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Pro tolle Lage, frisches Essen, Vielfalt der Speisen
Kontra happiche Preise, viel Trubel
Hallo meine lieben Leser, Freunde und Bewerter,
gerade habe ich euch dieses Restaurant hier orschlagen, über das ich euch nun berichten werde. Ich habe Bilder mit vorgeschlagen, aber ciao lässt die bei jedem Vorschlag unter dem Tisch fallen. Sobald der Bericht freigeschalten ist, hänge ich sie dann erneut mit an dem Bericht :-).
"Petite France" ist ein typisch elsässisches Stadtviertel mit vielen Souvenierlädchen, gemütlichen Fachwerkhäusern und typisch elsässische Kost. Als wir die Ill entlang schlenderten, gefiel uns dieses Restaurant schon von weitem, da es nicht nur gemütlich aussah mit eben diesen Fachwerkstil, sondern direkt am Fluß liegt, so dass man während des Essens eine einzigartige Sicht auf diesen Fluß hat. Direkt über dem Fluß befindet sich eine überdachte auf Pfählen gebaute Terasse, die aber eher im Sommer zum Verweilen einlädt. Da wir mittags immer recht zeitig essen, traten wir gegen 11.30 Uhr ein.
.Um diese Zeit war das Restaurant schon gut besucht, aber dennoch fanden wir noch ein gemütliches Plätzchen für uns drei. Im Erdgeschoß war nichts mehr frei, aber in der ersten Etage dann. Leider nicht direkt am Fenster, aber auch vom Tisch daneben konnte man ganz gut nach draußen schauen. Wie überall im Elsaß wird man hier von einem Concierge an den Tisch gebracht. Die Gasträume waren urig gemütlich eingerichtet. Mit viel Holz und auch Fachwerkgebälk im Inneren. Direkt hinter unserem Platz befand sich eine Theke für den Getränkeausschank. Auf den Tischen lagen saubere karierte Tischtücher. Gläser, Besteck und eine Menage mit Senf, Salz und Pfeffer standen bereit. Die Speisenkarte wurde nicht gebracht, sondern lag in Form eines DIN A 4 Blattes vor einem auf dem Tisch aus. Die Kellner sprachen allesamt perfektes deutsch.
.Es war unser erster Tag der Reise und wir wollten partout Flammkuchen. Diesen gab es in 5 Variationen: normal, überbacken, vegetarisch, Försterinnen-Art ( mit Pilzen) und mit viel Münsterkäse. Jeweils in klein für 6,90 Euro oder in groß für 9,00 Euro. Ich bestellte 2 normale und konnte kaum fertig sprechen, da war der Kellner schon weg. Als er wieder an mir vorbei huschte, sagte ich ihm, dass er mich gar nicht gefragt habe, ob ich klein oder groß wolle. Ich hätte gerne 2 kleine. Er antwortete in etwa so: " Ich habe schon 2 große bestellt, die kleinen sind eh zu wenig und machen nicht satt!" Bummm, da hatte ich´s!. Dazu bestellte mein Mann ein Traditionsbier ( 330 ml für 4.00 Euro!), Felipe und ich je eine Orangina ( 250 ml je 3.10 Euro ) und Felipe nahm dann noch ein Kinderschnitzel mit Pommes, Salatgarnitur und Eis für 6.70 Euro. Das war preislich dann ganz ok. Aber die Getränke waren so heftig, dass Felipe und ich auf Wasser umschwenkten ( 500 ml für 3,10 Euro), ach ja und ich hatte noch einen Beilagensalat für um die 5,00 Euro.
Die Getränke wurden ja direkt hinter uns an der Theke ausgeschenkt und standen sofort auf dem Tisch, das Essen war ebenso ratzfatz da. Der Flammkuchen wurde auf einem Holzbrettchen serviert und war natürlich - weil ja der große - echt riesig, dass wir unseren jeweils kaum schafften. Er war lecker und auch Felipes Schnitzel kein Formfleisch oder irgendetwas eklig zusammengematschtes Fleisch, sondern lecker und appetitlich aussehendes Fleisch und knusprige, nach frischem Fett schmeckende Pommes. Obwohl das Essen preislich eher hoch liegt, ist es dennoch gerechtfertigt, da es absolut frisch schmeckte. Auf der homepage kann man die Karte einsehen, hier aber dennoch ein paar Preisbeispiele für typisch elsässische Gerichte dort:Ebenso schnell wie das Essen auf dem Tisch stand, wurde es wieder abgeräumt. Inzwischen war aber eine Japanische Reisegruppe eingetroffen mit ca. 30 Leuten, die an den reservierten Tischen Platz nahmen. Jetzt wurden die abgefertigt, aber richtig abgefertigt. Jeder bekam das gleiche und à la Fließband bekamen sie die Teller hingeschuckt. War dann super unappetitlich, wie der Kellner hinter uns am Tresen den Karottensalat drauf klatsche, halb daneben, halb mit den Händen und lieblos ein Stückchen Zwiebelkuchen drauf pfefferte. Naja und vor lauter Streß vergaß der Kellner uns jemals nochmals zu fragen, ob wir noch etwas möchten. Ich glaube mindestens 5 Mal habe ich Felipes im Preis inbegriffenes Eis reklamiert, bis es dann kam. Auch die Rechnung haben wir mind. 5 Mal verlangt. Unser Essen kostete 42,00 Euro. Erst legte ich 45,00 Euro auf den Tisch. Als der Kellner nach ca. 10 Minuten nicht kam, nahm ich nen Euro weg, dann noch einen für jede 10 Minuten warten also einen weniger, dann kam er auch und wir waren bei 43,00 Euro. Ich wollte nicht einfach das Geld liegen lassen, womöglich würde bei dem Trubel es noch einer einstecken und wir würden als Zechpreller festgehalten werden. Irgendwie war der Kellner nach dem ganzen Japan-Tourismus-Trubel dann auch gar nicht mehr so freundlich, sondern ziemlich genervt.
.Tèl: +33 (0) 3 88 32 45 13
Fax: +33 (0) 3 88 75 77 60
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Die Toiletten befanden sich wieder unten und waren sehr sauber, aber etwas beengt.
Für Behinderte ist dieses Restaurant nur im Erdgeschoß empfehlenswert. Die steilen Stiegen kann niemand mit Gehfehler empor steigen.
Zahlen kann man ausser in bar auch mit Kreditkarte.
Wer direkt am Fenster sitzen möchte, kann auch über die homepage eine Reservierung vornehmen.
Solch ein Touristenandrang war halt eben gerade zum Zeitpunkt unseres Besuches da, es war ja auch zwsichen Weihnachten und Silvester und draußen war durch den Weihnachtsmarkt viel los, aber ich denke es wird dort auch ruhigere Tage geben. Wenn wir mal wieder in der Nähe sind, werden wir dort bestimmt nochmals einkehren, da uns ein etwas abgenervter Kellner nicht den guten Appetit verderben kann.
Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren!by esposa1969
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presscorpse 29.05.2012 22:15
freedomsfly 04.05.2012 21:03
WM_2006 04.05.2012 03:52
Gabimel 16.04.2012 21:13
Pepask2000 16.04.2012 20:42