesamt wirkte der Raum eher gediegen als modern. Das lag wohl auch an den hölzernen Geländer an den Fußenden des Bettes. Der Blick aus dem Fenster war nicht besonders, ich blickte in den Hinterhof des Hotels. Das verspricht aber eine gewisse Nachtruhe.

Als weitere Ergänzung zu dem üblichen Angebot gab es noch einen Hosenbügler und eine elektrische Rollo, die den Raum wirklich blickdicht verschloss. Als nette Geste gab es noch eine Packung Gummibären auf dem Bett. Diese Geste überlebte aber nicht lange...

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Arbeitsmöglichkeiten
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Der Tisch war diesmal ein richtiger Tisch nach altem Brauch. Für das Notebook gab es genau eine Steckdose, als Telekomanschluss gab es Wireless Lan oder als Spezialität einen Anschluss an den Provider des Hotels um 2,50 Euro die Nacht. Das war das bisher günstigste Angebot, was ich bisher gesehen habe. Der Preis pro Telefoneinheit war dafür mit 30 Cent eher überdurchschnittlich teuer.

Die Infomappe war in Deutsch gehalten und verriet nur wenig zusätzliche Informationen. Positiv empfand ich einen zusätzlichen Abfallkorb unter dem Tisch.

Im TV gab es ca. 20 Programme, die um 11,50 Euro auf die üblichen Pay TV Programme erweitert werden konnten.

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Bad
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Das Bad wirkte durch seine weiße Kachelung etwas bieder. Statt einer Dusche gab es eine Badewanne mit Dusche und Duschvorhang. Dieser erfüllte seinen Zweck aber sehr gut. Es gelang mir nicht, das Bad unter Wasser zu setzen. Die Armatur bei der Dusche erfüllte korrekt ihre Aufgabe.

Der Platz am Waschbecken war für die Kosmetika zweier Personen etwas klein. Als praktische Zusatzleistungen gab es einen Papierkorb und einen Föhn, jedoch keinen Kosmetikspiegel. Zusätzlich gab es noch einen Seifenspender beim Waschbecken, sowie diese Hygienebeutel. Handtücher waren ausreichend in verschiedenen Größen vorhanden. Die Heizung des Bades erfolgte über Fernwärme.

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Bar/Minibar
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Das Zimmer verfügte über eine Minibar, wo das Bier um 2,80 Euro (0,33l) und der Apfelsaft um 2,60 Euro (0,20l) angeboten wurde. Wer lieber in Gesellschaft trinkt, kann dies in der 'Pilsbar' zwischen 17:00 und 01:00 tun.

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Restaurant
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Das Hotel hatte zwar ein eigenes Restaurant mit ca. 40 Plätzen und dem schönen Namen 'La Provence' (17:00 bis 01:00), doch es zog mich lieber auf den Römer von Frankfurt (Altstadtkern), um mich dort zu verköstigen. Das gelang auch in einer sehr angenehmen Art und Weise, da es dort gerade einen besonders großen und vielfältigen Weihnachtsmarkt zu erleben gab.

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Bett/Nachtruhe
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Die Betten waren zwei nebeneinander gestellte Einzelbetten und eher zu weich als zu hart. Erstmals nach langer Zeit erlebte ich wieder Betten, wo es keine Überdecke gab. Das vorhandene Material soll aber nach Angaben des Hotels auch für Allergiker geeignet sein. Da mein Fenster zum Hinterhof hinaus führte, verlief mein Schlaf gänzlich ungestört.

Das Lesen vor dem Einschlafen wurde durch eine Lampe über meinem Bett erleichtert. Das Buch konnte ich anschließend auf eines der beiden Nachtkästchen weglegen.

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Klimaanlage
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Eine Klimaanlage war vorhanden. Die Heizung erfolgte aber über eine Fernwärmeheizung beim Fenster. Leider war das Zimmer nicht vortemperiert, wodurch ich mich zumindest am Anfang nicht ganz wohl fühlte.

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Fitness
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Laut Angaben des Hotels stehen den Gästen eine Dampf- und Trockensauna, sowie ein Solarium und Fitnessgeräte zur Verfügung. Diese nahm ich aber nicht in Anspruch.

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Frühstück
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Das Frühstück wurde in zwei Nebenräumen zur Rezeption gereicht. Das Angebot war reichhaltig, wenn auch nicht überbordend. Auffallend war für mich die Enge, auf die das Angebot komprimiert war. Es gab Rührei mit Speck, dazu die üblichen Platten an Wurst und Käse, sowie Marmelade, Müsli und Tee. Als Spezialität gab es noch gefüllte Früchteknödel, die ich aber nicht probierte.

Der Kaffee wurde an den Tisch gebracht. Die Aussicht der Räume führte über den Vorgarten des Hauses auf die Straße und war ganz okay. Die Räume selbst waren etwas dunkel eingerichtet. Die Tische waren schön gedeckt, was mir besonders auffiel: Für den Zucker gab es eigene Zuckertassen. Da kann man dann als Mann von Welt den Gebrauch der Zuckerzange üben....

Theoretisch hätte ich auch am Zimmer frühstücken können. Der Zimmerservice wurde in diesem Hotel mit 2,10 Euro berechnet.

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Check-Out
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Der Check-Out - der bis 12:00 stattfinden sollte - verlief reibungslos. Die HRS Rate wurde korrekt abgerechnet. Meine Kreditkarte wurde akzeptiert.

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Resümee
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Das Hotel war insgesamt preisgünstig. Was mich aber davon abhält, es mit der Höchstnote zu bedenken, war eine gewisse Biederkeit in seiner Ausstattung. Zwar legte sich mein negativer Eindruck im Laufe des Abends, trotzdem fühlte ich mich nicht vom Anfang an Wohl.

Frankfurt, Dezember 2005

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Kontakt lt. Website
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Best Western Imperial Hotel am Palmengarten
Sophienstraße 40
D-60487 Frankfurt am Main

Fon:  +49 (69) 7930030
Fax:  +49 (69) 79300388


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
mozarteum

mozarteum

19.01.2007 09:09

das hast du aber wirklich glück gehabt, dass nicht gerade eine messe stattfand ... :-) lg mozarteum

cathana

cathana

03.07.2006 15:14

Da schaue ich direkt von meinem Büro drauf. Ist übrigens keine 5 Minuten von der Haltestelle Bockenheimer Warte weg. Mehr wird's nur, wenn man am falschen Ende aussteigt.

esposa1969

esposa1969

18.05.2006 15:53

bh

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Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 1733 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

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  1. esposa1969
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