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Pro Shopping Paradies, viel Kultur, tolles Essen, nette Leute
Kontra Laut und stickig
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Kaum zu glauben – ich bin erst diesen Dienstag 7.4.2009 (0:30) aus Bangkok zurückgeflogen und lese nun, dass der internationale Flughafen Suvarnabhumi im Laufe des Dienstags wiedermal geschlossen wurde wegen der erneut aufflammenden Proteste gegen die Regierung.
Sieht so aus als wäre ich dem Chaos gerade noch mal von der Schippe gesprungen. Sehr traurig zu lesen was da im Moment abgeht! Ich musste mich echt kneifen, dass ich das wirklich glauben kann. War alles so friedlich noch am letzten Wochenende!Ich dieses Mal Bangkok und die Leute dort als sehr entspannt wahrgenommen. Da sieht man wie der Schein trügen kann und/oder wie wenig man als Tourist wirklich mitbekommt.
Im Vergleich zu meinem letzten Aufenthalt (2003), wo ich Bangkok als total nervig (laut, schmutzig, überfüllt) empfand, schien mir dieses Mal alles viel relaxter. Weniger Verkehr, vor allem weniger von den stinkenden TukTuks und auch weniger Gewusel auf der Strasse. Das mit den TukTuks hat natürlich auch eine Kehrseite die mir sehr wohl bewusst ist: die ehemaligen Horden von TukTuk-Fahrern sind jetzt out-of-business ... auch für Touris hat das 2 Seiten: man wird nicht auf Schritt und Tritt angequatscht, andererseits sind sie natürlich praktisch um von A nach B zu kommen.Was mir dieses Mal öfter aufgefallen ist, ist ein gewisser Stolz für heimischen Thai-Produkte. Im Central World Plaza gab es einen extra-Bereich für „made in Thailand“ mit ganz tollen Design-Produkten.
Zu meiner Überraschung sprechen die Thais mittlerweile ganz gut Englisch. Viel besser als in China und Japan. Selbst die Verkäuferinnen in den Warenhäusern, von denen ich das nicht selbstverständlich erwarte. Die Taxifahrer allerdings eher weniger.Die Thais (Generalisierung mit den üblichen Einschränkungen ;-)) sind wirklich unglaublich nett und freundlich. Das macht den Aufenthalt in Thailand so angenehm. Die Chinesen und Japaner (meine vorhergehenden Asienreisen) sind auch nett, aber anders. Bei den Thais hat die Freundlichkeit viel mehr Herz. Aber das ist natürlich alles sehr subjektiv!
FLUGHAFENWETTER/ KLIMA
Ja, Bangkok ist unglaublich heiss und stickig (schlechte Luft – schlechter als in Hong Kong oder Peking) – ausser wenn es regnet. Diesmal hat es mehrfach am Tag geregnet und dadurch war die Luft etwas abgekühlt, was sehr angenehm war. Weniger angenehm war es durch den strömenden Regen zu waten.
HOTEL
Diesmal habe ich mir ein sehr schönes Hotel gegönnt: Park Hotel Sukhumvit, nur 200m von der Skytrain-Station Asok oder Metro Sukhumvit. Ein sehr gepflegtes Design-Hotel mit 95 Betten, d.h. nicht so gross wie die üblichen internationalen Hotelketten. Oben auf dem Dach (15.Stock) war ein sehr netter kleiner Pool mit Dachterrasse und ein kleines Fitness-Studio. Wäre ich nicht so beschäftigt mit Shopping und Bangkok gewesen, hätte ich dort sicher angenehme Entspannungspausen einlegen können. Die Zimmer waren grosszügig mit schönen Bäder und alles sehr gepflegt. Nettes Personal. Rundum perfekt. Preis war ca. CHF 125 (EURO 80 oder Baht 3200). Zu buchen über die Hotelseite direkt oder eine der gängigen Internet-Portale. Wirkich empfehlenswert!
High-Speed Internet gratis im Zimmer. Ich hatte aber mein Laptop nicht mit. In der Sukhumvit (5 Min vom Hotel) neben dem Sheraton Grande Sukhumvit ist einen kleine Shopping Mall, dort gibt es ein Internet-Cafe das von 9 –24 Uhr geöffnet hat. Dort gibt es auch einen sehr guten Coffee Shop (Danube) und natürlich Starbucks (teuer!). Vor der Mall ist ein kleiner lokaler Coffee-Stand (mit einer italienischen Pavoni-Maschine!!!), wo man für 35 Baht einen ganz passablen Cappuchino bekommt.
Diesmal habe ich mir noch das Jim Thompson-House angeschaut. Liegt unweit Siam Square (Skytrain National Stadium, dann 5 Min zu Fuss Richtung Fluss). Eintritt BHT 100 mit Führung. Für Fans asiatischer Architektur sicher sehenswert! In 30 Min ist man aber durch. Es gibt eine Idee wie man in Bangkok vor 50-100 Jahren wohnen konnte (reiche Ausnahme-Ausländer). Es gibt dort auch ein kleines Garten-Restaurant und einen Shop (den Shop fand ich nicht so spannend). Eine kleine ruhige Oase im tosenden Bangkok.
Eine Fahrt auf dem „River“, vorbei an Luxus-Hotels wie dem Mandarin Oriental und dem Shangri La lohnt sich auch. Das hatte ich allerdings schon bei meinem letzten Aufenthalt gemacht.Bangkok hat natürlich noch viel mehr zu bieten an Kultur und Museen, aber in 2 Tagen muss man halt eine Auswahl treffen.
SHOPPINGNeben den Märkten sind auch die KAUFHÄUSER in Bangkok eine Reise wert. Durch den guten Wechselkurs (für uns Europäer!) sind die meisten Sachen sehr günstig (abgesehen von den internationalen Designern, aber dafür fahre ich eh nicht nach Bangkok). Mein Favorit war das „Central Chitlom“. Ein grosses Kaufhaus in Silom/ Sukhumvit. Ich habe mich dort wieder mit Wäsche eingedeckt (ideal für Leute mit kleinen Grössen! Sehr gute Qualität!). Das Highlight dort war u.a. auch der „Food-Loft“ im 7. Stock (dazu mehr in der Sektion „Essen“.
Schön war auch das CENTRAL WORLD PLAZA. Eine gigantische Shopping Mall.Die Thailändische Version einer Mall soll das MBK-Center (Skytrain National Stadium) sein. Riesig, chaotisch, voll ... und in der Tat voll mit „locals“. Die Touristen waren überwiegend im „Electronics“-Bereich zu finden und haben die Markt-Stände (ja, waren eher Stände als Shops) mit den iPhones und anderen Gadgets belagert. Mir war das alles etwas suspekt, bzw. ich hatte Sorge, dass ich da ein am Ende nicht funktionierendes Fake kaufe – zumal ich da nicht versiert genug bin die guten von den schlechten zu unterscheiden. Aber wer sich dieser Herausforderung gewachsen fühlt, der wird dort sicher fündig werden. Neben Kameras und Telefonen gibt es auch ganz öffentlich kopierte Software und Games.
Mich haben die Stände mit den Kosmetika fasziniert. Meterhoch aufgetürmte Flaschen und Tiegel ... und einem grossen Schild dran: Wer den Turm zum einstürzen bringt muss den Kram kaufen. Man hat fast die Luft angehalten, weil die Türme so aussahen, dass schon ein starker Luftzug sie in schwanken bringt. Wenn meine Tasche nicht schon so voll gewesen wäre, hätte ich da sicher zugeschlagen. Ansonsten war das MBK nicht so mein Fall, ist wohl eher was für die Locals. Auch der von meinem Führer angepriesene Food-Court war nicht so ansprechend. Da war der im Central Chitlom viiiiel schöner.
MASSAGEN: In Bangkok sollte man das Angebot nutzen – schon um die müden Füsse zwischendurch etwas zu entspannen. In meinem Führer war der Massage-Salon Ruen-Nuad (Silon, 7 Minuten zu Fuss von Skytrain-Station Sala Daeng in der Th Convent Road 42. In einem Hinterhof gegenüber einem Hospital (BNP oder so ähnlich)). Da war die Massage (Thai) wirklich phantastisch (Baht 350 = 8 Euro) und das Ambiente war sehr angenehm. An der Rezeption sitzt leider ein Drachen ... die Dame hat so unfreundlich geschaut, dass ich beinahe wieder umgekehrt wäre. Gut, dass ich geblieben bin. Meine Füsse habe ich um die Ecke beim Hotel in der Sukhumvit massieren lassen. Ein kleiner Salon, gleich da wo die Treppe vom Skytrain runterkommt. Man geht in den ersten Stock hoch. Die Fussmassage war sehr sanft aber sehr effektiv. Die luxuriösen Spas in einem der Luxus-Hotels hätte ich zwar auch gerne mal probiert, aber die kosten dann gleich ein vielfaches und das kann ich dann auch daheim haben für den Preis.
REISEFÜHRERFAZIT: Ich freue mich schon auf meinen nächsten Zwischenstop in Bangkok!
P.S. Konnte leider nicht mehr Photos hochladen, weil die meisten zu gross als Datei sind.
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lenchen_196 12.02.2010 00:05
PlanetSab 28.08.2009 18:13
manuelmama 26.05.2009 09:52
jonny_5 26.04.2009 07:52
Gut geschrieben! War gerade zu den Unruhen in Bangkok. Mein Viertel ist Din Daeng, da wollten Revoluzzer, mit Gasflaschen beladene LKW sprengen. Mit Ende des Songkran (thai new year) und Aufmarsch des Militärs, Verhängung des Ausnahmezustands ist schließlich Ruhe eingekehrt. Politisch wird sich bestimmt noch einiges tun in der nächsten Zeit. Als Tourist braucht man sich meines Erachtens nicht zu fürchten.
MSBBonn 23.04.2009 08:07