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Erfahrungsbericht

für Auberge Internationale Des Jeunes, Paris
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4 Sterne Auberge Internationale des Jeunes in Paris! Bericht mit Bildern
89 von 89 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Lage!!, 2er Zimmer groß + bequeme Betten + Waschbecken, Preis-Leistung, sauber, sicher

Kontra enge Treppen ohne Geländer, 11-16Uhr geschlossen (Reinigung), Duschkabinen ohne Haken

Detailbewertung

Erreichbarkeit:
Weitere Angebote der JH (Sport, Freizeit etc.):
Zufriedenheit mit den Räumlichkeiten:
Wieviel bezahlt für 1 Person (1 Nacht + Frühstück):
Freundlichkeit:

Der Autor

chan5 Seit 20 Sep 2009

Vielen Dank für die BHs zum Summit, Kew Gardens und Somewhere to Stay Bericht =) Ich freue mich... mehr

68 Mitglieder vertrauen mir

Meine Freundin und ich hatten spontan überlegt nach den Uni Klausuren für ein paar Tage nach Paris zu fahren. Nachdem wir den Thalys Zug ab Köln dann gebucht hatten, mussten wir uns nach einem Hostel umsehen. Der Schock kam schnell: Hostels gibt es in Paris eben nicht wie Sand am Meer, die die es gibt sind teuer und die günstigeren teuren sind unglaublich schlecht bewertet! Nun wollten wir einfach mal nach günstigen Hotels gucken und siehe da: es gab sogar günstige in einigermaßen guter Lage. Als wir kurz davor waren uns in ein Hotel einzubuchen, haben wir durch Zufall die Auberge Internationale des Jeunes entdeckt. Geplantes Hotel und diese Jugendherberge hatten zwar bei einem 2 Personen Raum fast den identischen Preis, aber die Lage der Auberge hat dann doch so überzeugt, dass wir dort gebucht haben. Im Folgenden gibt es mehr Infos zur Jugendherberge in Paris.

~.*.~ Allgemeine Infos zur Unterkunft ~.*.~


Land: Frankreich
Stadt: Paris
Adresse: 10 Rue Trousseau (75011 PARIS – FRANCE)
Nächste Metro: Ledru-Rollin
Zimmergröße: 2 oder 3/4 Bettzimmer
Preis: 2 Bettzimmer (ohne Dusche/WC): 42 Euro (pro Zimmer), 4 Bettzimmer (mit Dusche/WC): 22 Euro pro Person
Internet: http://www.aijparis.com

~.*.~ Die Buchung ~.*.~


Gebucht haben wir dieses Zimmer im Internet auf der normalen Homepage der Jugendherberge. Dieses kann man sich in 5 Sprachen anschauen und es fällt sofort auf, dass sie übersichtlich gestaltet ist. Zunächst kann man gut die Lage erkennen und man kann ebenfalls gut sehen, welche Typen von Zimmern angeboten wird und was alles mit zum gezahlten Preis gehört. Direkt unter Preise erhält man zwar veraltete Preisinfos, wenn man dann aber auch Reservierungen klickt, bekommt man aktuelle Preisinfos und es wird angezeigt was zum gewünschten Termin und zur gewünschten Personenanzahl noch frei ist. Dort gab es gerade 2er Zimmer und 4er Zimmer zur Auswahl. Die 2er Zimmer waren ohne Bad für 42 Euro pro Zimmer und die 4er Zimmer mit Bad für 22 Euro pro Person zu buchen. Wir haben uns für das 2er Zimmer entschieden. Nun musste man einfach nur noch den Anweisungen folgen und später Adresse und Kreditkartennummer eingeben. Dort stand zwar, dass die Kartennummer nur der Sicherheit dient und noch nichts abgebucht wird, aber im Hostel haben wir später erfahren, dass die erste Nacht doch schon abgebucht wurde, was etwas verwirrend war. Jedenfalls geht die Buchung schnell und unproblematisch.

~.*.~ Check-In ~.*.~


Als wir im Hostel ankamen mussten wir beide unsere Personalausweise vorzeigen, damit die Angestellte dort unsere Daten haben und wussten, wer gerade eincheckt. Theoretisch ging auch das sehr problemlos, aber die Angestellte waren etwas durcheinander und wegen eines Anrufs von anderen Travellern hat es doch etwas gedauert. Obwohl ein weiterer Angestellter direkt daneben stand, hat er das Check In nicht weitergeleitet und eine Entschuldigung gab es wegen der etwa 10-15 minütigen Warterei auch nicht. Nachdem wir die restlichen 3 Nächte (wir waren 4 in Paris) gezahlt hatten, konnten wir unsere Koffer in den Luggage Room bringen, weil man erst zu einer späteren Zeit richtig ins Zimmer rein konnte.
Der Check Out am Ende verlief übrigens richtig schnell, da man nur den Schlüssel abgeben musste und man nichts mehr unterzeichnen musste oder irgendwas zurückbekommen hat.

~.*.~ Lage ~.*.~


Wir sind mit dem Thalys nach Paris gefahren und dieser Zug kam am Gare du Nord an. Von da aus musste man zuerst die Metro Linie 5 bis zum Place de la Bastille nehmen und dort in die Linie 8 umsteigen um eine Station weiter zur Haltestelle Ledru Rollin zu fahren. Von hier aus braucht man nicht mal mehr 5 Minuten zu Fuß zum Hostel. Das Hostel liegt somit relativ zentral, nur 10 Fußminuten vom Place de la Bastille entfernt. Auf diesem Fußweg kommt man an vielen interessanten Geschäften und Cafés vorbei. Vom Place de la Bastille sind es nur weitere 10-15 Minuten zu Notre Dame und von dort aus noch 5 Minuten zum Hôtel de Ville und zum Centre Pompidou. Von dort ist dann sowohl das Shopping Center Forum des Halles sowie das Musée du Louvré schnell erreichbar. Lange Rede kurzer Sinn: man kann theoretisch alles irgendwie laufen und das haben wir am Tag 1 auch getan. Danach haben wir dann allerdings doch die super Metro Anbindung ausgenutzt um Zeit zu sparen und auch dies klappte immer sehr gut.
Des weiteren gibt es einen Mc Donalds in nicht mal 3 Minuten Entfernung und einen großen Supermarkt in dem man vor allem gut baguette oder Trinken kaufen konnte, ebenfalls in nur 3 Minuten Entfernung. Weitere kleinere Cafés, Brasserien und Restaurants gab es wie gesagt die ganze Rue du Faubourg Saint-Antoine, die man wirklich gut langlaufen konnte, egal ob zum Shoppen, zum Gucken oder zum Kaffee trinken.

~.*.~ Das Hostel ~.*.~


Das Hostel liegt in einer kleinen Seitenstraße, welche von der belebten Rue du Faubourg Saint- Antoine abgeht. In dieser Straße ist es ziemlich ruhig, sodass man den Lärm von Autos und Passanten nachts nicht mitbekommt. Von außen sieht das Gebäude nicht gerade schön etwas klobig und recht alt aus. Wenn man allerdings reinkommt ist es schön gestaltet, relativ hell und der untere erste Raum mit Rezeption und der Aufenthalts-, und Speiseecke ist übersichtlich gestaltet, sauber und gut aufgeräumt. Hier kann ich eben noch auf die Öffnungszeiten eingehen. Durch das Lesen von einigen Hostelberichten zuvor wussten wir bereits, dass das Hostel eine längere Zeit für die Säuberung geschlossen ist. Vor Ort wurde das dann bestätigt, denn man konnte von 11 – 16Uhr nicht in sein gebuchtes Zimmer! Eine sehr lange und fast unverschämte Zeit, aber da man da eh auf Sightseeing Tour ist, ist es nicht ganz so schlimm.

Aufenthaltsraum
Hier gibt es einige Tische und Stühle und es hängt ein großer TV am einen Ende des Raums. Des weiteren gibt es Automaten für Getränke und kleine Speisen. Morgens findet hier das Frühstück statt und abends kann man einfach dort sitzen und essen. Eine extra Küche gibt es nicht, dafür aber heißes Wasser (for free) und 2 Mikrowellen. Normalerweise war der Raum zu der Zeit als wir dort waren groß genug für alle, aber ich glaube dass er, wenn das Hostel ausgebucht ist, viel zu klein ist.

Frühstück
Das Frühstück war im Preis inbegriffen und dauerte von 7 bis 9.45 Uhr an. Man konnte also in der Zeit nach unten gehen und hat dann ein mittleres Baguette Brötchen an der „Ausgabe“ bekommen und an dem Automaten konnte man sich zu der Zeit Kaffee und Kakao usw. umsonst ziehen. Auf den Tischen stand Butter und Marmelade und so konnte man sich sein Essen dann anrichten. Die Baguettebrötchen waren sehr guter Qualität, die Marmelade schmeckte und auch der Kaffee war trinkbar, auch wenn er sehr stark war. Außer Marmelade gab es sonst als Aufstrich übrigens nichts. Wer also absolut keine Erdbeermarmelade mag hat hier Pech. Ab 9.45 Uhr war übrigens wirklich Schluss denn ab dort wurden die Tische und Stühle zusammengestellt (für das Saubermachen) und man wurde aus dem Aufenthaltsraum schon fast vertrieben.

Gänge und Treppen
Leider gab es in diesem Hostel keinen Fahrstuhl, sodass man immer viele Treppen laufen musste. Wirklich schlimm war dies nur mit dem Trolley bei der An-, und bei der Abreise. Schon der Luggage Room war als erste Aufgabe schwer zu bewältigen, da er im Keller war. Der Treppengang runter war gewunden und sehr eng und auch die Wege unten waren ziemlich eng. Der Raum n sich was ausreichend groß und frei zur Nutzung. Auch die Treppen nach oben (wir waren im 4. Geschoss) waren recht eng und hatten allesamt keine kein Geländer und auch sonst nichts zum Festhalten. So war das Hochgeschleppe der Trolleys schon sehr anstrengend. Jedes Stockwert bestand dann aus einem langen, gradlinigen Gang von dem Toiletten, Badezimmer und eben die einzelnen Zimmer angingen. Auch diese Gänge waren recht schmal, aber reichten auch aus.

Toiletten und Badezimmer
Die Toiletten und Badezimmer mit den Duschen waren in getrennten Räumen. Es gab 2 Toiletten pro Etage in eben 2 Räumen und es gab immer einen größeren Raum mit Waschbecken, großem Spiegel und 3 Duschen, die jeweils durch Kabinen getrennt waren. Außen vor den Kabinen hingen Haken für die Handtücher und Klamotten, da die Kabine selbst zu klein war und man zumindest die Kleidung nicht trocken hätte lagern können. Diese Badezimmer waren sowohl für Frauen als auch für Männer und da man eigentlich immer nackt aus der dusche musste um an die Klamotten zu kommen, wäre eine trockene Ecke IN der Kabine ganz gut gewesen. Man konnte das Handtuch natürlich über die Kabine hängen, denn dort wurde es nicht nass und man konnte es sich vor dem Öffnen der Türe umwickeln. Eine richtige Tür zum Gang gab es übrigens auch nicht, es handelte sich dabei um so offene niedrige Klapptürchen die man aus Western Filmen kennt. Die Dusche selbst wurde nach einiger Zeit gut warm (zumindest am Abend wenn ich geduscht habe) und sie war mit einem Schalter wie im Freibad ausgestattet, sodass man immer wieder draufdrücken musste, wenn das Wasser sich ausschaltete. Draufdrücken musste man recht oft, da die Wasserphasen nur kurz waren. Alles in allem war das Bad allerdings immer sauber und auch am Abend groß genug. Wie voll es morgens war kann ich leider nicht sagen. Die Toiletten waren kleine Räume mit WC, Mülleimer und Klopapier. Ein Waschbecken befand sich hier nicht extra drin, aber das ist normal für Frankreich. Toiletten und Waschbecken sind hier häufig getrennt.

Zimmer
Vom Zimmer war ich beim Eintreten positiv überrascht. Es war sehr groß (etwa 12 m² schätze ich) und dank eines großen Fensters relativ hell. Es stand ein Hochbett im Zimmer welches bereits bezogen war (decken waren dich genug und sauber) und dessen Matratzen bequem und nicht durch gelegen waren. Sie waren eher hart, aber das finde ich halt besser als ganz weiche Matratzen. Außerdem gab es eine Leiter und ein Geländer um das obere Bett herum, sodass man gut hochgekommen ist und nicht runterfallen konnte. Des weiteren stand eine Art Schrankabteil ohne Türen und Schubladen im Zimmer, in das wir immer am Morgen unsere Koffer gestellt haben, als sauber gemacht werden sollte. Außerdem war da noch ein Bereich mit Waschbecken, Spiegel und Steckdose und extra Licht, sodass man am Abend zum Zähne putzen nicht extra aus dem Zimmer musste. Das zimmer war gefliest und somit eh schon hygienischer als Teppich, aber da ja täglich sauber gemacht wurde, habe ich sowohl das Zimmer als auch den Rest des Hostels immer als sehr sauber empfunden.
Ein kleineres oder größeres Manko war aber noch die Heizung. Die Heizung war den ganzen tag an und das Zimmer war deswegen sehr warm und teils einfach viel ZU warm. Abzustellen war sie alleine nicht, zumindest wenn man nicht größer als 1,65cm war, weil der Schalter dazuu viel zu hoch angebracht war. So musste man irgendwie die ganze Zeit das Fenster aufhaben um kühlere Luft ins Zimmer zu bekommen. Unten im Bett wars dann kalt und oben im Hochbett war es noch immer ziemlich warm. so war es etwas schwer, eine gute Temperatur ins Zimmer zu bekommen. Wir haben einmal einen Zettel geschrieben (Englisch) auf dem wir gebeten haben die Heizung runterzudrehen, was aber irgendwie nicht beachtet und getan wurde. Im tiefen Winter mag die heiße Heizung ein Vorteil sein, aber jetzt im März war sie doch ein kleines Problem, also vor allem der Fakt dass wir sie nicht alleine ausbekommen haben.

Allgemeines
Das Hostel an sich hat eigentlich 24 Stunden geöffnet, aber von 11- 16Uhr kommt man wegen des Saubermachens nicht auf die Zimmer. Den Schlüssel (es gibt nur einen) gibt man immer wenn man das Hostel verlässt vorne an der Rezeption ab und wenn man wiederkommt muss man den Zettel vorzeigen, den man beim Einchecken erhalten hat und schon hat man den Schlüssel (eine elektronische Karte) für das Zimmer wiederbekommen. Ich glaube diese Regelung ist ganz gut, weil sie eben sicher ist und man selbst den Schlüssel nicht verlieren kann. Es war auch später am Abend wirklich immer jemand da, sodass das keine Probleme gemacht hat. Des weiteren ist das Hostel nur für Reisende zwischen 18 und 25 Jahre!


Sauberkeit und Sicherheit
Wie bereits erwähnt konnte man sich über die Sauberkeit im Hostel nie beschweren, allerdings wurde ja der Schließung nach auch den halben Tag geputzt ;-) Sowohl der Aufenthaltsraum, als auch WCs, die Bäder, die Gänge und die Zimmer waren immer sauber und ordentlich und auch Schimmel oder sonstiges ist mir nicht aufgefallen. Auch Bedbugs oder sonstiges Viehhzeug gab es nicht! Auch über die Sicherheit im und um das Hostel herum gibt es nichts Negatives zu berichten, weil sich die Auberge auch in keiner gefährlichen Lage befand.

~.*.~ Fazit ~.*.~


Auf Grund meines 10 monatigen Aufenthalts in Australien kenne ich ja einige Hostels und bin von daher vieles gewöhnt. Viele vernichtende Berichte über andere Hostels in Paris haben mich allerdings doch „Angst“ bekommen lassen, welche bei der AUBERGE INTERNATIONALE DES JEUNES allerdings unbegründet war. Die Lage ist ausgezeichnet (recht zentral und dicht bei der Metro) und dennoch ruhig zum schlafen. Die Zimmer sind ziemlich groß, mit Waschbecken ausgestattet und die Betten sind bequem. Das Hostel selbst hat einen Aufenthaltsraum zum essen und zum TV gucken und es gibt 2 Mikrowellen + heißes Wasser. Die Treppen ohne Geländer sind sehr eng, aber machbar sind sie auch. Neben den Treppen ist die Schließung zwischen 11-16Uhr vielleicht als negativer Punkt zu erwähnen. Man bekommt dies nur durch das Lesen von Berichten und nicht auf deren Homepage mit. Das Frühstück fand ich sehr reell und hier habe ich nichts auszusetzen. Die Angestellten waren zum Großteil ganz nett, wenn auch etwas „überfordert“ manchmal, aber dies ist nichts, worüber ich mich großartig beschwerten möchte. Teilweise hätten sie etwas netter und hilfsbereiter sein können, aber ich habe da schon Schlimmeres erlebt. Immerhin konnten sie EINIGERMAßEN Englisch sprechen ^^ In Paris ist das ja nicht überall so. Ich denke, dass das Hostel für Pariser Verhältnisse ein super Preis-Leistungs-Verhältnis hat und ich würde beim nächsten Besuch auch wiederkommen. Es gibt also gute 4 von 5 Sternen von mir.

Liebe Grüße,

Chan5

Bilder

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Auberge Internationale Des Jeunes, Paris
Auberge Internationale Des Jeunes, Paris
von chan5 chan5
Auberge Internationale Des Jeunes, Paris

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Kommentare

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  • Trisa 23.06.2011 01:08
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • XXLALF58 14.04.2011 14:19
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich
  • esposa1969 06.04.2011 19:51
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    bh

  • Alicia8 02.04.2011 04:58
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Fredericke07 01.04.2011 10:52
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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