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Pro viele hintergründe, interessante Entwicklungsinformationen
Kontra oft zu eng und akustische schlecht gemanagt
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
http://www.museenkoeln.de/museumsdienst/museumsprogramm.asp?inst=9
Ausstellung "The Art of Pop Video: Stop the flow" in KölnSonntag in Köln wollten wir nach dem Brunch etwas Kultur machen. Da hat uns ein Freund die Ausstellung Pop Video im Museum für angewandte Kunst empfohlen. Die haben wir dann heute 29.05.11 für 5 Euro pro Person besucht, wobei wir uns der Führung angeschlossen haben.
Öffnungszeiten: Dienstags bis Sonntags 11 – 17 Uhr, jeden ersten Sonntag im Monat ab 10 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr.
Eintritt: 5 Euro / ermäßigt 3,50 Euro
Empfohlen von MTV und Viva
Die Ausstellung „The Art of Pop Video“ im Museum für Angewandte Kunst in Köln (MAKK) feiert den Musik-Clip als eigenständige Kunstform und macht zugleich die Vielfalt seiner Kontexte sichtbar.
Führung: Bei der Führung Sonntag nachmittag waren ungefähr 30 Personen dabei. Das war eindeutig zuviel! Die Stimme der „Führerin“ war zu leise, dazu kamen aus den Kopfhöreren und neben den Räumen oftmals Musik raus, dazu ist der Platz so beengt, das bei der Personenzahl man sich auf rund 10-15 Meter verteilt was eine Führung in der Anzahl faktisch unmöglich macht.
Toilietten&Garderobe: Beides im Untergeschoß. Für Schließfach braucht man 50 Cent in Kleingeld. Die Toiletten sind logischerweise frei.Behindertengerecht: Ja, in die einzelnen Stockwerke kann man sich mit Lift fahren
Sound&Bild: Die Fernseher waren in Ordnung. Die Schilder der Künstler (Gruppe, Song, Produzent) waren recht klein an der Seite. Für jeden Fernseher gab es 2 Kopfhörer. Wobei einhellige Meinung war, das der Sound eher mittel- bis schlecht war.
Wenn man reinkommt, geht es mit wenigen Treppenstufen nach unten ins Erdgeschoß, da war das Thema Remakes. Auf den 3 Fernsehern war links Coldplay mit Viva La Vida, in der Mitte Depeche Mode mit Enjoy the silence und rechts das Remix von Enjoy des Silence. Das besondere: Der Regisseur von Coldplay und dem Original war dergleiche, halt rund 20 Jahre Unterschied.
Coldplay hat den Regisseur gebeten das Video von Depeche Mode übernehmen zu dürfen, so das sich die beiden sehr sehr gleichen. Bei dem Remix ist dann von deutschen Regisseuern ein ganz anderes Thema und andere Bildsprache gefunden worden.Weiter hinten im Raum sind wieder 3 Fernseher. Hier gibt es ein Original Video von Bob Dylan, was zu den meistgecoverten Videos gehört, alleine hier auf den 3 Fernsehern sind 9 verschiedene Abarten seines Werkes zu sehen, am bekanntesten war mir das von der Band Wir sind Helden mit dem Titel Nur ein Wort.
Noch einmal 3 Fernseher unten und dann ging es hoch in den zweiten Stock.
Jede Ebene, jede Abteilung hat verschiedene Themen, z.B. Historie, politische Songs/Videos, Avantgarde, etc.
Mitten im Gang ist ein großer Raum wo ein 3D Video von Björk lief. D.h. Der Sound kam hier aus der Wand und man konnte mit der bereitliegenden 3D Brille sich das Video ansehen, was wirklich sensationell war. Hier auf der Ebene waren dann rund 30 Videos bis es wieder weiter nach oben ging.
Ganz oben dann die Moderne mit Klassikern wie Billi Jean, das Obama Girl, oder der Opener von MTV „Video killed the Radio Star“ von den Buggles. Viele bekannte moderne, aber auch viele ältere innovative Clips waren hier zu sehen.In der obersten Etage sind dann 2 Riesenvideosäle, in dem einen läuft ein Björk Video – auch sensationell- bei dem anderen steht ein Schild „Empfohlen ab 16“ - hier läuft von Prodigy „Smake my bitch up“ und ich bin mir sicher die Version nie auf MTV gesehen zu haben.
Viele interessante Videos, Sinn erschließend aber nur wenn man eine Führung mitmacht und dann auch was sieht und versteht. Aber eine interessante und gelungene Ausstellung auch wenn jeder vielleicht den einen oder anderen Künstler vermisst hat (ich persönlich David Bowie und die Beastie Boys). Na egal, der Sound war für mich ok, die meisten anderen fanden den einfach nur schlecht. Die Enge der Räume läßt darauf schließen, das man besser in das Museum geht, wenn gerade nicht so viele Personen da sind. Die Endlosschleifen lassen einen immer wieder gut in die Videos einsteigen. Für 5 Euro fand ich das eine gelungene Abwechslung und ich kann die Ausstellung daher gerne mit 4 von 5 Sternen empfehlen.
Dieser Bericht wurde auf www.egotester.de zuerst veröffentlicht
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dik1609 24.01.2012 17:58
miss_chocolate 24.12.2011 20:40
Sicher interessant :)
schotterkoenig 20.11.2011 17:54
Werner86 17.10.2011 17:22
hochsauerlaender 05.10.2011 08:13