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Saya mau pergi ke Bali

5  05.09.2000

Pro:
Natur pur, übersichtliche Insel, wunderschöne Strände, einfache Menschen

Kontra:
im Südwesten "Katastrophentourismus" (Kuta, Legian)

Empfehlenswert: Ja 

Hoover

Über sich:

Mitglied seit:26.04.2000

Erfahrungsberichte:60

Vertrauende:6

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 6 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

...ich möchte nach Bali gehen, heißt das auf deutsch übersetzt. Und es ist so. Wer Bali einmal richtig erlebt hat - das versteckte Bali, das einheimische Bali, die Gegenden in der Menschen noch ohne Geld leben, der wird nicht mehr losgelassen von dem Gefühl der Wärme und Herzlichkeit das von den Balinesen ausgeht. In der Gegend südöstlich von Singaraja, der ehemaligen Hauptstadt Bali´s kann man das noch erleben. Es gibt auf der Strasse die an Sambirenteng vorbeiführt weiter nach Amed noch einigen kleinere Dörfer, abgelegen vom Strand, durch die Strasse getrennt vom Touristenziel Meer. Einige sehenswerte Locations gibt es da schon, zum Beispiel in der Nähe von Smbirenteng das Alam Anda (Meine Natur), ein kleines Einöd, von einem deutschen Architekten aus Friedrichsdorf gebaut und ganz nach landestypischen Grundsätzen geführt. Die family, wie sich die Angestellten nennen, tuen alles , damit man sich so richtig wohl fühlt und wenn man das Glück hat in einem der Bungalows am Meer länger als 3 Tage zu bleiben, wird man erleben, das Made, Wayang, Nyomen und Katut (die Namen der Angestellten) einem wirklich das Gefühl geben heimgekehrt zu sein. Schon auf der anderen Strassenseite von der Hauptstrasse, findet Leben statt, das jenseits des Tourismus ist, wie man ihn leider auf Bali (insbesondere in Nusa Dua, der Gegend um Denpasar und Kuta) inzwischen findet. Ein paar Kilometer zu Fuß in den Wald hinein und man begegnet Menschen, die noch sehr scheu und zurückhaltend leben, zu Touristen keinen Kontakt haben und sich (glücklicherweise ;-)) auch nur auf indonesisch unterhalten können. Anda berbicara bahasa indonesia ? Sprechen Sie Indonesisch ? Mau ke mana ? Wohin gehen Sie ? Das sind die häufigsten Fragen, die man da zu hören bekommt. Ganz schnell tauchen aus dem Nichts Kinder und Menschen auf, wenn sie merken, man unterhält sich mit Ihnen und will nicht kaufen, trinken oder den Leuten irgendetwas schenken (was sie in eine unangenehme Lage bringt !) Ein paar Kilometer südöstlicher geht es auf der Strasse über karges Land am Meer entlang zum Tulamben-Wrack. Einem Tauchplatz, der sich mittlerweile auch schon herumgesprochen hat. Rechts, bzw. nördlich von dort sieht man den Gunung Agung (Berg Agung), dessen Hänge meist verbrannt sind und man denkt, da können ja nicht viele Leute leben - aber weit gefehlt. ein Stückchen landeinwärts, mit Jeep oder besser zu Fuß, trifft man wieder auf kleinere Ansiedelungen und kann sich dort mit Einheimischen im Fluß baden, Litschis pflücken oder mit ein bißchen Glück einen Wasserfall finden unter dem man duschen kann.
Natur pur und das alles nur 60 Kilometer vom Massentourismus entfernt. Aber Achtung: die Nähe zu den Einheimischen hat auch ihre Tücken. Ich bin vom Balifieber heimgesucht worden, einem asiatischen Fieber, das in der Tropenklinik München erst gar nicht erkannt wurde. Und das nur, weil ich die Kinder auf meiner Mundharmonika spielen liess. Nach Haarspitzenkatarrh, Nasenbluten, 40° Fieber und Starrsichtigkeit hat sich die Krankheit wieder verzogen - ein kleiner Wink der Götter, die letzten Flecken der Insel unberührt zu lassen ? Wer weiss ! Ich fahre wieder hin.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Angel29

Angel29

20.12.2000 01:00

Apa khabar? Mir hat Bangli sehr gut gefallen.Und krank werden kann man überall,ich hatte hier in Deutschland auch schon 40 Grad Fieber.

Weighardt

Weighardt

11.11.2000 21:41

Was du über den Wink der Götter geschrieben hast: Es gibt in Indonesien, auch von westlichen Ausländern, zahlreiche Erlebnisse und Erscheinungen, die sich rational nicht erklären lassen, und ich habe solche übernatürlichen Dinge auch schon erlebt. Ansonsten ein interessanter Bericht; und dieses Bali-Fieber gibt es wirklich. Es gilt jedoch als letztlich nicht gefährlich.

General23

General23

05.09.2000 15:45

Hört sich "klasse" an :-) Sehr gut geschrieben... Deine Schreibweise gefällt mir sehr gut... weiter so

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