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Pro viele Werke zu bewundern, abwechslungsreich,
Kontra keine
Detailbewertung
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In der letzten Woche war ich mal wieder mit meiner Frau unterwegs und diesmal machten wir uns in die österreichische Metropole Wien. Der Grund unseres Besuches war eine Ausstellung in der Albertina zu Ehren von Vincent Van Gogh. Da wir beide die Bilder dieses Malers gerne mögen, brauchten wir nicht lange überlegen. Und da wir sowieso in der Nähe ein Hotel gebucht hatten, mussten wir nicht lange überlegen.
Die Albertina in Wien ist ein Museum in Wien direkt in der City in unmittelbarer Nähe des Stephansdoms. Hier werden immerhin eine stattliche Anzahl von 65.000 Zeichnungen und über eine Million druckgrafischer Blätter ausgestellt. Der Name Albertina stammt im Übrigen von Herzog Albert Kasimir von Sachsen-Teschen zurück. Ende des 18. Jahrhunderts begann er eine grafische Sammlung anzulegen. Im Laufe der Zeit wurde diese Sammlung immer weiter ausgebaut und auch seine Nachkommen war sehr an die Albertina gelegen.
Neben der ständigen Ausstellung, wo man u.a. Werke von Leonardo da Vinci, Michelangelo oder auch Albrecht Dürer und Peter Paul Rubens bewundern kann, gibt es auch immer wieder wechselnde Ausstellungen. Zur Zeit gibt es hier beispielsweise eine Ausstellung über den holländischen Maler Vincent Van Gogh, das wir uns gerne anschauen wollten.
Welch hoher Stellenwert die Albertina für das Land Österreich darstellte, kann man auch schon daran feststellen, dass sie bis zur Euro-Einführung in Österreich auf dem 20-Schilling-Schein zu bewurndern war.
In die Albertina gelangt man im Übrigen über eine Rolltreppe bzw. einen Aufzug. Nachdem man diese überquert hat, befindet man sich direkt auf der ehemaligen Wiener Stadtmauer und vor dem Eingang der Albertina.
Die Albertina befindet sich direkt im Zentrum Wiens, wo sich eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten wie der Stephansdom oder die staatliche Oper befinden. In eine der zahlreichen Parkhäuser findet man als Autofahrer zwar fast immer einen Parkplatz, aber uns waren die Parkgebühren von vier Euro pro Stunde doch ein wenig teuer. So haben wir uns letztendlich für einen P+R-Parkplatz in den äußeren Stadtbezirken Wiens entschieden. Hier konnte man für drei Euro sein Auto den ganzen Tag abstellen und konnte bequem per U-Bahn in die City fahren. Wir haben uns hier für den P+R Leopoldau entschieden, wo immerhin 1.100 Parkplätze zur Verfügung stehen. Und zu unserer Überraschung war dieses Parkhaus nur wenig genutzt, so dass hier eine ganze Reihe von freien Parkplätzen zu finden waren. Jetzt brauchten wir nur noch in die U1 Richtung Staatsoper fahren und nach 18 Minuten waren wir bequem in der City Wiens, wo die Albertina in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen war.
Genausogut kann man aus den anderen Richtungen natürlich auch die U2, U3 oder auch U4 nutzen.
In dieser Sonderausstellung werden bis zum 8. Dezember 140 Werke von Van Gogh ausgestellt. Dies ist umso bewundernswerter, wenn man bedenkt, dass die Albertina selbst nur im Besitz von zwei Werken des holländischen Malers ist. Der Rest sind Leihgaben der grössten Museen der Welt. Dies zeigt auch, welch hoher Stellenwert die Albertina weltweit besitzt. Viele der Werke stammen aus dem Van-Gogh-Museen aus Amsterdam, New York oder auch aus Privatbesitzen.
Die einzelnen Werke sind sehr gut nach dem Entstehungsjahr sortiert und man kann an den Werken recht gut vorstellen, welche Phasen der Maler gerade durchmachte. Während er in den Anfängen meist nur mit Schwarz-Weiß-Bildern begann, wurden die Farb-Gemälde im Laufe der Zeit immer mehr. Man kann sich heute fast nicht vorstellen, dass Vincent Van Gogh immerhin 1000 Zeichnungen und 900 Ölgemälde malte.
Zu Ehren Vincent Van Goghs wurden die Öffnungszeiten der Albertina noch einmal ausgeweitet und man kann diese Ausstellung täglich in der Zeit von 9 Uhr bis 21 Uhr besuchen. Ansonsten hat die Albertina nur von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Gerade für Berufstätige finde ich die Öffnungszeiten sehr interessant, denn wer hat bis 18 Uhr sonst die Gelegenheit, sich diese Ausstellung anzuschauen.
Bei den verschiedenen Werken Van Goghs ist es natürlich schwierig vorherzusehen, wie lange man für den Besuch der Werke des niederländischen Malers benötigt. Wir hatten hier keine grosse Eile und haben uns hier gut 3,5 Stunden aufgehalten. Wenn man sich wirklich jedes Gemälde bzw. Zeichnung genauer anschauen möchte, braucht man aber auch diese Zeit. Während wir die Albertina besucht hatten, war der Andrang natürlich auch sehr groß und manchmal muss man einfach etwas Geduld haben, wenn mal wieder eine Führung stattfindet. So eine Führung mag zwar interessant sein, aber wir haben hier auch festgestellt, dass die Führung relativ schnell durch die Ausstellung geht und für einige Werke war einfach keine Zeit. Daher würde ich empfehlen, nicht an so eine Führung teilzunehmen. Und durch den Verleih besonderer Audiogeräte kann man auch einiges über die Werke der Ausstellung erfahren.
Sehr gut finde ich im Übrigen auch die Möglichkeit, dass Gehörlose an einer Führung teilnehmen können. Ein Gebärdensprachdolmetscher sorgt dafür, dass die Gehörlosen auch in den Genuss einer solchen Führung kommen können.
Natürlich hat der Eintritt in die Albertina auch ihren Preis: Erwachsene bezahlen 9,50 Euro, Senioren 8 Euro, Studenten 7 Euro, Schüler 3,50 und Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Auf den ersten Blick mag der Eintritt zwar etwas hoch sein, aber dafür bekommt man auch einiges geboten. Immerhin wurden seit der Amsterdamer Ausstellung 1990 nicht mehr so viele Werke von Van Gogh zusammengetragen. Und nebenbei erfährt man auch so einiges über das Leben von Vincent Van Gogh. Vieles kannte ich zwar schon, aber es gab auch so einiges an Neuem zu bewundern.
Der Preis von 9,50 Euro mag den einen oder anderen Interessierten vielleicht vom Besuch abgehalten haben, aber ich hätte es auch begrüsst, wenn es hier beispielsweise ein Gute-Nacht-Ticket ab 19 Uhr gegeben hätte, wo man eine zusätzliche Ermässigung in Anspruch nehmen könnte.
Vincent van Gogh ist ein niederländischer Maler, der leider viel zu früh im 37-jährig im Jahr 1890 durch Selbstmord verstarb. In seiner besten Phase konnte Vincent Van Gogh nur sehr wenig Bilder verkaufen, so dass er von seinen Bildern nicht wirklich leben konnte. Vor allem die Leinwände und die Farben fraßen seine Einkünfte immer wieder auf. Vincent Van Gogh war im Prinzip ein Einzelgänger, der mit anderen Menschen nicht wirklich zurechtkam. Seine einzige Bezugsperson war wohl sein Bruder Theo, der dafür sorgte, dass Vincent seine Gemälde überhaupt verkaufen konnte. Im Gegenzug versorgte Theo seinen Bruder Vincent immer wieder mit Leinwänden und entsprechenden Malutensilien.
Bemerkenswert finde ich vor allem, dass Vincent Van Gogh kein Naturtalent war. Alle seine Fähigkeiten eignete sich Vincent autodidaktisch an und seine Entwicklung kann man sehr gut an seinen Werken erkennen. Vor allem aber sein Ziel, sich der japanischen Malerei zu nähern, kann man an seinen Werken recht gut erkennen.
Zu den bekanntesten Werken von Van Goghs zählen vor allem seine Portrait- und Landschaftsbilder, von denen in der Albertina in Wien eine ganze Reihe zu bewundern sind.
Die Albertina in Wien kann über eine grosse Vergangenheit zurückblicken und wir haben gerne den Weg in die österreichische Hauptstadt gemacht, um uns eine Austellung des berühmten niederländischen Malers Vincent Van Gogh gemacht. Und der Besuch hat sich schon sehr gelohnt. Vincent Van Gogh halte ich für einen sehr guten Maler, der leider viel zu früh starb. In seinen Werken kann man sehr gut seine Gemütslage erkennen und in seinem Leben gab es immer wieder ein Auf und Ab. Seine Portraits waren wirklich einzigartig und bei fast jedem seiner Bilder konnte man in der Ausstellung auch einige Hintergründe erfahren. Ich verstehe zwar nicht allzuviel von Malerei, aber schon die Tatsache, dass er sich alles selbst beigebracht hat, finde ich schon sehr bemerkenswert.
Der Eintrittspreis mag zwar nicht ganz günstig sein, aber für die Originale Van Goghs sollte man auch etwas mehr ausgeben, denn die Werke sind wirklich sehenswert. Wir haben den Besuch daher auch nicht bereut.
Alles in allem war es eine sehr schöne Ausstellung, an die wir noch sehr gerne zurückdenken werden. Daher gibt es auch eine klare Empfehlung und die Höchstnote von mir. Und vielleicht habe ich den einen oder anderen ja überzeugen können, sich bis zum 8. Dezember diese Ausstellung doch noch einmal anzusehen.
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s.st1 27.04.2012 04:07
sakibr 14.02.2012 05:38
Sh, lg
meerline77 18.11.2011 07:12
jockel2001 08.06.2011 23:47
Lakisha_1 12.06.2010 22:12