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Erfahrungsbericht

für Barkston Garden Hotel Kensington, London
3 Sterne Für anspruchslose ÜBERNACHTUNGSgäste Bericht mit Bildern
102 von 102 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro zentrale Lage, Frühstück, zuverlässiger Service

Kontra etwas marode, Schimmel im Bad, unbequemes Bett, eiskaltes Zimmer

Der Autor

Squeaks

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Wie kam's dazu
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Mein Freund und ich haben diese Reise ca. 3 Wochen vor Abflug gebucht. Wir waren sehr flexibel, was den Zeitraum anbelangt und hatten auch sonst keinerlei Ansprüche - außer, dass es möglichst günstig sein sollte. Bei L'tur wurden wir dann fündig. Hier haben wir unsere London-Reise gebucht: 160€ pro Person für 2 Übernachtungen mit Frühstück und Flug (ohne Transfer). Ich bin heute erst heimgekommen - daher sind die Infos wirklich top aktuell 

Anreise
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Für die Anreise gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten. Man kann natürlich mit Auto und Zug nach London reisen. Die wahrscheinlich schnellste und einfachste ist wohl die, mit Flugzeug anzureisen. Wir haben auch diese Variante gewählt (die ich deshalb etwas ausführlicher erklären möchte). Wir sind ab Nürnberg mit Air Berlin nach London Stansted geflogen. London Stansted ist einer der 5 Londoner Flughäfen. Vom Hotel zum Flughafen sind es etwa 60km. Man kann per Stansted Express in ca. 45min vom Flughafen in die Innenstadt gelangen. Tickets bekommt man bei Air Berlin im Flugzeug für 35€ (hin und zurück). Die Züge fahren fast den ganzen Tag und meistens im ca. 15min Takt. Am besten steigt man dann Liverpool Street Station aus. Und dann heißt es erst einmal: kühlen Kopf bewahren! Wir sind am Montag um 9.00 Uhr dort angekommen, da ist natürlich die Hölle los: tausende von Menschen, die alle wissen, wo sie hinmüssen und mittendrin zwei müde Touris  In der Liverpool Street steigt ihr dann am besten in die gelbe Linie, die sog. "Circle". Entweder fahrt ihr Richtung Edware Road und steigt auch "Edgware Road" aus. Von dort steigt ihr in die grüne, sog. "District" Linie. Dann steigt ihr "Earl's Court" aus.
Bei der zweiten Variante steigt ihr ebenfalls bei Liverpool Street Station in die Circle Line und fahrt in die andere Richtung. Jetzt steigt ihr "Tower Hill" aus. Hier steigt ihr wieder in die grüne Linie um uns steigt wie gehabt in Earl's Court aus.
Von der Liverpool Street bis zur Station "Earl's Court" braucht man ungefähr 25min.
Übrigens: Die Station Earl's Court liegt genau auf der Grenze zwischen Zone 1 und 2.

Die Station Earl's Court hat nur einen Ausgang (ich hab zumindest nur diesen einen gesehen). Dort lauft ihr raus uns stoßt erst einmal auf einen Zeitschriften Kiosk. An dem lauft ihr rechts vorbei. Dann müsstet ihr die erste Straße, die von der Hauptstraße nach links abgeht, sehen. Hier lauft ihr aber noch etwas weiter bis zur zweiten Straße, die nach links geht. Wenn ihr dann die Straße überquert habt (vorsicht, die Autos kommen von links), seht ihr das Hotel schon.
Man ist locker in 5 min von der U-Bahn Station ins Hotel gelaufen.

Anschrift
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Barkston Gardens Hotel
34-44 Barkston Gardens
London SW 05 0EW
Tel: 0044/207/3737851
Fax.: 0044/207/370/6570

www.barkstongardens.com
reservations@barkstongardens.com

In und um Earl's Court
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Das Viertel ist sehr belebt, aber nicht laut. Man findet hier Burger King, Mac Donalds, unzählige Imbissbuden aber auch kleine Restaurants. Hier sollte wirklich für jeden etwas dabei sein: neben dem Chinesen ist der Türke und gegenüber lockt der Italiener mit seinen Angeboten. Natürlich gibt es hier auch traditionelle englische Pubs.
Wir waren an einem Abend in einem italienischen Restaurant essen (dessen Name mir jetzt aber nicht einfällt). Wir hatten eine Pizza 4 Jahresszeiten, eine Flasche Mineralwasser und und eine Portion Nudeln Carbonara. Gekostet hat uns der Spaß satte 17,90 Pfund (umgerechnet ca. 30 €). Das ist hier aber das normale Preisniveau. Bei ungefähr 8 Pfund pro Hauptgericht liegt hier der Durchschnittspreis.
Wer etwas Verpflegung für den Tag braucht, der kann in einen der Supermärkte gehen, die teilweise bis spät abends offen haben. Auch gibt es hier ein Post Office und mehrere Wechselstuben.

Preise des Hotels (laut aktueller Information des Hotels)
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Einzelzimmer: 95 Pfund
Doppelzimmer (Einzelbelegung): 105 Pfund
Doppelzimmer: 130 Pfund

Kontinentales Frühstück: 6,25 Pfund
Englisches Frühstück: 8, 50 Pfund.

Die Preise sind laut Info-Blatt auch mehr zur Orientierung und können in der Hochsaison noch steigen…

Verpflegung
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Man kann das Hotel nur für Übernachtung oder Übernachtung mit Frühstück buchen. Halb- und Vollpension und natürlich All Inklusive ist hier nicht möglich.

In unserem Reisepreis war kontinentales Frühstück eingeschlossen. Normalerweise heißt kontinentales Frühstück auf den Inseln in der Regel Kaffe, 2 Scheiben Toast, Marmelade - das war's.
Hier wurde ich aber doch angenehm überrascht. Wenn man sich zum Frühstückssaal begibt, wird man von einem kleinen, grauhaarigen, freundlichen Mann im schwarzen Anzug mit Fliege begrüßt. Er fragt, was man trinken möchte (Kaffee oder Tee), leitet das an die Angestellten weiter und weist einen darauf hin, dass ansonsten Selbstbedienung am Buffet ist.
Am Buffet erhält man 5 verschiedene Müsli-/Cornflakessorten, Croissants, Brötchen, Schinken, Käse, getrocknete Pflaumen, Dosenmandarinen und -organgen, verschiedene Joghurts und 3 verschiedene Säfte.
Die Toasts werden frisch gemacht und mit dem Kaffe an den Tisch gebracht. Am Tisch findet man außerdem Butter und mehrere Marmeladensorten (Himbeere, Erdbeere, Aprikose). Außerdem liegt hier die typische englische Orangenmarmelade, die aber eher bitter schmeckt.
Wir waren von der Auswahl wirklich sehr angenehm überrascht und es hat wirklich super geschmeckt ;-)

Gegen einen Aufpreis von 4 Pfund kann man übrigens sein Frühstück auch "upgraden", also Englisches Frühstück bekommen. Dann bekommt man außerdem Würstchen, Speck und Ei (und ich glaube noch etwas, aber das ist mir entfallen). Probiert haben wir das nicht, daher kann ich euch nicht sagen, wie's schmeckt.

Restaurants + Bars
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Zum Hotel gehört das Restaurant "le Bistro", wo man "ganz normal" essen gehen kann. Die Preise sind für London normal. Wir haben hier nichts gegessen, daher kann ich nicht beurteilen, wie's schmeckt.

Außerdem gibt es noch "le Rendezvous", wo man traditionelles "Pub Essen" bekommt. Auch hier haben wir nichts gegessen - Beurteilung nicht möglich 

Hotel
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Das Hotel hat 93 Zimmer, die wahlweise Raucher oder Nichtraucherzimmer sind.

Ciao hat angegeben, dass das Hotel 2 Sterne hat. Allerdings bezeichnet sich das Hotel selbst als 3 Sterne Hotel und auch bei L'tur war das Hotel mit 3 Sternen ausgeschríeben.

Erbaut wurde es um die Jahrhundertwende des 19.Jahrhunderts und vor 2 Jahren komplett renoviert.

Im Hotel gibt es 2 Aufzüge. Ich bin mit keinem der beiden Aufzüge gerne gefahren, weil die immer furchtbar gewackelt haben und man wirklich Angst haben musste, stecken zu bleiben oder abzustürzen… Das Treppensteigen war zwar doch etwas anstrengend, aber ich habe mich deutlich wohler dabei gefühlt…
Beim Treppensteigen musste ich dann aber auch feststellen, dass das Geländer sehr wackelig und instabil war. Manche dieser senkrechten "Stäbe" waren sogar gar nicht mehr fest verankert.
Beim Laufen haben wir festgestellt, dass der Boden total knarzt - was bei etwas betagteren Häusern aber eigentlich auch nichts Außergewöhnliches ist. An sich ist das auch kein Problem, doch leider hört man die Schritte, wenn man in seinem Bett liegt. Man kann eigentlich nicht sagen, dass das Hotel enorm hellhörig ist, da man z.B. Stimmen oder so etwas nicht hört. Aber wie gesagt - man hört's wenn über dem Zimmer jemand läuft…

Das Haus ist wirklich ein Labyrinth. Es ist total verwinkelt, hat mehrere Treppen und ist wirklich verwirrend. Zwar sind die jeweiligen Zimmernummern gut ausgeschildert, aber man irrt sich total leicht in Gang oder Treppe, weil man immer mehrere Möglichkeiten hat, zu seinem Zimmer zu kommen.

Behindertenfreundlichkeit
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Die Behindertenfreundlichkeit würde ich eher als sehr schlecht einstufen. Das beginnt schon damit, dass man mehrere Stufen steigen muss, um überhaupt in das Hotel hineinzukommen. Eine Rampe für Rollstuhlfahrer ist nicht vorhanden.
Ist man dann drinnen, bleibt einem Rollstuhlfahrer eigentlich auch nichts anderes übrig, als den höchst suspekten Aufzug zu benutzen.
Aber auch dann ist die letzte Hürde nicht genommen: zum Einen muss man durch unzählige Türen durch, bis man in seinem Zimmer ist, und zum anderen muss man teilweise nochmal ein paar Stufen nach unten gehen, um in manche Zimmer zu gelangen. Und hier hat der Rollstuhlfahrer keine Chance; denn hier ist kein Aufzug und auch sonst nichts, was dem Rollstuhlfahrer helfen könnte.

Zimmer
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Die Zimmer sind eigentlich relativ geräumig. Sie sind jetzt zwar nicht riesig, aber man kann sich darin locker zu zweit bewegen, ohne sich ständig auf den Füßen zu stehen.

Die Zimmer haben einen großen Kleiderschrank, 2 Nachttischchen, auf denen jeweils 1 Nachttischlampe steht und wo auf einem der beiden Nachttischen ein Telefon (plus 2 Telefonbücher für London) zu finden ist, ein Schreibtisch, auf dem der Fernseher steht und ein Föhn liegt und 2 Sessel. Außerdem ist natürlich ein Bett im Zimmer und auch zwei Spiegel hängen im Zimmer.

Auf dem Bett findet man pro Person 2 flache, relativ harte Kopfkissen (also 4 insgesamt). Ich mag diese flachen, festen Kopfkissen und kann es gar nicht haben, wenn ich so "einsinke2 oder hoch liege. Ich hab deshalb immer eines meiner zwei Kissen aus dem Bett geschmissen  Ich könnte mir aber vorstellen, dass es Leute gibt, die diese Art von Kissen nicht mögen.
Das Bett hat nicht 2 Decken, sondern eine ganz große, wo man zu zweit auch wirklich locker drunter passt. Die Decke ist so auf typische englische Art zum "Reinschlüpfen" drapiert. Tagsüber ist außerdem eine geblümte Tagesdecke über dem Bett.
Wenn man viel in London besichtigt und den ganzen Tag auf den Füßen ist, kann man auch in diesem Bett schlafen. Aber für den Rücken ist das Bett Gift. Es ist steinhart, total unbequem und man spürt wirklich jede einzelne Feder…

Mit der Temperaturregelung gibt es im Zimmer wirklich massive Probleme. Zum Einen ist wohl das Fenster, das man nicht normal mit einem Griff aufmacht, sondern diese Schiebemechanik aufweist, nicht ganz dicht. Man hat immer das Gefühl, dass ein ganz sanftes, leichtes Lüftchen geht. Es hilft aber, wenn man den Vorhang zuzieht.
Zum Anderen ist die Heizung zentral gesteuert und auch nur auf Sparkurs. Wenn die Heizung überhaupt ein bisschen an ist, dann am Abend. Und selbst dann ist das Zimmer noch sehr kühl…

Auch das Bad war relativ geräumig. Es hatte ein WC, ein Waschbecken und eine Badewanne, die man auch als Dusche benutzen konnte. Komischerweise war die Heizung im Bad immer wahnsinnig heiß - 24 Stunden lang. Die Heizung war wirklich so heiß, dass man aufpassen musste, wenn man sie berührte, weil man sich da wirklich schon fast verbrennen konnte.
Beim Waschbecken hatten wir unsere Probleme. Das Problem bestand darin, dass das Waschbecken 2 komplett getrennte Wasserhähne hatte, die ca. 10cm auseinander waren. Einer war für heißes Wasser, der andere für kaltes. Das klingt jetzt vielleicht recht harmlos, aber es war wirklich unmöglich, angenehm temperiertes Wasser zu bekommen. Drehte man den Hahn für heißes Wasser auf, musste man aufpassen, dass man sich nicht verbrüht, da das Wasser sehr schnell so furchtbar heiß wurde. Drehte man den anderen auf, musste man sich mit eiskaltem Wasser begnügen.
Ähnliche, aber nicht ganz so gravierende Probleme gab es dann beim Duschen. Hier musste man erstens einen "Griff" ganz fest rausziehen, damit das Wasser aus dem Duschkopf und nicht aus "Badewannenleitung" kam. Die Temperierung gestaltete sich auch hier als relativ schwierig, aber dennoch wesentlich leichter und realistischer als beim Wasserhahn. Dennoch war der Wasserstrahl total schwach und ich habe wirklich Ewigkeiten gebraucht, um das Shampoo aus meinen langen Haaren herauszubekommen.
Aber auch damit könnte man sich arrangieren, würde einen der Blick an die Fliesenwand nicht so abschrecken: zwischen den Fliesen waren lauter so kleine schwarze Pünktchen, die verdächtig nach Schimmel aussahen… *würg*
Ansonsten war das Bad sauber (von einigen Kalkablagerungen an den Wasserhähnen abgesehen).
Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass das Wasser leicht gechlort ist. Daher sollte man dieses Wasser aus der Leitung natürlich nach Möglichkeit nicht trinken. Auch ist für Menschen mit empfindlicher Haut zu bedenken, dass man die Bodylotion nicht daheim vergessen sollte - meine Haut hat darunter gelitten und ist leider etwas ausgetrocknet.

Irgendwie nett fand ich auf den ersten Blick, dass man die Möglichkeit hatte, Tee/Kaffe zu kochen. Es standen ein Wasserkocher, 2 Tassen, Löffel, Zucker und verschiedene Teesorten zur Verfügung im Zimmer. Ich hatte meinen eigenen Wasserkocher dabei, den ich für 5Minuten-Terrinen benutzen wollte. Leider hat der Stecker nicht in den Adapter gepasst. Da kam es mir natürlich entgegen, dass im Zimmer ein Wasserkocher bereit stand. Wie gesagt - auf den ersten Blick fand ich das nett - denn auf den zweiten hab ich den Wasserkocher da gelassen, wo er gestanden ist. Ein Blick in den Wasserkocher hat mich wirklich angeekelt: da war noch ein bisschen Wasser drin, in dem sich die Ablagerungsfetzen nur so tummelten…

Der Fernseher war voll und ganz funktionstüchtig. Allerdings hat man nur englisches Fernsehen sehen können. Er hat keinen Aufpreis gekostet.

Der Föhn hat auch funktioniert. Es ist aber nur ein kleiner Föhn, der ungefähr die Größe und Power eines normalen Reiseföhns hat.

Das Telefon habe ich nur einmal für einen eingehenden Anruf benutzt. Da hat's auf jeden Fall funktioniert ;-) Über Gebühren etc. kann ich so also gar nichts sagen.

Personal + Service
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Das Personal war alles in allem OK. Es hat sich zwar nicht überschlagen mit guter Laune und Freundlichkeit, aber man kann nicht sagen, dass es unfreundlich war. Sehr freundlich war der Mann im Frühstücksraum, die Mitarbeiter an der Rezeption waren "durchschnittlich". Ob die Deutsch sprechen, kann ich auch nicht sagen, da ich sehr gut Englisch spreche und mich daher auch auf Englisch unterhalten habe.
Die Rezeption ist übrigens 24 Stunden lang besetzt. Das Hotel ist videoüberwacht.
Wir haben uns natürlich über die Heizung beschwert und haben auch gefragt, wie das denn mit dem Duschzeug funktioniert. Denn wir haben zwar gewusst, dass man den Knopf rausziehen muss, aber bei uns ist der dann immer wieder eingesunken und das Wasser ist somit aus dem Duschkopf versiegt und aus der "Badewannenleitung" herausgekommen.
An der Rezeption war neben der Rezeptionistin noch ein Mann mit weißem Kittel. Dieser hat dann sofort angeboten, mit uns mitzukommen und nach dem Rechten zu schauen. Wir haben erst gerätselt, was wohl die Funktion dieses Mannes mit einem Outfit, das stark an einen Kittel erinnerte, war. Wir fanden es danach auch raus: er war dafür zuständig, Hotelzimmer zu streichen. Auf jeden Fall begleitete er uns nach oben in unser Zimmer. An der Heizung hat er nichts gemacht, außer uns erklärt, dass sie eben dann abends schon angehen wird. Er hat uns noch den "Trick" mit dem "Duschding" gezeigt. Das fand ich gut, dass sofort jemand mit ist und geschaut hat. Der ominöse Maler war übrigens super nett und freundlich.
Wir haben auch an der Rezeption Hilfe bekommen, als wir etwas wissen wollte. Wir mussten nämlich den Stansted Express um 4.55 Uhr ab Liverpool Street Station nehmen, um rechtzeitig am Flughafen zu sein. Leider fährt in London vor 5.30 Uhr keine U-Bahn. An der Rezeption hat man uns dann ein Taxi empfohlen (es fahren zwar Busse, aber man hätte mehrmals umsteigen müssen und es wäre mit verdammt viel Zeit verbunden gewesen). Die Empfangsdame hat uns das Taxi natürlich auch sofort bestellt.

Abreise
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Wie ich ein paar Zeilen drüber schon erwähnt habe, war es sehr schwierig mit öffentlichen Verkehrsmitteln an die Liverpool Street Station zu kommen in den frühen Morgenstunden. Zur Liverpool Street Station sind es übrigens so um die 7km (von mir mal ganz provisorisch geschätzt). Unser Taxi war pünktlich und hat uns in ca. 25min dorthin gebracht. Kostenpunkt: satte 25 Pfund.

Fazit
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Nun ja, 2 Nächte konnte man es schon aushalten in dem Laden - zumal wir eigentlich eh nur zum Schlafen in dem Hotel waren. Wir hatten ja eigentlich einen guten Preis (und dafür war es auch OK), aber den regulären Preis ist der Schuppen definitiv nicht wert.
Hier nochmal einen kleinen Fazit-Überblick:
+ zentrale Lage
+ zuverlässiger Service
+ Frühstück
- Schimmel im Bad
- Wasserhähne
- unbequemes Bett
- eiskaltes Zimmer
- teilweise wirkt das Hotel ein bisschen marode
Alles in allem vergebe ich gerade noch so 3 Sterne - eine Empfehlung kann ich aber nur für diejenigen aussprechen, deren Ansprüche sehr gering sind und die das Hotel wirklich nur zum Schlafen brauchen. Außerdem kann ich keine Empfehlung aussprechen, wenn man den regulären Preis zahlen muss - denn der ist wirklich absolut unverschämt, übertrieben und keineswegs gerechtfertigt.


Bilder

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von Squeaks

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Kommentare

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  • Trisa 15.04.2007 11:24
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • togri 19.04.2006 11:15
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • oxalife 21.03.2006 08:47
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • bambie34 17.03.2006 20:27
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • marbie 16.03.2006 17:31
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Ein ganz klasse Bericht! Da muss ich natürlich ein bh dalassen! :-) Normalerweise bin ich auch recht anspruchslos, was Hotels betrifft; besonders bei Kurztrips (ich will ja die Stadt sehen und nicht den ganzen Tag im Hotel sitzen *g*); aber die unterkühlten Zimmer (ich friere sehr leicht) und der Schimmel im Bad wären wahrscheinlich doch ein bisschen zu viel für mich gewesen. Ich hoffe, ihr hattet trotzdem ganz viel Spaß im London. :-) Liebe Grüße, Marion

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