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Pro Das Hotel, das Klima, das Essen, die Gastfreundschaft
Kontra recht teuer
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Hallo,
Dies ist der Versuch einen passablen Urlaubsbericht zu schreiben, ich mixe euch da folgendes mit rein: Ein paar Infos zum Hotel, meine Erfahrungen und Eindrücke und ich berichte über unsere Ausflüge. Achtung nichts für Schnellklicker, der Bericht ist richtig lang geraten.
----------- Vorwort --------------------------
---------- wie alles anfing ---------------
Am 30.12.2006 waren wir im Reisebüro um unseren Sommerurlaub zu buchen. Für uns war klar das es diesmal ein besonderes Urlaubsziel sein sollte. Nach kurzer Beratung waren dann die Bahamas im Gespräch. Wir hatten uns vorher ein Kostenlimit von 2000 EUR pro Person gesetzt, aus heutiger Sicht kann ich euch sagen das unser Urlaub mehr kostete, denn mein Freund sah im Katalog ein Foto von der Atlantis Anlage auf den Bahamas und schon war das Kostenlimit in Zweifel gezogen. Wir überlegten eine ganze Weile, denn immerhin sollte ein 10 tägiger Aufenthalt mit Halbpension im Atlantis Coral Beach Tower inklusive Flug mit 2800 EUR je Person zu buche schlagen. Letztendlich siegte die Konsumgier, wir unterschrieben noch vor Ort im Reisebüro unseren Kaufvertrag. Fortan sollten nun die Monate Januar bis Juni ins Land ziehen die ganz im Zeichen unserer immensen Urlaubsvorfreude standen.
---------- Ein paar allgemeine Infos zu den Bahamas -----------
----------- 1. Urlaubstag ----------------------
Von London aus flogen wir mit einer Verspätung von mehr als 40 Minuten los, ich hätte nicht gedacht das es möglich wäre diese Zeit noch mal gutzumachen, aber es gelang dem Piloten. Endlich, nach Blick aus dem Fenster konnten wir die Bahamas erspähen. Vorher hatten wir jedoch noch Stress im Flugzeug weil wir ein Formular für Immigranten ausfüllen mussten. Das Formular nannte sich "Visa-Verzichtserklärung". Unser Englisch ist zwar weitestgehend zur Verständigung ausreichend gewesen, aber bei dem Formular komplett auf Englisch hatten wir es beide nicht leicht. Das Ausfüllen des Formulars zauberte so kurz vor der Landung jedenfalls keine Urlaubsstimmung her.
Die Landung war vollbracht. Der Shuttle zu unserem Hotel: Atlantis Beach Coral Towers klappte zuverlässig. Die Fahrt vom Flughafen Nassau bis zu unserem Hotel dauerte ca. 30 Minuten. Der erste Eindruck des Geländes/Hotel war: riesig, einnehmend, imposant, verwirrend aber auch unübersichtlich.Immerhin der Check-In-Schalter war recht schnell gefunden, dort war es voll. Und so kam es dann, das wir uns beim Check In zunächst die Beine in den Bauch standen. Dann endlich waren wir dran. Wir hatten ja mit Halbpension gebucht, leider war uns nach dem Check In noch immer nicht klar wie das nun mit Frühstück und Diner läuft, die am Check In gegebenen Informationen waren unzureichend.
Die Klärung bezüglich der Halbpension vertagten wir erst mal auf später, denn wir wollten zunächst unser schweres Gepäck loswerden, also machten wir uns auf in den 9. Stock zu unserem Zimmer. Die Zimmersuche gestaltete sich zwecks Unübersichtlichkeit recht schwer. In unserer Hilflosigkeit erbot sich uns Hilfe durch das Hotelpersonal. Wir bekamen gleich zweierlei Hilfe: 1 x die Auskunft wo genau unser Zimmer ist und dann bekamen wir noch einen Lageplan vom Atlantis ausgehändigt. Darüber freuten wir uns sehr, das sollte uns die Erkundung vom Atlantis-Ressort etwas einfacher machen. Wir bedankten uns herzlich für die Hilfe. Das muss man an der Stelle einfach mal lobend erwähnen: Das Personal fiel uns stets durch seine freundliche und hilfsbereite Art auf. Man begegnete uns immer mit einem freundlichen Lächeln dabei wurden wir auch jedes Mal nett gegrüßt.Wir hatten dank der Wegbeschreibung unser Zimmer gefunden, nun begehrten wir Einlass in dem wir die Room-Card in die vorgesehene Türöffnung einschoben. So schick und elegant sich das Hotel auch bis jetzt präsentiert hatte, hinter der Zimmertür hörte dies leider auf. Ein bisschen enttäuscht waren wir schon das die Eleganz des Hotels nicht bis ins Zimmer übertragen wurde. Was soll es dachten wir, den Großteil des Urlaubs verbringt man ja eh außerhalb des Zimmers. Es war uns auch schon klar das wir bei unserem Zimmer gewisse Abstriche machen mussten, immerhin hatten wir uns in die günstigste Zimmerkategorie einbuchen lassen. Mag man es teuer und edel bucht man sich am besten bei den Royal Towers ein.
Als ein richtig dicker Pluspunkt vom Atlantis Ressort erwies sich folgendes: Egal welche Zimmerkategorie man gebucht hat, man nutzt die gleiche Anlage. Man nutzt also den gleichen Pool, den gleichen Strand und kann sich allgemein an der Schönheit der Anlage erfreuen.Wie ist denn nun unser Zimmer gestaltet? Gleich nach dem Öffnen der Tür hat man zur rechten Seite einen größeren Schrank, dieser ist der größte Stauraum zur Unterbringung seiner mitgebrachten Sachen. In diesem Schrank ist auch ein Safe zu finden. Die Nutzung vom Safe wird ausdrücklich empfohlen. Die Handhabung ist sehr einfach, es ist im Servicebuch des Hotels erklärt. Das Bad ist ausgestattet mit einem großen Waschbecken, Spiegel und einer Badewanne. Ein bisschen entsetzt waren wir jedoch als wir feststellten das uns keine Klobürste zur Verfügung stand, im nachhinein stellte sich heraus das Klobürsten dort generell nicht benutzt werden. Bis heute frage ich mich jedoch warum nur wird hier keine Klobürste verwendet? Für uns war das nun also sehr befremdlich fortan ohne Klobürste auskommen zu müssen. Das verfügbare Toilettenpapier konnte uns nicht überzeugen. Hier hat man leider an der falschen Stelle gespart, mit dünnem zweilagigem Toilettenpapier wurden wir jedenfalls nicht grün. Dann ist der Rundgang durchs Zimmer auch schon fast abgeschlossen, jetzt steht man nämlich schon mitten im Schlaf- / Wohnbereich. Zu unserem großen Erstaunen fanden wir zwei große getrennte Betten vor. Es war allerdings im Reisebüro eindeutig anders bestellt worden, ein ganzes großes hätte es sein sollen. Zwischen den beiden Betten stand eine Nachtischkommode welche durch ihre 2 Schubladen ebenfalls noch Unterbringungsmöglichkeiten bot. Auch einen Fernseher hatten wir auf dem Zimmer, dieser wurde jedoch während unseres Urlaubes nicht von uns genutzt. Im Hotelservicebuch wurde darauf hingewiesen das man über den Fernseher ein Informationsprogramm rund um dieses Hotel empfangen konnte, unter anderem kann der Gast über dieses Programm einen virtuellen Rundgang durch das Hotel ablaufen lassen. Das ist sicher für Neuankömmlinge eine gute Orientierungshilfe. Einen kleinen Balkon hatten wir auch, klein war er wirklich, denn es passten gerade so 2 Stühle auf den Balkon. Die Aussicht war zweigeteilt, auf der einen Seite sah man in der Ferne das Meer. Guckte man jedoch mehr nach rechts blickte man auf ein unansehnliches großes rosafarbenes Kongresscenter hinunter.
Wir stellten nun unsere Sachen im Zimmer ab um endlich mit unserer eigenen kleinen Entdeckungstour durch Atlantis zu starten. Natürlich nahmen wir hierzu auch den Fotoapparat mit. So wandelten wir also auf den mit Teppichen ausgelegten Hotelgängen, wobei wir immer wieder kurz stoppten wenn wieder etwas besonderes unsere Aufmerksamkeit erregte. Die im Hotel ausgelegten Teppiche sind bunt, passend zum Namen Atlantis sind auf dem Teppich viele bunte Fische abgebildet. Die Hotelgänge waren stets gut beleuchtet. Die Lampen steckten zuhauf in als Muscheln gestalteten Haltern. Auch Seepferdchen-Lampen galt es zu bestaunen, hier war ein in Stein gemeißeltes Seepferdchen zu bewundern wo dann auch Platz für eine Lichtquelle war. Ich war jedes Mal aufs neue verzückt wenn ich diese aus Stein gemeißelten Seepferdchen sah. Übrigens, viele frische Pflanzen- und Blumenarrangements zieren die ganze Atlantis-Anlage. Als Blumenkübel dienen zumeist schöne aus Stein gefertigten Arbeiten zum Beispiel eine steinerne Muschel.Die Außenanlage ist sehr weitläufig, da gibt es zum Beispiel viele künstlich angelegte Wasserfälle zu bestaunen. Es gibt ein großes Wasser-Außenbecken worin sich Riesenschildkröten tummeln. Auch gibt es dort viele aus Stein künstlich angelegten Höhlen, diese sind auch begehbar. Es lohnt sich dort gucken zu gehen, denn in der Unterwelt findet sich ein sehr großes, artenreiches Aquarium wieder. Auch den Strand haben wir am ersten Tag begutachtet und für gut befunden. Immer wieder sind wir bei unserem Rundgang stehen geblieben um Fotos zu machen, dabei fiel uns auf das uns sehr viele Menschen nur allzu bereitwillig anboten ein gemeinsames Foto zu machen. Das freute uns sehr und bescherte uns viele schöne gemeinsame Fotos. Unser erster Nachmittag auf den Bahamas, die ersten Fotos, da war es einfach klasse das auch das Wetter gut mitspielte, denn wir hatten prächtiges Wetter mit viel Sonnenschein.
Langsam wurde es Zeit für unser erstes Diner. Zuvor ließen wir uns am Informationscounter nun noch mal erklären wie das für uns abläuft, denn es gibt in der ganzen Atlantis-Anlage zig Restaurants. Man sagte uns das wir mit der Buchung unserer Halbpension einen sogenannten Dining-Plan erworben haben. Für 700 EUR pro Person ist damit jeweils ein Frühstück und Diner enthalten. Ja, 700 EUR ist unwahrscheinlich viel Geld da wir von Verpflegung für nur 10 Tage sprechen, aber im nachhinein haben wir bemerkt das wir vor Ort wahrscheinlich auch nicht wesentlich günstiger weggekommen wären, dazu hätten wir schon immer auswärts vom Hotel essen müssen. Gemessen an unserer Zimmerkategorie bekamen wir nun 4 Restaurants genannt wo wir frühstücken konnten, sie waren auch alle nochmals in unserem Prospekt (Dining-Plan) aufgelistet und eingezeichnet. Für das Diner stehen sogar 5 Restaurants zur Wahl, bei einem Restaurant bat man jedoch stets um Vorreservierung. Mir war wichtig ob man während des Aufenthalts die Restaurants auch wechseln kann, dieses wurde bejaht.Für unser anstehendes Diner am ersten Tag hatten wir folgendes Restaurant erwählt: Atlas Bar & Grill. Die Atmosphäre war ganz nett, denn das Restaurant war in unmittelbarer Nähe zum hauseigenen Casino. Der Speisekarte konnten wir ein reichhaltiges, lecker klingendes Fast-Food-Angebot entnehmen. Leider beachtete man uns als neue Gäste gar nicht, wir saßen da wie bestellt und nicht abgeholt. Das Restaurant war zum Zeitpunkt unseres Besuches nicht übermäßig voll, das scheidet also als Ausrede aus. Irgendwann waren wir genügend mit der Nichtachtung des Personals gestraft gewesen, wir entschlossen uns weiterzuziehen.
Der Hunger trieb uns dann in das Restaurant "Murray´s Delicatessen". Hier wurden wir übrigens gleich nach Betreten des Restaurants begrüßt und zu unserem Tisch geführt. Es sah dort sehr gemütlich aus, in der Luft lag ein Geruch von Fast Food. An unseren Tisch kam dann auch sogleich der Kellner, er stellte sich persönlich mit Namen vor und nahm dann unsere Bestellung auf. Mein Freund bestellte sich Chicken mit Pommes, dafür werden laut Karte 16 US-Dollar berechnet. Ich hatte mit Macceroni & Cheese ein preiswerteres Essen, hierfür wurden 14 US-Dollar fällig. Kein Platz mehr für ein Dessert, also haben wir die Rechnung geordert. Hier mussten wir unsere Zimmernummer notieren und unterschreiben. Am Ende (beim Verlassen des Hotels) wird dann eine Endabrechnung über kostenpflichtige Extras außerhalb des Dining Plans (z. B. alkoholische Getränke) erstellt, diese wird dann mittels Kreditkarte beglichen. Dieses Verfahren bezüglich der Halbpension war für uns als Gast zunächst sehr undurchsichtig und verwirrend, erst gegen Ende des Urlaubs war man es gewöhnt.Essen a la carte erwies sich im Ausland doch eher schwieriger, wir mussten feststellen das unser Englisch nicht so gut war, so erlebten wir die ein oder andere Überraschung als wir sahen was uns an den Tisch gebracht wurde. Als Beispiel nehme ich hier mal meine Suppenbestellung. Ich wusste das ich eine klare Suppe mit Nudeln bestellt hatte. Serviert werden sollte das ganze mit Klößchen. Ich hatte gedacht das es sich dabei um Fleischklößchen handeln würde, tatsächlich war es aber nur ein normaler Teigkloß. Da wir nun das Essen a la carte ausprobiert hatten, entschlossen wir uns dazu am nächsten Tag eine Alternative auszuprobieren: Buffet-Restaurants. Das hat sich als äußerst vorteilhaft erwiesen, denn man kann die Essensportion selbst bestimmen und bei Bedarf gerne noch mal nachholen und man vermeidet Essensüberraschungen a la Teigkloß, da man ja vorher die Speisen ansehen kann die man sich auf den Teller packt.
Im Hotel selbst gibt es auch viele Shoppingmöglichkeiten, aber alles nur in der gehobenen Preisklasse, schließlich handelt es sich ja um eine sehr exklusive Hotelanlage. Auch Lebensmittel kann man dort in kleineren Shops kaufen, für läppische 4 US-Dollar darf man eine 1,25 L Flasche Stilles Wasser sein eigen nennen.Nach der langen Anreise, den ersten Erkundungen und dem Diner wurden wir sehr müde. Kurz vorm Schlafengehen bemerkten wir draußen noch ein Feuerwerk, das war sehr schön anzusehen. Nach dem Feuerwerk legten wir uns nieder um den Schlaf der Gerechten zu finden. Wir konnten auch schnell einschlafen, die Betten ließen das auf grund ihres großen Komforts auch sofort zu. Die Matratzen haben eine angenehme Härte, sie sind nicht durchgelegen gewesen. Leider wurden wir in unserem Schlaf durch einen Feueralarm so etwa gegen 05:00 Uhr morgens gestört. Es meldete sich eine schrille Sirene und es wurde eine englische Ansage gesprochen von einer Frau abgespielt. Na da waren wir beide erst mal wach. Warum wir nicht augenblicklich unser Hotel auf grund des vermeintlichen Feuers verließen? An diesem ersten Abend ging der Feueralarm schon öfter los, daher war es wenig überraschend für uns. 2 Thesen dazu: Entweder man musste den Feueralarm mehrmals testen (muss es denn wirklich um 05:00 Uhr morgens sein?) oder die Rauchmelder sind extrem sensibel eingestellt. Man muss dazu sagen das Rauchen von Hause aus nicht im Hotel erlaubt ist. Die nächtliche Störung war auf jeden Fall unerfreulich, hoffentlich ein Einzelfall und man kann nur hoffen das kein Ernstfall eintritt.
Die Klimatisierung im Hotel sind noch einige Worte wert: Da meinte man es echt zu gut, das ist extrem cool eingestellt im ganzen Hotel. Für meine Begriffe zu kühl, ich fror und hatte fast immer Gänsehaut. Bei unserer Ankunft war auch unser Zimmer völlig unterkühlt, wir haben dann daraufhin erst mal die Klimaanlage abgestellt. Später hatten wir sie tagsüber laufen lassen um zu verhindern das sich das Zimmer über den Tag komplett aufheizt, sobald wir das Zimmer betraten wurde sie dann wieder abgestellt. Die Klimaanlage war übrigens auch recht laut, somit war es zum einschlafen auch besser diese Lärmquelle zu eliminieren. Gerade auch in den Restaurants war die Klimatisierung schon arg kühl, da ist die kühle Luft von oben geradezu auf den Gast runtergefallen. Daraufhin witzelte mein Freund das man das Personal ja mal um folgendes bitten könnte: "Können Sie bitte das Fenster öffnen, uns ist so kalt"
------------ Tag 2 -------------------
Wie bereits erwähnt kann man im Hotel auch shoppen, dazu ist es hilfreich wenn man selbst mit viel Geld ausgestattet ist oder wenn man Papas Kreditkarte dabei hat. Hier reiht sich ein Nobelgeschäft ans andere. Diverse Edel-Schmuckläden sind zu finden, außerdem gesehen: Gucci, Versace und so weiter und so fort. Okay, ich bin eine schwache Frau und bin bereits am zweiten Tag dem permanenten Shopping-Reiz erlegen, in einer Boutique kaufte ich mir ein schickes Oberteil der Marke Custo. (ich liebe diese Marke, denn es werden verschiedene Materialien und aufregende Farben verwendet, in einem Teil von Custo fällt man schon auf) Nach dem Diner und dem Mini-Shopping kehrten wir in unser Hotelzimmer ein um uns zur Nachtruhe zu begeben.
------------ Tag 3 ---------------------------Wir kamen erst heute in den Genuss zu frühstücken, am 2. Tag hatten wir es vergessen. Für das Frühstück wählten wir das Restaurant "Seagrapes" aus. Auch hier konnten wir uns an einem Buffet bedienen, folgendes fanden wir dort vor: Speck, French Toast, diverse Cornflakes, Yoghurt, Obst, Aufschnitt, Käse, Marmeladen, Erdnussbutter, Pan Cakes und Eier. Die Eier konnte man sich auch nach Wunsch und mit einer Auswahl von weiteren Zutaten frisch zubereiten lassen. Als Getränke standen zur Auswahl: Kaffee, verschiedene Teesorten und ganz viele verschiedene Fruchtsäfte. Ich staunte darüber das es so viele verschiedene Brotsorten und Brötchen gab. Wer aus dem Frühstückssaal noch hungrig rausging, der war einfach selbst schuld.
Nun waren wir frisch gestärkt für eine ausführliche Entdeckungstour von Atlantis. Doch halt, ich hatte die Sonnencreme vergessen, ohne Sonnenschutz wollte ich nicht raus. Unsere Zimmertür war offen, denn das Zimmermädchen war bei uns gerade zugange. Ich ging zielstrebig ins Zimmer, kramte ein wenig nach meiner Sonnencreme und verließ dann wieder das Zimmer. Bedenklich fand ich, das ich nicht nach meiner Roomcard gefragt wurde, denn ich bin ja einfach so ins offene Zimmer gekommen. Da wir zuvor noch keinem Zimmermädchen begegnet waren, halte ich es für ausgeschlossen das sie mich als Gast vom sehen her erkannt hat, zumal das bei der riesigen Hotelanlage mit über 2300 Zimmern auch ein Kunststück wäre sich halbwegs die Gesichter der Gäste zu merken. Es ist schon ein Sicherheitsmanko, das ich nicht zwecks Legitimation nach der Roomcard gefragt wurde.Jetzt aber wirklich Start unserer Erkundung, mit dabei auch Videokamera und Fotoapparat. Zunächst wollten wir mit mittels Außenaufnahme den imposanten Eingang zu den Royal Towers festhalten. Doch leider wurde es nichts mit der Außenaufnahme, da es anfing zu regnen. So durchliefen wir zunächst noch viele unentdeckte Bereiche im Innenteil der Anlage. Unter anderem gibt es da ein riesiges Indoor-Aquarium zu bestaunen. Durch den Einfall des Tageslichts kann man alle Fische sehr gut erkennen, auch abends noch denn da wird es beleuchtet. Rings um das Aquarium gibt es einen Restaurantbereich, ich könnte mich nicht mehr auf das Essen konzentrieren, man ist einfach von der Artenvielfalt im Aquarium gefesselt und blickt immer wieder gespannt dort hin. Diese Fische haben mich und meinen Freund verzaubert. Besonders der Riesenrochen im Aquarium zieht alle Blicke auf sich, es macht einfach Spaß zuzusehen wie er durch das Wasser gleitet. Wir hatten Glück, es hatte nach ca. 1 Stunde aufgehört zu regnen. Also wollten wir nun auch sämtliche Außenstationen visuell einfangen. Unser Plan sah so aus, das wir das Gelände so mehr oder weniger erst mal ablaufen wollten um dann später noch baden zu gehen. Das Ablaufen des Geländes hat bei uns so ca. 3 Stunden gedauert. Da kriegt man sicher ungefähr eine Ahnung wie weitläufig das Gelände ist, nicht wahr? Sicher sind bei dieser Zeitangabe auch Filmzeiten, Fotozeiten und auch mal eine kurze Verschnaufpause mit eingerechnet, aber warum sollte ich es rausrechnen? Denn ich denke das es fast jedermanns Impuls sein dürfte zu versuchen diese Schönheiten einzufangen und für immer festzuhalten. Man möchte niemals eine verblassende Erinnerung daran haben. Wir haben unter anderem einen nachgebauten Maya-Tempel inklusive dazugehöriger Rutschen gesehen, Lazy-River (künstlich angelegter Flussverlauf inklusive Strömung, hier bekommt man Wasserreifen single oder 2er ausgehändigt und kann sich auf grund der Strömung durch den Flussverlauf treiben lassen), Dolpins Cay ( größerer abgetrennter Wasserbereich welcher nach Zahlung eines extra Eintrittspreises zugänglich ist, unter Aufsicht trifft man dann hier im Wasser auf Delfine), Denkmal Fliegende Fische (beliebtes Fotomotiv, die fliegenden Fische als Skulptur stehend im Brunnen, ringsherum faszinierende Pflanzen/Blumen wie zum Beispiel schön gewachsene Palmen oder Hibiscus), die gesamte Anlage wurde sehr liebevoll und abwechslungsreich bepflanzt, Außenbecken mit Riesenschildkröten, Außenbecken mit Rochen, Außenbecken mit Haien, diverse Wasserlandschaften und Pools. Außerdem gibt es auch einen riesigen Tobeplatz für die "little ones" wie sie hier liebevoll genannt werden.
Die gesamte Anlage war stets in sauberem Zustand, man hat keinen Müll herumliegen sehen. Die Außenbecken werden auch ständig sauber gehalten, jeden Tag konnten wir Mitarbeiter bei der Algenentfernung beobachten. Äußerst positiv ist mir auch die sogenannte "Toilettendichte" aufgefallen. Das soll einfach nicht anderes heißen als das man es nie weit bis zur nächsten Toilette hatte.Nach unserer Erkundungstour war uns eine Abkühlung willkommen, also gingen wir rasch auf unser Zimmer um uns unsere Badesachen anzuziehen. Zunächst probierten wir den Lazy-River aus, einfach abhängen im Wasserreifen und sich treiben lassen. Ganz relaxt kann man da noch mal die Umgebung auf sich wirken lassen und wird dabei durch das Wasser angenehm gekühlt. Und später ging es dann zu dem Maya-Tempel, denn dort warteten ja interessante Rutschen auf uns. Die erste Rutsche welche wir ausprobierten konnte mit einem Wasserreifen benutzt werden. Das interessante an dieser Rutsche ist, das man mitten in ein Aquarium mit kleinen Fischen und Haien hineinrutscht. Vor den Haien ist man natürlich geschützt, man rutscht in einen durchsichtigen Tunnel. Ist man in dem Aquarium angelangt verringert sich das Rutschtempo automatisch, schließlich soll man ja die Ausblicke zur linken und zur rechten Seite auch ein wenig genießen. Es kann auch passieren das direkt über Deinen Kopf hinweg ein Hai schwimmt, das sieht man durch die durchsichtige Rutschröhre sehr gut. Gestrandet in so einer Art "Auffangbecken" mit so interessanten Ausblicken nach links und nach rechts, das ist fantastisch. Kommt nun der nächste Rutschende in Deine Nähe gibt es einen kräftigen Schwapp und schon bewegt sich Dein Reifen ein Stück nach vorne zum Ende des Auffangbeckens. Angst zu haben braucht niemand, es kann keiner auf einen anderen drauf fahren da sich bei allen automatisch das Tempo verringert. Nachdem man nun sehr viele Eindrücke mitgenommen hat (wann sieht man jemals einen Hai nochmals von so nahem) und einige Schwapper abbekommen hat, gelangt man zu einer kleinen abschließenden Mini-Rutsche welche einen in das große "Rutschen-Endstation-Becken" befördert. Schön war dieses Erlebnis, diese Rutsche benutzten wir später dann noch mehrmals.
Die Zeit war schon stark vorangeschritten, aber eine Rutsche wollten wir heute schon noch austesten, die anderen Rutschen wollten wir dann im Laufe der anderen Tage ausprobieren. Die letzte Rutsche des Tages sollte eine große vom Maya-Tempel abführende lange und sehr steile Personenrutsche sein. Hier war zunächst unsere Geduld gefragt, denn für diese Rutsche standen bereits eine ganze menge Leute an. Nach circa 20 Minuten wurde unsere Geduld belohnt, wir standen vor der Rutschröhre. Hinlegen und Arme auf die Brust legen, Beine zusammenhalten, das waren die Rutschanweisungen. Als ich da oben stand ging mir durch den Kopf das es doch noch viel steiler aussieht als ich vermutet hatte, ich bekam ein sehr mulmiges Gefühl. Aber dann siegte doch die Neugier, jetzt wollte ich es wissen, ich gab mir einen Ruck. Ich denke mir mein letztes Stündlein hat geschlagen, man rutscht da sehr rasant hinunter. Obwohl mir mächtig die Düse ging, habe ich doch Gedanken gehabt ob man hier vielleicht gleich abhebt oder gar aus dem Bahnverlauf rausfällt. Gott sei dank ist all das nicht passiert, ich bin unversehrt im Rutschen-End-Becken angekommen, noch nicht einmal ein Angstschrei gab ich während des Rutschens von mir. Hat man erst mal den Adrenalin-Kick verdaut kommt sogar kurzzeitig der Gedanke auf och schade schon vorbei, so schlimm war es doch eigentlich auch wieder nicht. Bei allen Aktivitäten im Wasser kann man sich übrigens rundum sicher fühlen, überall beziehen Lifeguards Posten. Und die passen auch wirklich auf. Das ist mir sehr positiv aufgefallen, hier nimmt man die Verantwortung gegenüber dem Gast sehr ernst. Wir waren zwar schon den halben Tag im Wasser, aber ganz kurz machen wir noch einen Abstecher ins Meer um auch dort noch mal kurz abzutauchen. Das Meer war herrlich türkisfarben und hatte eine angenehme Wassertemperatur die geradezu zum Baden einlud. Nach diesem Tag waren wir sehr hungrig und freuten uns schon auf das reichhaltige Diner im Buffet-Restaurant unseres Vertrauens.--------- Tag 4 --------------
Heute stand unser erster Tagesausflug auf dem Programm. Das hieß für uns früh aufstehen, denn die "Islands Worlds" erwarteten uns. Dabei handelt es sich um einen Trip mit einem Schnellboot. Um 08:30 Uhr sollte uns gegen Gebühr von 5 US-Dollar ein Bus abholen. Mein Freund hatte schon gewitzelt das sie uns dann lediglich die 500 m runter zum Hafen fahren. Dann wäre weder der Preis noch überhaupt ein Transport angemessen, aber wir wussten nichts näheres und so warteten wir vor dem Hotel auf den Bus. Nervös tigerten wir auf und ab in der Hoffnung den Bus zu erspähen. Nichts. Naja wir warteten ja auch erst 20 Minuten. Die werden doch nicht etwa vergessen haben uns abzuholen? Das Hotel rief dort an, man ließ uns ausrichten das wir keine Sorge haben sollen, der Bus kommt. Vielleicht musste der Bus auf andere Hotelgäste warten spekulierten wir. Das würde dann für uns die enorme Verspätung erklären. Mit dem Spekulieren war schon nach 35 Minuten Schluss, dann kam der Bus vorgefahren. Wir zeigten dem Fahrer unseren Voucher für Island World vor und durften uns setzen. Der Bus fuhr dann so wie im Scherz von meinem Freund angenommen die 500 m bis zur Anlegestelle. Schnell war dann für uns klar wie der Rückweg aussieht, die 500 m laufen wir dann zurück.Die Ticketkasse Island World war leicht zu finden dank der guten Ausschilderung. Wenig später durften wir uns dann ins Schnellboot setzen und waren von nun an auf dem Wasser unterwegs. Es dauerte ca. 1 Stunde bis wir unseren ersten Stop machten. Uns erwartete eine große Badestelle mit langem Sandstrand und abgeflachtem Wasser. Bevor man zum Sandstrand gelangte passierte man noch einen Holzweg und mehrere Überdachungen. Das waren kleine Separees die zum Verweilen einluden, hier sollten wir später auch unseren Lunch einnehmen. Beim Betreten dieser Insel wurden wir freundlich begrüßt, sogleich wurden uns auch eisgekühlte Getränke angeboten. Wir hatten bei unserem Zwischenstop genügend Zeit zum Baden.
Anschließend fuhren wir raus zum Schnorcheln. Für jeden Tourteilnehmer wurde eine Schnorchelausrüstung bereitgestellt. Ich war bisher noch nie Schnorcheln, wollte es aber nun bei dieser Tour gern probieren. Leider klappte es anfangs gar nicht, im Gegenteil ich wunderte mich warum die anderen so lange mit den Köpfen unten bleiben konnten. An dieser Stelle kann sich wahrscheinlich jeder denken das ich da einiges an Salzwasser geschluckt hatte. Das Mundstück vom Schnorchel hatte ich nicht komplett im Mund gehabt, hätte ich nicht diesen Tipp bekommen, ich hätte das Schnorcheln vorzeitig abgebrochen! Endlich konnte auch ich lange mit dem Kopf unter Wasser bleiben. Erstaunlich was ich da so alles an verschiedenen Fischen gesehen habe. An dieser Stelle habe ich den Spaß am Schnorcheln entdeckt. Schnell fing ich an besonders schönen Fischen zu folgen, leider verschwanden Sie nur allzu schnell unter Steinen, oder sie schwammen in kleine Steinhöhlen.Die Zeit zum Schnorcheln ist schnell vergangen, unsere Tour ging weiter, das nächste Ziel war eine große Sandbank. Diese Sandbank eignet sich wunderbar als Fotomotiv, wir haben dort sehr schöne Fotos geschossen. Anschließend sind wir zu unserer ersten Station zurückgefahren um unser Lunch einzunehmen. Es gab Fisch, Hühnchen, verschiedene Salate, Brot, Melone und Kekse. Jeder durfte sich nehmen was er wollte. Da es sich um ein Freiluftbuffet handelte, wurden damit leider auch Fliegen angelockt, das dämpfte meinen Appetit dann um einiges. Ein bisschen von dem Hühnchen habe ich dann aber doch gegessen. Wann habe ich jemals zuvor ein Mahl mit so einem Ausblick zu mir genommen? Da schmeckt einfach alles wenn man reinbeißt und vor sich einen schneeweißen Strand und türkisfarbenes Wasser sieht. Wer jetzt sagt kann man fast überall haben, der irrt, denn hier wird der Anblick nicht durch Hotels (auch Bettenburgen genannt) ringsum zerstört. Man kann es stundenlang betrachten, einfach nur der Strand und das Meer, so weit, so lang das Auge es erfassen kann.
Nach dem Lunch konnten wir baden oder man konnte auch bei der Haifütterung zugucken. Im Wasser schwammen 2 sehr kleine Haie, nach dem Lunch wurden ihnen die Essensreste ins Wasser geworfen. Was ein Spektakel hätte werden können war jedoch einfach nur langweilig, denn zum einen waren es wirklich nur sehr kleine Haie und zum anderen wurde das meiste Essen von den Seemöwen weggeschnappt.Die letzte Station unserer Tour war eine Insel welche von vielen kleinen Echsen bewohnt wird. Diese durften und wollten wir fotografieren. Futter brachten wir auch gleich mit, denn die Echsen lieben Weintrauben. Jeder bekam welche um sie dann an die Echsen verfüttern zu können. Die Trauben sollte man auf einen Stock aufspießen, den Snack brauchte man den Echsen dann nur noch hinzuhalten. Flink näherten sich die Echsen, ganz rasch schnappten sie zu um die Traube zu verspeisen. Da musste man echt auf zack sein wenn man ein Foto von der Fütterung machen wollte. Dieses Fütterungserlebnis bleibt unvergessen, wann füttert man schon mal Echsen.
Nun traten wir wieder den Heimweg an. Der Tagesausflug hatte uns sehr gut gefallen da wir viel erlebt hatten. Das war eine gute Investition gewesen, der Kostenpunkt dieser Tour liegt bei 190 US-Dollar pro Person. Klar ist es viel Geld, aber man ist den ganzen Tag unterwegs und sammelt viele unvergessliche Eindrücke. Die Bootsfahrt hin und zurück verlief ohne riskante Zwischenfälle. Klar ist die See mal rauer, die Wellen mal höher, aber es ist kein "Mann über Bord" vermeldet worden. Das bisschen Schaukeln ab und an war jedenfalls gut auszuhalten. Das Wetter war den ganzen Tag über sonnig, vereinzelt jedoch auch Wolken. Nach unser Rückkehr ins Hotel machten wir uns kurz frisch, sichteten schon mal die gemachten Fotos und gingen dann zum Diner. Damit ging ein weiterer Urlaubstag zu Ende.--------- Tag 5 -------------------------------
Heute war ein lazy Day. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg Paradise Islands über die Brücke zu verlassen, das machten wir weil wir unseren Wasservorrat wieder aufstocken mussten. Leider war dies kein sonniger Urlaubstag, wir hatten einen wolkenverhangenen Himmel, aber es war trotzdem warm. Schlechtes Wetter, dann geht man halt shoppen, auf der Inselkarte waren auch ein paar Shoppingcenter eingezeichnet. Nun ja was hier so als Shoppingcenter bezeichnet wird ist eher enttäuschend. Also blieb es beim Gucken, wir kamen mit neuen Wasservorräten im Hotel an. Draußen war es noch immer wolkenverhangen, ein Gewitter kündigte sich an. Wir entschlossen uns innerhalb der Atlantis-Anlage noch auf Entdeckungstour zu gehen, wir wollten noch "The Dig" besichtigen.The Dig ist ein unterirdisches Gemäuer mit Tunnelführung. Während man diese Tunnel durchläuft kommt man immer wieder an Schaukästen vorbei. In diesen Schaukästen, sagen wir einfach Aquarium dazu, kann man verschiedenste Meeresbewohner bestaunen. Unter anderem zu sehen waren: Clownfische, echte Seepferdchen, Seesterne, Moränen, Haie, Rochen, Quallen, 1 Krake, Piranhas und viele andere exotische Fische. Mit der Gestaltung der Aquarien und der Tunnel hat man sich jeweils sehr viel Mühe gegeben. Sowohl die Aquarien als auch die Tunnel wurden mit geheimnisvoll wirkenden Utensilien und Gemälden der sagenumworbenen Stadt Atlantis verziert. Wir haben 3 Durchläufe gemacht: Den ersten Durchlauf machten wir zum Staunen, Entdecken und auf sich wirken lassen. Beim zweiten Durchlauf wurde alles mit der Videokamera festgehalten, im dritten Durchlauf hatten wir weitestgehend alles fotografiert. Ein weiterer Tag ist verstrichen, es war ein fauler, relaxter Tag mit Mini-Gewitter.
----------- Tag 6 -------------------------------------Nach dem Frühstücken wollten wir noch einige Wasserattraktionen im Atlantis ausprobieren, aber erst mal landeten wir wieder bei dem Lazy-River. (Tour durch die Anlage mit dem Wasserreifen) Wir schnappten uns einen 2er-Reifen und glitten hinein in den Wasserverlauf. Der Wasserverlauf ist so eine Art Fluss, es zieht sich fast durch die ganze Anlage. Man treibt so ca. 1 Stunde und 20 Minuten dort umher, man braucht für die Tour also Zeit, aber die hat man ja im Urlaub. Man liegt im Reifen und kann den Großteil der Anlage bestaunen, das ist eine relaxte Erkundungstour. Die Erkundung zu Fuß sollte man aber trotzdem auch machen, weil der Wasserverlauf eben nicht durch die gesamte Anlage führt, außerdem eignet sich die Fußerkundung eindeutig auch besser für Fotos. Auf dieser Wassertour erwarten einen unter anderem mehrere Wildwasserbereiche, Strudel, viele Kurven und eine sogenannte Wellenarea. Dort werden künstliche Wellen erzeugt, wenn man Glück hat und eine gute Welle erwischt trägt einen die Welle einen großen Schub nach vorne. Auch hier hat man stets die Sicherheit der Gäste im Blick, denn hinter jeder Kurve steht ein Lifeguard. Alle paar Meter so einen Lifeguard zu sehen ist ungemein beruhigend. Für Kinder werden übrigens extra Schwimmwesten bereitgestellt.
Unsere nächste Zwischenstation sollte der Power Tower werden. Das ist ein großes grün angemaltes Gebäude, hier finden sich viele Wasserabenteuer in Form verschiedener Rutschen wieder. Für jeden ist etwas dabei, es gibt große und kleine Rutschen. Man kann den Power Tower direkt mit seinem Reifen vom Wasser aus betreten, bei der Variante wird man mittels eines Fließbandes hochgezogen. Das ist etwas für die Faulen, so spart man sich das Treppenlaufen, welches man bei Variante 2 "Betreten des Gebäudes zu Fuß" in Kauf nimmt. Die Rutschen haben uns sehr viel Spaß gemacht, rasant geht es abwärts, viele Kurven sind auch dabei. Um den Thrill zu erhöhen sieht man zuvor nichts vom Fahrtverlauf, die Röhre ist stets dunkel. Es ist also eine Fahrt ins Ungewisse.Wir hatten genug gerutscht und kehrten erst mal ins Hotelzimmer zurück, dort erhielten wir von unser Reisebetreuerin einen Anruf. Sie sagte es gäbe da noch etwas bezüglich unseres Rücktransports zum Flughafen an unserem Abreisetag zu klären. Mit diesem Thema kam sie schon bei unserem Begrüßungstreffen an, schon dort hieß es von ihrer Seite das sie es für uns klären wollte. Nichts war geklärt, denn schließlich behelligte sie uns ja wieder mit diesem Thema, und das nicht zu knapp, denn sie hat uns gleich 2 Nachrichten hinterlassen. Das Ende vom Lied war das wir einen Voucher vorzeigen müssen der unseren Transfer zum Flughafen sichert. Woher sollen wir aber diesen Voucher nehmen? Wir hatten der Frau bereits sämtliche Unterlagen, welche wir vom Reisebüro erhielten, vorgezeigt. Ich sah es nicht ein das dieser Rückruf zu unseren Lasten (Kosten für Telefonat!) gehen sollte, also machte ich mich auf die Suche nach einem Mitarbeiter von Majestic Tours in unserem Hotel. Dort habe ich kurz den Sachverhalt erklärt, schon durfte ich netterweise mit der Dame von der Reiseleitung sprechen. Das Gespräch selbst war nicht sehr ergiebig, habe ihr noch mal geschildert wie problemlos der Transfer vom Flughafen zum Hotel bei Ankunft ohne Voucher funktioniert hatte. Habe ihr gesagt das man uns damals im Reisebüro versichert hätte das der Transfer jeweils inklusive ist. Diese Dame von der Reiseleitung war recht planlos, hatte sie sich doch auch ein falsches Abreisedatum unsererseits notiert, ich korrigierte sie aber diesbezüglich schnell. Ich hörte von ihr bloß immer wieder den Satz "wir müssen das klären", sie wollte sich dazu unbedingt mit uns treffen. Langsam wurde ich richtig sauer, ich sagte ihr das auch. Es kann nicht Aufgabe der Gäste sein einen gebuchten Transfer zu klären, ich fühlte mich von ihr/dieser Angelegenheit auch schon richtig gestresst. Einen passablen Lösungsansatz hatte sie dann doch zu bieten, sie sagte sie wird Kontakt mit unserem Reisebüro aufnehmen. Na bravo, das ist doch überhaupt die Idee. Einfach mal
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Esoxli 25.05.2009 19:29
mozarteum 23.06.2008 21:35
mmmh ... der hätte ruhig noch länger sein können ... .-)) ist auf jeden fall billiger ... aber letztendlich nicht ganz so schön ... .-)) lg detlef
muttibremer 07.03.2008 20:27
tiffany2001 13.01.2008 11:37
Gratulation zu Deinem sehr ausführlichen, informationsreichen Urlaubsbericht. Das wird mein nächstes Urlaubsziel, darum auch das große Interesse an Deinem Bericht. Liebe Grüße, Tiffy
Supermatti 04.01.2008 16:27
Super Bericht, ich könnte jetzt sofort in Urlaub fahren!! Dafür hast du dir eigentlich ein BH verdient, aber das ging bei mir nicht, die Seite wurde einfach nicht aufgebaut :((( GLG Matze
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