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Barcelo Margaritas, Gran Canaria

Erfahrungsbericht

für Barcelo Margaritas, Gran Canaria
4 Sterne Trotz anderer Erwartungen war es nicht schlecht
33 von 33 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Sauberes Haus, Gutes Personal

Kontra Mitten in der Stadt

Der Autor

Rollli Seit 30 Aug 2001

Da ich hier oft Rat hole, schreibe ich hier. Ich hoffe, diese Berichte helfen anderen, Die... mehr

2 Mitglieder vertrauen mir

Barcelo Las Margaritas


Hallo sehr geehrte Leserinnen und Leser

Ich habe meine Sommerurlaub 2002 auf der Insel Gran Canaria im Hotel Barceló Las Margaritas verbracht.
Dieses Hotel hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Trotzdem macht es einen sehr ordentlichen Eindruck. Man kann es nicht als Meisterleistung der Architektur bezeichnen, eher als rein funktionalen Bau. Das Hotel besteht aus zwei Häusern, wobei ein Haus ein 3 Sterne und das andere ein 4 Sterne Hotel ist. Der Unterschied ist die Gestaltung der Zimmer. Im 3 Sterne Haus gibt es ein Zimmer mit Bad und kleinem Balkon. Im 4 Sterne Haus Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad und Abstellkammer. Essen gibt es für alle im selben Speisesaal im 3 Sterne Haus. Die Lage des Hotels ist nicht optimal, aber man kann auch nicht sagen schlecht. Eine Seite grenzt an die Stadtautobahn. Aber durch die Bauweise des Hotels ist dies weniger störend. Der Hauptausgang grenzt an eine relativ wenig befahrene Nebenstraße. Zum Strand sind es 20 Minuten Fußweg oder mit dem Hotelbus ebensoviel Zeit, aber eben gefahren. Außerdem kann man hier noch zwischen Playa del Ingles oder Maspalomas auswählen. Die Abfahrzeiten gibt es am Anreisetag auf einem Infokärtchen.


Zimmer:
Ich beschreibe hier ein 4 Sterne Zimmer, da ich ein solche gemietet hatte. Das Haus mit den 4 Sternezimmern war nicht voll belegt, deshalb an sich auch sehr ruhig. Auch schien es älter zu sein als das 3 Sternehaus. Die Bar in diesem Haus war zu. An einer kleinen Rezeption konnte man seine Wünsche äußern, die nach Möglichkeit erfüllt wurden. Einige Sachen mußten aber an der Hauptrezeption im 3 Sternehaus erledigt werden. So zum Beispiel die Anmietung des Safes. Reisepässe konnte man im 4 Sterne Haus abgeben. Man mußte auch selbst dran denken diese wieder abzuholen. Eine Erinnerung seitens des Hotels erfolgt nicht.
Zwei Fahrstühle, bei denen man die Tür selber öffnen mußte, fuhren in mäßiger Geschwindigkeit zu den Fluren. Die Fahrstühle waren zwar groß, aber durch die Türen nicht gerade behindertenfreundlich.
Als Türschlüssel erhält man eine Karte, die auf Wunsch auch für jeden Mitbewohner des Zimmers angefertigt werden kann. Unser Zimmer war in der fünften Etage mit Blick auf den Innenhof. Damit hatte man den ganzen Tag die Aktivitäten im Innenhof im Blick bzw. Gehör. Es gab auch Zimmer mit Blick in Richtung Außenpool, die etwas ruhiger waren. Da wir aber meist am Strand waren, ist es uns egal gewesen, was da passierte.
Eigentlich ist das Zimmer eher als ein Apartment zu bezeichnen. Es gab Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad und Abstellkammer. Das Wohnzimmer war sehr geräumig. Eine Klimaanlage sorgte für die entsprechende Wohlfühltemperatur. Im vorderen Bereich befand sich ein Schreibtisch mit großem Spiegel und dem Zimmerkühlschrank, indem drei große Wasserflaschen und diverse Schokolade gut hineinpaßten. Es gab einige Informationsblätter über Insel und Hotel, Schreibpapier und am zweiten Tag eine Flasche Schampus. Weiter hinten in Richtung Balkontür stand eine Couch, mit Couchtisch, ein Sessel und ein Schränkchen mit dem Fernseher drauf. Im Fernsehen waren die gängigsten deutschen Privatsender nebst ARD und ZDF zu empfangen. Wohlgemerkt kostenlos. Dann folgte die Tür zum großen Balkon. Dort fanden sich dann ein Tisch nebst Plastikstühlen und sehr positiv ein Wäschetrockner.
Das Schlafzimmer beinhaltete ein großes Doppelbett, Nachtschränkchen und eine großen Wäscheschrank mit Spiegeltüren. Im Schrank wiederum war der Safe eingebaut. Dieser hatte zwei Fächer, bot also reichlich Platz für Geld, Scheckkarten Fotoapparat und Videokamera. Alle Sachen konnten bequem im Schrank verstaut werden. Die Koffer und Schuhe evtl. diverse andere Sachen wie Kinderwagen oder Rollstuhl finden gut in der Abstellkammer Platz.
Das Bad war auch groß. Es gab eine Badewanne, mit integrierter Dusche und einem großen Waschbecken, mit reichlich Abstellplatz für Waschutensilien usw.
Es wurde täglich gereinigt und Handtücher, die getauscht werden sollten mußten nur über den Wannenrand gehängt werden. Es gab für jeden ein großes Badetuch und ein kleines Handtuch am Waschbecken. Am Boden vor der Wanne lag eine Fußmatte, die auch regelmäßig gewechselt wurde. Es standen auch zwei Gläser als Zahnputzbecher bereit. Ebenso diverse kleine Seifen-, Shampoo-, Duschgel-, Duschhaubenpäkchen und Papiertaschentücher.
Kurzes Fazit zu den Zimmern. Die Ausstattung ist schon etwas älter, aber voll funktionsfähig und sauber gewesen. Es gab immer Strom und Wasser, auch zu den Hauptzeiten, wo alle geduscht und sich zum Essen fertig gemacht haben. Mit dem Zimmer waren wir also zufrieden.

Die Außenanlagen:
Die Anlagen bestanden aus einem großen botanischen Garten, der sehr liebevoll gepflegt wurde. Die meisten Pflanzen waren beschildert, so daß man auch wußte, was denn da so wächst. Das Hotel bot auch eine Führung durch diesen Garten an.
In dieser Landschaft integrierten sich dann die Poolanlagen, Bars, Minigolfanlage, Tennisplatz, Beachvolleyballplatz, Sportstudio und Kinderspielplätze.
Es gab zwei Poolbereiche. Den inneren zwischen den Hotels und den äußeren hinter dem 4 Sterne Haus. Im inneren Bereich fanden die Tagesanimation und die Abendshow statt. Hier befand sich eine Bar, an der es auch einige kleine Speisen, sowie diverse Kuchensorten am Nachmittag gab. Der Pool war nicht sehr tief, gerade gut um einige Wasserspiele durchzuführen. Neben diesem Pool war ein kleines Kinderplanschbecken. Der Obere Pool war größer und für Schwimmer besser geeignet, weil tiefer und länger. Auch hier gab es ein kleines Kinderplanschbecken und einen kleinen Spielplatz. Die Bar hier bot zur Mittagszeit ebenfalls einige kleine Speisen an. Jedoch pünktlich 18:00 Uhr wurden hier die Luken zugemacht. An diesem Pool ging es etwas ruhiger zu, weil keine Animation statt fand. Liegen waren gerade in der richtigen Menge da. Sonnenschirme gab es nicht genug. Aber man konnte die vorhandenen so hinstellen, wie man wollte. Die Poolumgebung und die sanitären Anlagen waren immer sehr sauber. An beiden Poolanlagen gab es Münzbillardtische.

An den hinteren Bereich der Poolanlage schloß sich ein kleines Fitneßstudio an. Eigentlich ein Partyzelt mit Verglasung. Es gab zwei Ergometer, Latmaschine, Ruderbank, Matten und einige Maschinen für Brust und Schulter. Freie Gewichte waren keine vorhanden. Für den Urlaub war das Studio ausreichend eingerichtet.

Hinter diesem Studio wiederum befand sich die Minigolfanlage, die gut genutzt wurde. Wir selber haben nicht gespielt, aber optisch sah die Anlage gut aus.

Animation:
Fünf Animateure und ein DJ waren für die Unterhaltung zuständig. Diverse Poolspiele, Luftgewehrschießen, Dart, Billard, Schuffleboard u.a. kleinen Einlagen sorgten für Abwechslung. Am Abend gab es dann Urkunden für die Besten der jeweiligen Disziplin. Regelmäßig fand der Miniclub statt, wo kleine Kinder mal abgegeben werden konnten, wenn Mama und Papa mal allein sein wollten.
Am Abend gab es dann noch mal eine Spielrunde. So jeden zweiten Tag Bingo, oder eine andere Verlosung, wobei die Lose pro Drink vergeben wurden. Es gab auch kleinere Geschicklichkeitsspiele, wobei man alle zwei drei Tage die selben Spiele hatte. Hier waren die Animateure nicht so einfallsreich. Insgesamt würde ich das Animationsteam aber als gut bezeichnen, das einen guten Draht zum Publikum fand.

Abendunterhaltung:
Fast jeden Abend gab es professionelle Shows. Die Meisten Shows waren im tänzerischen Bereich angesiedelt. Es gab aber auch Sänger, Artisten, Zauberer und Travestieshow. Die meisten dieser Shows haben uns gefallen. Es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Nach der Show:
Im Hotel war dann eine Disko. Diese war eher mäßig besucht, trotz Happy Hour im Anschluß an die Abendshow. Ansonsten gab es noch eine Hallenbar im 3 Sterne Haus.
Wer darauf keine Lust hatte ging dann also in die Stadt. Dazu vielleicht ein extra Bericht.
Ansonsten gingen jetzt (23:00 Ortszeit 24:00 Uhr deutsche Zeit) sehr viele Gäste in Bett.

Warum war das so?
Die Gäststruktur:

In diesem Hotel waren 2/3 Briten. Der Rest verteilte sich paritätisch über Spanier, Deutsche und Italiener. Das Alter lag bei den meisten Gästen über 50 Jahren. Viele Gäste waren Rentner, die wohl hier mehrere Wochen verbrachten. Junge Leute waren die um die 30 Jahre, Singles gab es nur wenige. Einige Junge Pärchen, meist mit Kindern vor dem Schulalter.

Das Essen:
Trotz der großen Gästezahl gab es nie Problem im Speisesaal, etwas leckeres zu bekommen. Am Eingang wurde das Essenkärtchen kontrolliert. Dann nahm man ein Reservierungsschild, stellte es auf einen freien Tisch und holte sein Essen, ohne das Problem, daß der Tisch von anderen Gästen besetzt wurde.
Frühstück: Das Angebot war mehr oder weniger jeden Tag gleich. Allerdings doch so reichlich an Möglichkeiten, daß man nie das gleiche nehmen mußte. Neben normalen mitteleuropäischen Sachen gab es auch britisches Frühstück. Fetter Speck mit Bohnen und so was.
Mittag: weiß ich nicht zu sagen, weil wir Halbpension hatten und sowieso nie da waren.
Abendessen: Ein Kellner kam an den Tisch und nahm die Getränke auf. Diese wurden dann am Ausgang beim verlassen des Saales bezahlt. An Speisen wurde immer gut nachgereicht, wenn ein Teller mal leer war. Ein langes Salatbüfett bot einiges an Vitaminen. Entweder man bastelte sich seinen Salat selber aus diversen Schüsseln zusammen oder griff in den vorbereiteten. Eine warme Suppe vor dem eigentlichen Essen konnte man sich selbst einschenken. Die Hauptspeisen waren jeden Abend anders. Sehr an die spanische Küche angelehnt. Auch an Vegatarier wurde gedacht. Leider gab es aber auch einige Gerichte, die mehr den britischen Gästen Rechnung trugen. Aber das mußte man ja nicht essen. Weiterhin gab es zwei Grillbereiche, an denen frischer Fisch einerseits und Fleisch andererseits zubereitet wurde. In der Mitte des Büfetts stand die Nachspeise. Schon beim Anblick der Tafel hatte man das Gefühl zugenommen zu haben. Alles einfach lecker. Es gab aber auch Melonen und anderes Obst sowie Joghurt für die kalorienbewußten Mitmenschen.

Allgemeiner Service und Sonstiges:
Wir hatten keine Probleme. Das Zimmer wurde zuverlässig gereinigt, die Kellner waren ganz flink und höflich. Ich habe nie jemanden an der Rezeption gesehen, der sich beschwert hat.
Auch wer Spanisch spricht hat hier einige Probleme. Es wird ein heftiger Dialekt gesprochen. Wer Englisch kann sollte es in Englisch versuchen, da die meisten Gäste Engländer sind und die Angestellten auch drüber nachdenken müssen, was Sie sagen. Deutsch hat kaum jemand vom Personal gesprochen. Aber mit Händen und Füßen geht es wohl auch.
Telefone stehen reichlich vor dem Hotel. So braucht niemand die Telefone im Zimmer zu benutzen. Wer es doch tut, wird sicher etwas mehr bezahlen müssen.
Strandhandtücher kann man an der Rezeption ausleihen. Die Zimmerhandtücher sollte man nicht mit an dem Pool nehmen. So ist es jedenfalls gewünscht.

Wie haben wir gebucht?
Über das Internet. Interessant war, daß das selbe Hotel von mehreren Anbietern angeboten wurde. Erstaunlicherweise mit einer Differenz von ca. 50 EUR . Wir hatten Schau ins Land als Anbieter für 1678 EUR 2 Personen im DZ mit HP (Leipzig - Las Palmas). Das Reisebüro meldete sich kurz nach der Internetbuchung und nahm die restlichen Daten auf. Der Transfer hat gut geklappt. Vom Flugplatz zum Hotel in einer Limousine und retour in einem Kleinbus mit einem Fahrer, der wohl gerade den Film Speed angesehen hatte vom Typ aber eher an Louis de Fines erinnerte.


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Kommentare

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  • Bundi-Ol 12.10.2003 19:54
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Batida0602 23.02.2003 23:29
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Belisana 19.12.2002 17:00
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • supiheinzi 30.11.2002 22:45
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Da könnte man glatt noch mal Urlaub machen!

  • KLicK_ 24.11.2002 12:52
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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